Donnerstag, 30. Mai 2013

Schaffhausen.net besucht Stadtrat Simon Stocker

150 Tage ist Simon Stocker von der Alternativen Liste Schaffhausen nun bereits im Stadtrat aktiv. Grund genug für Schaffhausen.net ihm an seinem Arbeitsplatz im Käfig einen kleinen Besuch abzustatten. Ja, richtig gelesen, Simon Stocker hat seinen Arbeitsplatz nämlich nicht wie man zunächst vermuten könnte im Stadthaus an der Stadthausgasse, sondern er arbeitet im sog. Käfig an der Vorstadt 43, gleich neben der "Weinstube zum kleinen Käfig" unweit der Schaffhauser Kantonalbank. All zu schlecht scheint es Simon Stocker in seinem Käfig jedoch keineswegs zu gehen, denn wie er uns bestätigt, betritt er den Käfig jeweils nach wie vor sehr gerne.

Stadtrat Simon Stocker an seinem Computer-Arbeitsplatz im Käfig.

Die erste grosse Feuerprobe
Simon Stocker hatte bereits kurz nach Amtsantritt seine erste grosse Feuerprobe zu bestehen. Bis zum 22. März 2013 wurden in der Stadt Schaffhausen seit Jahresbeginn bereits 14 Raubüberfälle begangen (Schffhausen.net berichtete), was weit über dem Durchschnitt der Vorjahre lag. Als Sozial- und Sicherheitsreferent war Simon Stocker im fünfköpftigen Stadtrat die zuständige Person und nahm sich der Sache an. Er sorgte dafür, dass in Schaffhausen die nächtliche Beleuchtung verstärkt wurde. Als Vizepräsident der kantonalen Polizeikommission hat sein Wort auch bei der Schaffhauser Polizei (SHPol) Gewicht und er kam mit SHPol überein, vorübergehend die Sichtbarkeit der Polizei zu verstärken und die Anzahl der Polizeipatrouillen zu erhöhen. Die verstärkte Polizeipräsenz zeigte Wirkung, so dass sieben Täter erwischt wurden. Danach kam es zu keinem Raubüberfall mehr. Die Einflussnahmemöglichkeit des Schaffhauser Stadtrates ist durchaus gerechtfertigt, da die Stadt Schaffhausen mit 3.7 Millionen Fr. pro Jahr unter den Gemeinden mit Abstand der grösste Geldgeber für die Schaffhauser Polizei ist. Zudem bestätigt Simon Stocker, dass er mit dem Schaffhauser Polizeikommandanten Kurt Blöchlinger ein gutes persönliches Einvernehmen hat.

Neben dem Computer-Arbeitsplatz steht ein grosser Sitzungstisch bereit.

Wie jetzt neu alle fünf Stadträte in der Stadt Schaffhausen ist auch Simon Stocker zu einem 70% Pensum angestellt. Den Freitag probiert er sich jeweils frei zu halten, was ihm auch ganz gut gelingt. Nach wie vor ist er der Auffassung, dass er dem richtigen Referat zugeteilt ist. Das Sozial- und Sicherheitsreferat, dem er vorsteht, besteht aus den Bereichen: Soziales, Betreuung und Sicherheit. Vor allem der Bereich Sicherheit gibt etwas mehr zu tun, als es bei der Aufteilung der Referate ursprünglich gedacht war. Für den Mehraufwand sorgten u.a. die oben erwähnte Raubüberfallproblematik sowie das vor kurzem erfolgte Unwetter in Schaffhausen, bei dem namentlich auch das Schaffhauser Tierheim komplett unter Wasser gesetzt wurde.

Schick, schick! Stadtschreiber Christian Schneider (ganz links) mit dem aktuellen Stadtrat:
Peter Neukomm, Simon Stocker, Raphaël Rohner, Urs Hunziker und Thomas Feurer (Stadtpräsident).
Foto: Stadt Schaffhausen
Videoüberwachung und Polizeistunde in der Stadt Schaffhausen
Die Vorgängerin von Simon Stocker, Stadträtin Jeanette Storrer, war überzeugt von der Videoüberwachung, welche im Dezember 2010 an 18 Standorten in der Stadt Schaffhausen eingeführt wurde (Schaffhausen.net berichtete hier). Die Alternative Liste, der auch Simon Stocker angehört, war nie von der Videoüberwachung angetan. Aus ihrer Sicht bringt die Videoüberwachung bei Littering, geringfügigen Sachbeschädigungen und dergleichen nicht viel, da eine gewisse Erheblichkeit gegeben sein muss, um die Videoaufnahmen überhaupt einsehen zu können. Simon Stocker behält seine kritische Haltung gegenüber der Videoüberwachung auch heute noch bei. Er steht grundsätzlich kritisch zu staatlichen Eingriffen, bei denen viele belastet werden, um einige wenige zur Rechenschaft zu ziehen. So sieht er es auch bei der Polizeistunde. Er ist nicht dafür, dass 99% sich korrekt verhaltende Partygänger mit kürzerem Ausgang bestraft werden, um die 1% zu erwischen, die sich nicht korrekt verhalten. Hier sieht Simon Stocker im Übrigen auch die Abgrenzung der Alternativen Liste zur SP, welche derartigen staatlichen Eingriffen gegenüber positiver eingestellt ist.


Andere Städte wie etwa Luzern rudern bei der Videoüberwachung bereits wieder zurück. In Luzern wurde beschlossen, auf einen Teil der installierten Videoüberwachung zu verzichten. Seit deren Einführung sei kein Rückgang sicherheitsrelevanter Ereignisse zu verzeichnen. Deshalb wird die Videoüberwachung an manchen Orten wieder eingestellt, um jährlich rund 30'000 Franken einzusparen. In Schaffhausen müssen gemäss Reglement die Kamerastandorte spätestens alle zwei Jahre auf ihre weitere Notwendigkeit überprüft werden (siehe Beitrag Schaffhausen.net). Es wird sich bei der nächsten Prüfung zeigen, ob sich Veränderungen bei der Schaffhauser Videoüberwachung ergeben werden.

Der Schaffhauser Stadtrat in der aktuellen Besetzung. Bild: Stadt Schaffhausen
Es herrscht übrigens eine sehr angenehme Atmosphäre im Büro von Simon Stocker und man merkt, dass er ein richtiger Schaffhauser ist. An den Wänden findet man grosse Bilder von typischen Schaffhauser Motiven, wie beispielsweise Weidlinge auf dem Rhein. Die Bilder stehen auf der Kommode und sind an die Wand angelehnt. Zum Aufhängen der Bilder ist Simon Stocker vor lauter anderen Sachen bis dato noch gar nicht gekommen.


Schaffhausen.net bedankt sich herzlich bei Stadtrat Simon Stocker für die nette Einladung in sein Büro. Und mal schauen, vielleicht werden wir in nächster Zeit ja auch mal noch von weiteren Stadträten, Regierungsräten - und was es sonst noch so alles Spannendes in Schaffhausen gibt - empfangen. Wir kommen gerne vorbei, ein Email an uns genügt (siehe Blogimpressum auf der rechten Seite). Für Schaffhausen.net: Beat Hochheuser, 30. Mai 2013.

Schaffhauser Polizei durchsucht Asylunterkunft

Die Schaffhauser Polizei hat mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen und des Grenzwachtkorps am Mittwochmorgen (29.05.2013) die Asylunterkunft in Buch kontrolliert. Die Polizisten verhafteten fünf Männer und stellten eine geringe Menge an Betäubungsmitteln sowie gestohlene Mobiltelefone sicher.

Bei einer mehrstündigen Hausdurchsuchungsaktion der Asylunterkunft in Buch am Mittwochmorgen (29.05.2013) kontrollierte die Schaffhauser Polizei die Bewohner und deren Zimmer. Auslöser für diese Aktion waren vermehrt deliktische Handlungen begangen durch Bewohner der Asylunterkunft in den Bereichen Betäubungsmittelgesetz und Vermögensdelikte, die im Frühjahr 2013 festgestellt werden mussten. Den Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbefehl für diese Aktion hatte die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, die ebenfalls an dieser Kontrolle teilnahm, ausgestellt. Unterstützt wurde die Hausdurchsuchung zudem von Spezialisten des Grenzwachtkorps. Mitunter ein Ziel der Aktion war es, die Mehrheit der nichtrenitenten und sich korrekt verhaltenden Asylsuchenden zu schützen bzw. von den vereinzelten Delinquenten zu trennen.

Nebst einer geringen Menge Marihuana stellte die Schaffhauser Polizei vier gestohlene Mobilfunktelefone sicher, die keiner Einzelperson zugewiesen werden konnten. Zwei Männer wurden wegen Besitzes des sichergestellten Marihuanas verzeigt und vorübergehend inhaftiert. Sie wurden wegen Verstössen gegen die Hausordnung von der Leitung der Asylunterkunft mit Hausverbot belegt. Gemäss den neusten beschlossenen Massnahmen führt dies zu einer Eingrenzung in die dafür vorgesehenen Räume im Ebnatfeld in der Stadt Schaffhausen. Ein Betäubungsmittelspürhund der Schaffhause Polizei fand des Weiteren die Verpackung einer Kokainportion und ein leergeräumtes Drogenversteck.

Drei weitere Männer wurden zwecks genauerer Personenüberprüfungen im Zusammenhang mit Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz dem Zentralen Polizeiposten Schaffhausen zugeführt. Die Abklärungen hierzu sind noch im Gange. Anlässlich der Hausdurchsuchung konnten auch drei offene polizeiliche Pendenzen erledigt werden, da die angeschriebenen Personen auf vorangehende Aufforderungen nicht reagiert hatten (Mitteilung SHPol).

Mittwoch, 29. Mai 2013

Überleben im E-Commerce: 15 Jahre PCP.CH Onlineshop

Der Schaffhauser Elektronikhändler PCP.CH wird 15 Jahre alt. 1998 eröffneten eine Handvoll Kantischüler einen kleinen Computerladen in der Schaffhauser Webergasse und programmierten einen Onlineshop. Heute gehört PCP.CH zu den langjährigsten Anbietern im hart umkämpften Onlinemarkt. Dank Expansion in die EU und gutem Kundenservice konnte der Jahresumsatz während den letzten 5 Jahren auf 40 Mio. Franken verdoppelt werden.

Das PCP.CH Team im Jahr 2000 (Martin Kern und Urban Weber oben,
Lorenz Weber, Benjamin Neuhoff, Jonas Tappolet, Beat Hochheuser unten).
Als vor 15 Jahren ein paar Kantischüler einen kleinen Computerladen mit Onlineshop in der Webergasse in Schaffhausen eröffneten, haben nur wenige an den langfristigen Erfolg von PCP.CH geglaubt. Es folgten jedoch Wachstumsjahre und im Jahr 2005 expandierte man nach Deutschland (www.comstern.de). Seit 2011 ist PCP.CH mit einer weiteren Filiale auch in Österreich in Lustenau aktiv (www.comstern.at). Ein Jahr später wurde mit Beck PC ein auf Gamer spezialisierter Schweizer PC-Assemblierer übernommen, und seit April dieses Jahres unterhält man auch einen Standort in der Slowakei. Heute gehört PCP.CH zu den langjährigsten Anbietern im hart umkämpften Onlinemarkt und setzt pro Jahr 40 Mio. Franken um.

PCP.CH - Standort in der Gruebenstrasse 104 in Schaffhausen
Natürlich lief auch bei PCP.CH nicht immer alles genau nach Wunsch. Eine im Jahr 2004 eröffnete Filiale in Aarau etwa wurde zwei Jahre später wieder geschlossen. „Für uns hat das Multichannel-Konzept nicht funktioniert.“, erklärt Lorenz Weber, Gründer von PCP.CH, den Rückzug. Ursprünglich wollte man mehrere Abholshops in der ganzen Schweiz eröffnen. „Die extrem stark zugenommene Konkurrenz machte uns zu schaffen, denn bis heute wurde der Margendruck immer stärker. Spätestens seit auch Migros und Coop im E-Commerce aktiv sind, wird ein regelrechter Verdrängungskampf geführt“.

Wachstum dank Internationalisierung
Statt Filialkonzept setzte PCP.CH auf Internationalisierung. Während der Konkurrenzkampf in der Schweiz immer härter wurde, suchte man nach günstigeren Einkaufsmöglichkeiten und zusätzlichen Absatzkanälen im Ausland. Heute pflegt PCP.CH ein breites Lieferantennetzwerk in der EU. Schweizer Herstellervertretungen haben zwar nicht immer Freude daran, aber nur auf diese Weise kann PCP.CH den Kunden sehr attraktive Preise anbieten.

Das Lager von PCP.CH in Schaffhausen an der Grubenstrasse 104

Auch der Kundenservice wurde über die Jahre laufend verbessert. Beispielsweise werden seit 2009 sämtliche Waren versandkostenfrei verschickt. Zudem können Bestellungen an einer der über 700 PickPost-Stellen der Post abgeholt werden. Des Weiteren beliefert PCP.CH die Kunden seit der Gründung auf Wunsch gegen Rechnung, eine im Internet eher seltene Bezahlmöglichkeit. Der Kundendienst ist für einen Onlineshop sehr entscheidend. Im Internet kennt man seine Kunden nicht sehr gut, umso wichtiger ist da der Service. Dazu gehören auch die umfangreichen Produktbeschreibungen, die bei PCP.CH seit der Gründung selbst erstellt werden.

Das PCP.CH Team in Schaffhausen

Im März 2011 hat PCP.CH den GIFIT-Innovationspreis in Österreich gewonnen. Der mit 10‘000 Euro dotierte Preis wurde von einer prominent besetzten Fachjury für die beste Vertriebsidee verliehen.

PCP.CH Geschäftsführer Lorenz Weber mit GIFIT-Innovationspreis in Österreich

Seit 2012 bietet PCP.CH unter der Marke BeckPC eigene Rechner an, die der Kunde nach Belieben selber konfigurieren kann. Vor allem Gamer und Grafiker wissen oft ganz genau, aus welchen Komponenten der Computer gebaut werden soll. Sie schätzen die hohe Qualität, die PCP.CH dank eigener Montage und 24 Stunden Dauertest garantieren kann. Viele Kunden sind auch froh, einen kompetenten Partner für Service und Support zur Hand zu haben.


Nach 15 bewegten Jahren hat PCP.CH heute über 300‘000 Kunden, einen Jahresumsatz von 40 Millionen Franken sowie knapp 50 Mitarbeiter, die durchschnittlich bereits seit über 5 Jahren im Betrieb tätig sind.

Dienstag, 28. Mai 2013

Schuhdieb in Neunkirch geschnappt - ein Fuchs!

In Neunkirch sind in der letzten Zeit sage und schreibe 42 Schuhe entwendet worden. Grösstenteils hatte sich der Dieb nur für den rechten oder aber auch mal für den linken Schuh entschieden. Teilweise haben ihm die Schuhe aber auch so gut gefallen, dass er gleich beide gemopst hat. Mittlerweile konnte der Schuhdiebstahl von Neunkirch im Kanton Schaffhausen aufgeklärt werden. Gestohlene Schuhe können bei der Schaffhauser Polizei abgeholt werden. Ob der eigene Schuh dabei ist, kann man auf folgenden Bildern abklären.


Polizeimeldung: Neunkirch: Fuchs auf Diebestour
Am Dienstag, 28. Mai 2013, haben Anwohner des Quartiers „Gigen“ in Neunkirch gemeldet, dass sie in einem Fuchsbau etliche Schuhe festgestellt haben. Die insgesamt 42, durch den Fuchs entwendeten Schuhe, konnten sichergestellt werden. Besitzer können ihre Schuhe bei der Polizeistation Klettgau abholen.


Am Dienstag, 28. Mai 2013 meldeten Anwohner des „Gigen-Quartiers“ in Neunkirch der Schaffhauser Polizei, dass schon seit längerer Zeit ein Fuchsbau im Quartier bestehe. Die Füchse entwendeten offenbar über Wochen hinweg Schuhe der Anwohner des Quartiers und brachten diese zu ihrem Fuchsbau. Eine Meldeerstatterin überbrachte die nun eingesammelten Schuhe der Polizeistation Klettgau. Nach der Sortierung des Schuhhaufens konnten die Polizisten schliesslich 36 einzelne Schuhe und lediglich 3 passende Paare ausmachen.

Die Schuhe sind zum Teil noch gut erhalten. Betroffene der Schuhdiebstähle durch die besondere Täterschaft, können sich bis Ende Juni 2013 bei der Polizeistation Klettgau in Neunkirch melden und ihre Schuhe abholen. Die nicht zugeordneten Schuhe werden anschliessend durch die Schaffhauser Polizei entsorgt (Text und Bilder: SHPol).

Erich Schlatter informiert durch eigene Homepage

Der Schaffhauser Erich Schlatter informiert jetzt direkt über seine Homepage www.erichschlatter.ch über seinen Fall. Derzeit befindet er sich in der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf, wie auch aus der Kontaktadresse auf seiner Homepage zu entnehmen ist:

Kontakt:
Erich Schlatter
Strafanstalt Pöschwies
Roosstrasse 49
8105 Regensdorf

Die Rubriken "Das Urteil" und "Lebenslauf" auf seiner Homepage wurden durch Erich Schlatter selbst verfasst und enthalten seine persönlichen Erinnerungen. Die Beiträge in den übrigen Rubriken wurden laut Homepage von der promovierten Historikerin Lea Haller, welche aktuell als Gastwissenschaftlerin am Département d'Histoire de Sciences Po in Paris tätig ist, professionell recherchiert.

Erich Schlatter aus Schaffhausen - Bild: SRF DOK Reporter
Erich Schlatters letzte von ihm selbst gewählte Destination war Valencia in Spanien, wo er in einem Orangenhain lebte. Schlussendlich hatte er in Valencia wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft gesessen und wurde am 9. August 2010 an die Schweiz ausgeliefert. Die Strafuntersuchung in Valencia war zuvor offenbar aus Mangel an Beweisen eingestellt worden.

Nach seiner Rückkehr in die Schweiz wurde Erich Schlatter zunächst im Hochsicherheitstrakt der Klinik Rheinau untergebracht. Am 12. März 2013 wurde er dann durch einen Entscheid des Amtes für Justiz und Gemeinden Schaffhausen in die Massnahmestation der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf verlegt. Grund dafür war ein Gutachten, was besagte, dass eine Unterbringung in Rheinau nicht mehr unbedingt nötig sei.

Alle 5 Jahre muss die vom Kantonsgericht Schaffhausen angeordnete Massnahme, in deren Vollzug sich Erich Schlatter derzeit befindet, vom Gericht überprüft werden. Diese Überprüfung durch das Schaffhauser Kantonsgericht steht demnächst an. Dabei wird entschieden, ob die Massnahme nochmals um 5 Jahre verlängert wird, oder aber die Massnahme aufgehoben bzw. eine andere Unterbringung angeordnet wird.

Da laut Erich Schlatters Homepage dessen Anwalt, Martin Schnyder, eine öffentliche Anhörung beantragt hat, ist davon auszugehen, dass die Verhandlung vor dem Schaffhauser Kantonsgericht frei zugänglich sein wird. Sobald wir neue Informationen haben, werden wir auf Schaffhausen.net darüber berichten.
UPDATE: Die öffentliche Verhandlung ist am Mittwoch, 3. Juli 2013, um 14:00. Weitere Infos.

Das Schweizer Fernsehen SRF hat übrigens den ersten Teil der Dokumentation über Erich Schlatter mit dem Titel "Ein Schräger Vogel auf der Flucht" nach einer zwischenzeitlichen Löschung wieder aufgeschaltet. Die Reportage kann man sich hier anschauen:

Montag, 27. Mai 2013

Siblinger Randenturm 2.0 - Neues Konzept

Im Dezember 2011 kam heraus, dass der neue Siblinger Randenturm nicht gebaut werden konnte (siehe damaligen Blogeintag auf Schaffhausen.net). Die Gemeinde Siblingen (Kanton Schaffhausen) hatte damals die Baubewilligung erteilt, jedoch hatte der Schaffhauser Heimatschutz Einsprache an den Regierungsrat des Kantons Schaffhausen erhoben. Die Einsprache wurde vom Regierungsrat zwar abgelehnt, aber die nächste Instanz, das Obergericht Schaffhausen, hiess die Beschwerde gut, da der geplante Siblinger Randenturm einen zu schweren Eingriff in die geschützte Randenlandschaft darstelle. Siehe auch den damaligen Beitrag des Schaffhauser Fernsehens.



Nun gibt es einen neuen Anlauf: Siblinger Randenturm 2.0 sozusagen. Der neue Turm soll bis 2014 realisiert werden. Die Gestaltung stammt von Raoul Müller und Patrick Birri. Zudem wurde noch der Holzbauingenieur Michael Hübscher aus Beringen hinzugezogen.


Die Gestalter beschreiben das Projekt folgendermassen:
Das Konzept des neuen Randenturmes ist von der Natur und derem Wachstum abgeleitet. Die Verwendung des Rohstoffes Holz und seine Rückführung an seinen Ursprungsort, den Wald. Der Turm wirkt, als sei er aus dem Grund gesprossen und strebe nach dem Licht über den Baumkronen. Durch die Wahl der Dreieckgrundform ist dieses Projekt aussergewöhnlich und generiert eine eigene Designsprache. Es ist somit unverwechselbar und gliedert sich in seiner Gesamtheit dennoch dem Wald unter. Die Dreiecksform hat noch weitere Vorzüge. Durch die kompakte Anordnung der Treppenläufe wird der Fussabdruck minimiert und der Turm wirkt filigran. Die Podeste können als Blätter oder Äste gelesen werden und bieten die Möglichkeit, die Baumkronen zu bestaunen, die sich in der Umgebung befinden, dienen als Kreuzungspunkte und als Rastorte. Die 5-eckigen Podeste sind in rechtwinklig zu der Dreiecksgrundform ausgerichtet und brechen so die Ecken des gleichseitigen Dreiecks. Es entsteht eine begehbare Skulptur, die stark an die Natur erinnert.


Primäre Tragstruktur des Turmes sind die drei Brettschichtträger. Diese werden durch die Treppenwangen und Zugstangen verstrebt und stabilisiert. Die Haupttragkonstruktion wird so bemessen, dass das Auswechseln einer einzelnen Brettschichtholzstütze möglich ist. Die Podeste sind durch Metallbaufertigteile an die Holzträger befestigt. Die Treppenläufe werden aus wirtschaftlichen Gründen in Metall ausgeführt. Zudem werden so die Lebenszykluskosten tief gehalten. Die Plattform und die Podeste sind aus Holz konstruiert und werden mit einen wetterbeständigen Belag überzogen. Mit geschlossenen Podesten ist die direkte Sicht nach Unten eingeschränkt, womit ein erhöhtes Sicherheitsgefühl erreicht wird. Durch die Überdachung der Primärstruktur wird diese geschützt. Daraus resultiert eine wesentlich erhöhte Lebensdauer und ein verringerter Wartungsaufwand. Der Turm wird so konstruiert, dass ein komfortables Begehen möglich ist.


Mit 19m Plattformhöhe am erhabensten Punkt bietet der Turm einen Blick über das Klettgau und den Randen. Durch die Ausbildung als Splitlevel-Geschoss bietet die Aussichtsplattform Sitzmöglichkeiten um sich nach dem Aufstieg zu erholen und die Möglichkeit die Landschaft aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die circa 30m2 grosse Plattform ist auch für grössere Gruppen problemlos begehbar. Durch die Neigung der Primärstruktur ist dennoch nur ein geringer Fussadruck des Turmes vorhanden, welcher zudem den bestehenden Wanderweg nicht durchkreuzt und eine Neuanlegung dessen überflüssig macht.


Warum ein Holzturm:
Regionale Wertschöpfung:
Projekte in Holz können durch regionales Gewerbe vom Förster über den Säger bis zum Zimmermann ausgeführt werden. Durch die Verarbeitung und den Einsatz des Rohstoffes Holz in der Region verbleibt ein Grossteil der Geldmittel vor Ort. So werden Arbeitsplätze erhalten und neu geschaffen, unnötige Transporte vermieden und die Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder nachhaltig gesichert.

Holz wächst und wächst und wächst:
Allein der Siblinger Wald produziert jedes Jahr über 4‘000 Kubikmeter nachhaltig nutzbares Holz. Dies entspricht ca. 100 Einfamilienhäusern, welche komplett in Holz gebaut werden könnten, ohne das Gesamtvolumen des Waldes zu schmälern.

CO2 Speicher:
Der Wald - respektive die Bäume - bindet während seinem Wachstum enorme Mengen an Kohlenstoffdioxid. Er trägt somit wesentlich zum Klimaschutz bei. In Zeiten steigender CO2-Emissionen sind gesunde Waldflächen, wie wir sie in Siblingen finden, ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige Zukunft. In jedem Kubikmeter Holz wird 1 Tonne CO2 gespeichert, dies entspricht etwa dem Ausstoss eines neuen Autos über 10‘000 km.

Signalwirkung:
Als waldreiche Gemeinde hat Siblingen die Chance zu zeigen, was mit Holz möglich ist. Denn die vermehrte Verwendung von Holz führt zu einer höheren Nachfrage an Rundholz, was sich direkt wieder auf die Gemeindekasse auswirkt.


Höhe: 19 Meter Plattformhöhe
Geplante Nutzungsdauer:
Tragwerk: 50 Jahre
Abdichtung: 10 Jahre
Plattformen (Kerto): 25 Jahre

Vielen Dank an Raoul Müller für die interessanten Informationen und Bilder!

Samstag, 25. Mai 2013

Mobilmachung in Schaffhausen

Beim Obertor in Schaffhausen wird derzeit schweres Geschütz aufgefahren. Ob man wohl damit den Winter endlich in die Flucht schlagen will? Wir wissen es nicht - aber wenn dem so sein sollte, wünschen wir viel Erfolg - die winterlichen Temperaturen nerven!

Schweres Geschütz beim Obertor in Schaffhausen - Foto von Le Juge

Freitag, 24. Mai 2013

Wucherpreis für Kleinladen in Schaffhausen?

Wird hier ein Wucherpreis für ein Kleinladen mit Galerie an der Vordergasse in Schaffhausen verlangt?

Nun, wir wissen es nicht, aber jedenfalls scheint dies eine gewisse Person zu meinen, welche ihren Unmut auch gleich noch allen anderen Passanten kundtun möchte. Den Mietzins von 1'680.00 Fr. pro Monat scheint der Verfasser dieses kleinen Zetteleins für deutlich überrissen zu halten.

Wie gesagt, wir wissen es nicht und wünschen dem Vermieter trotz allem, dass seine Mietersuche dereinst von Erfolg gekrönt sein und der Laden des künftigen Mieters kräftig florieren wird.

Das Bild wurde uns von einem Schaffhausen.net Leser zugeschickt, herzlichen Dank dafür. Zusendungen nehmen wir jederzeit gerne per Email entgegen (siehe Blog-Impressum rechts).

20 Jahre Dance Stop Center Schaffhausen

Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des Dance Stop Centers Schaffhausen findet bereits zum dritten Mal in diesem Jahr ein mitreissender Tanz-Workshop mit einem internationalen Tänzer und Choreographen statt. Am 25. Und 26. Mai 2013 bereichert Andy Lemond aus Deutschland mit seinem energiegeladenen Tanzstil die vielfältige Workshop-Reihe.

Funky Jazz und Hip-Hop sind klar die Stärken von Andy Lemond. Doch mit seinem einzigartigen Mix aus verschiedenen Tanzstilen wie Reggae Yam und Funky Style, hat der Choreograph eine eigene Ausdrucksform geschaffen, die unter Tanzbegeisterten einleuchtend der Lemond Style genannt wird.

Am kommenden Samstag und Sonntag werden auch tanzwillige Schaffhauserinnen und Schaffhauser in den Genuss kommen, seine kraftvollen Tanzelemente zu bewundern und mitzutanzen. Alter und Tanzniveau spielt dabei keine Rolle, wer gerne tanzt und neue Einflüsse erleben möchte, kommt in diesem Tanz-Workshop bestimmt auf seine Kosten.

Die verschiedenen Workshop-Kurse mit Andy Lemond finden am 25. Und 26. Mai 2013 zwischen 10.00 Uhr und 16.45 Uhr im Dance Stop Center Schaffhausen, in Gruben 24 statt. Ein Kurs kostet CHF 35.-, auf jeden weiteren wird ein Rabatt erstattet (Foto und Infos von dance-stop.ch. Für Anmeldungen siehe Homepage).

Donnerstag, 23. Mai 2013

Tomislav Babic auf der neuen Falken WC Bank

Vor kurzem haben wir über die vielen farbigen Bänklein in der Stadt Schaffhausen berichtet. Die aufwendige Bank vom Restaurant Falken war damals noch nicht fertig gestellt und stand noch in ihrer Rohfassung im Restaurant Falken selbst, unten im Raucherbereich. Dies hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert. Die Bank des Restaurants Falken ist nun fertiggestellt und steht vor dem Schuhgeschäft Dosenbach in der Stadt Schaffhausen, unweit des Restaurants Falken. Tomislav Babic, Inhaber des Restaurants, macht es sich sogleich auf der neuen Attraktion bequem.

Tomislav Babic auf der WC Bank des Restaurants Falken
Das Künstlerduo KK Blubitsch (Name zusammengesetzt aus den Namen der zwei Künstler) schuf eine beeindruckende WC Bank. Nach langem Nachsinnen entschloss man sich übrigens gegen drei Löcher in der Bank jeweils unter den WC Brillen. Wie alle anderen Schaffhauser Bänkli lädt auch die Falken WC Bank jederzeit zum Verweilen ein, wie Sven Strutz und Tomislav Babic hier eindrucksvoll demonstrieren.

Sven Strutz und Tomislav Babic auf der Falken WC Bank
Zusätzlich zu den WC Brillen wurden auch drei Spühlknöpfe liebevoll installiert. Eine Halterung für das WC-Papier steht unterhalb der WC Brillen ebenfalls bereit.


Wer wirklich mal aufs WC muss, sollte vielleicht dann doch lieber die richtigen WCs im Restaurant Falken benutzen. Jonas Jacky und Tomislav Babic sorgen dort für das leibliche Wohl!


Schaffhausen.net gratuliert Pro City zu der tollen Bänkli Aktion. Fotos: Ivan Ivic.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Recht und Unrecht in Schaffhausen - Teil 1

In unserer neuen Serie, Recht und Unrecht in Schaffhausen, behandeln wir populäre Rechtsirrtümer und Rechtsunsicherheiten und erläutern die rechtliche Lage. Die Erklärungen gelten natürlich nicht nur für Schaffhausen, sondern für die gesamte Schweiz (ausser es ist kantonales oder kommunales Recht betroffen, in diesem Fall weisen wir jeweils darauf hin). Da der Text für juristische Laien gut lesbar und einfach verständlich sein soll und die Antworten möglichst kurz gehalten sind, wird nicht in die Tiefe gegangen und auf die sonst in der Juristerei üblichen Verweise auf Gesetzesartikel, Literatur und Gerichtsentscheide verzichtet. Die Fragen werden vom Schaffhauser Rechtsanwalt Beat Hochheuser beantwortet. Eigene Fragen können gerne für zukünftige Ausgaben per Email eingesendet werden, siehe Emailadresse rechts im Blog Impressum.

1. In einem Geschäft hängt neben der ausgestellten Ware folgender Zettel: "Wer die Verpackung öffnet, muss das Produkt kaufen". Stimmt das?

Antwort: Nein, das stimmt nicht. Damit der Kunde die Ware kauft, müsste ein Kaufvertrag abgeschlossen worden sein. Das ist aber vorliegend nicht der Fall. Ein Vertrag kommt erst durch eine zweiseitige übereinstimmende Willenserklärung zu Stande. Vorliegend möchte der Verkäufer zwar, dass der Kunde die Ware kauft, der Kunde möchte dies aber nicht. Somit ist der Kaufvertrag schon aus diesem Grund nicht gültig zu Stande gekommen. Der Kunde wollte lediglich die Verpackung öffnen, um zu schauen, wie die Ware aussieht oder was in der Verpackung alles enthalten ist. Falls dem Verkäufer durch das Verhalten des Kunden ein gewisser Schaden entstanden ist (Beschädigung der Verpackung), müsste der Kunde für diesen Schaden aufkommen (Kosten für eine neue Verpackung). Die Ware kaufen muss er hingegen nicht, wenn er dies nicht möchte.

2. Am Zaun von einer Baustelle hängt ein Schild: "Eltern haften für ihre Kinder". Stimmt das?

Antwort: Nein, so pauschal stimmt das nicht, obwohl solch ein Schild an praktisch jedem Bauzaun hängt. Auch hat dieser Hinweis keinen Einfluss, da das Gesetz ja ohnehin auch für betreffende Baustelle gilt. Die relevante Gesetzesbestimmung findet sich in Art. 333 Abs. 1 ZGB: "Verursacht ein minderjähriger (...) Hausgenosse einen Schaden, so ist das Familienhaupt dafür haftbar, insofern es nicht darzutun vermag, dass es das übliche und durch die Umstände gebotene Mass von Sorgfalt in der Beaufsichtigung beobachtet hat".

Mit dem minderjährigen Hausgenosse ist das im Haushalt lebende Kind unter 18 Jahren gemeint. Das Familienhaupt sind die beiden Eltern (nicht nur der Vater, wie teilweise fälschlicherweise angenommen wird). Nun kann von den Eltern nicht verlangt werden, dass sie permanent auf ein schon älteres Kind aufpassen. Das Kind lässt man auch mal allein spielen gehen, das ist üblich, vor allem wenn es sich in ähnlichen Situationen sonst vernünftig verhält. Wenn die Eltern also das gebotene Mass an Sorgfalt beim Beaufsichtigen beachtet haben, sind sie für den Schaden, den das Kind verursacht, nicht verantwortlich. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch Art. 19 Abs. 3 ZGB: "Urteilsfähige unmündige Personen werden aus unerlaubter Handlung schadenersatzpflichtig". Das Kind kann demnach selbst für den Schaden haftbar gemacht werden, sofern es urteilsfähig war. Die pauschale Aussage auf dem Schild am Baustellenzaun ist also nicht korrekt. Die Eltern haften nur bei einer Verletzung ihrer Sorgfaltspflicht.

3. Im Laden für Unterhaltungselekronik sind die neusten Flatscreen-Fernseher auf wackligen Kartonschachteln freistehend in der Mitte des Raumes aufgestellt. Ein Fernseher wird von einem Kunden unabsichtlich leicht touchiert und fällt zu Boden. Der Flachbildfernseher erleidet einen Totalschaden. Muss der Kunde für den vollen Schaden aufkommen?

Antwort: Nein, der Kunde muss nicht für den vollen Schaden aufkommen. Haften könnte der Kunde aus unerlaubter Handlung und somit ausservertraglich nach Art. 41 Abs. 1 OR. Hierbei handelt es sich um eine Verschuldenshaftung, was bedeutet, dass für die Schadenersatzpflicht des Kunden ein Verschulden bei ihm vorliegen müsste. Die Schuld kann sich aus Vorsatz oder aus Fahrlässigkeit ergeben. Vorliegend ist die Schuld aber offensichtlich viel eher beim Geschäft bzw. deren Mitarbeitern zu suchen, welche die Fernseher nur sehr unsicher auf wackeligen Kartonschachteln aufgebaut haben. Vor allem wenn die Ware im Laden so dicht aufgebaut ist, dass man sich als Kunde kaum bewegen kann, ohne ein Produkt zu berühren und das Produkt dann auch noch wackelig aufgestellt ist, trifft den Kunden keine Schuld. Somit wird der Kunde auch nicht schadenersatzpflichtig, schon gar nicht für den vollen Schaden, da das Geschäft bzw. die Mitarbeiter auch zumindest eine nicht unerhebliche Teilschuld trifft.

Die neue Serie "Recht und Unrecht in Schaffhausen" wird ab jetzt regelmässig hier auf Schaffhausen.net erscheinen und häufige Rechtsfragen und populäre Rechtsirrtümer behandeln. Die Fragen werden vom Schaffhauser Rechtsanwalt Beat Hochheuser beantwortet. Die Lösungsvorschläge sind für juristische Laien geschrieben und loten deshalb selbstverständlich nicht jedes dogmatische Problem aus und verzichten grundsätzlich auf die Darstellung von Kontroversen in Lehre und Rechtsprechung. Sie beschränken sich auf die Erörterung der wesentlichsten Fragen und beschreiben eine mögliche Lösung der Fragestellung. Themenwünsche für künftige Ausgaben können gerne per Email eingereicht werden (siehe Blog-Impressum auf der rechten Seite).

Donnerstag, 16. Mai 2013

Schaffhauser DJs auf Facebook

Heute gehört es ja fast schon zum guten Ton, dass jeder DJ auch eine passende Facebook Seite hat. Mit besagter Facebook Seite sammelt man dann fleissig "Likes", je mehr, desto besser - und es entsteht zwischen den DJs ein regelrechter Like Wettbewerb - so auch in Schaffhausen.


Gut dabei ist z.B. der Schaffhauser DJ Phil Guarana, er hat auf seiner Facebook Page bereits fleissig 1'483 Likes gesammelt. Respekt! Mit Tools wie dem SternTV Facebook Like Check kann man auch schauen, woher diese Likes kommen. Der Löwenanteil kommt bei DJ Phil Guarana natürlich aus der Schweiz, ganze 1'153 Likes hat die Phil Guarana Page hier bekommen. Ausserdem auch noch 171 aus dem benachbarten Deutschland, zudem einige aus den USA. Die gesamte Statistik kann man hier einsehen.


Wir schauen uns weiter um. Ein anderer bekannter DJ aus Schaffhausen ist DJ Sam, der häufig und gerne im Orient auflegt. Wir sind begeistert, denn DJ Sam hat auf seiner Facebook Page bereits sage und schreibe 9'200 Likes gesammelt.


Auch hier interessiert natürlich die Herkunft der Likes. Wir sind sehr überrascht, denn bei DJ Sam steht nicht die Schweiz ganz oben, sondern der Vietnam, aus dem 1'086 Likes kommen. Auch an zweiter Stelle findet sich nicht die Schweiz, nein-nein, sondern Kolumbien mit 886 Likes, gefolgt von Finger-im-Po-Mexiko mit 853 Likes. Weiter geht es mit Brasilien, 846 Likes und Ägypten mit 693 Likes. In Ecuador scheint DJ Sam auch äussert populär zu sein mit immerhin noch 681 Likes, erst dann folgt seine Homebase, die Schweiz, mit 659 Likes.


Offensichtlich hat DJ Sam eine breite Fanbasis in besagten Ländern. War Sam in letzter Zeit auf grosser internationaler Tour in Vietnam, Kolumbien, Mexiko, Brasilien, Ägypten und Ecuador unterwegs? Wir wissen es nicht. Für uns auf jeden Fall überraschend, aber so muss es wohl gewesen sein. Denn sonst entstehen solche Statistiken eigentlich nur bei gekauften Likes (es gibt Firmen, bei denen man für Geld Likes kaufen kann. Die Fake-Profile, die dann die Page liken, sind über die ganze Welt verstreut und führen zu solch seltsamen Like-Statistiken).

Wir sehen uns weiter um - und kommen bei DJ Sweap & DJ Pfund 500 auf der Facebook Page vorbei. Die beiden DJs haben schon 2'427 Likes gesammelt, Respekt!


Neben der Schweiz sind DJ Sweap und DJ Pfund 500 auch in Deutschland und Österreich bekannt und beliebt. Auch in den USA haben sie noch eine stattliche Zahl an Anhängern. Die respektable Statistik kann man sich hier anschauen:


Mal schauen, wie das Rennen um die Likes auf Facebook bei den Schaffhauser DJs weiter gehen wird.

Müslüm Freitag 17. Mai Kammgarn Schaffhausen

Müslüm, der extravagant gekleidete Süper-Immigrant mit dem grossen Herz und dem struppigen Schnauz, ist der Senkrechtstarter schlechthin. Die multi-kulturelle Schweiz ist begeistert von den komödiantischen Mundartsongs mit ausgeprägtem Akzent. Und so wurde seine Single "Süpervitamin" bereits nach vier Monaten vergoldet. Nun kommt Müslüm mit seiner Band endlich auch ins Kammgarn Schaffhausen.


Müslüm startete seine Karriere als Metzger in Istanbul, ehe er in den 90er-Jahren in die Schweiz zog. Nach etlichen Gelegenheitsjobs und einigen krummen Geschäften fing Müslüm an zu singen. Auch wenn er so arm war, dass er sogar das Echo auf seinen Aufnahmen selber einsingen musste, hat er mit dem Polit-Song "Erich, warum bisch du nid ehrlich?" einen riesengrossen Hit auf der Internetplattform YouTube gelandet. Diese Plattform verhalf ihm zu weiterem Ruhm, denn sein Video zum Song "Samichlaus" ist das meist gesehene Mundartmusikvideo überhaupt.



2012 erschien das erste grosse Album des Berner Komikers. "Süpervitamin", das ist eine regenbogenfarbige Glücksdroge in Form von zehn herzergreifenden Songs, in denen Müslüm auch immer wieder seine anatolische Herkunft anklingt. Das Album stieg auf Anhieb in die Top 10 der Schweizer Albumcharts ein und verschaffte Müslüm gar die Nominierung in der Kategorie "Best Breaking Act" für den Swiss Music Award 2013. Airplay in zahlreichen namhaften Radiostationen unterstreicht diesen Erfolg.

Die Türöffnung ist am Freitag, 17. Mai 2013 um 20:30 Uhr in der Kammgarn Schaffhausen. Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 35.00 Fr.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Urs Saxer - Munot Summer Music Night 2013

Neben den bekannten Veranstaltungen wie dem Munotball, dem Munot Kino Openair und dem Munot Silvester gibt es dieses Jahr auf der Schaffhauser Festung auch einen neuen Event, nämlich die Munot Summer Music Night. Urs Saxer, Rektor der Kantonsschule Schaffhausen und Munotvater (Präsident des Munotvereins) war zu diesem Thema Gast im Schaffhauser Fernsehen SHF. Die Munot Summer Music Night wird in Zusammenarbeit mit dem Open-Air Stars in Town (ehemals: Das Festival) durchgeführt.

Urs Saxer - Rektor der Kanti Schaffhausen und Munotvater - Foto: SHF
Wie Urs Saxer im Interview verrät, werden zu den Stars an der Munot Summer Music Night 2013 Andreas „Ritschi“ Ritschard  von der Mundart-Pop/Rock Band Plüsch sowie die Berner Mundartrapperin Steff la Cheffe gehören. Als Geheimtipp bezeichnet Urs Saxer den Auftritt von Johannes Oerding. Im Übrigen werden noch Jeniffer Kae, Charles Simmons und Tanja Dankner auftreten.

Die Künstler werden über 120 Minuten gemeinsam auf der Bühne stehen und eine Reise durch die verschiedenen populären Musikgenres präsentieren. Die Rundbühne auf dem Munot ermöglicht ein einzigartiges Sounderlebnis und eine äusserst intimes Ambiente. Begleitet werden die vielseitigen Stimmen vom Schweizer Songwriter Phil Dankner und seiner 7-köpfigen Band.

Bereits ab 19.00 Uhr geniessen die Gäste das reichhaltige Verpflegungsangebot auf der Munotzinne mit fantastischem Blick über die Schaffhauser Altstadt und dem Rhein. Kann die Openair-Veranstaltung infolge schlechtem Wetter nicht auf dem Munot stattfinden, so wird die Munot Summer Music Night gleichentags in der Veranstaltungshalle Stahlgiesserei Schaffhausen durchgeführt. Die Türöffnung ist um 19:00 Uhr, der Konzertbeginn um 21:00 Uhr. Das Veranstaltungsende wird etwa um 23:00 Uhr sein.

Das SHF Interview mit Urs Saxer mit vielen weiteren Informationen kann man sich hier anschauen:


Dienstag, 14. Mai 2013

Weltneuheit - Bostitch ohne Klammern - Hefter

Im Schaffhauser Onlineshop des Schweizer Herstellers von kompatiblen Tintenpatronen und Tonermodulen für Drucker, Peach, gibt es neu eine Weltneuheit zu kaufen, nämlich einen Bostitch ohne Klammern. Der Hefter ohne Klammern ist günstig, da man nur einmal den Papierhefter zu kaufen und nachher keine Heftklammern mehr nachzukaufen braucht.



Des Weiteren ist er auch aus ökologischer Sicht sinnvoll, da er lediglich das ohnehin schon vorhandene Papier, welches zusammengeheftet werden soll, für das Heften benötigt. Wie das Heften ohne Klammern genau vor sich geht, kann man sich in folgendem Video anschauen.



Der klammerlose Papierhefter ist in verschiedenen Farben erhältlich und kostet inklusive Versandkosten derzeit 22.10 Fr. Da der Papierhefter nachher ohne Heftklammern auskommt, bleibt es bei diesem Preis, da später kein Zubehör bzw. Verbrauchsmaterial für den Bostitch benötigt wird. Bestellen kann man den klammerlosen Bostitch hier im Peach Onlineshop: Hefter ohne Klammern.

Neben dem Hefter bietet Peach vor allem alternative Druckerpatronen und Tonermodule für Drucker an, mit denen man die Druckkosten schnell und einfach auf ein vernünftiges Mass senken kann. Alle Produkte kann man direkt beim Hersteller im firmeneigenen Onlineshop auf www.peachpatronen.ch bestellen. Dabei handelt es sich um einen internationalen Onlineshop, man kann also neben der Schweiz auch aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien und aus vielen weiteren Ländern einkaufen. Mehr Informationen über die Peach Produkte und den Hersteller erhält man auch auf www.peach.eu, der europäischen Informationsseite des Herstellers.

Ehemaliger Regierungsrat Erhard Meister verstorben

Wie der Kanton Schaffhausen heute meldet, hat der Regierungsrat hat mit grosser Bestürzung vom Dahinscheiden des ehemaligen Kollegen Erhard Meister Kenntnis nehmen müssen. Erhard Meister, der als reitender Regierungsrat bekannt war, hat am Auffahrtstag bei einem Ausritt einen schweren Hirnschlag erlitten. Er ist am Montagabend - kurze Zeit nach seinem 65. Geburtstag - an den Folgen dieses Hirnschlages verstorben. Erhard Meister gehörte dem Schaffhauser Regierungsrat von Anfang 2001 bis Ende 2010 an. Zehn Jahre lang führte er erfolgreich das Volkswirtschaftsdepartement. Die Regierung entbietet der Familie von Erhard Meister ihr tief empfundenes Beileid (Mitteilung des Kantons Schaffhausen).

Tele Top hat einen Fernsehbeitrag ausgestrahlt, in dem auf den ehemaligen Schaffhauser Regierungsrat Erhard Meister zurückgeblickt wird. Die Sendung kann man sich hier anschauen:

Sonntag, 12. Mai 2013

Neu: Live Chat mit der Schaffhausen.net Redaktion

Schaffhausen.net geht mit der Zeit und so können wir euch heute ein neues Feature präsentieren. Ab sofort steht ein Live Chat zur Verfügung, über den man mit der Schaffhausen.net Redaktion chatten kann. Wer also neues Material für einen Blog-Artikel, Lob, Kritik oder etwas anderes auf dem Herzen hat, kann uns das ab sofort auch per Live Chat mitteilen. Dafür steht neu ein Button auf der rechten Seite beim Blog Impressum zur Verfügung. Mit einem Klick öffnet sich der Schaffhausen.net Live Chat.

Beim Button kann man auch immer sehen, ob gerade ein Schaffhausen.net Operator für den Chat zur Verfügung steht. Da läuft es wie bei der Ampel - "grün" heisst, man kann sofort drauf los chatten. Bei "rot" ist man natürlich auch nicht komplett verloren, denn man kann uns eine Nachricht hinterlassen und wir melden uns dann natürlich schnellstmöglich (oder man wartet ganz einfach ab, bis die Chat-Funktion wieder auf grün schaltet).
Am ehesten steht jeweils nachmittags ein Operator für den Schaffhausen.net Chat zur Verfügung. Natürlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, uns einfach ein Email zu schicken (was auch rege genutzt wird, vielen Dank dafür!). Die Email-Adresse findet ihr ebenfalls auf der rechten Seite im Blog Impressum.

Der aktuelle Status des Schaffhausen.net Live Chats sieht jetzt gerade in diesem Moment folgendermassen aus (rot oder grün, entspricht dem Status auf der rechten Seite beim Blog Impressum). Wer mit uns chatten möchte, kann einfach auf den Button klicken und los geht's!


FCS Park Stadion-Projekt wird stark verkleinert

Der FCS Park soll nun stark verkleinert realisiert werden und statt den ursprünglich budgetierten 130 Millionen Franken nur noch maximal 40 Millionen Franken kosten.


Der Präsident der FCS AG, Aniello Fontana, präsentierte dem Schaffhauser Stadtrat an der letzten Stadtratssitzung ein stark redimensioniertes Projekt des geplanten Fussballstadions in Herblingen. Fontana benötigt nach eigenen Angaben für dieses neue Projekt keine zusätzlichen Investoren. Die Zusammenarbeit zwischen Fontana Invest und Porr Suisse AG, dem bisherigen Totalunternehmer, wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.


Aniello Fontana präsentierte dem Schaffhauser Stadtrat ein gegenüber dem früheren stark redimensioniertes Projekt, nachdem sich die Suche nach weiteren Investoren als äusserst schwierig  erwiesen hatte. Dennoch soll das geplante Fussballstadion Platz für 8'000 Besucher bieten und wäre damit zugelassen für Super-League-Spiele. Der Kopfbau enthält aber ein Geschoss weniger als ursprünglich vorgesehen. Die Gesamtfläche wird rund 9'000 bis 10'000 Quadratmeter umfassen. Die Flächen, die nicht vom eigentlichen Stadion-Betrieb beansprucht werden, sollen an eine bis maximal zwei Ladenketten als Verkaufsflächen vermietet werden. In den nächsten vier Wochen sollte klar sein, wer die Mieter sein werden. Mit Hilfe dieser Mieteinnahmen wäre die Fontana Invest in der Lage, die Finanzierung ohne externen Co-Investor zu sichern. Das gesamte Projekt soll neu maximal 40 Millionen Franken kosten.


Gebaut werden soll dieses Stadion wie das bisher von Fontana geplante auf dem Land im Herblingertal, das sich im Besitz der Georg Fischer Liegenschaften AG befindet.


Der Stadtrat hat in einer ersten Sichtung vom redimensionierten Projekt Kenntnis genommen und erachtet es gegenüber dem deutlich grösseren ursprünglichen Projekt als einfacher realisierbar. Er begrüsst überdies die Reduktion der Mantelnutzung und die damit einhergehende geringere Konkurrenzierung der Altstadtgeschäfte. Stadtrat und Investor sind sich darin einig, dass die nötigen Entscheidungen nun bald möglichst getroffen werden sollen (Text: Stadt Schaffhausen).

Samstag, 11. Mai 2013

Neue Beschriftung für die Rhybadi Schaffhausen

Ob man den neuen Rhybadi Schriftzug nun mag oder nicht - jetzt ist er da und schreibt das Holzkonstrukt von allen Seiten gut leserlich an.

Rhybadi Schaffhausen

Neben dem Schriftzug hat's bei der Rheinbadi gleich auch noch hellblaue Eingangstüren geschneit.

Rheinbadi Schaffhausen - Eingangstüren
Auch vorbeifahrende Schiffe, Schwimmer und dergleichen sehen schon von Weitem, um was es sich handelt...

Holzbadi Schaffhausen
Schaffhausen.net wünscht eine gute Badesaison!

Freitag, 10. Mai 2013

Heute Google Streetview Autos in Schaffhausen

Laut Informationen direkt von Google sind heute wieder Google Streetview Autos in Schaffhausen unterwegs und zwar in Beringen, Neuhausen am Rheinfall, Stadt Schaffhausen, Stein am Rhein und in Thayngen.


Die genauen Daten, wann die Google Streetview Autos wo in der Schweiz herumdüsen kann man dieser Hompage entnehmen. Also bitte darauf achten, dass eure Frisur sitzt, alle Wireless-Netzwerke noch kurz mit einem Passwort versehen und immer daran denken: Aller Schabernack, der heute auf oder an der Strasse getrieben wird, könnte direkt auf Google landen...

Anbei noch ein älterer Beitrag von 10 vor 10 zum Thema Google Streetview in der Schweiz:

Mittwoch, 8. Mai 2013

Radioweitwurf in Schaffhausen - Radio Werfwettbewerb

Am kommenden Samstag, 11. Mai 2013, findet ab 15:00 ein Radioweitwurf Wettkampf auf dem Munotsportplatz in Schaffhausen statt. Veranstaltet wird der Wettbewerb von Radio Rasa Schaffhausen, welches dieses Jahr das 15-jährige On-Air-Jubiläum feiert.

Am Samstag den 11.05.2013 fliegen ab 15:00 Uhr die Fetzen beziehungsweise die Rundfunkempfänger. Der Wettbewerb findet auf dem Munot-Sportplatz in Schaffhausen statt. Radio Rasa bietet damit die Alternative zum blossen Radio hören und will seinen Hörerinnen und Hörern die Möglichkeit geben, ihre Kraft und ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.

Mit einem guten Werfversuch winkt die erste internationale Schaffhauser Stadtmeisterschaft. Ausserdem kann man bei dem Wettbewerb prima sein defektes Radio loswerden. Und wer hat nicht schon einmal mit dem Gedanken gespielt, den alten Staubfänger vom Estrich zu nehmen und ihn – in diesem Fall möglichst schwungvoll – in seinen verdienten Ruhestand zu befördern?!?

 Der Sender will nicht zur Wegwerfgesellschaft beitragen. Daher können ausschliesslich ausgediente Radiogeräte verwendet werden. Radio Rasa kümmert sich um die artgerechte Entsorgung. Für alle, denen das nötige Wurfobjekt (Mindestgewicht 2'000 Gramm) fehlt, stellt Radio Rasa Radiogeräte zur Verfügung.

Einen Trailer zum Schaffhauser Radioweitwurf auf der Muntowiese gibt es hier zu sehen:




 Bei all dem sportlichen Treiben soll das Rahmenprogramm natürlich nicht zu kurz kommen. Für Unterhaltung sorgen Moderator Christian Erne und die Brokkoli Boys. Auch für das leibliche Wohl der ZuschauerInnen und AthletInnen ist gesorgt. Wer am Weitwurf teilnehmen möchte, soll sich bis zum 04.05.2013 auf www.rasa.ch für den Wettbewerb anmelden.

Bei der Veranstaltung geht es Radio Rasa in erster Linie darum, auf seine Situation aufmerksam zu machen. Seit 15 Jahren sendet die kleinste Radiostation der Schweiz ein gehaltvolles Programm und leistet dabei einen wertvollen Beitrag zur Integration und Unterhaltung. Über die Jahre hinweg sind die Sendeanlagen ins Alter gekommen und die Mittel sind knapp bemessen. Die Radios fliegen quasi für einen besseren Empfang und eine grössere Reichweite. Zum Ablauf: Jede/r Teilnehmer/In hat drei Versuche. Ein Repairteam sorgt dafür, dass die Geräte wieder fit getaped werden. Frauen und Männer starten in getrennten Gruppen. Entscheidend für einen guten Versuch ist die Wurfweite und der angewandte Wurfstil: Das Radio darf im Freestyle geworfen werden und eine Jury bewertet die Ausführung mit einer Stilnote. Schaffhausen.net wünscht allen Teilnehmern einen guten Wurf!
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