Donnerstag, 29. August 2013

Über das Internet zu Nackfotos genötigt - Schaffhausen

Die Schaffhauser Polizei warnt warnt vor Internet-Versand von Nacktfotos.

Im August 2013 haben zwei junge Frauen bei der Schaffhauser Polizei Strafanzeige erstattet, da sie über soziale Netzwerke im Internet zur Publikation von persönlichen Nacktfotos genötigt wurden. Die Schaffhauser Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Versand und der Publikation von Nacktfotos im Internet und verweist auf die Präventionsbroschüre „My little Safebook“, die auf der Homepage der Polizei aufgeschaltet ist.

Im August 2013 haben – unabhängig voneinander – zwei junge Frauen bei der Schaffhauser Polizei Strafanzeige wegen Nötigung erstattet. Gemäss ersten Ermittlungen waren beide über ein soziales Netzwerk im Internet von einer unbekannten Person aufgefordert worden, dieser Fotos per Mobiltelefon zuzusenden. Die geforderten Fotos sollten die jungen Frauen in leichter Bekleidung zeigen. Dieser Aufforderung kamen die jungen Frauen nach, worauf sie - unter Androhung der Veröffentlichung dieser Fotos im Internet - aufgefordert wurden, weitere Fotos von sich (Nacktfotos) der unbekannten Person zu senden. Die beiden jungen Frauen haben dies nicht gemacht und stattdessen bei der Schaffhauser Polizei Strafanzeige wegen Nötigung erstattet. Die Schafhauser Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Versand und der Publikation von Nacktfotos im Internet und verweist auf die Präventionsbroschüre „My little Safebook“ (Text: SHPol).

Mittwoch, 28. August 2013

Polizei findet Indooranlage und illegalen Einwanderer

Bei einer Hausdurchsuchung am Dienstagmorgen (27.08.2013) hat die Schaffhauser Polizei in einer Liegenschaft in Buchberg eine Hanf-Indooranlage sichergestellt. Dabei haben die Polizisten in einem Kellerversteck zudem einen Mann entdeckt, der sich illegal in der Schweiz aufhielt.


Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen durchsuchten Polizisten der Schaffhauser Polizei am Dienstagmorgen (27.08.2013) eine Liegenschaft in Buchberg. Dabei stellten sie eine Indooranlage mit 165 Hanfpflanzen, 132 Hanfstecklingen und rund 1.2 Kilogramm Marihuanablüten sicher.

Im Kellergeschoss der durchsuchten Liegenschaft entdeckten die Polizisten zudem einen 25-jährigen Mann, der sich dort versteckt hielt. Da sich der Mann illegal in der Schweiz aufhielt, wurde er vorübergehend – auf Anordnung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen – in Haft genommen. Der 38-jährige Betreiber der Hanf-Indooranlage wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen (Text und Bild: SHPol).

Dumm gelaufen: Neulenkerin prallt in Polizeiauto

Das dürfte so ziemlich die Horrorvorstellung jedes Auto-Neulenkers sein: Man begeht einen Fehler und prallt schnurstracks in ein Polizeiauto - so geschehen in Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen:

Am Montagabend, 26.08.2013, kam es gegen 21:15 Uhr auf der Schaffhauserstrasse in Neuhausen am Rheinfall zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Patrouillenfahrzeug der Schaffhauser Polizei. Die beiden Polizisten wurden verletzt.


Um ca. 21.15 Uhr am Montag (26.08.2013) beabsichtigte eine 19-jährige Neulenkerin von der Rheinfallstrasse in Neuhausen am Rheinfall nach rechts in die Schaffhauserstrasse abzubiegen. Dabei geriet sie mit der linken Seite ihres Personenwagens auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Patrouillenwagen der Schaffhauser Polizei, der auf der Einspurstrecke Richtung Rheinfall, vor dem Lichtsignal wartete.


Die Lenkerin des Personenwagens wurde bei der Kollision durch den ausgelösten Airbag leicht verletzt. Die beiden Polizisten mussten mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Beide Fahrzeuge wurden durch eine private Abschleppfirma abtransportiert. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken (Text und Bilder: SHPol).

Mittwoch, 14. August 2013

Heinz Möckli hat eine neue "Villa"

Das Schaffhauser Stadtoriginal Heinz Möckli ist euphorisch, denn er hat einen neuen Wohnwagen. Die Schaffhauser Bevölkerung hat nach dem Feuer-Drama am 14. Januar grosszügig gespendet und es sind knapp 15 000 Franken zusammengekommen. Ein Stromgenerator hatte damals seinen Wohnwagen in Brand gesetzt. Das neue Wohnmobil steht wieder im Schaffhauser Industriegebiet. Nicht nur die Schaffhauser Medien, sondern auch die Boulevardzeitung "Blick" verfolgten das Schicksal von Heinz Möckli aufmerksam; am Mittwoch 14. August 2013 ist nun ein weiterer Blick-Artikel mit dem Titel "Heinz Möckli hat eine neue "Villa" erschienen. Wir geben im folgenden einige Auszüge des Berichts wieder und ergänzen sie, wo angebracht:


"Ich nehme nicht gerne Geld an, aber diesmal war es dringend nötig", erklärte Heinz Möckli gegenüber der Reporterin. Knapp 10 000 Franken habe der Wohnwagen gekostet, der Rest sei für Spitalrechnungen und die Feuerwehr aufgewendet worden. Schulden habe er immer noch. Das neue Heim von Heinz Möckli ist ein Wohnwagen der Marke Tabbert "Comtesse". Da "Comtesse" so viel wie Gräfin heisst und diese standesgemäss normalerweise in einem Schloss wohnt, hätte wir natürlich den Blick-Titel "Heinz Möckli hat ein neues "Schloss" ein wenig angebrachter gefunden. Aber Villa ist auch ok.

Blick kann es natürlich nicht lassen, auch auf die Haarpracht von Heinz Möckli einzugehen. Wir erinnern uns, beim Löschversuch versengte er sich den Bart und die Haare. Das fand er laut seinen damaligen Aussagen fast schlimmer als den Verlust seiner rollenden Wohnung. Laut seinen Aussagen "spriesst" sein Haar mittlerweile wieder "wie Frühlingsgemüse" und auch der Bart ist wieder da. Das sind natürlich sehr positive Neuigkeiten.

Heinz Möckli nimmt den Artikel zum Anlass, der Schaffhauser Bevölkerung zu danken. Es habe Leute gegeben, die "500 Stutz auf einen Chlapf" gespendet haben. Am meisten beeindruckte ihn aber ein kleines Mädchen: "Sie verdiente mit Kuchenverkauf zwölf Franken für mich. Ich konnte fast nicht schlafen vor Rührung."

Der Blick-Artikel endet damit, dass Heinz Möckli aus Angst vor einem neuen Brand derzeit ohne Strom lebt. Licht spenden ihm derzeit die Strassenlampen. Hier hat die Reporterin etwas übertrieben. Wenn man Heinz Möckli zu diesem Thema befragt, klingt es ein wenig anders: Das sei nur eine Übergangslösung, bis er eine andere Stromquelle als einen Generator habe.

Insgesamt bleibt dem Leser ein wenig unklar, warum sich der Blick so brennend für unser Stadtoriginal Heinz Möckli interessiert. Wollte man nur einen typischen Boulevardbericht mit vielen Emotionen schreiben oder ist es echte Anteilnahme? Und die schnellsten sind die Blickler auch nicht gerade, den Wohnwagen hat Heinz nun doch seit Monaten...

Die Meinung der meisten Schaffhauser ist sicherlich, dass Heinz Möckli ein herzensguter Mensch ist, der einen schrecklichen Schicksalsschlag mit dem Brand erlitten hat. Wir sind sehr froh, dass es ihm wieder gut geht und er ein neues Zuhause hat. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft!

Montag, 12. August 2013

Ein Schaffhauser DJ rockt die Street-Parade

An der 22. Street-Parade in Zürich tanzten knapp 1 Million Besucher zum Sound der Techno-DJs. Reporter Hermann-Luc Hardmeier von den Schaffhauser Nachrichten hat einen Schaffhauser Plattenleger einen Tag lang begleitet.

DJ Sam plus sexy Tänzerinnen rocken die Crowd beim Kongresshaus.
(Bilder: Hermann-Luc Hardmeier) 
 
House-Fan Marco Torsello und DJ Sam haben Spass auf dem Love-Mobil, während 1 Million Zuschauer zu den Bässen tanzen.
 
„Ich freue mich riesig“, sagt DJ Sam, als er in Neuhausen in den Zug einsteigt. Der 34-jährige Schaffhauser ist seit seinem 12. Lebensjahr als DJ aktiv und lebt mittlerweile vom Auflegen. Nicht nur in der Munotstadt, sondern schweizweit ist er eine bekannte Grösse als House-DJ. Es ist zwölf Uhr, trotzdem ist Samir Madi, wie DJ Sam mit bürgerlichem Namen heisst, noch etwas müde. Gestern hat er bis in die frühen Morgenstunden im Amber in Zürich aufgelegt, am Donnerstagabend im Schaffhauser Club Orient. Das nagt an den Schlafreserven. Doch man sieht ihm nichts an. „Jetzt das Wichtigste“, sagt er vergnügt und macht mit dem iPhone eine Statusmeldung für seine Fans, dass er nun an die Parade unterwegs ist. Früher hätte er einen schweren Platten- oder CD-Koffer mitschleppen müssen, doch die Zeiten haben sich geändert. DJ Sams Gepäck: zwei Memorysticks.

Schweissgebadet nach einer Stunde

Die erste Station der Reise ist die Bühne vor dem Kongresshaus. Wir sind im Bahnhof Stadelhofen in Zürich angekommen. Vorbei ist es mit der Stille. Sogar im Bahnhofskiosk erklingt Technomusik aus einer Soundanlage. Überall sind schrill verkleidete oder halbnackte Menschen, die der Parade zuströmen. Wir kämpfen uns durch die Massen und kommen im VIP-Bereich der Kongresshausbühne an. „Davon wusste ich gar nichts“, freut sich DJ Sam, als er eine Gruppe von brasilianischen Tänzerinnen sieht, die sich im Backstage ebenfalls für seinen Auftritt bereit machen. Ohne Nervosität trinkt er ein Wasser im Backstage, überprüft seine Kopfhörer und dann legt er los. Mit bekannten Klängen und fetten Bässen heizt er ein. Kreischend und johlend feiern die Besucher mit. DJ Sam hat offenbar ihren Geschmack getroffen. Nach einer Stunde kommt er verschwitzt von der Bühne und muss das T-Shirt wechseln. „Es war mega“, bilanziert er begeistert. Nach dem Auftritt nimmt er sich Zeit, ein Foto seines Auftritts auf Facebook zu posten und schreibt dazu „One Love“. Das Foto erhält innert kürzester Zeit fast 100 Likes. Wir kämpfen uns wieder durch die Massen in den VIP-Bereich am Seebecken. Unterwegs treffen wir zufällig auf einige Fans, die ihm zu seinem Auftritt gratulieren und sich nach seiner Auftrittszeit auf dem Love-Mobie erkundigen. Doch erstmals geht es in die VIP-Ruhezone. Dort angekommen genehmigt sich Sam einen Prosecco und entspannt sich eine Stunde, bis er auf das Love-Mobile geht.

Drogen als Stimmungszerstörer

„Alkohol ist für mich nie ein Thema, Drogen sowieso nicht“, sagt er. Viele Besucher der Street-Parade sehen das anders. DJ Sam hat dazu eine klare Meinung: „Ich finde, die Party heute ist Droge genug. Es ist doch schade, wenn man die Musik, die Leute und die Superstimmung nicht mit klarem Kopf geniessen kann.“ Der Techno-Umzug geht um 15 Uhr los, DJ Sam muss für seinen Auftritt spätestens um 17 Uhr auf dem Love-Mobil namens "Tito Torres" sein. Die Masse steht dichtgedrängt, ein Durchkommen zwischen den Teufeln, Cowboys, Badenixen und Muskelpaketen ist fast unmöglich. DJ Sam bleibt ruhig: „Das klappt sicher.“

Party bis 6 Uhr

Knapp eine Stunde kämpfen wir uns durch die Menge und kommen schliesslich pünktlich auf die Minute beim Love-Mobile Nr. 14 an. Der Sound ist extrem laut und fast 100 Leute tanzen auf dem weiss-violett geschmückten Wagen. Die Stimmung auf dem Love-Mobile ist grossartig. Durch die tanzenden Massen von knapp 1 Million Raver zu fahren, ist ein unglaubliches Gefühl. „Wenn man einmal auf einem Wagen war, will man nie mehr anders an der Street-Parade feiern“, lobt auch DJ Sam das Erlebnis. Auf dem Wagen ist auch Samirs Freundin. Sie küssen sich zur Begrüssung und dann geht der Plattenleger ans Werk. Knapp zwei Stunden feiern wir auf dem Wagen. Zwischendurch nimmt sich DJ Sam noch Zeit für ein Interview mit Tele Züri. Danach geht es zum Nachtessen und der dritte Auftritt des Tages steht auf dem Programm: Im „Station“ an der Party des Ibiza-Partylabels „Pacha“ legt Sam um Mitternacht auf. Und wieder tobt die Menge. Um 6 Uhr ist er endlich zu Hause in Benken. Er bilanziert: „Ein irrer Tag in der Technohauptstadt“ und beendet zufrieden seinen Arbeitstag.

 Am kommenden Wochenende legt DJ Sam übrigens erstmals auf der Partyinsel Ibiza im renommierten "Amnesia" - Club auf. Ein weiterer Meilenstein für die DJ-Karriere des Schaffhausers.

Schaffhauser Nachrichten, 12.8.13, Hermann-Luc Hardmeier

 

Donnerstag, 8. August 2013

Nein, hier spricht nicht Microsoft

Nach den Enkeltrickbetrügern ist nun eine neue Masche an der Reihe: Anrufer geben sich als Mitarbeiter von Microsoft und anderen Computerfirmen aus und möchten - ohne dass sie vorher vom betreffenden Computerbenutzer dazu aufgefordert worden sind - dabei helfen, Computerprobleme zu lösen.

Am Mittwochnachmittag (07.08.2013) haben sich mehrere Personen bei der Schaffhauser Polizei gemeldet, die von mutmasslichen Betrügern Telefonanrufe erhalten hatten. Die Anrufer hatten sich jeweils als Mitarbeiter von Soft- und Hardwareherstellern - namentlich Microsoft - ausgegeben und so versucht an sensible Daten zu gelangen. Die Schaffhauser Polizei empfiehlt derartige Telefongespräche umgehend zu beenden.

Bei der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei meldete am Mittwochnachmittag (07.08.2013) rund ein Dutzend Personen verdächtige Telefonanrufe von angeblichen Mitarbeitern von Software- und Hardwareherstellern, wie zum Beispiel Microsoft. Die Anrufer sprachen praktisch immer Englisch und riefen von ausländischen Telefonnummern aus an. Sie wiesen auf vermeintliche Fehlermeldungen hin, die von den Computern der kontaktierten Personen an den Softwarehersteller übermittelt worden seien.

Gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei handelt es sich hierbei um ein bekanntes Betrugsvorgehen. Ziel dieser Telefonate ist es, die angerufenen Personen dazu bewegen, entweder Programme aus dem Internet herunterzuladen, infizierte Webseiten zu besuchen oder über Registrationsanpassungen Zugriffe auf Computer zu zulassen. Dies unter dem Vorwand, es handle sich um eine vermeintliche Support-Aktion des Softwareherstellers zur Lösung von Computerproblemen.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass Microsoft und andere Softwarehersteller nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigen, um Computerprobleme zu beheben. Die Schaffhauser Polizei empfiehlt derartige Telefonanrufe umgehend zu beenden (Text: SHPol).

Dienstag, 6. August 2013

Coop Fronwagplatz Schaffhausen 1.5 Monate zu

Der Coop Schaffhausen Fronwagplatz wurde vor 16 Jahren an diesem Standort eröffnet. Nun soll er umfassend renoviert werden. Zu diesem Zweck bleibt der Coop am Fronwagplatz Schaffhausen

vom Montag, 2. September bis und mit Donnerstag 17. Oktober 2013 geschlossen.

Die integrierte Metzgerei schliesst bereits am Montag, 19. August 2013 und wird dann zusammen mit dem übrigen Supermarkt am Freitag, 18. Oktober 2013, wieder eröffnet.

Datenschutz ist den Usern kein Geld wert

Bei den Google Produkten ist der Deal hinlänglich bekannt. Man bekommt all die tollen Dienste kostenfrei zur Verfügung gestellt, beispielsweise Suchmaschine, Email-Account, Blog, Kartenservice etc. und im Gegenzug sieht man etwas Werbung und gibt vor allem gewisse Daten von sich preis. Diese Daten kann dann Google wieder nutzen, um möglichst viel Geld durch möglichst effektive Werbung zu generieren. So werden beispielsweise die Emails, welche man über Gmail empfängt, analysiert und dem User wird dann die passende Werbung dazu angezeigt. Geht es in den empfangenen Emails um Tintenpatronen, erscheint dann zum Beispiel Werbung für einen Tintenpatronen Onlineshop etc.

Durch die ganze PRISM Geschichte ist der Datenschutz nun wieder - wie ein Zahnarzt - in aller Munde. Aber ist der durchschnittliche Internet-User bereit, für Datenschutz Geld auszugeben, wenn er den gleichen Service von Google auch kostenfrei erhält? Ich denke, diese Frage kann man ziemlich klar mit nein beantworten. Die meisten finden auch, sooo grosse Geheimnisse schicken sie nun ja auch wieder nicht per Email herum oder verraten derartiges durch ihre Suchmaschinen-Eingaben.

Nichts desto trotz gab es einige Versuche, von denen ich heute an Accon.de erinnern möchte. Eine Suchmaschine, die besonderen Wert auf Datenschutz legte. Sie speicherte keine ip-Adressen, legte keine Cookies an, schütze die Privatsphäre und es gab keine Profilbildungen der User. Der Server stand in Deutschland und hatte eine eigene Suchsoftware sowie einen eigenen Suchindex, unabhängig von den USA. Obendrauf war alles auch noch Open-Source. Finanzieren wollte sich die Suchmaschine durch Spendengelder ihrer User (siehe Screenshot).


Für den Betrieb brauchte Acoon laut Homepage etwa 1'000 Euro pro Tag. Gespendet haben die User vom 18.06.2013 bis zum 03.08.2013 genau 145 Euro - verteilt auf vier Spender... Tja, nicht gerade sehr viel zusammen gekommen und am 03.08.2013 machte Acoon dann schliesslich dicht - jedoch nicht ohne dass sich Gründer Michael Schöbel noch mal zu Wort meldete, was wir euch hier nicht vorenthalten wollen:

Acoon - Ende nach 14 Jahren Betrieb
Acoon ging am 24.6.1999 online. Und am 3.8.2013 endete der Betrieb. Warum?
Kurz gesagt: Weil Ihr mich alle mal am Arsch lecken könnt!!!

Ja, Ihr habt richtig gelesen!

Ich hatte Euch hier eine werbefreie Suchmaschine zur Verfügung gestellt, die keine Cookies anlegt, keine Profile von Euch bildet, keine IP-Adressen speichert, und deren Sourcecode zudem auch noch von mir als Open-Source zur Verfügung gestellt wurde. Mit anderen Worten: Ich habe genau das gemacht wonach die Netzgemeinde angeblich so lechzt. All das, was als richtig und gut angesehen wird.

Weil das alles natürlich trotzdem irgendwie finanziert werden muss, habe ich um Spenden gebeten. Für den Betrieb (Server, Internet-Anbindung, etc.) und damit ich weiter meine Miete zahlen und mir was zu essen kaufen kann, wären 1.000 Euro/Tag nötig gewesen. Viel Geld, ja, aber der überwiegende Teil davon wäre natürlich nicht in meine Tasche gewandert, sondern für die ganze Technik drauf gegangen.

Der Spendenaufruf lief vom 18.6.2013 bis zum 3.8.2013, also etwas mehr als 6 Wochen lang. Während dieser Zeit hat Acoon circa 4 Millionen Suchabfragen beantwortet. Und was glaubt Ihr wie viele Leute in der Zeit gespendet haben? Und wie viel? Antwort: Gerade mal 4 Personen (genau genommen 3 Personen und eine Firma), haben insgesamt 145 Euro gespendet. Viel, VIEL zu wenig um Acoon weiter betreiben zu können.

An dieser Stelle mein aufrichtiger Dank an die, die gespendet haben. Herzlichen Dank an JH, KB, RV und MR !!

Besonders enttäuscht bin ich auch von den grossen (Computer-) Nachrichtenseiten im Internet. Man sollte meinen, dass eine werbefreie, datenschutzfreundliche, als Open-Source verfügbare Suchmaschine aus Deutschland, Nachrichtenseiten wie Heise oder Golem eine Meldung wert gewesen wäre. Aber trotz mehrerer Pressemitteilungen und auch direkter Emails war man dort offenbar anderer Meinung und hat Acoon einfach tot geschwiegen.

Tja, offenbar ist in diesem Scheißland trotz Prism, XKeyscore, NSA, GCHQ und was weiss ich sonst noch alles, offenbar niemand wirklich an Datenschutz interessiert. Oder zumindest nicht bereit auch nur einen Euro dafür zu zahlen.

Ich weiss noch nicht, was mein nächstes Projekt sein wird. Ich weiss aber, was es nicht sein wird. Es wird NICHT Open-Source sein. Es wird entweder NICHT werbefrei oder NICHT kostenlos sein. Datenschutz und Eure Privatsphäre werden mich nur so weit interessieren, wie ich gesetzlich dazu gezwungen bin. Denn Ihr wollt es ja offenbar nicht anders.

Und deshalb könnt Ihr mich jetzt alle mal am Arsch lecken!!!

-- Michael Schöbel --

Nachzulesen auf www.acoon.de oder auch hier im Screenshot:


Schaffhausen.net wünscht Michael Schöbel alles Gute für die Zunkunft!

Montag, 5. August 2013

Neuer Spar im Unterland 5 Schaffhausen

Ja, richtig gelesen, nicht in der Unterstadt Schaffhausen, sondern im Unterland. So sagt es uns zumindest die Spar Werbung, welche uns überall in der Munotstadt anstrahlt: Neueröffnung - 25. Juli 2013 - Unterland 5, Schaffhausen.

Spar Unterstadt Schaffhausen - Foto: Stefan Bischof
Marketing-Mätzchen oder Verschreiber? Wir wissen es nicht, tippen aber eher auf Letzteres ;-).
Der neue Spar Express in der Unterstadt 5 im Schweizerhof am Freien Platz Schaffhausen hat von Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis sage und schreibe 22:00 Uhr durchgehend geöffnet. Am Samstag ist er von 07:00 bis 20:00 Uhr offen.

Syntron Schaffhausen PC Shop Total Ausverkauf

Der Syntron Elektronik und PC Shop am Schützengraben in Schaffhausen macht derzeit einen Total Ausverkauf.


Geht damit eine Ära zu Ende? Am Schützengraben gab es nämlich schon seit Jahrzehnten einen Computerladen.

Zunächst war dort einmal ein Microspot Laden. Das war eine Schweizer Ladenkette, die PCs von der Stange, Apple Macintosh Computer und Computerzubehör verkaufte.

Ende 1999 wurden Interdiscount und Microspot zusammengelegt und Coop, zu denen beide gehören, wandelte die Microspot Filialen zu Interdiscount Filialen um (Quelle). Dies war beim Standtort in Schaffhausen jedoch nicht sehr glücklich, da es unweit vom Schützengraben ja bereits eine Interdiscount Filiale an der Vorstadt 33 gibt. Viel später, nämlich 2007, reaktivierte dann Coop übrigens den Namen Microspot, um damit einen neuen Heimelektronik Onlineshop zu eröffnen und in Kürze Marktführer zu werden (Quelle). Das ist bis heute noch nicht ganz gelungen, Microspot.ch macht aber immerhin 87 Millionen Franken Umsatz pro Jahr, Konkurrent Digitec jedoch bereits beachtliche 550 Millionen (siehe Schaffhausen.net Artikel- Die grössten Onlineshops der Schweiz).


Nur der allseits bekannte und alt eingesessene Interdiscount an der Vorstadt 33 in Schaffhausen überlebte und der neue, nur ein paar Schritte entfernte Interdiscount im Schützengraben wurde schon bald darauf dicht gemacht. Danach zügelte Syntron, damals noch an der Oberstadt Schaffhausen domiziliert und auf Artikel aus dem Conrad Katalog sowie Disco Zubehör spezialisiert, in den Schützengraben und konzentrierte sich fortan ebenfalls auf PCs und Computer Zubehör. Ausserdem wurde das Label "Live-Shop Zürcher" geschaffen und auch Musik- und Multimediageräte verkauft.

Doch bedeutet nun "Total Ausverkauf" das Ende von Syntron Elektronik? Kommt danach ein neuer PC-Laden an diesen Standort? Schaffhausen.net weiss es nicht. Wir sind gespannt!

Samstag, 3. August 2013

Aufbau von Stars in Town Schaffhausen live im Internet

Den Aufbau des Stars-in-Town Festivals auf dem Herrenacker in Schaffhausen kann man live im Internet via Webcam mitverfolgen. Jede Stunde wird ein neues aktuelles Bild publiziert. Den Aufbau kann man hier live mitverfolgen. Nach leichten Verzögerungen am Schweizerischen Nationalfeiertag (1. August 2013) sollte nun alles problemlos rechtzeitig fertig werden. Anbei ein paar Fotos von den bisher erfolgten Aufbauarbeiten von Stars-in-Town auf dem Schaffhauser Herrenacker.

Stars in Town Herrenacker Schaffhausen 18:00 Uhr 03.08.2013

Stars in Town Schaffhausen Herrenacker 16:00 Uhr 03.08.2013

Stars in Town (Das Festival) Schaffhausen Herrenacker 06:00 Uhr 03.08.2013


Stars in Town Open Air - Das Festival - Schaffhausen 19:00 Uhr 02.08.2013

Stars in Town Open Air Herrenacker Schaffhausen 13:00 Uhr 02.08.2013

Stars in Town Open Air Schaffhausen Herrenacker 11:00 Uhr 02.08.2013

Update: Inzwischen wurde auch noch ein Video vom kompletten Aufbau des Stars in Town Festivals auf dem Herrenacker in Schaffhausen publiziert, welches man sich hier anschauen kann.


Freitag, 2. August 2013

Blogsterben in Schaffhausen - Verfaulte Geschichten

Und wieder haben wir in Schaffhausen das Dahinscheiden eines Blogs zu verkraften. Wie mich Mitinitiant Christian Erne heute informiert hat, ist der bekannte Schaffhauser Blog: "Verfaulte Geschichten" heute am 2. August 2013 leider verstorben.


Ein kleines Abschiedsbrieflein wurde ebenfalls aufgefunden - nicht weit vom Wohnort des Dahingeschiedenen entfrent. Darin sind auch die Beweggründe erklärt, wieso der Verfaulten Geschichten Blog noch relativ jung aus dem Leben scheiden musste. All die interessanten Projekte auf dem Blog waren nämlich nur möglich, weil weder Druckkosten noch Löhne bezahlt werden mussten. Was dem Blog das Leben einst überhaupt erst ermöglichte, zog ihm jetzt aber auch den Stecker. Denn die Zeit, welche für's Schreiben aufgewendet und durch Brotjobs querfinanziert wurde, wird neu anderweitig benötigt. Jürg Odermatt betätigt sich künftig als Geischterfahrer (neues Papst & Abstinenzler Album) und Christian Erne produziert neue kleine Ernes - vielleicht ja sogar neue Blogschreiber in spe - we will see.


Schaffhausen.net wünschten den beiden Blogschreibern für die Zukunft und ihre neuen Projekte alles Gute. Wir werden die Lücke mit unserem Blog Schaffhausen.net freilich nicht füllen können. Schaffhausen.net und Verfaulte Geschichten hatten stets verschiedene Ansätze und ergänzten sich somit in der kleinen Munotstadt sehr gut. Da die beiden Schreiber bekanntlich einen unermüdlichen Schaffensdrang aufweisen, wird es - wenn auch ausserhalb der Bloggersphäre - sicherlich bald wieder neue spannende Projekte geben, auf die wir uns freuen können. Alles Gute!

Donnerstag, 1. August 2013

IWC Schaffhausen feiert 1. August auf eigene Weise

Der Schaffhauser Uhrenhersteller IWC feiert den 1. August - den Schweizerischen Nationalfeiertag - auf seine ganz eigene Weise. Was das bedeuten soll?

Erklären ist schwierig, aber sehen kann man es in folgendem Video des Schaffhauser Traditionsunternehmens: "How IWC Schaffhausen celebrates Swiss National Day, August 1st". Das kanpp 2 Minuten lange Filmchen ist auf jeden Fall einen Blick wert!



Google Doodle 1. August 2013 Schaffhausen im Zentrum

Google Doodles sind die lustigen kleinen Bilder oder Animationen, mit welchen uns Google in der sonst doch ach so kargen Suchmaschinenlandschaft erfreut. Zum 1. August 2013 gibt es wieder einmal ein spezielles Google Doodle für die Schweiz - und das auch noch mit dem Kanton Schaffhausen im Zentrum:


Auch in den vergangen Jahren gab es am Schweizerischen Nationalfeiertag schon lustige Google Doodles zu bestaunen, namentlich einen Alphornbläser am 1. August 2007.

Wie die Google Doodles entstehen, zeigt Google in diesem Behind the Scenes Video.


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