Montag, 30. Juni 2014

Schäferei WM-Stübli Schweiz mit live Kommentatoren

Die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft werden in der Schäferei in Schaffhausen jeweils mit eigenem Moderatoren-Team begleitet. Das bedeutet: Die Fernsehübertragung läuft ohne Ton und die Moderation erfolgt live vor Ort in der Schäferei via Mikrophone und separater Soundanlage.
Live Kommentatoren in der Schäferei feat. Jimmy Sauter und Simon Sepan
Die Kommentatoren haben es sich zu diesem Zweck in der Schäferei Schaffhausen äussert gemütlich eingerichtet mit eigenem Tisch, Bier, Kippen und Laptop. Über das grosse Mischpult können sie auch vorbereitete Audio-Schnipsel einspielen wie beispielsweise lustige Kommentare von Spielern, die sie früher einmal irgendwo mitgeschnitten haben. Selbstverständlich steht den Kommentatoren auch ein eigener grosser Fernseher zur Verfügung, so dass sie das Spielgeschehen gut mitverfolgen und meisterhaft kommentieren können.
Sieht aus wie bei Grossmutter zu Hause - nur mit professionellerem Equipment
Für die Zuschauer in der Schäferei stehen diverse Fernseher zur Verfügung, so dass jeder Gast den Match gut mitverfolgen kann - begleitet von der professionellen und auch sehr lustigen Moderation der Schäferei-live-Kommentatoren. Wenn man in der Schäferei zu Gast ist, läuft das dann in etwas so wie in diesem Video ab:



Morgen, am Dienstag, 1. Juli 2014 um 18:00 Uhr, findet bekanntlich das nächste Spiel der Schweizer Nationalmannschaft statt: Das Achtelfinale Argentinien - Schweiz. Dieser Match wird selbstverständlich in der Schäferei wieder live kommentiert - diesmal abermals vom altgedienten Kommentator Jimmy Sauter sowie von Fussballfan Jérôme Ehrat, der auch selbst häufig Fussball spielt und auf den regionalen Fussballplätzen regelmässig als Koryphäe gehandelt wird. Wir dürfen uns also wieder auf erstklassige Live-Kommentatoren morgen in der Schäferei in der Webergasse Schaffhausen gegenüber der Fass-Beiz freuen. See you there!

Kraftklub Konzert im Exil Zürich - 24. Oktober 2014

Nach dem Kraftklub am 22. Juni 2014 vor schätzungsweise 30'000 Leuten am Southside Festival in Neuhausen Ob Eck aufgetreten sind, werden sie am 24. Oktober 2014 vor etwa 300 Leuten im Exil in Zürich ihr neues Album Kraftklub "In Schwarz" präsentieren.
Felix Brummer und Till Brummer von Kraftklub am Southside 2014 Festival Neuhausen
Nach den grossen Festivals möchten Kraftklub ihr neues Album "In Schwarz" im Rahmen einer Klubtour in ziemlich familiärer Atmosphäre vorstellen - die Tickets waren für alle Clubs in Deutschland bereits nach nur 40 Minuten blitzschnell ausverkauft. Felix Brummer von Kraftklub sagte uns am Southside noch: "Die Schweizer machen es uns immer ein bisschen schwer" - tja, das scheint jetzt aber wohl definitiv vorbei zu sein, denn auch in der Schweiz war nach ein paar Stunden bereits alles ausverkauft und bei der Tickethotline hörte man auf der anderen Seite nur noch ein trockenes Husten. Offenbar hat ihr aufsehenerregender Auftritt beim Southside auch den vielen anwesenden Schweizern Eindruck und Lust aufs neue Album ganz in schwarz gemacht.
Kraftklub Konzert Southside Festival 2014, 22. Juni Neuhausen Ob Eck, pic: Kraftklub Faceb.
Kraftklub Exil Zürich Wettbewerb
Wer kein Ticket hat und an das Kraftklub Konzert im Exil gehen möchte, der sollte im Oktober nochmals hier auf dem Blog vorbeischauen (gerne natürlich auch schon vorher regelmässig ;-). Wir haben ein paar Kraftklub im Exil Zürich Tickets, die wir hier dann im Oktober 2014 auf Schaffhausen.net verlosen werden.

Auf jeden Fall finden wir es sehr cool, dass Kraftklub nach so grossen Konzerten nun auf Club Tour - ähh Verzeihung - Klubtour mit K geht und wir freuen uns sehr auf das grosse Konzert im kleinen Exil in Zürich. "Kleiner Klub mit Krafklub drin = Ganz grosse Sause" urteilte DJ Daniel Meyer - und er wird Recht behalten. Letztes Mal waren Kraftklub noch im Abart, aber das gibt's ja leider nicht mehr. Wer mal schauen möchte, wie es im Abart mit Kraftklub so zu und her gegangen ist - ein Youtube-Uploader mit dem verheissungsvollen Namen "No Fear Schaffhausen" macht's möglich - viel Spass dabei! Wenn du mich küsst, schreibt Noel wieder Songs für Liam (gemeint sind die Gallagher Brothers, für diejenigen, die das nicht wissen sollten ;-).


Schaffhausen will MAZ Ableger gründen

Der Kanton Schaffhausen prüft die Gründung eines MAZ Ablegers in der Munotstadt. Die Buchstaben MAZ stehen für "Medien-Ausbildungs-Zentrum", es handelt sich also um eine Schweizer Journalistenschule. Das Projekt wurde im Jahr 2013 als eine Kooperation zwischen dem Kanton Schaffhausen, dem Kanton St. Gallen, dem Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern, der Meier + Cie AG (welche die Schaffhauser Nachrichten heraus gibt) und der Carl Oechslin Stiftung (Mehrheitsaktionärin der Meier + Cie AG) lanciert.
Gibt es bald ein MAZ in der Munotstadt Schaffhausen?
Es handelt sich dabei nicht um ein staatliches, sondern um ein privates Projekt unter Leitung der Meier + Cie AG. An der Programmphase beteiligt sich der Bund mit 25'000.-- Fr. und der Kanton Schaffhausen mit 20'000.-- Fr. Weitere Infos hier bei Kleinreport.ch.

Sonntag, 29. Juni 2014

Smerakda Giannini - Fotografin - Ausstellung in Italien

Die berühmte Schweizer Fotografin Smerakda Giannini wird am 18. Juli 2014 in Matera in Italien ihre neue Fotografieausstellung eröffnen. Die erfahrene Fotografin ist schon lange im Fotografie-Geschäft aktiv und hatte auch schon viele Schaffhauser vor ihrer Kamera. Nach ihren Schätzungen hängen ungefähr 2'000 ihrer Fotos bei Einwohnern im Kanton Schaffhausen in den Wohnungen an der Wand.
Smerakda Giannini Photography Ausstellung Matera
Die ausgestellten Werke können in der Sala Meeting di Palazzo Gattini vom 18. bis 28. Juli 2014 jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr in Matera in Italien besichtigt werden. "Entitá" - wie es ganz zuoberst auf der Einladung geschrieben steht - bedeutet ganzheitliches Wesen - denn es ist nicht weniger, was Smerakda Giannini in dieser Werkschau offenlegt. Ihr ganzes Wesen gespiegelt in ausgewählten Fotografien ihres Gesamtwerks. Wer durch die Ausstellung wandert, welche durch eigene Texte und Musik von One Bad Martin ergänzt wird, erhält einen Eindruck davon, wie die Fotografin und Künstlerin denkt, fühlt und sieht. Die Fotos, welche Smerakda Giannini an der Ausstellung präsentieren wird, können wir hier im Vorhinein nachtürlich noch nicht zeigen. Dafür präsentieren wir aber schon mal ein paar andere ihrer Werke, um einen Einblick in ihr umfangreiches Schaffen gewinnen zu können.
Eine Auswahl von Fotos der Fotografien Smerakda Giannini
Kunst – Das bedeutet, etwas meisterhaft wissen, kennen und beherrschen. Wenn die Künstlerin Smerakda Giannini arbeitet, spielen ihre langjährigen Erfahrungen, ihre Erkenntnisse, die sie durch ihre Studien gewonnen hat, sowie ihr Wissen der Technik zusammen und ergeben ein perfektes Resultat. Die Einfühlsamkeit, die Art, das Modell während des Fotoshootings zu führen und die Ruhe, welche einem jede Angst nimmt, das sind alles Elemente, welche die Fotografien beherrscht, um Meisterwerke entstehen zu lassen. In ihren Kunstbildern sehen sich die Abgebildeten wahrhaftig porträtiert. Die Klasse der Resultate ist unverkennbar.
Kunstvolle Fotos aus der Kamera von Fotografin Smerakda Giannini
Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie (Friedrich Dürrenmatt) - und dieses Handwerk beherrscht die Künstlerin meisterhaft. Selbstverständlich bietet die Fotografin auch Photoshootings in ihrem Fotostudio in Dättlikon an, mit dem Auto nur gerade mal 30 Minuten von Schaffhausen entfernt. Wenn sie auf den Auslöser drückt , entstehen einzigartige Momentaufnahmen in schwarzweiss. Nicht ein herkömmliches Portrait - vielmehr ein moderner, zeitgemässer, künstlerischer Akt. Ein Schwarzweiss-Tableau, das unbekannte Seiten offenbart: interessant und von individueller Schönheit geprägt. In jedem Bild findet sich zudem eine ganz persönliche Note von Vertrautheit. Ein Stück Zauber und Realität zugleich. Eine Fotogalerie mit vielen Impressionen und Referenzen sowie Kontaktmöglichkeiten finden sich auf www.preciousgift.ch. Wer es sich einrichten kann, sollte der Ausstellung in Matera auf jeden Fall einen Besuch abstatten, es lohnt sich.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Drohnen Luftaufnahmen Schaffhausen - Ein Drehtag

Wenn man in Schaffhausen spektakuläre Luftaufnahmen realisieren möchte, muss man heute nicht mehr einen sündhaft teuren Helikopter buchen, sondern man greift lieber zu den kleinen, wendigen Drohnen der Schaffhauser Firma www.luftruum.ch.von Conradin Joos und seinem Bruder Joachim Joos. Während sich Conradin primär um die Geschäftsführung kümmert und als Drohnenpilot aktiv ist, ist Joachim für den Technikunterhalt zuständig und steht als Kameraoperator im Einsatz. Da Luftruum gerade im Auftrag von Dieter Amsler in Schaffhausen Luftaufnahmen gemacht hat, ergab sich für uns eine sehr schöne Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der Drohnenaufnahmen aus der Luft zu schauen - Einen Einblick, den wir hier gerne mit euch teilen möchten.
Luftaufnahmen Schaffhausen: Drohne, Kameraoperator, Pilot und: genau! Dieter Amsler
Für ein neues Filmprojekt wollte Dieter Amsler gerne Luftaufnahmen von der Stadt Schaffhausen aufnehmen lassen - und das geht heute vergleichweise sehr kostengünstig und unkompliziert via Drohnen. Die Firma luftruum.ch arbeitet für die Aufnahmen im Zweierteam. Conradin Joos (oben im violetten T-Shirt) agiert dabei als Pilot, während Kameraoperator Tobias Wüthrich sich ausschliesslich um die Steuerung der Kamera kümmert. Was die Kamera sieht, wird dem Kameroperator via Funktechnologie auf 5.8 Gigaherz auf seine Video-Brille projiziert. Die Brille hat den Vorteil, dass sie den Kameraoperator komplett abschirmt und im Vergleich zu einem Monitor selbst bei starker Sonneneinstrahlung gute Bildergebnisse liefert.
Brille für First Person View. Das Bild wird aus der Drohne via Funkübertragung gesendet
Ausgesprochen wichtig für professionelle, wackelfreie Filmaufnahmen ist die Kamerastabilisierungseinheit, der sog. Gimbal. Der Gimbal hält die Kamera stabil in Lage, während sich die Drohne hin und her bewegen kann. Auf diese Weise entstehen stabile Filmaufnahmen. Die Funktionsweise der Kamerastabilisierungseinheit kann man sehr schön in folgendem Video anschauen.



Wie alles begann
Angefangen hatte alles mit Modellflugzeugen vor sieben Jahren im Jahr 2007. Das Hobby-Fliegen ist den Joos-Brothers dann aber schon bald einmal zu langweilig geworden und so installierten sie Natel-Kameras am Flieger. Diese Handykameras waren noch fest mit dem Flieger verbunden und verfügten über keine Stabilisierung, weshalb die Kamera die Bewegungen der Drohne mitmacht, was man sehr schön in diesem Video sehen kann.



Nach den Modellfliegern ging es weiter mit Modellhelikoptern, erst später wurde auf Drohnen umgesattelt. In einem Modellflug-Club oder ähnlichem waren die beiden Gebrüder nie. Es ging immer darum, möglichst viel draussen zu sein und zu fliegen. Die Drohnen kaufen sie nicht als Fertigprodukte, sondern bauten sie selbst, so wie ein richtiger Bastler es eben halt macht. Learning bei Doing lautet die Devise.
Conradin Joos in der luftruum.ch Drohnen-Werkstatt
Conradin und Joachim Joos war es von Beginn an wichtig, finanziell unabhängig zu bleiben, deshalb haben sie alle Fluggeräte jeweils selbst finanziert, was nicht immer einfach war. Allein schon eine Kamerastabilisierungseinheit kostet rund 4'000.-- Fr., die gesamte Drohne kostet 15'000.-- Fr. Damit auch bei einem Drohnenausfall die Filmaufnahmen weiter gehen können, müssen alle Geräte in doppelter Ausführung bereit stehen (Redundanz), was die Materialkosten auf 30'000 Fr. verdoppelt.
Flug-Drohnen Redundanz - Ausfallsicherheit: Alles in doppelter Ausführung vorhanden
Derzeit arbeitet Coni etwa 80% für luftruum.ch und daneben noch 20% als Dozent im Compucollege Schaffhausen. Sein Ziel ist es, demnächst 100% für luftruum.ch aktiv zu werden. Sein Bruder Joachim, der als Kameraoperator bei luftruum.ch agiert, hat daneben noch einen anderen Vollzeitjob. Aus diesem Grund greift Coni für die Dreharbeiten regelmässig auf einen externen Kameraoperator zurück - so auch am Drehtag, bei dem ich dabei war, da war Kameraoperator Tobias Wüthrich am Start. Coni kennt Tobi bereits aus der Schulzeit und nun sind sie im Zuge der Luftaufnahmen wieder aufeinander getroffen.
Drohnen-Drehtag in Schaffhausen: Dieter Amsler, Tobias Wüthrich, Conradin Joos
Tobias Wüthrich ist Head of Production bei mymusicclip.ch und konnte dort auch schon einen Videoclip für den durchstartenden US-Rapper Sean Strange drehen. Als Drohnen-Pilot war dabei sein alter Weggefährte Conradin Joos aktiv. Tobi kommt also voll aus dem Filmbereich, arbeitet als Director und Colorist - und so hat Coni einen Kameraoperator, der wirklich aus der Filmbranche kommt, was einen grossen Vorteil gegenüber vergleichbaren Anbietern darstellt. Beim Dreh bespricht dann Tobi jeweils mit dem Regisseur, wie dieser die Aufnahmen möchte und dann geht's los!
Sean Strange beim Dreh mit Conradin Joos und Tobias Wüthrich - Foto: mymusicclip.ch
So richtig durchgestartet ist Coni mit luftruum.ch erst seit Januar 2014 - und wenn man ein StartUp-Unternehmen hat, muss man Allrounder sein. Homepageerstellung, Buchhaltung, Werbung, Marktanalysen, Businessplanerstellung, Konkurrenzanalyse, IT-Installationen - alles das gehört zum Arbeitsbereich von luftruum.ch Geschäftsführer Conradin Joos (das kenn ich doch irgendwo her ;-).
Den Herd jetzt lieber nicht einschalten ;-) Einstellungen bei der Drohne via Laptop
Die Firma luftruum.ch konzentriert sich vornehmlich auf die Luftaufnahmen ganz im Sinne von: Lieber nur eine Sache machen, dafür aber richtig. Die Produktion / Postproduktion erfolgt dann durch Partnerfirmen wie beispielsweise Eclipse Studios, Bürobureau oder Module+, welche luftruum.ch auch mit Luftaufnahmen für ihre Kunden beauftragen.
Video Drohne von luftruum.ch in der Schaffhauser Altstadt - Vordergasse
Neben dem Gimbal zur Kamerastabilisierung braucht es für qualitativ hochwertige Aufnahmen natürlich auch eine erstklassige Kamera. Hier kann Luftruum mit der Blackmagic Pocket Cinema Camera aufwarten, welche sogar im Stande ist, RAW Videoaufnahmen zu machen. Die RAW-Videos kann man sich dann so vorstellen, dass sie zunächst schwarz-weiss sind und die Farben nachher einzeln individuell hinzugefügt und eingestellt werden können. Dies ist sehr wichtig für professionelle Videoaufnahmen. Die Frima luftruum.ch verfügt über das erste Gimbal für die Blackmagic Pocket Cinema Camera in der Schweiz.
Die Kamera der Drohne kann ausgetauscht werden - hier im Einsatz: Eine Sony Nex 7
Eine solche Drohne wiegt alles in allem immerhin um die 8 Kilogramm. Ein nicht unbeachtlicher Teil davon nimmt der Akku für sich in Anspruch, welcher aber gleichwohl nur Strom für etwa 8 Minuten liefern kann - die Drohne ist also ein ziemlicher Stromfresser. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da 8 Minuten für Filmaufnahmen eine relativ lange Zeit ist.
Hier ist der massive Akku der Drohne gut zu sehen (blauer Kasten) - Stadt Schaffhausen
Luftruum.ch verfügt über genügend Akkus, so dass problemlos über einen gesamten Drehtag hinweg geflogen werden kann. Ausserdem können gerade nicht im Einsatz stehende Akkus während des Drehtages mit einem Ladegerät wieder aufgeladen werden.
Ersatz-Akkus für die Flugdrohnen - somit können sie einen ganzen Drehtag druchhalten
Drehtag in Schaffhausen für Dieter Amsler
Der bekannte Schaffhauser Videomacher Dieter Amsler hat von der Stadt Schaffhausen den Auftrag erhalten, ein neues Video für Neuzuzügler zu erstellen. Hierfür möchte Dieter Amsler auch Luftaufnahmen verwenden und beauftragte luftruum.ch mit den Aufnahmen. Gedreht wurde an einschlägigen Orten in der Stadt Schaffhausen, so zum Beispiel ein von der Schifflände abfahrendes Schiff beim Güterhof. Wir befanden uns für diese Aufnahmen auf der gegenüberliegenden Seite des Rheines. Regisseur Dieter Amsler erläuterte seine Pläne für den Dreh, luftruum.ch setzt seine Pläne in Bildmaterial um.
Pilot Conradin Joos, Regisseur Dieter Amsler, Kameraoperator Tobias Wüthrich
Dieter Amsler liess es sich natürlich nicht nehmen, während des Drehs und Drohnenfluges auch selbst noch ein bisschen zu filmen :-)
Dieter Amsler hatte seine eigene Kamera natürlich auch noch mit dabei
Es ist schon recht beeindruckend, wenn die Drohne startet und landet - gut zu sehen zu Beginn und am Schluss von folgendem Video. Die Drohe kann ziemlich grosse Distanzen mühelos bewältigen und wäre auch bei Wind einsetzbar. Wir hatten es aber windstill bei schönstem Sonnenwetter - umso besser! ;-)



Die Filmdrohne wird durch zwei Fernsteuerungen gelenkt. Die Fernsteuerung links ist für den Piloten und dieser lenkt die Drohne. Die Fernsteuerung rechts ist für den Kameraoperator, welcher die unter der Drohne installierte Kamera steuert. Die Kamera ist während des Fluges um 360 Grad drehbar. Dies ermöglicht dem Kameraoperator viel Freiheit beim Arbeiten.
Links die Fernsteuerung für den Piloten der Drohne, rechts diejenige für die Kamera
Weiter geht es auf dem Herrenacker. Namentlich sollen hier das Haus der Wirtschaft, das Casino Schaffhausen und das Stadttheater aufgenommen werden. Letzter Check der Drohne und dann kann's losgehen...
Die Drohne ist bereit für Filmaufnahmen auf dem Herrenacker in Schaffhausen
...und Abflug: Pilot Coni Joos und Kameraoperator Tobi Wüthrich
Luftaufnahmen vom Haus der Wirtschaft auf dem Herrenacker via Drohne. Man beachte auch den kleinen Cameo-Auftritt von Orient-Chef Metin Demiral bei Zeitindex 0:43:



Drohnen-Luftaufnahmen vom Casino Schaffhausen auf dem Herrenacker:



Das Stadttheater Schaffhausen - gefilmt mit einer Drohne von Luftruum.ch:



Nach dem Herrenacker ging es weiter auf den Fronwagplatz. Wo wir auch hinkamen, die Drohnen scheinen eine ungeheure Anziehungskraft auf die Menschen zu haben und Faszination auszuüben. Es versammelten sich jeweils innert kürzester Zeit zahlreiche Schaulustige und Interessierte um uns. Die Arbeit wurde dadurch aber nicht gestört, von dem her überhaupt kein Problem. Beschwert hat sich übrigens während meiner gesamten Anwesenheit niemand - ganz im Gegenteil. Die Leute waren sehr freundlich, interessiert und wissbegierig.
Weitere Dreharbeiten auf dem Fronwagplatz in Schaffhausen
Dieter Amsler im Hintergrund mit eigener Kamera, vorne Drohnenpilot Coni Joos
Auch von den Drohnenflügen auf dem Fronwagplatz und in der Vordergasse gibt es ein Video, was man sich hier anschauen kann:



Weiter ging es in Richtung Münster, Allerheiligen etc. Regisseur Dieter Amsler kann auf seinem Monitor immer schon schön mitverfolgen, wie die Aufnahmen später aussehen werden.
Dieter Amsler am Live-Monitor, Pilot Coni Joos, Kameraoperator Tobi Wüthrich

Ein Video von den dortigen Drohnenflügen gibt es hier:



Zu guter Letzt ging es noch nach Hemmental, was ja nun auch zur Gemeinde: "Stadt Schaffhausen" gehört und deshalb ebenfalls auch vorkommen muss. Hier hatte Dieter Amsler einen spannenden Startplatz für die Drohne ausgekundschaftet:
Dieter und die Drohne auf einer Anhöhe bei Hemmental
Von dieser Position aus konnte die Drohne natürlich wunderbar starten und tolle Aufnahmen machen. Den Drohnenstart, den Flug und die Landung kann man hier im Video sehr gut mitverfolgen.



Wir bedanken uns bei Conradin Joos, Dieter Amsler und Tobias Wüthrich für die Einladung an den Drehtag, sowie bei Joachim Joos für die Unterstützug beim Verfassen des Beitrages und freuen uns bereits auf das Endprodukt. Dieses wird aber sicherlich noch eine Weile auf sich warten lassen, da die Nachbearbeitung einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird. Schaffhausen.net wünscht dem Team von luftruum.ch für die Zukunft alles Gute, viel Erfolg und zahlreiche Aufträge.

Mittwoch, 11. Juni 2014

PCP.CH Schaffhausen Openair Handyladestation

Ab morgen sind wir vom PCP.CH Onlineshop Schaffhausen mit einer Handyladestation an unserem ersten Openair, dem Greenfield Festival bei Interlaken in der Schweiz. Die mobile PCP.CH Handytankstelle wurde extra zu diesem Zweck gebaut und ist dieses Jahr an 8 Schweizer Openairs im Einsatz.
Mobile PCP.CH Schaffhausen Handyaufladestation für Openairs
Die aktuellen Smartphones wie iPhone und co. haben zwar viele tolle Funktionen, aber nicht so eine tolle Akkulaufzeit wie die alten Nokia-Knochen. Will man am Openair noch ein paar Fotos und Videos machen, ist der Akku schnell am Ende. Bei der PCP.CH Ladestation kann man sich das Natel bequem und schnell wieder aufladen lassen und es danach prallgefüllt wieder abholen.
PCP.CH Handyladestation für Openairs wie Greenfield und co.
Wir können über 800 Natels parallel aufladen und haben alle gängigen Anschlusskabel mit dabei. Des Weiteren kann man sich bei uns auch einen bereits vorgeladenen tragbaren Akku mit USB-Anschluss kaufen, mit dem man dann sein Handy im Zelt aufladen kann.
Die brandneue Handytankstelle von PCP.CH für Festivals und Openairs
An folgenden Openairs werden wir 2014 mit der PCP.CH Handytankstelle vor Ort sein:

12. - 14. Juni 2014 - Greenfield Festival
20. - 22. Juni 2014 - Touch The Air
27. - 29. Juni 2014 - Trucker and Country Festival
10. - 12. Juli 2014 - Summer Stage Basel
25. - 26. Juli 2014 - Open Air Lumnezia
08. - 10. August 2014 - Isle Of Dreams
14. - 17. August 2014 - Open Air Gampel
22. - 23. August 2014 - Royal Arena Festival

Na dann, kommt doch einfach bei uns vorbei wenn euer Akku leer ist - und wenn er nicht leer ist, kommt trotzdem vorbei - see you there! ;-)

Dienstag, 10. Juni 2014

Anekdoten zur Fussball-WM

Am Donnerstag beginnt die Fussball-WM. Es ist das zweite Mal, dass die WM in Brasilien stattfindet. Die erste Ausgabe von 1950 brachte einige bemerkenswerte Geschichten hervor.

http://jsauter.ch/pix/wm_1950.jpg

USA - England 1:0
Die Engländer um Star Stan Mortensen reisten 1950 als Titelfavorit Nr. 1 an die WM nach Brasilien. Aus dem Titelgewinn wurde jedoch nichts. Das Mutterland des Fussballs erlebte ein Debakel. Bereits nach der Vorrunde mussten die Engländer heimreisen, und das ausgerechnet, weil ein Haitianer namens Joseph Gaetjens die Amateurfussballer aus den USA zum 1:0-Sieg schoss. Gaetjens, der neben dem Studium als Tellerwäscher in einem Restaurant jobbte, war erst am Vorabend des Turniers von US-Trainer Williams Jeffrey entdeckt und in den Kader berufen worden. Es ist bis heute eine der grössten Sensationen in der Geschichte des Fussballs. Zu diesem Spiel gibt es übrigens auch einen Film: The Game of their lives.

Italien
Die Italiener reisten als Titelverteidiger nach Brasilien. Tragischerweise war jedoch ein Jahr zuvor die Meistermannschaft des AC Turin mit zehn aktuellen Nationalspielern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Deswegen reiste Italien aus Furcht und Aberglaube als einziges Team aus Europa mit dem Schiff an. Mit ungenügender Logistik. Nach nur drei Tagen hatten sie alle Trainingsbälle über Bord gekickt. In den restlichen zwölf Tagen war deshalb nicht mehr ans Trainieren zu denken. Stattdessen lagen sie anscheinend auf der faulen Haut, kamen mit Übergewicht in Brasilien an und verloren ihr erstes Spiel am 25. Juni 1950 in São Paulo gegen Schweden mit 3:2. Auch die Italiener mussten darum bereits nach der Gruppenphase wieder nach Hause reisen.

Brasilien
Die Gastgeber wollten den Titel im eigenen Land unbedingt. Lange Zeit sah es für die Brasilianer auch sehr gut aus. Das entscheidende Spiel fand vor 200.000 fanatischen Zuschauern im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro statt. Es ging unter dem Namen Maracanaço in die Geschichte ein. Brasilien führte mit 1:0 bis Mitte der zweiten Hälfte Uruguay ausgleichen konnte. Zehn Minuten vor Schluss gelang Uruguay sogar der entscheidende Treffer zum Sieg und zur Weltmeisterschaft. Die Pokalübergabe musste in den Katakomben des Stadions stattfinden, weil Ausschreitungen von Seiten enttäuschter brasilianischer Zuschauer befürchtet wurden.

Schweiz
Auch die Schweiz war 1950 an der WM dabei. Obwohl auch die Nati die Gruppenphase nicht überstand, schlug sie sich ganz ordentlich. Nach einer 0:3-Niederlage gegen Jugoslawien erreichte sie gegen Brasilien ein 2:2-Unentschieden. Zum Schluss gewann sie 2:1 gegen Mexiko.

Sonntag, 8. Juni 2014

Restaurant Beckenburg Schaffhausen wieder geöffnet

Das Restaurant Beckenburg in Schaffhausen ist ab sofort unter neuer Führung von Simon Adam wieder geöffnet (siehe Blogbeitrag zum Beckenburg-Neustart). Der erste reguläre Tag wird der kommente Dienstag, 10. Juni 2014, sein. Für geladene Gäste gab es letzte Woche schon mal eine Vor-Eröffnung, an der wir ebenfalls teilnehmen durften. Ein paar Eindrücke davon gibt es nun hier.
Restaurant Beckenburg Schaffhausen - Eröffnung bei schönstem Wetter
Der Wettergott meinte es gut und so fand die Eröffnung bei schönstem Wetter im Garten der Beckenburg Schaffhausen statt. Für die musikalische Untermalung sorgten Marco Clerc und Guillermo Sorya sehr gekonnt und so kam bei allen Gästen schnell sehr gute und entspannte Stimmung auf.
Marco Clerc und Guillermo Sorya sorgten für gute Stimmung an der Beckenburg Eröffnung
Mit Brian Medeiros von Mountblack Cocktails war ein weiterer Meister seines Fachs vor Ort. Brian zauberte an seiner Cocktail-Bar leckere Drinks für die Gäste - und seine Mojitos sind absolut unschlagbar!
Brian Medeiros von Montblack Cocktails zauberte exzellente Drinks in der Beckenburg
Ein Video sagt bekanntlich mehr als tausend Fotos - Deshalb gibts hier noch ein kleines Video. Ich denke, mit diesem kann man die hervorragende Stimmung an der Beckenburg Eröffnung am besten wiedergeben.



Essen und Kunst - so heisst das neue Motto der Beckenburg - und während Simon Adam für das Essen zuständig ist, kümmert sich sein Partner Oliver Malicdem um die Kunst. Oliver war bei der Eröffnung ebenfalls zugegen, was man gleich beim Eingang merkte, denn der professionelle Tänzer, bildnerische Gestalter und Fotograf hatte eine schöne Fotowand aufgebaut, vor der die Gäste fotografiert wurden.
Essen und Kunst - die Fotowand von Fotograf Oliver Malicdem
Die professionelle Installation hat sich bewährt - als kleines Geschenk (neben zahlreichen weiteren Beigaben) hat jeder Besucher nachher sein Bild bereits ausgedruckt mit nach Hause nehmen können. Hier ist unseres:
Christian Meier - Beat Hocheuser von Schaffhausen.net - Beckenburg Eröffnung
Im Rahmen der Eröffnung haben Simon Adam und Oliver Malicdem auch ihr Konzept noch einmal kurz vorgestellt. Im Gegensatz zu einigen anderen Gastronomen haben sie ein Konzept - und auch noch ein sehr gutes und durchdachtes, alles nachzulesen hier in unserem Beckenburg Schaffhausen.net Blogbeitrag.
Simon Adam und Oliver Malicdem stellen das neue Beckenburg Konzept vor
Auch er durfte bei der Präsentation natürlich nicht fehlen - der Beckenburg Picknickkorb
Simon Adam und Oliver Malicdem präsentieren den Beckenburg Picknickkorb
Zu essen gab es selbstverständlich an der Eröffnung der Wirtschaft zur Beckenburg auch noch etwas - und zwar etwas sehr feines: Die 9 Gustos. Das sind kleine Appetighäppchen als Flying-Dinner und eines leckerer als das andere. Wer demnächst mal in der Beckenburg essen geht - die Gustos sollte man auf keine Fall verpassen.
Das erste Gusto des Abend - eine Köstlichkeit in der Beckenburg
Ein weiteres Gusto - fast zu schön zum Essen - und äusserst delikat!
Im Rahmen des Essens gab es zwischen den Gängen nochmals eine musikalische Einlage von Marco Clerc und Guillermo Sorya. Eigentlich hatten sie nur zwei Lieder geplant - da das Publikum aber äusserst begeistert war und Zugaben forderte, wurden schliesslich vier Lieder daraus. Drei davon kann man sich hier anschauen: Sidi Abdel Assar (Mani Matter), Happy (Pharrell Williams) und Wake Me Up von Aloe Blacc (Stars in Town 2013 lässt grüssen ;-).







Alles in allem eine perfekte Eröffnung mit gut gelaunten Gastgebern und entspannten Gästen. Wir bedanken und herzlich bei Simon Adam und dem Beckenburg Team, dass wir dabei sein durften und wünschen alles Gute für die Zukunft! Viele weitere Infos und Reservationen unter: www.beckenburg.ch
Essen und Kunst in Beckenburg Schaffhausen - Simon Adam

Mittwoch, 4. Juni 2014

Jenische bald in Beringen?

Im Mai campierte auf dem Verkehrsgarten im Neuhauser Langriet eine Gruppe von Jenischen. Die Jenischen sind "Reisende" oder "Fahrende". Ein Teil von ihnen hat keinen festen Wohnsitz. Sie wohnen in Wohnwagen und reisen damit umher.

In der Schweiz sind die Jenischen – seit 1999 das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten in Kraft getreten ist – offiziell als eine nationale Minderheit anerkannt. Auch der Kanton Schaffhausen hat Verpflichtungen gegenüber den Jenischen. Wie das Magazin "Lappi tue d'Augen uf" festgestellt hat, erfüllt der Kanton diese aber zurzeit nicht.
Mai 2014: So campierten die "Jenischen" im Langriet. Foto: Magazin "Lappi".
Wie der "Lappi" berichtet, fällte am 28. März 2003 das Bundesgericht einen Grundsatzentscheid über die Rechte der Jenischen in der Schweiz. Er lautet wie folgt: "Die Nutzungsplanung muss Zonen und geeignete Plätze vorsehen, die für den Aufenthalt von Schweizer Fahrenden geeignet sind und deren traditioneller Lebensweise entsprechen (...)". Weil die Nutzungsplanung eine Kompetenz der Kantone ist, wird damit auch Schaffhausen in die Pflicht genommen. Nur: Heute gibt es im Kanton Schaffhausen keinen Platz, auf dem die Jenischen leben können.

Wie Susanne Gatti, Dienststellenleiterin des Planungs- und Naturschutzamtes des Kantons, gegenüber dem "Lappi" erklärt, seien frühere ins Auge gefasste Standorte aus verschiedenen Gründen nicht in Frage gekommen. Seit einiger Zeit würden jedoch Gespräche zwischen Hansruedi Schuler, dem Gemeindepräsidenten von Beringen, und dem Kanton Schaffhausen stattfinden. Dabei geht es um einen Platz in der Gemeinde Beringen. Damit könnte Schaffhausen dem Entscheid des Bundesgerichts Folge leisten. Ob es aber jemals soweit kommt, steht zurzeit in den Sternen.

Den ganzen Artikel des Magazin "Lappi tue d'Augen uf" gibt es hier.

Dienstag, 3. Juni 2014

GrüschFang Openair 2014 Hallau - Bericht - Videos

Nach dem es der Wettergott letztes Mal im 2013 nicht sehr gut mit dem Grüschfang Openair in Hallau gemeint hat und mit ordentlichen Wassermassen die Kulturwiese zum Erweichen brachte, sah es dieses Mal ganz anders aus. Bei schönstem Wetter konnte das Grüschfang 2014 auch besuchermässig überzegen und fast 500 Gäste nach Hallau in die Rebberge locken. Das Lineup bot mit "The Music Monkeys" aus dem Aargau SKA, mit der basler Band "We Invented Paris" Indie-Pop, mit "Death by Chocolate" aus Bern Rock und mit der Schaffhauser Band "The Gardener and The Tree" auch noch Indie-Folk. Davor waren noch zwei Bands, aber die habe ich verpasst. Die Chlutter-Währung hatte ebenfalls überlebt, so konnte eigentlich gar nichts mehr schief gehen.
The Music Monkeys live 2014 am Grüschfang Hallau Openair im Kt. Schaffhausen
SKA soll tot sein? Nein, etwas hat überlebt - und zwar die Music Monkeys aus Zofingen im Kanton Aargau. Vor etwa 15 Jahren war die SKA-Szene noch sehr lebendig und so praktisch jede neue Band, die in Schaffhausen gegründet wurde, spielte SKA. Danach wurde der SKA von Reggae und Konsorten verdrängt, aber es gibt ihn immer noch, wie The Music Monkeys eindeutig bewiesen.
The Music Monkeys - Grüschfang 2014 Hallau, Schaffhausen
Wie es sich gehört, wurden die meisten Titel auf Spanisch gesungen und glänzten mit Titeln wie "El Suizo", "El Camino a Barcelona" und "Mujer perfecta". Wer mal in ihr Konzert am Grüschfang 2014 in Hallau hinenschauen möchte, kann das hier tun.









Nach den Music Monkeys ging es weiter mit "We Invented Paris", einer Indie-Band aus Basel, welche dieses Jahr auch am legendären Southside Openair in Neuhausen Ob Eck in Deutschland auftreten wird. Die Band kam sehr professionell rüber, hatte auch noch ein passendes Bühnenbild dabei und mit Flavian Graber einen Bandleader, der sehr gut in diese Rolle passt.
We Invented Paris (WIP) Bandleader Falvian Graber, Sänger und Gitarrist
We Invented Paris hätte eigentlich schon letztes Jahr, also 2013, am Grüschfang Openair auftreten sollen, jedoch mussten sie leider damals krankheitsbedingt absagen - was ihnen sonst laut eigener Aussage nie passiert, es ging dem Betreffenden also wohl wirklich damals dreckig. Diesmal war der Bassist angeschlagen, aber nochmals absagen wollten sie auf keinen Fall - zum guten Glück für's Publikum, denn der Gig von We Invented Paris in Hallau war erstklassig.
We Invented Paris - Ein wahrer Rockstar kennt keinen Schmerz und spielt trotzdem, Danke!
Gitarrist Bruce Klöti mit E-Gitarre - We Invented Paris 2014 Grüschfang Hallau
Zu den bekannteren Liedern von We Invented Paris gehören "Iceberg", "Everyone Knows" und "Mont Blanc", in die man hier hineinhören kann.







Für eine akustische Version von "In the Park" verliess Flavian Graber mit einem Köfferchen in der Hand die Bühne und setzte sich auf die Wiese mitten im Publikum (mal schauen, ob er das am Southside dann auch machen wird ;-). Im Köfferchen befand sich ein indisches Harmonium, welches er vor einigen Jahren von einem Freund ausgeliehen - und offenbar nie mehr zurückgegeben hat.
Sänger Flavian Graber mit indischem Harmonium im Publikum (Foto: Sandro Scalco)
Die ganze Sache mit der Akustik Version im Publikum an einem Openair funktioniert natürlich nur, wenn es im Publikum mucksmäuschenstill ist, was bei fortgeschrittenem Alkoholpegel mitunter ein Problem darstellen dürfte. "Kommentiert also nicht, sondern geniesst es", meine Flavian Graber dazu - und es hat sehr gut geklappt, wie man in folgendem Video schön sehen kann.



Danach ging's wieder zurück auf die Bühne. Anbei noch ein paar weitere Videos vom We Invented Paris Konzert am Grüschfang 2014 in Hallau. Ein Markenzeichen der Band sind übrigens Luftballons, die sie von der Bühne aus ins Publikum fliegen lassen, sehr schön zu sehen hier gleich im ersten Video mit dem Lied "Bubbletrees":





Nach We Invented Paris folgte die Rock-Band "Death By Choclate" aus Bern, die von 23:00 bis 00:15 Uhr spielten.
Thomas Schläppi und Mathias Schenk von Death By Chocolate am Grüschfang
Reinhören ins Konzert von Death By Chocolate kann man hier:







Den krönenden Abschluss der Grüschfang Konzerte 2014 bildete die Schaffhauser Indie-Folk Band "The Gardener and The Tree", die mit ihrem Stil nicht nur ein bisschen an "Mumford and Sons" erinnern.
The Gardener and The Tree aus Schaffhausen am Grüschfang Openair Hallau 2014
Auch in dieses letzte Konert des Openairs kann man hineinschauen, wenn man möchte. Allerdings nur in ein Video, mein Akku gab den Geist auf, ich war vorher zu fanatisch am Filmen ;-)



Nach den Konzerten gab's für die Hartgesottenen wie immer eine fette Afterparty mit drei DJs, die nicht wenig Indie-Rock spielten und für ordentlich Stimmung sorgten.



Na dann, möge der Chlutter niemals sterben und wie das Hallauer-Recht weiterhin über dem Bundes-Franken stehen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!!
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