Friday, July 13, 2007

Ash: Twilight Of The Innocents (Warner)

So klingen Ash also ohne die ausgestiegene Gitarristin Charlotte Hatherley. Viel verändert hat sich da nicht wirklich. Ash machen da weiter, wo sie mit "Free All Angels" aufgehört hatten. Dazwischen war "Meltdown", sowas wie ein Experiment, mit viel Gitarre aber ohne viele Melodien. Und Melodien waren noch immer das grösste Merkmal von Ash. Nun sind sie wieder da, zu dritt in alter Frische. Einen Hit wie "You Can't Have It All" wurde seit "Burn Baby Burn" nicht mehr hingeschmettert. Auch die ruhigeren Töne werden diesmal nicht ausgelassen ("Polaris", "End Of The World"). "Dark And Stormy" könnte sich als zweiter Hit der Platte entpuppen. Und der Schlusstrack, zwar etwas untypisch für Ash, ist jedoch durchaus als Highlight der bisherigen Bandgeschichte zu bezeichnen. Bei allem Popappeal hat die Band aber auch das Rocken nicht vergessen. "I Started A Fire" macht ordentlich Tempo und ist der ideale Start. Nicht der Start zum besten Ash-Album, aber immerhin zu einem der besseren.

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