Japan Ghost Stories - neu auf DVD
Längst ist bekannt, dass die Japaner ein Faible für Horrorfilme haben. Streifen wie „The Ring“ oder „Dark Water“ sprechen für sich. Nun gibt es neues Material für Fans von japanischem Gänsehautfaktor. Verstörend, erschreckend und doch fesselnd - die erste Sammlung japanischer Horrorgeschichten, inszeniert von einigen der vielversprechendsten Newcomerregisseuren, besticht nicht nur durch ihre faszinierenden Geschichten, sondern auch durch eine Riege der zur Zeit begehrtesten Darsteller aus dem Land der aufgehenden Sonne. Unter den Schauspielern befinden sich Leute wie Asami Mizukawa ("Dark Water"), Chiaki Kuriyama (spielt das durchgeknallte Schulmädchen Gogo in Tarantinos "Kill Bill") oder Aki Maeda ("Battle Royale").

„Japan Ghost Stories“ (im Original übrigens „Japan Horror Anthology“) kann man am ehesten mit Serien wie „Amazing Stories“ oder „Tales From The Crypt“ vergleichen - also teilweise gruselige, teilweise lustige Episoden mit Spiellängen von 25 bis 40 Minuten. Das, gegenüber ihren US-Pendants, doch merklich kleinere Budget wird durch abgedrehte Storyeinfälle gekonnt ausgeglichen. Die Episoden wurden 2003 für das japanische Fernsehen gedreht und basieren auf einer Kurzgeschichten-Sammlung aus dem Kadokawa-Verlag (den kennt ja wohl jeder;-).
Hier einige Kostproben: Der Philosophieprofessor liebt seine Studentin. Jener wachsen die Gliedmaßen nach, wenn man sie ihr abhackt. Als bei dem Mädchen Demenz diagnostiziert wird, hat der Professor eine Idee. - Um das Lösegeld für sein entführtes Baby aufzutreiben, entführt Herr Tamiko seinerseits den neugeborenen Enkel seines reichen Ex-Brötchengebers. Als das Kind in seiner Obhut stirbt, ist guter Rat teuer. - Eine junge Frau wird in ihrem Appartement von einem Serienkiller überfallen. Es gelingt ihr, den Herren von seinem Vorhaben abzubringen, doch ist der Erfolg nur ein vorläufiger. - Einst schloss Tomoya einen Pakt mit einem Geist, um das Leben seiner Freundin zu retten. Jetzt fordert der Geist seinen Tribut. - Ein älterer Herr ist froh über den Tod seiner nervigen Frau. Da begegnet ihm deren Ebenbild beim Stadtbummel auf der Straße.
2 Comments:
Also die diese Ghost Stories scheinen von einem Drehbuchschreiber notiert worden zu sein, der unter starkem Drogenkeinfluss stand ;-)
Die Story ist lächerlich und ziemlich konfus, aber wahrscheinlich genau deshalb sehenswert.
April 25, 2007 5:41 PM
die stories sind in der tat ein wenig schräg, aber wenigstens haben die jungs phantasie:-) es ist nicht mal so unmöglich, dass es irgendwann mal eine us-adaption davon geben wird wie schon bei "the ring" oder "dark water"...
April 25, 2007 8:41 PM
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