Friday, June 13, 2008

Hyperdrive: Season 1 - neu auf DVD

Wir schreiben das 22. Jahrhundert. Die Crew des Raumschiffs "HMS Camden Lock" versucht, Grossbritanniens Ansprüche im unendlichen Weltall zu vertreten. Dies ist jedoch gar nicht so leicht, denn ihr Captain, Commander Henderson, tut sich schwer mit konkreten Entscheidungen. Die Besatzung ist auch keine grosse Hilfe, denn der Erste Offizier York ist zwar ein brillanter Wissenschaftler, leidet aber an einem Borderline-Syndrom und hegt zunehmend Meuterei-Phantasien. Auf ihrer Tour durchs All trifft die Crew auf Aliens - und zwar eine ganze Menge davon. Die wollen der tapferen Mannschaft meist an die Wäsche. Die Flagge der britischen Kultur im All hochzuhalten ist für die gestandenen Weltraumhelden eben nicht immer ein Vergnügen...

Man darf nicht den Fehler machen, die Qualität der Serie anhand der ersten Folge festzumachen, denn "Hyperdrive" braucht ein wenig, bis sie den Zuschauer mit ihrem ganz eigenen Humor für sich gewinnen kann. Zunächst muss man sich mit der seltsamen Crew anfreunden, die in der Führungsriege im wesentlichen aus dem ersten Offizier York (Kevin Eldon) und dem weiblichen Offizer Teal (Miranda Hart) besteht. York sieht auf den ersten Blick ein wenig aus wie die britische Antwort auf Mr. Spock vom Raumschiff Enterprise, dieser hatte jedoch nicht mit einem unbedingten Willen zu sinnloser Gewalt und Bestrafung der anderen Crewmitglieder für jede kleine Verfehlung zu kämpfen wie York. Überhaupt ist unübersehbar, dass man sich bei "Hyperdrive" u.a. des Star-Trek-Universums angenommen und dessen Philosophie einer geeinten Erde ins Gegenteil gekehrt hat. Henderson ist allein auf britische Rechnung unterwegs und beim Treffen auf fremde Planeten, bzw. deren Bewohner wird stillschweigend so getan, als ob die Erde nur aus diesem Staat bestünde. Die ebenfalls den Weltraum befahrenden Amerikaner und die Dänen werden hingegen als lästige Konkurrenten angesehen.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home