Monday, May 21, 2007

Virtua Tennis 3 - neu auf XBox 360

Größtes Plus der Virtua Tennis-Reihe ist seit jeher das sehr gelungene Gameplay. Im Gegensatz zu den Vorgängern hat SEGA bei der Fortsetzung nochmals ein wenig Feintuning angesetzt und die Spielbarkeit dezent verfeinert. Dank neuer Animationsphasen lassen sich die Spieler noch genauer über den Court scheuchen und die Ballphysik wurde ebenfalls überarbeitet. Kenner erfreuen sich somit an einer minimal verbesserten Spielbarkeit, Neueinsteiger hingegen geniessen von Anfang an durchdachtes Tennis-Gameplay. Durchdacht ist dabei auch die Steuerung. Getreu dem aus drei Wörtern bestehenden Sprichwort „Spiel, Satz, Sieg“ hat SEGA die komplette Steuerung des Spiels auf ganze drei Buttons gelegt. Gepaart mit linkem Analogstick, mit dem man sowohl läuft, als auch zielt, bietet Virtua Tennis 3 eine absolut leicht zu erlernende Steuerung, die trotz ihres simplen Verfahrens enorm vielseitig ist. So schlagt ihr je nach Taste mal hart, mal genau und mal besonders hoch zu. Haltet ihr den Button dabei früh vor eurem Schlag gedrückt, erhält ein Plus an Geschwindigkeit oder Treffsicherheit. Durch dieses System entstehen variantenreiche Spielwechsel, ohne das Neueinsteiger mit einer Vielzahl an Knöpfen überfordert werden.

Wie es sich dabei für eine Sportumsetzung gehört, kann auch Virtua Tennis mit einigen bekannten Namen aufwarten. Insgesamt 20 unterschiedliche Tennis-Profis, die selbst dem größten Laien bekannt vorkommen dürften, haben ihren Weg ins Spiel gefunden. Egal ob Federer, Nadal oder Sharapova – alle bekannten Stars haben den Weg ins Spiel gefunden. 13 Herren und 7 Damen stehen zur Auswahl. Wer sich von lizenzierten Spielern nicht hinter dem Ofen herlocken lässt, kann auch seine eigene Person in das Spiel einbinden und diese im Karriere-Modus an die Qualitäten eines echten Profis herantasten lassen. Apropos Karriere-Modus: Virtua Tennis bietet drei grundlegende Spielmodi. Neben einem normalen Match, welches wahlweise auch im Doppel gespielt werden kann, gibt es noch ein Arcade-Turnier oder die bereits erwähnte Karriere. Während man bei einem normalen Turnier auch einen der 20 Tennis-Cracks spielen darf, geht dies beim äußerst komplexen Karriere-Modus nicht. Der selbst erstellte Spieler oder die selbst erstellte Spielerin beginnen hier sozusagen als Nobody und müssen sich von ganz unten nach oben arbeiten. Wie motivierend dieser Modus ist, stellt man bereits nach wenigen Spielminuten fest. Man kann diverse Mini-Games absolvieren, spielt in Turnieren, verbessert sich in der neuen Tennis Academy oder kümmert sich um das gesundheitliche Wohlergehen seines Alter Ego. Die bereits erwähnten Mini-Games sind nicht nur zum reinen Spaß an der Sache da, sondern verbessern die Charaktereigenschaften. Wer beispielsweise innerhalb eines knappen Zeitlimits bestimmte Symbole auf dem Tennisfeld trifft, verbessert seine Schlagkraft. Spieler, die lange genug vor menschengroßen Tennisbällen fliehen, freuen sich im nächsten Match an verbesserten Laufeigenschaften. Die Shops aus den Vorgängern, in denen man neue Gegenstände für seine Spielfigur kaufen konnte, wurden dagegen gestrichen. Bessere Schläger und neue Kleidung zum Prahlen in den Online-Partien muss man sich jetzt durch Erfolge in der Karriere erspielen.

2 Comments:

Anonymous federer said...

Must Have für Tennis-Fans!

May 22, 2007 4:14 PM

 
Anonymous marcel said...

Dem kann ich nur zustimmmen. Die neue Version hat doch einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger...

May 23, 2007 1:25 PM

 

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