Friday, November 2, 2007

Project Gotham Racing 4 - neu auf XBox 360

Der auf den ersten Blick wohl grösste Unterschied zur Vorgängerversion: Man kann jetzt nicht nur mit dem Auto, sondern mit mehr als 20 verschiedenen Motorrädern unterwegs sein. Realismusanhänger sollten hier die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, diese steuern sich doch sehr arcadelastig, bilden aber trotzdem eine gute Einheit mit den Autos und sind gut ausbalanciert. In der Karriere startet man als noch unbekannter Fahrer und muss sich innerhalb einer Weltrangliste langsam nach oben fahren. Dabei geht es nicht immer nur darum, ein Rennen als Gewinner zu beenden. Die verschiedensten Events bringen auch unterschiedliche Aufgaben mit sich, so muss man unter anderem die Höchstgeschwindigkeit bei Blitzanlangen erreichen. Sicher, in dieser Art und Weise hat man die Events auch schon mal woanders gesehen, sie lockern das Geschehen jedoch deutlich auf und in einem Rennspiel heute noch etwas wirklich innovatives zu erfinden, ist wirklich nicht leicht. Da geht PGR4 den genau richtigen Weg, in dem man sich einfach dazu entschieden hat, die alten Fehler auszumerzen und die Stärken weiter zu verbessern. Auch wenn PGR4 kein reinrassiger Arcarderacer ist, sollten Simulationsfreaks deswegen noch keine Wunderdinge erwarten. Der schnelle Rennspass steht immer noch im Vordergrund. Auch das Thema Schadensmodell ist im Grunde genommen nicht der Rede wert. Mehr als ein paar kleine Kratzer im edlen Schlitten bekommt man nicht zu Gesicht. Im Bereich der Präsentation allerdings hat Entwickler Bizarre Creations seine Hausaufgaben gemacht. Besonders die famosen Wettereffekte, die sich auch auf das Rennverhalten auswirken, sind genial und haben PGR4 zu einer echten Augenweide werden lassen. Gleiches gilt für den Sound. Packende Tracks und ordentliche Motorengeräusche, da kann sich wahrlich niemand beschweren.

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