Buzz Quiz TV - Neu für die PlayStation 3
Mit Buzz Quiz TV schafft eine weitere sehr erfolgreiche Game-Reihe der Playstation 2 den Sprung auf die neue Playstation 3 Konsole von Sony.Mit dem Sprung auf die neue Konsolengeneration wurde das Game um neue interessante Funktionen erweitert: Buzz Quiz TV erscheint auf der Playstation 3 in High Definition, mit Online-Funktionen und massenhaft neuen Fragen.
Mit Buzz Quiz TV fühlen sich die Spieler in ihren eigenen vier Wänden in ein Gameshow-Fernsehstudio versetzt und dank dem PLAYSTATION Network, wird der ganze Globus zum Austragungsort, denn die Spieler können ihr Quiz-Talent online gegen Kandidaten aus der ganzen Welt beweisen.
Das neue Buzz! Quiz TV hält über 5.000 Fragen bereit - zahllose weitere können heruntergeladen werden. Die neuen Wireless-Buzzer sorgen dafür, dass der Spieler auf deinem Weg zum unbestrittenen Quizkönig nicht von ungeliebtem Kabelsalat gestoppt wird, und machen Buzz!: Quiz TV noch benutzerfreundlicher, lustiger und einzigartiger. Buzz! Quiz TV hat sich als Spiel für die gesamte Familie schon lange bewährt und dringt nun mit den erfrischenden und interaktiven Online-Funktionen in komplett neue Gefilde vor.
Buzz Quiz TV macht wirklich unheimlich viel Spass und verwandlt das eigene Wohnzimmer in ein gigantisches Quiz-Zentrum, in dem man gegen seine Freunde in einer bombastischen Quizshow antreten kann. Auf keinen Fall verpassen !

Interessanterweise passen die schrägen Charaktere genau wie die übertriebene Gewaltdarstellung, zum Spiel. Wenn Ray nach einem blutigen Gefecht das Blut von der Mordwaffe schüttelt und man gerade zwei Dutzend fliegende Fische erledigt hat, gelingt es kaum, ein Lächeln zu verkneifen. Hauptverantwortlich für den enormen Spielspass ist aber das noch immer, unerreichte Kampfsystem. Auf den ersten Blick sehen die wirren Schlagkombinationen zwar nach heftigem Button-Smashing aus, verwandeln sich aber bei näherer Betrachtung in genau getimte Bewegungsabläufe. Wer zum Beispiel nicht gerne blockt oder für den jeweiligen Gegner nach der richtigen Angriffstaktik sucht, wird schnell die Segel streichen. Hält man sich dagegen an die Grundregeln, können auch weniger talentierte Knöpfchenakrobaten auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad den Titel in die Knie zwingen. Den Helden sieht man wie gewohnt in der Aussenperspektive. Die Kamera kann man jederzeit frei positionieren. Leider bleibt einem dazu nur selten Zeit. Im hektischen Spielgeschehen muss man auf das Spielsystem vertrauen und das versagt mal wieder hoffnungslos
Wird es eng und kuschelig, bleibt die Kamera ständig irgendwo hängen und man verliert die Orientierung. Ein Problem, das schon beim Vorgänger genervt hat, aber mit dem es sich leben lässt. Das gleiche Bild beim Kampfsystem: Die Unterschiede zu den Vorgängern muss man mit der Lupe suchen. Wirklich neu ist nur ein Kontersystem, um auf Knopfdruck einen vernichtenden Gegenangriff auszulösen. Mit acht verschiedenen Prügelwerkzeugen, wie Schwerter, Stäben und Sicheln, gilt es mit Dutzenden Kombos die Feinde zu zerlegen. Im Gegensatz zum Vorgänger geht es diesmal vornehmlich gegen Mutanten, Werwölfe und Roboter. Natürlich zeigt einem auch ab und zu der Ninja-Spinnenclan, wo der Shuriken hängt, doch wer den alten Stil lieber mochte, wird etwas enttäuscht sein.


Uefa Euro 2008 bietet das, was Fans von dem Spiel erwarten: original EM-Stadien, eine stimmungsvolle Atmosphäre und einige spezielle Spielmodi inklusive EM-Qualifikation und Endrunde. Die Grafik ist im Vergleich zu Fifa 08 kaum verändert. Positiv fallen die veränderten Spieleranimationen und die angepasste Ballphysik auf. Dennoch: Wer Fifa 08 besitzt und nichts mit der EM am Hut hat, wartet besser auf den nächsten Teil der Fifa-Reihe.
Man schlüpft schliesslich in die Rolle von Kaim, eines unsterblichen Helden, der sich gemeinsam mit seinen Anhängern auf die Suche nach der Wahrheit macht. Das Gameplay umfasst alle typischen RPG-Elemente: Umgebungen erforschen, Monster bekämpfen, Fähigkeiten und Erfahrungen verbessern sowie Geld verdienen. Das RPG-typische, rundenbasierte Kampfsystem wurde um einige interessante Extras erweitert: Unsterbliche Charaktere wie Kaim können Fähigkeiten, die ihre sterblichen Mitstreiter beherrschen, ganz einfach in sich aufnehmen. Ein Ringsystem erlaubt es dem Spieler, während eines Kampfes die Zerstörungskraft zu erhöhen, indem er den Button zum richtigen Zeitpunkt drückt. Auch ist es möglich, die Aufstellung eurer Kämpfer zu verändern, etwa um die stärkeren Charaktere zum Schutz der etwas Schwächeren in der ersten Reihe zu positionieren.
Insgesamt 31 – im Spiel zufällig ausgelöste – Flashbacks sorgen für Abwechslung und bringen dem Spieler Kaims Geschichte Schritt für Schritt näher. Diese Rückblenden beantworten auch viele Fragen, die ihr euch im „normalen“ Spiel mit Sicherheit schon gestellt habt … Angefangen bei der Eröffnungsszene, in der ihr man sich mitten im Kampfgetümmel wiederfindet, über die atemberaubend spannende Story bis hin zum unvergleichlichen Gameplay – Lost Odyssey ist ein wirklich einzigartiges Rollenspiel.

















Übertrieben, sarkastisch, oft ein bischen gemein: Der Titel fängt den anarchistischen Charme der TV-Serie erfolgreich ein, würzt die Abläufe mit erlebenswerten Lachern und Ansagen.Originaltreue wird gross geschrieben. Die flüssig animierte Cel-Shading- Grafik bleibt nah am TV-Vorbild, die Figuren werden von den vertrauten Synchronstimmen gesprochen, auch in der deutschen Version.
Fazit: Zwar erfindet das Game zur "Simpsons"-Serie das Rad nicht neu, und auch die kurze Spieldauer verdient Kritik. Dafür punktet der spielbare Cartoon mit Witz, Humor und viel Vergnügen. Ausserdem, wer weiss ... Vielleicht spornt der Cover-Gag - jede Plattform bekommt ein eigenes Motiv - tatsächlich einige Sammler zu Extrakäufen an.





Auch wenn PGR4 kein reinrassiger Arcarderacer ist, sollten Simulationsfreaks deswegen noch keine Wunderdinge erwarten. Der schnelle Rennspass steht immer noch im Vordergrund. Auch das Thema Schadensmodell ist im Grunde genommen nicht der Rede wert. Mehr als ein paar kleine Kratzer im edlen Schlitten bekommt man nicht zu Gesicht. Im Bereich der Präsentation allerdings hat Entwickler Bizarre Creations seine Hausaufgaben gemacht. Besonders die famosen Wettereffekte, die sich auch auf das Rennverhalten auswirken, sind genial und haben PGR4 zu einer echten Augenweide werden lassen. Gleiches gilt für den Sound. Packende Tracks und ordentliche Motorengeräusche, da kann sich wahrlich niemand beschweren.


Seit elf Jahren beglückt EA die Spielergemeinde mit jährlichen Neuauflagen der NHL-Serie. Ein komplett neues Spiel sollten Eishockeyfans aber nicht erwarten, denn die Aktualisierungen sind vor allem im Detail zu finden. Es ist hinlänglich bekannt, dass Eishockey ein verdammt schneller Sport ist. Umso erstaunlicher ist es, dass EA in der neuesten Ausgabe ihrer Eishockeysimulation gerade der Taktik neue Möglichkeiten einräumt. Auf den ersten Blick mag es vielleicht verwegen klingen, taktische Spielzüge in so einen temporeichen Sport einzubauen, aber auf den zweiten Blick macht die Sache durchaus Sinn. Zumindest dann, wenn man es wie die Entwickler von NHL 08 angeht.





Um den Kampf gegen die deutschen (und italienischen) Schergen zu vereinfachen, lassen sich alle Waffen des Spiels bis zu drei Mal upgraden. Dafür muss Travers lediglich viele Gegner mit einer Waffe erledigen. Ist die Anzeige der besagten Waffe voll, erhält man ein Abzeichen und verbessert zum Beispiel die Nachladegeschwindigkeit, die Größe des Magazins oder den Rückstoss. Beim dritten Upgrade bekommen die Waffen zudem noch sinnvolle Ergänzungen wie Fernrohre oder einen Aufsatz für Granaten spendiert.
Medal of Honor Airborne ist kein schlechtes Spiel geworden, erfindet aber auch das Rad nicht neu. Zu ausgelutscht ist bereits das Szenario des Zweiten Weltkriegs, um mit bahnbrechenden Innovationen zu punkten. Dennoch entfaltet das Spiel seinen persönlichen Reiz. Vor allem das Start everywhere-Prinzip weiss zu gefallen, wenn es auch zum Ende einer Mission hin nicht konsequent genug ausgenutzt wurde. Negativ fallen die unfairen Momente des Spiels - Scharfschützen können einen bereits mit einem Schuss töten - sowie die kurze Spielzeit auf. Dennoch: Wer die Serie mag und mal wieder im Zweiten Weltkrieg herumlaufen will, kann sich gerne der 82. Airborne Division anschliessen.



Schon nach kurzer Zeit werden die drei Freunde durch widrige Umstände dazu gezwungen, je eine kleine, blau strahlende Kugel zu schlucken. In Folge dessen besitzen sie auf einmal magische Unterstützung in Form einer Kreatur, welche sie heraufbeschwören können. Hauptcharakter Shu greift so zum Beispiel auf einen blauen Drachen zurück, welcher dem Titel dann seinen Namen bescherte. Das Spiel an sich besticht durch seine teils recht grossen 3D-Areale in denen der Spieler sich fortbewegt. Wie schon in "Final Fantasy XII" wird man eigentlich nicht mehr durch Zufall in einen Kampf verwickelt, sondern sieht die Gegner schon aus der Ferne. Das Kampfsystem ist recht einfach gestrickt und dürfte schnell ins Blut übergehen. Man greift auf ein klassisches Menü-System zurück in dem man seine bevorzugte Aktion (Angreifen, Verteidigen, Magie, oder Spezialattacken) auswählt und diese dann auf einen anderen Charakter anwendet.
Eine grosse Hilfe ist der blaue Drache. Die Magieanwendung ist mit einem guten Stück Taktik verbunden worden. Verwendet man diese, so bekommt man eine Zeitleiste angezeigt, welche sich durch Drücken und dem rechtzeitigen Loslassen eines Buttons füllt. Ein bestimmter Bereich wird dabei hervorgehoben. Dieser deutet den optimalen Zeitpunkt für die Anwendung an. Doch gleichzeitig wird angezeigt, welche anderen Charaktere noch vor dem Zauberspruch an der Reihe wären, wenn man den Balken zu sehr anwachsen lässt. So wird der Spieler gezwungen sich genau zu überlegen, ob er seien Zauberspruch noch schnell, aber dafür schwächer, ausführen möchte, oder ob er lieber die volle Energie verwendet und so möglicherweise vorher noch Schaden entgegen nehmen muss. Ebenso interessant ist, dass der Spieler die Möglichkeit hat, mehrere Gegner gleichzeitig anzugreifen, welche untereinander auch nicht gerade freundlich gesinnt sein können. So kann es schon einmal sein, dass sich die Gegner gegenseitig dezimieren, bevor der Spieler auch nur einen Schlag ausführen muss.
Story, Grafik und Sound arbeiten nahezu perfekt zusammen. Die Spieler dürften eine recht lange Zeit an die Xbox 360 gefesselt sein - ist das Spiel in Asien doch auf 3 Discs veröffentlicht worden und bringt somit ein unglaublich langes Spielerlebnis mit sich. Natürlich hat man das Genre nicht neu erfunden, aber es geht bei "Blue Dragon" wohl auch erst einmal darum, die riesige RPG-Fanbase auf die Konsole von Microsoft einzustimmen.
Recht erfreulich ist die Tatsache, dass man bei Electronic Arts von einer recht kindischen Aufmachung und den zahlreichen Hüpf- und Klettereinlagen der Vorgänger etwas Abstand genommen hat. Vielmehr findet man im Spiel ein fast frei begehbares Hogwarts vor. Dinge wie der grosse Saal, die Bücherei oder der Gemeinschaftsraum der Gryffindors haben mit viel Liebe zum Detail ihren Weg ins Spiel gefunden. Das Aufspüren und Durchführen von neuen Aufgaben im Spiel verhält sich in der Regel immer gleich. Auf Knopfdruck kann man die Karte des Herumtreibers aufrufen. Das ist die Karte, die Harry Potter in der Romanvorlage nutzt, um böswilligen Lehrern aus dem Weg zu gehen. Denn dort kann er genau sehen, wo sich welche Personen im Gebäude aufhalten. Wer die Harry Potter Bücher kennt, der weiss auch, dass die zahlreichen Gemälde an den Internatswänden nicht nur reine Kunst sind. Grosse Portraits, welche auf Bodenhöhe hängen, hüten in der Regel ein Geheimnis, welches aus einem Raum oder einem Gang besteht. Mit fortschreitender Zeit im Spiel findet man immer mehr der benötigten Passwörter heraus und kann den sprechenden Bildern dann sagen was sie wissen wollen. Das Aufspüren und Erreichen der Aufgabengeber klingt in der Theorie also recht spannend. Leider ist das Verfahren bei fast jedem Auftrag gleich. Mit der Zeit wirkt das sehr einseitig und langweilig. Mehr Abwechslung verspricht man sich dann von den Zauberkunst-Elementen, welche auch dieses Mal ihren Weg ins Spiel gefunden haben. Von Beginn an lernt man spielerisch und in die Geschichte eingebettet, wie Dinge zu reparieren, in die Luft zu heben oder wegzustoßen sind.
Nun stellt sich natürlich die Frage, wie sich Harry Potter auf der Xbox 360 steuert. Zunächst lässt sich sagen, dass die Entwickler für eine sehr eingängige und simple Belegung des Gamepads gesorgt haben. Harry und einige andere Charaktere lassen sich ganz bequem über den linken Stick bewegen. Für einen Sprint müsst ihr dann den A-Button noch hinzunehmen. Um einen Zauber wirken zu lassen, müsst ihr erst die Y-Taste drücken, um dann die zuvor erlernten Bewegungen mit dem rechten Stick nachzuzeichnen. Die Belegung des rechten Analogsticks mit den Zaubertricks hat unweigerlich zur Folge, dass es über kurz oder lang zu Problemen mit der Kamera kommt. Das Spiel folgt Harry stets in gebührendem Abstand aus etwas erhöhter Position und ist an engen Stellen irgendwo fest installiert um das Geschehen einzufangen. Und genau diese Dinge funktionieren eher schlecht als recht. Dauernd sind irgendwelche Personen oder andere Gegenstände im Weg und blockieren einem die Sicht. Solche Probleme treten allerdings nur auf, wenn ihr euch in engen Räumen oder Gängen befindet. Ein manuelles Justieren der Kamera ist leider zu keiner Zeit möglich.
Mit "Harry Potter und der Orden des Phönix" hat Electronic Arts erneut ein sehr ansprechendes Spiel zum Film in die Regale gestellt. Anhänger von Buch und Film sollten sich das Spiel in jedem Fall einmal anschauen und dabei aber zugleich nicht all zu viel erwarten. Denn die Aufgabenvielfalt und die Art und Weise ihrer Bewältigung ist für Jung und Alt etwas monoton. Hinzu kommt, dass in einer recht grossen Spielewelt Dinge wie eine frei justierbare Kamera schlichtweg zur Pflicht gehören. An dieser Stelle kämpft das Spiel mit deutlichen Problemen. Ebenso unverständlich wie enttäuschend ist zudem die Tatsache, dass die Entwickler die beliebte Sportart Quidditch nicht in die Handlung des Titels integriert haben. In diesem Jahr kann man in dieser Sache also nicht auf den Besen steigen. Ein Fehlen von Filmsequenzen oder einem Mehrspieler lässt sich ebenfalls nur schwer nachvollziehen.

Leider ist die durchdachte Steuerung der einzige Pluspunkt des Spiels. Denn bereits von der ersten Mission an langweilt Vampire Rain gnadenlos und präsentiert sich völlig uninspiriert. So laufen die einzelnen Missionen jedes Mal nach dem gleichen Muster ab und stellen den Spieler eigentlich nur vor die Aufgabe, einen bestimmten Zielpunkt zu erreichen. Dieser ist stets auf der Karte markiert, so dass man lediglich der Karte folgen muss, um eine Mission abzuschliessen. Das Problem an dieser Stelle ist jedoch die Tatsache, dass die einzelnen Areale sehr abwechslungsarm gestaltet wurden, was dazu führt, dass man bereits nach relativ kurzer Spielzeit das Gefühl bekommt, dass man dieses Areal doch vor kurzem erst gesehen hat.
Genau wie in Metal Gear Solid befindet sich am unteren Rand des Bildschirms eine Art Radar, das sowohl den Aufenthaltsort, als auch die Blickrichtung der Nightwalker anzeigt. Um John Lloyd nun sicher an den Zielpunkt zu geleiten, sollte man stets ein Auge auf das Radar haben. Wird der Spieler nämlich entdeckt, greifen die Nightwalker gnadenlos an und töten John mit einem Schlag. Die eigenen Waffen bringen nicht viel, da man nicht einmal dazu kommt richtig zu zielen, geschweige denn zu schiessen. Und selbst wenn man einmal einen Schuss abgeben sollte, bekommt man das Gefühl vermittelt, einen Derringer in der Hand zu halten. So richten nämlich selbst kräftigere Waffen nicht annähernd genug Schaden an, um die üblen Kreaturen zu stoppen. An eine Flucht ist bedingt durch die Geschwindigkeit der Nightwalker ebenfalls nicht zu denken, so dass der Spieler gezwungen wird, das Geschehen am letzten Checkpoint wieder aufzunehmen und erneut sein Glück zu versuchen. Dies sorgt sehr schnell für Frust und Unverständnis, da das Spiel so auf reines Auswendiglernen der Laufwege reduziert wird. Und spätestens wenn man zum dritten oder vierten Male von einem Nightwalker über den Jordan geschickt wird, werden auch geduldige Zeitgenossen den Titel aus ihrer Konsole verbannen.

Beschleicht einen das Gefühl, dass man sämtliche Feinheiten der Steuerung verinnerlicht hat und möchte sich in die erste Schlacht stürzen, sollte der Story-Modus des Spiels angesteuert werden, der den Spieler geradewegs in das Jahr 2632 versetzt. Die Menschheit hat mittlerweile die Grenzen des Sonnensystems überwunden und elf verschiedene Sternensysteme kolonialisiert. In mitten dieser Eroberungsfeldzüge unterziehen sich Katana, Ellen und Margras ihrer Ausbildung zum Piloten und werden zu engen Freunden. Doch als bekannt wird, dass der Planet Acheron, welcher die Heimat von Margras darstellt, von den Menschen zerstört wurde, entschliesst sich dieser dazu die Pilotenakademie zu verlassen und sich einer Rebellengruppe mit dem Namen ADAN anzuschliessen, um diese bei ihrem Kampf gegen die Menschen zu unterstützen. Als die ADAN der Menschheit eines schicksalträchtigen Tages offiziell den Krieg erklärt, sind auch Katana und Ellen gezwungen ihren Beitrag zu leisten und sich in den Krieg zu stürzen. Dabei haben sie allerdings stets den Gedanken im Hinterkopf, dass sie dabei auf ihren engen Freund Margras treffen könnten, der wiederum blutige Rache geschworen hat und dabei auch vor dem Tod seiner ehemaligen Freunde nicht zurückschrecken wird. Dieser spannende Plot wird in regelmässigen Abständen durch beeindruckende Videosequenzen fortgeführt und zieht den Spieler so förmlich in die atmosphärische Welt von Project Sylpheed.
Vor allem in den ersten Spielstunden dürfte Project Sylpheed bei Neulingen für einige kleinere Frusterlebnisse sorgen, da die Steuerung recht komplex ausgefallen ist und das Schlachtgeschehen, das teilweise ohnehin recht unübersichtlich ausfiel, unnötig erschwert. Erst mit zunehmendem Spielverlauf bekommt man die Eigenheiten der Spielmechanik in den Griff und steuert den eigenen Gleiter gekonnt durch die einzelnen Schlachten. Ist dieser Punkt erst einmal erreicht, motiviert das Spiel mit seinen packenden Missionen, sowie der Möglichkeit das eigene Raumschiff weiter auszubauen für einen längeren Zeitraum.
Wurde das spielbare Tutorial bewältigt, wird man vom Spiel in ein kleines Dorf versetzt, das gleichzeitig als Anlaufstelle für die Vorbereitung auf eine neue Mission fungiert. Neben der Möglichkeit eine neue Mission zu beginnen, wird in dem Dorf nämlich ein Geschäft angeboten, in dem neue Fähigkeiten, Outfits und Gegenstände erworben werden können. Da der Kontostand zu Beginn des Spiels keine großen Sprünge zulässt, müssen zunächst einige Missionen bewältigt werden, die das nötige Kleingeld in die Kasse spülen. Zudem darf man sich über einen kooperativen Modus freuen, der sowohl über System-Link, als auch über Xbox Live mit bis zu vier Teilnehmern bestritten werden kann. Hier können sich die Spieler effektiv zusammenschliessen und die einzelnen Missionen strategisch angehen. Während der erste Spieler beispielsweise eine Wache ablenkt, kann sich Teilnehmer Nummer 2 von hinten anschleichen und dieser den Gnadenstoß geben. Diese Möglichkeiten gestalten das Spielgeschehen angenehm strategisch und lassen den Spieler problemlos über die diversen kleinen Mankos des Titels hinwegschauen.
Stealth-Abenteuer sind auf der Xbox 360 zum aktuellen Zeitpunkt leider noch rar gesät, so dass Tenchu Z bei Genre-Fans sicherlich schnell in den Fokus des Interesses rücken wird. Nach ausgiebigem Spielen muss man leider sagen, dass die zuständigen Entwickler einiges an Potential verschenkt haben, da die Missionen zwar durchaus abwechslungsreich und spannend gestaltet wurden, jedoch merklich unter den eintönigen Arealen leiden. Der Mehrspieler-Modus, sowie das ansprechende Setting dürften Anhänger von Stealth-Abenteuern oder der Tenchu-Reihe allerdings über die kleinen Mankos hinwegsehen lassen, weshalb man diesen Zeitgenossen durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen kann. 
Der Fokus von "Shadowrun" liegt eindeutig auf teambasierten Gameplay. Dies zeigt sich bereits an den drei Spielmodi, die einem während der Multiplayerschlachten zur Verfügung stehen: Unter dem Modi "Überfall" verbirgt sich das Pendant zu "Capture the Flag". Hier muss das aus acht Spielern bestehende Team ein magisches Artefakt erobern und es zu einem Zielpunkt bringen. Die Verteidiger versuchen, die Angreifer aufzuhalten und zu verhindern, dass das Artefakt gestohlen wird. Geht dieses verloren und wird nicht wieder aufgenommen, kehrt es wieder zum Startpunkt zurück. Die Mischung aus Angriff und Verteidigung macht den "Überfall"-Modus für Taktik-Fans besonders attraktiv.
Wer jetzt denkt, bei "Shadowrun" handelt es sich um einen Shooter der Marke "Unreal Tournament" oder "Quake", täuscht sich. Das Ballervergnügen lässt eher Parallelen zu "Counter-Strike" erkennen. Zu Beginn eines jeden Matches werden dem Spieler in einem Menü zahlreiche Waffen und Munition zum Kauf angeboten. Das Arsenal reicht dabei von normalen Handfeuerwaffen über Maschinenpistolen bis hin zu einer Gatling-MG oder einem Raketenwerfer. Das obligatorische Scharfschützengewehr fehlt natürlich auch hier nicht. Als interessanteste Waffe kristallisiert sich aber das Katana heraus, ein japanisches Langschwert, welches nach nur wenigen Hieben Kleinholz aus Gegnern macht.
Grafisch platziert sich "Shadowrun" eher im gehobenen Mittelfeld. Die zwölf Maps wurden zwar interessant und durchaus ansprechend designt, auch die Charaktere sehen nicht schlecht aus. Für den Aha-Effekt reicht es aber bei Weitem nicht. Trotzdem: Der unübliche Stil ist gelungen und fügt sich wunderbar in das gegebene Setting ein. Dass aus "Shadowrun" grafisch keine Granate geworden ist, fällt nicht unbedingt schwer ins Gewicht, schliesslich handelt es sich um einen Multiplayer-Shooter, der seinen Fokus eindeutig auf andere Spielelemente legt. Dafür ist die soundtechnische Untermalung des Titels auf alle Fälle gelungen. Eine gute Synchronisierung, die manchmal auch mit witzigen Statements daherkommt, verleiht dem Game zusätzlich Atmosphäre.

Bevor es auf die Rennpiste geht muss erst eine Heimatregion gewählt werden. Ob man sich für Europa, Nordamerika oder Asien entscheidet, hat zwar keinen Einfluss auf die Anzahl der Strecken, wohl aber auf die Verfügbarkeit und die Preise von Fahrzeugen. Zu Beginn stehen allerdings nur wenig spektakuläre Kleinwagen zur Wahl: Mit Golf GTI, Peugeot 207 RC, Mini Cooper S und Audi TT Quattro beeindruckt man nicht wirklich. Doch mit jedem Sieg lassen sich die Flitzer gehörig aufmotzen oder gleich neue Autos kaufen. Nach der Wahl des Fahrzeugs und der Lackierung geht es an die Tuning-Einstellungen. Hier haben Simulationsfreaks ihre helle Freude: Bis ins letzte Detail lässt sich der Wagen den eigenen Vorlieben anpassen und für die jeweilige Strecke optimieren. Die Aspekte Reifendruck, Stabilisatoren, Federn, Dämpfung, Ausrichtung und Übersetzung bieten diverse stufenlose Regulierungsmöglichkeiten. Wer allerdings Benzin im Blut hat und sofort den Geruch verbrannten Gummis riechen will, kann auch einfach auf die Werkseinstellungen vertrauen und sich in den Fahrersitz schwingen.
Dem Gewinner winkt nicht nur Geld: Mit jedem Sieg werden die Beziehungen zu den Herstellern besser. Beispielsweise gewähren Händler dann einen Preisnachlass auf Serienfahrzeuge aus der eigenen Region. Ausserdem wandern ab und an Kultmodelle eines Herstellers in den Fuhrpark. Insgesamt stehen 300 verschiedene Boliden aus USA, Japan und Europa sowie über 300 Rennveranstaltungen auf 60 Kursen zur Wahl - darunter auch die Nordschleife am Nürburgring. In der grünen Hölle kommen die ausgefeilte Fahrphysik und das detaillierte Schadensmodell besonders zum Tragen. Jede Unebenheit wird simuliert, was bei Tempo 300 besonders unschön ist. Die Folgen sind jedenfalls meist fatal.
Einsteiger können sich dankenswerterweise die Ideallinie auf dem Asphalt anzeigen lassen. Genial: Der Streifen passt sich der eigenen Geschwindigkeit an, leuchtet hellrot, wenn der Bremspunkt verpasst wurde, und grün, wenn man ruhig Vollgas geben darf. Ein überaus sinnvolles Feature für Einsteiger, da "Forza Motorsport 2" eher Simulation als Arcade-Game ist. Trotzdem ist das Game für Anfänger genauso geeignet wie für Rennspiel-Fans. Wer im Anfängermodus und mit Ideallinie seine Runden dreht, wird schon nach kurzer Zeit als Erster die Ziellinie überfahren. Profis dagegen freuen sich über eine Vielzahl von Feintuning-Optionen. So können Hobby-Piloten beispielsweise nach dem Rennen nicht nur eine Aufzeichnung aus diversen Blickwinkeln sehen, sondern gleichzeitig unzählige Telemetrie-Daten analysieren.