Samstag, 31. Dezember 2011

Silvester 2011 - 2012 in Schaffhausen

So, es ist wieder soweit, Silvester in Schaffhausen! Was letztes Jahr so abging, kann man hier nochmals nachlesen und anschauen. Erwartungsgemäss wird auf dem Platz um Mitternacht wieder die Hölle los sein. Diesmal allerdings mit Parkverbot, das dürfte für etwas weniger Sachbeschädigungen sorgen.

Die Nachtbusse fahren diesmal bis 04:10 Uhr. Letztes Mal war übrigens auch am Bushof die Hölle los - wer es sich nochmals anschauen möchte, siehe hier:



Wir wünschen allen einen guten Rutsch und wer noch gute Ideen braucht, was man an Silvester so machen kann, der schaue mal hier:

Regierungsrat Reto Dubach - Jahresrückblick 2011

Nach dem Schaffhauser Stadtpräsidenten Thomas Feurer lässt auch Regierungsratspräsident Reto Dubach das Jahr 2011 Revue passieren. Für ihn war es ein durchzogenes Jahr. Die S-Bahn sei ein guter Erfolg gewesen, jedoch bereite ihm die finanzielle Entwicklung in Schaffhausen Sorgen. Die fehlenden Mittel würden sich auch bei der Infrastruktur bemerkbar machen. Geplante Steuererleichterungen hätten nicht durchgeführt werden können. Man dürfe als Politiker nicht dünnhäutig sein. Man stehe als Präsident des Regierungsrates zwar besonders viel in der Öffentlichkeit, er schätze aber auch den vielen Kontakt mit der Bevölkerung. Alles Weitere hier im Interview des Schaffhauser Fernsehens.

Freitag, 30. Dezember 2011

Hallen für neue Kunst Schaffhausen - Unterstützung

Die Hallen für neue Kunst in Schaffhausen erhalten auch im neuen Jahr starke finanzielle Unterstützung von der Stadt und dem Kanton Schaffhausen. In den Jahren 2012 und 2013 erhalten die Hallen für neue Kunst vom Kanton CHF 400'000.-- und von der Stadt CHF 60'000.-- pro Jahr. Zusätzlich stellt die Stadt Schaffhausen die Räumlichkeiten im Wert von jährlich rund CHF 320'000.-- unentgeltlich zur Verfügung.


Nach wie vor ist in den Hallen für Neue Kust auch das berühmte Kunstwerk "Das Kapital" von Joseph Beuys zu sehen. Wie lange allerdings noch ist fraglich, siehe den damaligen Beitrag auf Schaffhausen.net oder hier nochmals den damaligen Bericht des Schaffhauser Fernsehens.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Schaffhauser Rhybadi wird saniert

Die Schaffhauser Rhybadi wird demnächst saniert. Vor allem die Holzkonstruktion bedarf einer Überarbeitung. Daneben ist aber auch eine Erweiterung der Rhybadi Schaffhausen geplant. Es soll eine ganzjährige Nutzungsmöglichkeit inkl. Saunalandschaft geprüft werden. Ausserdem soll neu ein Pächter den gesamten Bade- und Restaurantbetrieb übernehmen. Der Schaffhauser Stadtrat hat verschiedene Varianten ausgearbeitet:

Mini (Status Quo)
Die Rhybadi wird lediglich saniert. Die CHF 440'000.-- für die Sanierungsarbeiten sind bereits bewilligt worden.

Midi (vom Stadtrat favorisiert)
Zusätzlich zur Sanierung soll der Nichtschwimmerbereich der Mädchen überdacht und Aufenthaltsmölgichkeiten geschaffen werden. Es soll eine Bar mit Verpflegungsmöglichkeit eingerichtet werden. Zudem soll ein kleiner Saunabereich zur Verfügung gestellt und der gesamte Bereich von Kasse und Kiosk optimiert werden. Es wäre weiterhin lediglich ein Sommerbetrieb möglich. Kosten: 1.2 Millionen Fr.

Maxi
Bei dieser Variante wäre die Rhybadi das ganze Jahr über nutzbar. Es gäbe ein Restaurant sowie zwei finnische Saunas mit Behandlungsräumen. Diese Variante folgt dem Postulat von Daniel Preisig und würde 2.5 Millionen Fr. kosten.

Geplant ist, dass die Schaffhauser Rheinbadi im Winter 2012/2013 umgebaut werden kann. Viele weitere Infos auch hier im Beitrag des Schaffhauser Fernsehens.

Thomas Feurer Jahresrückblick 2011 Schaffhausen

Ungewohnt farbenfroh präsentiert sich der Schaffhauser Stadtpräsident Thomas Feurer beim Jahresrückblick 2011 des Schaffhauser Fernsehens. Mit dem blauen Jogi Löw Pullover nahm er beim Schaffhauser Fernsehen Platz und sinnierte über das Jahr 2011. Für ihn bedeutet es: Aufbruch! Am Rheinufer gebe es neue Attraktionen wie den Güterhof und den Freien Platz, man treffe auf neue Sprachen und neue Leute, die sich mit den Alteingesessenen vermischen. Die Bevölkerungszahl in Schaffhausen nimmt zu und es wird gebaut.

"Jogi Feurer" - Thomas Feurer mit Jogi Löw Pullover

Stadtpräsident Thomas Feurer plant übrigens im Jahr 2012 erneut für das Amt des Schaffhauser Stadtpräsidenten zu kandidieren. Somit wäre er bei entsprechendem Erfolg für weitere vier Jahre Stadtpräsident. Danach wolle er aber wahrscheinlich aufhören. Alles Weitere hier im Interview mit dem Schaffhauser Fernsehen (Foto aus SHF Beitrag).

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Tiefer Euro macht Schaffhauser Gewerbe zu schaffen

Schaffhausen war kürzlich Thema bei 10vor10, das Thema lautete am 21. Dezember 2011: "Durststrecke für Gewerbe in Grenznähe".

Besonders schlecht geht es vor allem den Tankstellen an der Grenze in Thayngen. Früher kamen hier die Deutschen in Schaaren um ihre Tanks mit günstigem schweizer Benzin zu füllen. Doch jetzt ist das schweizer Benzin auf Grund des stakren Frankens nur noch marginal günstiger und lockt keine Bezintouristen mehr an. Die Tankstellen mussten Leute entlassen und Kurzarbeit einführen.

Ähnlich ergeht es den schaffhauser Fleischhändlern und Kosmetikartikel-Anbietern. Die günstigen Einkaufsmöglichkeiten in Deutschland ziehen die schaffhauser Bevölkerung zum Einkaufen ins Nachbarland - beispielsweise im nahen Gailigen locken Lidl, Aldi und co. mit Dumpingpreisen.

Bei den Rheinfalltouristen ist hingegen kein Rückgang der Besucherzahlen feststellbar. Anders sieht es jedoch im Souveniershop des Rheinfalls aus. Hier beträgt der Umsatzrückgang rund 20%.

Die schaffhauser Einzelhändler wünschen sich einen Umrechnungskurs von mindestes 1 EUR = 1.30 CHF, damit das Geschäft wieder besser laufen würde. Viele weitere Infos hier im 10vor10 Beitrag:



Viele weitere Informationen zur Situation der Schaffhauser Detailhändler im Jahr 2011 auch im Interview des Schaffhauser Fernsehens mit Peter Wehrli, Präsident von Pro City Schaffhausen, welches man sich hier anschauen kann.

Explosion im Münster Schaffhausen

Am Dienstagnachmittag (20.12.2011) ist es in der Sakristei des Schaffhauser Münsters zu einer Explosion gekommen.

Um ca. 12:00 Uhr am Dienstagmittag ereignete sich in der Sakristei des Schaffhauser Münsters eine mittelschwere Explosion, bei welcher zahlreiche Fenster und Türen zu Bruch gingen. Die Ursache waren zum Trocknen auf einen Heizkörper ausgelegte Anzündschnüre. Diese sollten anlässlich der alljährlichen Weihnachtsbeleuchtung im Schaffhauser Münster am Heiligabend zum Einsatz kommen, um die Kerzen am Weihnachtsbaum anzuzünden. Durch die abstrahlende Hitze des Heizköpers entzündeten sich die Anzündschnüre, was zur Explosion führte. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich keine Personen in der Sakristei, es wurden also keine Personen verletzt (Text: SHPol).

Die Zündschnüre werden zur Sicherheit feucht geliefert. Sie sind in Plastik verschweisst und müssen vor dem Gebrauch ausgepackt und getrocknet werden. Eine Möglichkeit ist es, die Zündschnüre während fünf Tagen zum Trocken auszulegen. Die zweite in der Bedienungsanleitung beschriebene Variante ist, die Zündschnüre über einen Heizkörper zu hängen und das gleiche Ziel bereits nach fünf Stunden zu erreichen. Ob hierbei fahrlässig gehandelt wurde, ist noch nicht bekannt. Die Untersuchungen dazu laufen noch.

Der traditionelle Weihnachtsgottesdienst am Freitagabend im Schaffhauser Münster wird gleichwohl durchgeführt werden, allerdings werden die Kerzen diesmal ausnahmsweise von Hand angezündet. Es werden deshalb dieses Mal nur im unteren Bereich des Münsters Kerzen installiert, so dass sie auch von Hand angezündet werden können. Viele weitere Infos zum Thema hier im Beitrag des Schaffhauser Fernsehens.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Kammgarn Schaffhausen - mehr internationale Stars

Die Kammgarn Schaffhausen bekommt bekanntlich ab dem Jahr 2012 mehr Geld von der Stadt und vom Kanton. Der Verein KIK (Kultur in der Kammgarn) erhält nach der neuen Leistungsvereinbarung ab nächstem Jahr einen Betrag von CHF 90'000.-- pro Jahr. Bisher waren es jährlich CHF 60'000.--. Dieser Mehrbetrag soll jeweils für fünf überregionale Konzerte pro Jahr mit internationalen Stars verwendet werden. Für jede dieser Veranstaltungen stehen CHF 6'000.-- zur Verfügung (je ein Fünftel des gesamten Mehrbetrages von CHF 30'000.--).

Die Kammgarn möchte somit vor allem schweizweit kokurrenzfähig sein und den internationalen Künstlern konkurrenzfähige Gagenangebote machen, damit diese auch den Weg nach Schaffhausen finden und nicht auf andere Städte ausweichen, wo sie mehr Geld erhalten. Dadurch sollen auch nicht nur Leute aus Schaffhausen in die Kammgarn gelockt werden, sondern auch solche aus anderen Kanton und dem benachbarten Ausland. Das Ziel der Kammgarn müsse es sein, nicht die kleinen Klubs in Schaffhausen zu konkurrenzieren, sondern vergleichbare schweizerische Locations. Im Gespräch seien etwa internationale Stars wie der Blues-Musiker Popa Chubby aus New York. Die fünf Konzerte sollen aber etwas für Jung und Alt sowie für die verschiedensten Musikgeschmäcker bieten und das Schaffhauser Kulturprogramm bereichern. Ja, tönt ja alles soweit ganz gut, weitere Infos hier im Beitrag des Schaffhauser Fernsehens.