Samstag, 30. März 2013

Inner Circle Kammgarn Schaffhausen Konzert Fotos

Am Karfreitag fand in der Kammgarn Schaffhausen das Inner Circle Konzert statt. Die Band wurde 1968 in Jamaica gegründet und vor allem mit den Hits: "Sweat (a la la la la long)" und "Bad Boys" bekannt. Anbei ein paar Fotos vom ausverkauften Konzert in der Kammgarn.

  







 
Nachfolgend auch noch ein Video. Da ich direkt neben der Box stand, ist die Tonqualität allerdings nicht über alle Zweifel erhaben ;-).


Mittwoch, 27. März 2013

Inner Circle aus Jamaica - live Kammgarn Schaffhausen

Am Karfreitag, 29. März 2013, tritt "Inner Circle" aus Jamaica live in der Kammgarn in Schaffhausen auf. Die Reggae Legenden sind allseits bekannt durch internationale Hits wie "Sweat (a la la la la long)" und "Bad Boys".


Jeder - aber wirklich JEDER - kennt mindestens ihre zwei grossen Hits, entweder als Fan oder aus Film und Fernsehen, und kann mit Sicherheit beide Refrains mitsingen: Bad boys, bad boys, whatcha gonna do, whatcha gonna do when they come for you... oder aber: A la la la la long, a la la la la long long di long long long... Zwei grosse Song-Klassiker der 1990-Jahre und auf nicht wenigen Bravo Hits-Compilations zu finden. Das Kammgarn Team freut sich sehr auf das Konzert dieser Reggae-Grössen, an dem sie noch viele weitere ihrer Songs performen und uns am sonst eher öden Karfreitag mächtig einheizen werden. Sweat!

Bad Boys - Musikvideo



Sweat - Musikvideo



Türöffnung ist um 20:00 Uhr mit Early Juggling vom Real Rock Soundsystem. Konzertbeginn ist dann um 21:00 Uhr. Eine Afterparty gibt's nicht wegen der strikten Karfreitag-Polizeistundenregelung im Kanton Schaffhausen. Der Eintritt kostet CHF 35.00. Mit Legi gibt's eine Reduktion von 5 Fränkli.

Virus gibt sich als Schaffhauser Polizei aus

Derzeit gibt sich ein Computer-Virus als Programm der Schaffhauser Polizei (SHPol) aus und verlangt Lösegeld.

Am Mittwoch, 20.03.2013, sind bei der Schaffhauser Polizei zwei Meldungen eingegangen, dass Computer von Privatpersonen gesperrt worden seien und eine Meldung der Schaffhauser Polizei erscheine, dass eine Geldzahlung die Sperre aufheben würde. Abklärungen zufolge handelt es sich hierbei um ein aggressives Virus. Die Schaffhauser Polizei warnt vor diesem Computervirus und der damit verbundenen Betrugsmasche.

Im Kanton Schaffhausen ist ein Computervirus aufgetaucht, welches sich als Programm der Schaffhauser Polizei ausgibt. Durch das aggressive Virus wird der befallene Computer sofort gesperrt und der Computerbenutzer wird aufgefordert, per „paysafecard“ oder „ukash“ (Karten, welche an offiziellen Verkaufsstellen bezogen werden können und zur Zahlung via Internet eingesetzt werden können) eine Geldzahlung zu leisten, damit der Computer wieder benutzt werden kann. Nach dem Befall erscheint ein separates Browserfenster auf dem Bildschirm. Der darin erscheinende Text täuscht vor, dass der Nutzer mit seinem Computer an strafbaren Handlungen, etwa mit der Verteilung kinderpornografischen Materials sowie dem Versand von terroristischem Hintergrund, beteiligt gewesen ist und deshalb der Computer gesperrt wird. Der Text ist zusätzlich mit dem Logo der Schaffhauser Polizei versehen und täuscht somit vor, von offizieller Seite zu sein.

Die Schaffhauser Polizei würde in keinem Fall via Computer Bürger zur Zahlung bestimmter Beträge auffordern. Erfahrungen zeigen, dass auch durch eine Zahlung des Geldbetrages keine Entsperrung des Computers vorgenommen werden wird. Die Schaffhauser Polizei empfiehlt zum Schutz des Rechners, die Anti-Viren-Software auf dem Computer stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Zudem bitte die Schaffhauser Polizei Personen, die solche beschriebenen Viren auf dem Computer feststellen, sich bei SHPol zu melden (Text: SHPol).

Montag, 25. März 2013

Fassbeiz Schaffhausen ab Mai 2013 mit neuer Wirtin

Die Fassbeiz Genossenschaft stellt den Betrieb der Fassbeiz bekanntermassen auf Ende April 2013 ein (siehe damaligen Schaffhausen.net Blogartikel). Seit diesem Entscheid wurde ein neuer Pächter für das Restaurant gesucht. Die Konditionen wurden auf der Homepage der Fassbeiz publiziert und sehen folgendermassen aus:

Das Restaurant Fass-Beiz verfügt über folgende Räumlichkeiten:
1. + 2. UG >>> Keller- und Lagerräumlichkeiten.
EG >>> Restaurant und Bar mit rund 45 Sitzplätzen.
ZWISCHENGESCHOSS >>> Küche / Kühl- und Tiefkühlzelle.
OG >>> WC-Anlagen für Damen und Herren.
Sitzungszimmer mit rund 10 Sitzplätzen. Kleine Terrasse. 2-Zimmerwohnung / wird als Büro und Personalraum genutzt.
UMSCHWUNG >>> Gartenwirtschaft mit rund 20 Sitzplätzen.

FINANZIELLES:
Die Nettomiete beträgt CHF 4‘700.-- pro Monat für Beiz und Büro inklusive das dazugehörige Inventar im Eigentum der Vermieterin. Diese Miete gilt solange die Fass-Beiz einen Jahresumsatz (ohne MWst) bis zu CHF 550'000.-- macht. Dazu kommen Nebenkosten von circa CHF 6'000.-- pro Jahr

Wie Radio Munot meldet, wurde jetzt offenbar eine neue Pächterin gefunden. Die neue Wirtin Mona Schümperli wird die Fassbeiz ab 1. Mai 2013 führen. Die Verträge der derzeitigen Mitarbeiter der Fassbeiz laufen auf Ende April 2013 aus. Die neue Pächterin Mona Schümperli würde laut Radio Munot durchaus auch die derzeitigen Mitarbeiter wieder einstellen, hat aber den Eindruck, dass diese kein Interesse haben. Deshalb sucht sie derzeit neues Personal sowie auch eine Wohnung in Schaffhausen, da sie derzeit noch nicht in der Munotstadt wohnt. Die Fassbeiz hat also ein weiteres Mal überlebt und somit wird es auch in Zukunft heissen: Tippen ist cool!


Schaffhausen.net freut sich, dass die Kulturbeiz weiter bestehen wird und hofft, dass der Neuanfang mit Mona Schümperli glücken wird.

Schaffhausen am m4music Festival Zürich - Min King

Donnerstag bis Samstag hat in Zürich die 16. Ausgabe des m4music Festivals im Schiffbau, Moods und Exil stattgefunden. Für 89.-- Fr. kann man ein Kombiticket erwerben und hat damit zu allen Acts freien Zutritt. Mit der Band "Min King" gab es diesmal bei den Bands auch eine Schaffhauser Beteiligung, dazu unten mehr.


Mit Bands wie "The Foals" aus Oxford (England) und "ME - the band" aus Melbourne (Australien) hatte das m4music Festival in puncto Indie-Rock einiges zu bieten. "ME - the band" spielte im Exil und somit im kleinsten Raum während "The Foals" im Schiffbau und somit im grössten Raum auftraten. Die Schaffhauser Lokalmatadoren "Min King" spielten im mittleren Saal, genannt Moods.

Mit "ME the band" ging das Festival bereits gut los. Die Australische Band hatte gute Lieder im Gepäck und heizte gleich ordentlich ein mit dem Lied "Vampire!! Vampire!!".



Nach dem Konzert lief die gesamte Band noch unermüdlich auf dem Festivalgelände herum. Besonders Sänger Luke Ferris war locker drauf und erzählte allerlei lustige Anekdoten aus seinem Musikerleben, so auch von unliebsamen Begegnungen am Zoll mit ME Merchandies Artikeln im Gepäck, welche dann von den Zöllnern fein säuberlich durchgezählt und einzeln notiert wurden.

Luke Ferris - ME the band - m4muisc Festival Zürich Schiffbau
Da man in Australien für Konzert-Touren etwas abgelegen ist, wird "ME the band" sich künftig in Berlin niederlassen. Dies lässt hoffen, dass sie demnächst wieder mehr oder weniger in der Nähe einen Auftritt haben werden. Schaffhausen.net freut sich drauf!

"The Fouls" (dt: die Fohlen) aus England füllten den doch recht grossen Schiffbau problemlos und sorgten mit Hits wie "Inhaler" für ordentlich Stimmung. Sänger Yannis Philippakis kletterte mutig auf die höchsten Boxen und sprang nachher gewagt wieder auf die Bühne zurück.


"The Foals" mit "Inhaler" am m4music 2013 kann man sich hier anschauen.



Die Band Delphic aus Manchester in England wird der Musikrichtung "Alternative Dance" zugeordnet. Viele bezeichnen es jedoch auch als Elecro mit Indie Einflüssen. Jedenfalls werden hier - im Gegensatz zu beispielsweise Justice - auch live Instrumente gespielt und es wird live gesungen, was für den durchschnittlichen Konzertgast doch noch etwas mehr hergibt, als wenn eine Person auf einer grossen Bühne nur irgendwelche Knöpfe drückt. Den Auftritt von Delphic mit ihrem Hit "Baiya" am m4music kann man sich hier anschauen.



Einen würdigen Abschluss des m4music Festivals lieferte die Schaffhauser Band Min King am Samstag im Moods. Im gut gefüllten Raum traten sie bestens gelaunt auf und zogen auch das Zürcher Publikum sofort in ihren Bann. Sänger Philipp Albrecht interagierte gekonnt mit den Publikum und Marc Zimmermann nahm immer wieder sehr coole Bassisten-Posen ein, während er sein Instrument meisterhaft spielte.

Min King - m4music Festival - Philipp Albrecht - Marc Zimmermann
Ein Highlight war ein Mal mehr ihr Hit "Am Bluemeweg", welchen sie selbstverständlich auch in Zürich am m4music zum Besten gaben. Wie Philipp Albrecht erzählt, wurde in Herblingen im Kanton Schaffhausen das Strassenschild "Blumenweg" gestohlen! Doch seht und hört selbst:



Auch zahlreiche Schaffhauser hatten sich für das Min King Konzert im Moods eingefunden. Stellvertretend für viele, hier ein Foto zweier Schaffhauser Fans.


So, alles in allem ein äusserst gelungenes Festival! Noch dazu mit 89.-- Fr. durchaus bezahlbar und von Schaffhausen aus mit dem Zug zur Station Zürich Hardbrücke einfach und schnell erreichbar. Schaffhausen.net freut sich bereits auf die nächste Ausgabe von m4music im Jahr 2014.

Samstag, 23. März 2013

Stadtrat Simon Stocker - Sicherheit in Schaffhausen

Stadtrat Simon Stocker, Sicherheitsreferent der Stadt Schaffhausen, war am Freitag zu Gast in der Sendung SN-TV mit Jan Hudec. In der Stadt Schaffhausen gab es im noch recht jungen Jahr 2013 bereits 14 Raubüberfälle. Die Sicherheitslage soll nun in Schaffhausen weiter verbessert werden. Dazu werden die Polizei-Patrouillen aufgestockt und die Beleuchtung wird länger bennen gelassen. Die Raubüberfälle wurden praktisch alle ausserhalb der videoüberwachten Zonen in der Verbindung vom Tap Tab / Kammgarn Areal zum Stadtzentrum verübt, namentlich an der Bachstrasse, am Münsterplatz und im Mosergarten. Diese Orte sollen künftig besser ausgeleuchtet und von der Polizei vermehrt überwacht werden.

Stadtrat Simon Stocker Schaffhausen - Sicherheitsreferent - Foto: SHF

Um weitere Vorfälle zu verhindern, sollten die Bürger - bis sich die Situation beruhigt hat - in der Nacht am besten die grösseren, hellen Strassen wählen und nicht alleine unterwegs sein. Dies soll aber keinenfalls ein Dauerzustand sein und Simon Stocker ist überzeugt, dass man die Situation in den Griff bekommen wird. Das Gespräch mit dem Schaffhauser Stadtrat Simon Stocker kann man sich hier anschauen.


Freitag, 22. März 2013

Bereits 14 Raubüberfälle in Schaffhausen im 2013

Im noch jungen Jahr 2013 kam es in der Stadt Schaffhausen bereits zu nicht weniger als 14 Raubüberfällen. In der Nacht auf den letzten Samstag wurden beispielsweise drei Leute auf offener Strasse in Schaffhausen ausgeraubt (siehe unseren Blogartikel). Kurz darauf zeigte das Schaffhauser Fernsehen eine Sendung zur
Sicherheit in Schaffhausen mit Florian Keller und Till Hardmeier (siehe hier).

Nun hat die Schaffhauser Polizei erste Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in Schaffhausen beschlossen. SHPol teilt dazu Folgendes mit:

Stadt Schaffhausen: Erste Massnahmen nach Raubüberfällen
In den vergangenen Wochen ist es in der Schaffhauser Altstadt zu einem markanten Anstieg von Raubüberfällen gekommen. Die Schaffhauser Polizei nimmt mit Besorgnis davon Kenntnis und wird ab sofort erste Massnahmen einleiten und umsetzen.

Seit Anfang 2013 ist es in der Stadt Schaffhausen zu 14 Raubüberfällen gekommen. Signalementsangaben der Opfer weisen meist auf nordafrikanische Tätergruppierungen hin.

Die Schaffhauser Polizei hat mit Besorgnis von dieser Häufung der Raubüberfälle Kenntnis genommen und wird ab sofort die Überwachung der Altstadt Schaffhausen mit mehr Einsatzkräften und sichtbarer Polizeipräsenz umsetzen. Als Sofortmassnahme hat der Stadtrat beschlossen, die Strassenbeleuchtung an neuralgischen Orten in der Stadt Schaffhausen, jeweils in den Nachtstunden von Donnerstag bis Sonntag, zu verstärken. Mit der besseren Ausleuchtung soll das Sicherheitsgefühl verbessert werden.

Die Situation wird von der Schaffhauser Polizei sehr ernst genommen und es wird alles daran gesetzt, dass sich die BürgerInnen nach wie vor frei in der Stadt Schaffhausen bewegen und sich sicher fühlen können.

Nach einer am Mittwoch, 20.03.2013 erfolgten Absprache zwischen den Verantwortlichen des Finanzdepartementes, des Departementes des Innern, des Volkswirtschaftsdepartementes, der Stadt Schaffhausen, der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen sowie der Schaffhauser Polizei werden weitere Massnahmen geprüft. Diesbezügliche Informationen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Roger Schawinski - Kassensturz Moderator 1973

"Ich habe den Kassensturz erfunden!" - das erzählt uns Medienstar Roger Schawinski immer wieder gerne. Zu Beginn der Konsumentenschutz-Sendung, welche auch heute noch existiert und mittlerweile von Ueli Schmezer moderiert wird, moderierte Roger Schawinski den Kassensturz noch selbst. Auch damals schon trat er gut gekleidet auf, mit Hemd und Krawatte, wie sich das gehört. Von seiner heutigen, kurzhaarigen Gel-Frisur kann jedoch damals 1973 noch keine Rede sein.

Roger Schawinski - Kassensturz 1973 - Foto: SRF
In einer verstaubten Ecke des SRF Archivs findet sich auch ein kurzer Ausschnitt einer Kassensturz Sendung mit Roger Schawinski vom 18. Juli 1973. Es geht darin um Bauernhäuser, die vermehrt als Wohnungen genutzt werden und ob diese eine echte Alternative für Leute darstellen, welche in der Stadt keine Wohnung gefunden haben. Man sieht also sofort - die Kassensturz Themen waren damals so spannend wie heute ;-).



Mehr über die Enstehung des Kassensturzes erzählt uns der Mitbegründer Roger Schawinski gleich hier anschliessend im Radio SRG.D Interview vom März 2013. Am Anfang lief der Kassensturz noch im Vorabendprogramm, also vor der Tagesschau. Die Idee, den Namen und den Look habe er höchstpersönlich geliefert. Neu sei vor allem die Idee gewesen, die Wirtschaft nicht von oben, sonden von unten - also aus sicht der Konsumenten - zu zeigen. Die Sendung sei von Anfang an solch ein Erfolg gewesen, dass sie bereits nach einem Jahr habe ins Hauptabendprogramm wechseln können - dort hin, wo sie sich auch heute noch befindet. Das interessante Interview mit Roger Schawinski kann man sich hier anschauen.