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Donnerstag, 28. Februar 2013

Metin Demiral Orient Schaffhausen - Interview SHF

Das Schaffhauser Fernsehen hat kürzlich ein Interview mit dem Betreiber des Orient Clubs Schaffhausen, Metin Demiral, im Rahmen der SNTV Reihe geführt. Die aktuelle Situation in Schaffhausen bezüglich Clubs, Ruhestörung und den Anwohnern ist aus seiner Sicht erfreulich, vor allem da die Clubbetreiber seit Anfang 2012 auch bei der AG Centro involviert sind. Dadurch hat sich die Kommunikation verbessert und Lösungsfindungen gehen schneller von Statten. Derzeit ist die Wiedervorverlegung der Polizeistunde in Schaffhausen kein Thema, wobei es Nutzungskonflikte natürlich weiterhin gebe - und dies nicht nur in Schaffhausen, sondern in jeder Stadt. Auch wenn man neben eine Autobahn wohnt, hat man mit Immissionen zu leben, das ist nun mal einfach so und gehört zum Standort dazu.

Aus Sicht von Metin Demiral war die Abschaffung der Polizeistunde eine Massnahme zu Verringerung des Problems, da Lärmkonzentrationen durch das gestaffelte Nachhausegehen der Ausgänger vermieden werden. Seit der Abschaffung der Polizeistunde hätten die Beizer in Schaffhausen sehr viele Pflichten, was Metin Demiral grundsätzlich auch für richtig hält. Sie müssten namentlich in der unmittelbaren Umgebung für Ruhe und Ordnung sorgen durch Türsteher und Abfallkübel. Zudem dürften keine Gläser mit nach draussen genommen werden. Als weitere Einschränkung würde er einen Akoholverkauf - auch bei Bier - erst ab 18 Jahren begrüssen. Aus seiner Sicht gibt es keinen vernünftigen Grund für die derzeit geltende Unterscheidung, da man mit genügend Bier - welches bereits ab 16 Jahren erhältlich ist - sich genau gleich betrinken kann wie mit den Drinks, die erst ab 18 Jahren erhältlich sind. Das gesamte Interview mit Metin Demiral vom Orient Musik Klub Schaffhausen kann man sich hier anschauen.


Montag, 21. Januar 2013

Spenden-Aktion für Heinz Möckli läuft gut

Die Spenden-Aktion für Heinz Möckli läuft gut und der aktulle Stand am heutigen Montag, 21. Januar 2013, beträgt bereits CHF 10'496.--. Neben den direkten Einzahlungen auf das Heinz Möckli Spendenkonto bei der Schaffhauser Kantonalbank hat Heinz auch die Eintrittsgelder der Heinz Möckli Spendenparty vom letzten Samstag im Orient erhalten. Allein an der Party waren durch die Eintrittsgelder und Extraspenden der Partygäste CHF 4'010.-- zusammen gekommen.


Der Wohnwagen des Schaffhauser Stadtoriginals Heinz Möckli war vor einer Woche abgebrannt (Infos hier auf dem Blog). Mit den Spendengeldern soll sich Heinz einen neuen Wohnwagen beschaffen können. Weiterhin können Spenden auf sein Spendenkonto einbezahlt werden:

Spendenkonto Heinz Möckli:
Schaffhauser Kantonalbank
Heinz Möckli, Namensparkonto 202.543-8
IBAN: CH 1500782000002025438

Schaffhausen.net wünscht Heinz Möckli weiterhin gute Besserung und hofft, dass er sich bald einen schönen neuen Wohnwagen kaufen kann.

Dienstag, 15. Januar 2013

Neue Details im Feuer-Drama um Heinz Möckli

Das Schaffhauser Stadtoriginal Heinz Möckli hat sein Zuhause verloren. Von seinem Wohnwagen stand gestern Morgen nur noch das Gerippe. Verschiedene Medien berichteten bereits über den Schicksalsschlag. Nun hat „Jesus“, wie er in Schaffhausen auch liebevoll genannt wird, auch dem Blick ein Interview gegeben. Wir merken an dieser Stelle noch einmal an, dass Heinz Möckli diesen Spitznamen nicht gerne hört („Ich mag den Namen nicht, weil ich nicht Jesus bin“, so seine einleuchtende Begründung). Trotzdem nennen wir diesen Namen hier, weil viele Heinz Möckli wahrscheinlich gar nicht unter seinem echten Namen kennen. Der 59-jährige mit seinem blonden Engelshaar, dem Rauschebart und stets mit einem Stapel Lollipops „bewaffnet“, die er gerne verschenkt. Seine hagere Gestalt, seine Gutmütigkeit (Er verlangt kein Geld für die Lollies und schlichtet oft bei Streitigkeiten im SH-Nachtleben) und die Tatsache, dass er stets barfuss unterwegs ist (angeblich seit 1986), rücken ihn tatsächlich äusserlich ein wenig in die Nähe von Jesus. Im Interview mit Blick erfahren wir, dass Heinz alles verloren hat, bis auf sein grünes Kanu und die Kleider auf dem Leib. Auch die Agenda mit den Telefonnummern seiner Kunden und alle seine Ausweise sind in Rauch aufgelöst. Besonders schlimm: 1500.- Erspartes wurde ebenfalls ein Raub der Flammen. Heinz wollte sich damit einen neuen Wohnwagen kaufen. Die Frage erübrigt sich, ob sein altes Zuhause versichert war. Um es kurz zu machen: Nein, war es natürlich nicht.

Bildquelle: www.orient.ch

Vom TV-Genuss aufgeschreckt

Der gelernte Werkzeugmacher lebte ohne grossen Luxus. Er hatte einen kleinen Fernseher im Wohnwagen. Seit vier Jahren wohnt er dort, angeblich soll er vorher in einer sozialen Einrichtung (Schwesternheim) Unterschlupf gefunden haben. Ausgaben für Kleider hat Heinz nur selten. Schuhe beispielsweise brauchte er ja nicht. Auch hierfür hatte er übrigens eine einleuchtende Begründung: „Seit ich barfuss gehe, war ich nie wieder krank.“ Doch wie konnte bei ihm ein Feuer ausbrechen? „Ich schaute am Abend etwas fern, Arte oder Phoenix. Plötzlich höre ich ein seltsames Knistern. Zum Glück habe ich noch nicht geschlafen.“ Er sprang auf und riss die Tür auf. Sein Stromgenerator stand im Vollbrand. Heinz Möckli hatte Angst, dass ihm gleich die Gasflasche um die Ohren fliegen werde. Er zog sie vom Wohnwagen weg und versuchte – unter anderem mit seinen nackten Füssen - das Feuer zu löschen. Ein auswegsloser Kampf. Das lodernde Rot kannte kein Erbarmen. Er konnte keiner seiner Habseligkeiten retten. Nebst den Füssen trug er Brandwunden am Kopf und an der Hand davon. „Am meisten ärgere ich mich über den versengten Bart. Das dauert Jahre, bis die Haare wieder nachwachsen“, sagte er zornig. Heinz musste aufgrund seiner Verletzungen sogar in das Spital. Als er wieder heimgehen konnte, wurde er sofort von den Boulevardmedien aufgespürt. Angeblich in einem unbeheizten Schopf nahe der Brandstelle. Er bewiess dort immerhin eine Prise Galgenhumor, als man ihn fragte, ob er wirklich alles verloren habe? „…Schuhe hatte ich sowieso nie.“ Heinz Möckli war gegenüber dem Blick am Dienstag ratlos, wo er die nächste Nacht schlafen soll und wie alles weiter geht. Sein grösster Wunsch ist ein gebrauchter Wohnwagen. „Irgendwo muss ich ja leben. Im Wohnwagen habe ich meine Ruhe.“ Erspartes hat Heinz Möckli nach eigenen Angaben gar nichts auf der Seite. Auch auf den Bezug von Sozialhilfe verzichtet er angeblich. Hilfe bekommt Heinz Möckli in dieser schlimmen Situation nun von ungewohnter Seite. Der Besitzer des Clubs „Orient“ in Schaffhausen ruft zu einer Spendenaktion auf und widmet die gesamten Einnahmen der kommenden Party am Samstagabend dem Schaffhauser Stadtoriginal.

Folgendes ist derzeit auf der Homepage zu lesen:

„Der Eintritt an diesem Abend ist zugunsten von Heinz, damit er seinen abgebrannten Wohnwagen ersetzen kann. Heinz braucht einen neuen Wohnwagen….Das Orient spendet die Ticketeinnahmen vom Samstag zugunsten vom Heinz. Infernale Carnevala mit Sam, Pfund 500, Levi Blind uvm. Türöffnung 22 Uhr. Ausserdem richten wir ein Spendenkonto zugunsten vom Heinz ein, damit ihr auch eure Spenden überweisen könnt.“

SPENDENKONTO HEINZ:

Schaffhauser Kantonalbank
Heinz Möckli, Namensparkonto 202.543-8
IBAN: CH 1500782000002025438

Die Spendenaktion wird übrigens auch von "Radio Munot" unterstützt. Das Lokalradio berichtete schon einige Zeit vor dem Blick detailliert über den Brand...

Wir von Schaffhausen.net wünschen Heinz Möckli, dass er bald wieder eine Bleibe erhält und dass er sich von diesem Schicksalsschlag erholen kann. Er selber gab sich am Dienstag optimistisch. „Ich gebe nicht auf. Irgendwo geht immer eine Tür auf. Ich bin ein Chrampfer“, sagt er nachdenklich und streicht über seinen vom Feuer versengten Bart.

 Wir drücken Dir die Daumen Heinz!
Für Schaffhausen.net, Hermann-Luc Hardmeier.

Nachtrag:
Die Spendenaktion ist mittlerweile beendet und es sind über 10 000 Franken zusammengekommen. Heinz Möckli hat sich dafür einen neuen Occasions-Wohnwagen gekauft und verfügt damit wieder über ein glückliches Zuhause. Es ist schön zu sehen, dass die Schaffhauser für einen guten Zweck und die gute Seele Heinz Möckli so grosszügig waren.

von Hermann-Luc Hardmeier

Sonntag, 10. Juni 2012

Keine Swiss Security mehr im Orient Schaffhausen

Wie Schaffhausen.net aus mehreren Quellen erfahren hat, ist die Swiss Security AG aus Frauenfeld seit letzten Donnerstag nicht mehr für die Sicherheit beim Orient Club in Schaffhausen zuständig.

Ein Augenschein am Samstag scheint dies durchaus zu bestätigen. Beim Blick auf den Eingangsbereich beim Orient Club in der Schaffhauser Stadthausgasse bekam man neues Security Personal zu Gesicht. So stand neuerdings beispielsweise Security Kevin am Orient Eingangstor, welcher früher langjähriger Sicherheitsmann beim McDonalds Schaffhausen war und seit vielen Jahren für die Sicherheit beim Chäller Club in Schaffhausen zuständig ist.

Hier eine Archiv-Aufnahme von Security Mann Kevin, als er an der Veranstaltung "Sixties Club" im Chäller an der Schaffhauser Safrangasse für die nötige Ordnung besorgt war.


Die Swiss Security ist in Schaffhausen nicht unumstritten, auch Schaffhausen.net erhält immer wieder diesbezügliche Zuschriften. In Schaffhausen ist die Swiss Security derzeit u.a. für die Sicherheit bei der EM Arena im Mosergarten besorgt und wird von der Kammgarn bei ausgewählten Events engagiert.