Mittwoch, 1. April 2015

Lucas Fischer Konzert & Interview - KC Downtown Band

Lucas Fischer (24) ist Schweizer Kunstturner und gewann 2013 die Silbermedaille an der Europameisterschaft in Moskau am Barren. Zwei Jahre zuvor, im Jahr 2011, musste Lucas wegen einem epileptischen Anfall die Turn-Weltmeisterschaft in Tokio, für die er bereits qualifiziert war, absagen. Dies wäre gleichzeitig auch die Qualifikation für Olympia 2012 in London gewesen. Hier war er kurz davor, alles hinzuschmeissen und mit dem Turnen aufzuhören. Das Musik machen half ihm damals über diese schwierige Zeit hinweg und den Weg in Turnhalle zurück zu finden. Heute tritt Lucas Fischer neben dem Turnen - was immer noch seine grösste Leidenschaft ist - auch öffentlich bei Konzerten als Sänger auf. Am letzten Samstag, 28. März 2015, hatte er einen Auftritt zusammen mit KC and the Downtown Band im Auditorium vom Technopark in Zürich. Im Rahmen von diesem Event konnte ich auch noch ein Interview führen, welches man hier im Anschluss lesen kann.
Lucas Fischer ist Sänger und Kunstturner am Barren - Vize-Europameister 2013
Nach dem Gewinn der Silbermedaille im April 2013 erlitt Lucas Fischer Mitte August 2013 seinen mittlerweile siebten epileptischen Anfall und musste deshalb kurzfristig die Teilnahme an der Turn-Weltmeisterschaft 2013 im belgischen Antwerpen absagen. Danach zog er eine für erst nach der WM geplante Knieoperation vor, bei der die Kniescheibe gerichtet wurde. Leider zeigte sich in der Folge jedoch, dass auch noch ein grosser Knorpelschaden vorlag. In einer weiteren Operation mussten Teile des Knorpels entfernt werden, um einen neuen heranzuzüchten. Dies war alles sehr langwierig, doch jetzt geht es Lucas Fischer immer besser und er ist wieder dabei, sich auf neue Wettkämpfe vorzubereiten.
Bei Lucas Fischer geht es aufwärts - klar war er beim Interview in bester Laune

Beat Hochheuser: Wie geht es dir heute, kannst du schon wieder 5-6 Stunden täglich trainieren?

Lucas Fischer: Momentan bin ich bei 4 bis 4.5 Stunden pro Tag. Ich muss auch nicht unbedingt auf 5-6 Stunden Training pro Tag kommen, aber es wäre natürlich von Vorteil.

Beat Hochheuser: Eine Musikkarriere braucht auch viel Zeit. Wie schaffst du es, Musik und Sport unter einen Hut zu bringen?

Lucas Fischer: Wenn man etwas machen will, gibt es eigentlich immer auch einen Weg. Mir ist die Musikkarriere wichtig und deshalb nehme ich mir auch Zeit dafür. Es ist natürlich nicht viel, aber ich nutze die mir zur Verfügung stehende Zeit sehr gut.

Beat Hochheuser: Du hattest den Plan gehabt, Ende 2014 wieder erste Turniere mit turnen zu können. Konntest du diesen Plan in die Tat umsetzen?

Lucas Fischer: Bis jetzt konnte ich noch kein Turnier mitmachen. Es gab leider Verzögerungen bei der Heilung von meinem Knie. Es ist besser, dass ich warte, bis das Knie ganz ausgeheilt ist, damit ich dann wieder richtig einsteigen kann. Das ist viel vernünftiger, als es zu früh zu stark zu belasten. Es ist auch noch zu früh für die Turn-Europameisterschaft 2015 in Montpellier und die Turnweltmeisterschaft 2015 in Glasgow. Eine Teilnahme von mir an diesen Wettkämpfen ist unrealistisch. Mein grosses Ziel sind nach wie vor die Olympischen Spiele im August 2016 in Rio de Janeiro. Ich gebe alles dafür und wenn es nicht klappt, weiss ich wenigstens, dass ich alles dafür gegeben habe. Dann kann ich nachher mir nichts vorwerfen.
Lucas Fischer mit KC O'Douwd, seinem Manager für Music und Show

Beat Hochheuser: Alles klar, dann kennen wir jetzt deine sportlichen Ziele. Wie sieht es bei deiner Musikkarriere aus?

Lucas Fischer: "Back right Now" ist mein erster eigener Song, die anderen Lieder sind Covers. Von meinem Adele Cover "Someone Like You" gibt es ein Musikvideo. Bei "Back right Now" habe ich den Text selbst geschrieben, die Musik ist in Zusammenarbeit mit meinem Manager KC O'Douwd entstanden. Ich spiele selbst kein Instrument und habe das Ganze mit viel Hilfe aus Kopf heraus aufgebaut. Die Ideen, welche wir hatten, haben wir nachher zu einem Produzenten nach Deutschland geschickt, den mein Manager gut kennt. Dieser hat es uns eingespielt und wir haben es dann zusammen immer weiter Ausgearbeitet bis zur endgültigen Version.



Beat Hochheuser: Du hast mal gesagt, du möchtest Turnen und Sport in einer Show kombinieren. Wie kann man sich das vorstellen?

Lucas Fischer: Ja, genau, ich habe schon zwei-drei solche Shows gemacht, bei denen ich Turnen und Singen kombiniert habe und das ist extrem gut angekommen. Es ist etwas sehr Spezielles, was es sonst in dieser Form denke ich noch nicht gegeben hat. Das ist auch mein Ziel für später, etwas Spezielles auf die Beine zu stellen. Im Übrigen plane ich auch noch neue eigene Musik und bin momentan viel am Texten, alles was mir einfällt schreibe ich auf. Aber ich bin jetzt noch nicht konkret an neuer, eigener Musik dran, weil ich mich einfach momentan noch viel mehr auf das Turnen konzentriere. Kunstturnen steht für mich nach wie vor an erster Stelle. Ich habe sogar das Gefühl, dass meine Liebe zum Turnen heute noch grösser ist, als je zuvor.

Beat Hochheuser: Das führt uns gerade zur nächsten Frage. Man kann ja nicht zeitlich unbegrenzt mit dem Kunstturnen fortfahren. Du bist jetzt 24 und hattest mal geplant bis 25 oder 26 weiterzumachen. Ist dieser Zeitplan noch aktuell?

Lucas Fischer: Nein, der Zeitplan hat sich verändert. Ich habe mir darüber in letzter Zeit viele Gedanken gemacht und bin zum Schluss gekommen, dass ich noch nicht das erreicht habe oder das Potential ausschöpfen konnte, was möglich wäre. Ich konnte viel weniger Wettkämpfe mitturnen, als ich eigentlich wollte und deshalb habe ich mich entschieden, sofern es möglich ist bis zum Jahr 2020 weiter zu machen. Wenn man es geschickt angeht, immer einen guten Aufbau macht und auf seinen Körper hört - und das habe ich jetzt gelernt, auf meinen Körper zu hören - dann sollte es sicher möglich sein, denke ich. Wenn jedoch mein Körper schlapp machen sollte, werde ich nicht auf Biegen und Brechen etwas erzwingen wollen. Momentan geht es mir sehr gut, es ist nur noch das Knie, welches noch im Kraftaufbau ist. Es ist aber eigentlich sehr gut, ich konnte beim Barren auch schon wieder die ersten Ausgänge auf weiche Matten machen.
Der Event fand im bemerkenswerten Auditorium im Technopark Zürich statt

Beat Hochheuser: Ja, das habe ich auf Facebook gesehen. Momentan geht es dir ja sehr gut, aber du postest auf Facebook auch, wenn es dir mal nicht gut geht, das ist eher die Ausnahme, für viele Leute gibt es nur ein Gute-Laune-Facebook.

Lucas Fischer: Ja, es gibt viele Leute, die einfach nicht verstehen oder akzeptieren, dass es auch okay ist, wenn es einem mal nicht so gut geht. Ich finde es gehört genau so zum Leben, wenn es einem mal nicht so gut geht. Zu dem kann man auch dazu stehen.

Beat Hochheuser: Schon, ja, aber du sagst es ja nicht nur deiner Familie oder deinen engsten Freunden, sondern du trägst es in die Öffentlichkeit hinaus und ich denke das ist auch ein Grund, wieso sich die Medien so stark für dich interessieren. Es gibt ja noch andere erfolgreiche Sportler, die weit weniger präsent sind in den Medien.

Lucas Fischer: Stimmt, es kommen immer wieder Anfragen, das ist unglaublich wie häufig und ich finde das schön. Das SRF begleitet mich jetzt gerade wieder mit einer neuen Produktion, welche "Mein Weg nach Rio" heissen wird und sie waren auch bei meinem letzten Konzert dabei. Das wird dann so eine Serie geben mit mehreren Sportlern und der erste Teil wird im Juni 2015 ausgestrahlt werden. Der zweite Teil folgt dann ein Jahr später. Ich finde es interessant, wenn man solche Einblicke in das Sportlerleben erhält und mitverfolgen kann, wie Sportler mit Schicksalsschlägen umgehen. Wenn ein Spitzensportler z.B. durch einen Unfall querschnittgelähmt wird, muss das extrem schlimm sein. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Wir sind Bewegungsmenschen, welche die Bewegung einfach brauchen.
Soundcheck vor der Show im Auditorium vom Technopark in Zürich

Beat Hochheuser: Kannst du erklären, wie du darauf gekommen bist, mit deiner Musik an die Öffentlichkeit zu gehen? Dass dir deine Musik in der schweren Zeit so gut geholfen hat ist klar, aber du hättest ja auch im stillen Kämmerchen singen können.

Lucas Fischer: Ich hatte mir einfach gedacht, wieso soll man es nicht an die Öffentlichkeit bringen, es schadet ja nichts, sondern hilft mir nur für die Zukunft. Ich habe zudem gedacht, dass es mir als Mensch auch etwas bringt. Ich wollte es wie ein bisschen testen am achtzigsten Geburtstag von meinem Grossvater. Dort stand ich das erste Mal auf der Bühne, zusammen mit meinem Cousin. Es war ein Unterhaltungsanlass für Turner und ich habe ein Cover von Hallelujah gesungen. Das war mein erster öffentlicher Auftritt und es ist so gut angekommen, dass ich gar nicht mehr von der Bühne runter wollte. Seit diesem Auftritt hat mich das einfach total gepackt und es ist für mich die genialste Abwechslung zum Sport. Ich bin ein extremer Emotionsmensch und diese Emotionen mit anderen Menschen zu teilen und anderen Leuten etwas von mir selber zu geben finde ich etwas unglaublich Schönes.

Beat Hochheuser: Für mich wäre es nichts, ich gehe lieber an Konzerte als Zuschauer und Zuhörer.

Lucas Fischer: Es ist ja cool, dass es Leute gibt, die gerne auf der Bühne stehen und andere gibt, die gerne zuhören. Das geniesse ich dann.
KC and the Downtown Band im Auditorium - Technopark Zürich

Beat Hochheuser: Das stimmt, es braucht beides, sonst würde es ja nicht funktionieren. Bei dir ist es ja so, dass du in ruhigeren Zeiten die Anspannung und Nervosität vor deinen Einsätzen vermisst. Das ist zum Beispiel bei mir gar nicht so, ich bin froh, wenn ich entspannt zuschauen kann.

Lucas Fischer: Als ich noch permanent Wettkämpfe geturnt habe, hatte ich es auch nicht so gerne. Aber jetzt, wo ich das nicht habe, vermisse ich es unglaublich. Ich vermisse es, meine Hand zu erheben und meine Übung zu zeigen. Ich vermisse die Anspannung und das Kribbeln. Es ist auch ein unglaublich spannender Weg ein paar Monate vor dem grossen Anlass bis hin zum Event. Die Arbeit bis zum Tag X und dann dort das zeigen zu können, was man eigentlich kann und man hat nur eine Chance. Dieser Weg ist so spannend, auch wenn es dann am Schluss nicht klappen sollte. Wenn man am Schluss zurückschaut auf den Weg, dann ist das genial und man ist auch irgendwie stolz.

Beat Hochheuser: Was bedeutet das Musik machen genau für dich?

Lucas Fischer: Nach dem für mich sehr schwierigen Jahr 2011 wäre ich ohne das Musik machen nicht in die Turnhalle zurückgekehrt. Ich habe zu diesem Zeitpunkt gemerkt, dass Reden allein mir nicht mehr reicht. Ich habe das Singen gebraucht, um all den Frust und die negativen Gedanken wie heraus zu schreien. Ich war total in meiner Welt gefangen und bin wie nicht mehr herausgekommen. Das Singen hat mir sehr dabei geholfen, das alles zu verarbeiten und tut mir einfach sehr gut.
Neben Lucas Fischer war Petrik Thomann ein weiter Gastsänger

Beat Hochheuser: Letzte Frage, auch wenn du jetzt noch bis ins Jahr 2020 weiter machen wirst, irgendwann wird Schluss sein mit dem Turnen und du wirst anderweitig dein Geld verdienen. Planst du nachher mit der Musik oder allgemein im Showbiz durchzustarten?

Lucas Fischer: Es wäre ein Traum und genial, wenn das klappen würde. Ich mache mir aber nichts vor, einfach wird das nicht. Wie ich aber schon am Anfang von Interview gesagt habe, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Beat Hochheuser: Ich habe das Gefühl, dass Musiker, welche wirklich durchstarten wollen, bei Karrierebeginn jung sein müssen. Mir fällt auf Anhieb kein Musiker ein, der erst mit 30 ins Business eingestiegen ist und dann noch eine riesige Karriere hingelegt hat. Die Leute, die auch 30 Jahre alt sind, gehen nicht mehr so häufig in den Ausgang und die Jungen, die noch viel gehen, interessieren sich eher für Künstler in ihrem Alter. Man sollte also aus meiner Sicht nicht zu lange warten.

Lucas Fischer: Ich denke, man kann immer noch fresh sein, auch wenn man vielleicht ein bisschen älter als die junge Generation ist. Aber es stimmt schon, je älter man wird, desto schwieriger wird es. Es wäre aber genial, wenn es irgendwie in diese Richtung gehen würde. Ich habe auch noch einen KV-Abschluss, aber das ist schlussendlich eigentlich nichts für mich. Ich bin niemand, der sich hinsetzt und gerne Stunden lang am Computer arbeitet. Ich bin eher jemand, der halt herumzappelt und immer irgendwas machen muss. Ich bin für sehr vieles offen, auch dass ich nach dem Turnen noch irgendetwas im Sportbusiness machen würde. Am liebsten wäre es mir aber, wenn ich mit der Musik noch eine weitere Leidenschaft zum Beruf machen könnte.
KC O'Douwd ruft Lucas Fischer zur Downtown Band auf die Bühne
So, jetzt wollen wir aber auch mal noch hineinschauen in den Auftritt von Lucas Fischer. Er performte an diesem Abend insgesamt 5 Lieder:

all of me (John Legend Cover) mit Daniel Studer (Keys)
I see fire (Ed Sheeran Cover) mit Daniel Studer (Keys)
I'm not the only one (Sam Smith Cover) mit Daniel Studer (Keys)
This love (Maroon 5 Cover) mit KC O'Doud and the Downtown Band
Rolling in the Deep (Adele Cover) mit the Downtown Band

In drei davon kann man hier hineinschauen:

Lucas Fischer - I see fire (Ed Sheeran Cover)


Lucas Fischer - I'm not the only one (Sam Smith Cover)


KC O'Douwd - Lucas Fischer - This Love (Maroon 5 Cover)


Alles in allem ein äusserst gelungener Abend in einer ganz speziellen Atmosphäre, zu der auch diese aussergewöhnliche Location, das Auditorium im Technopark Zürich, beigetragen hat. KC O Douwd ist der geborene Entertainer und führte mit Witz und Charme gekonnt durch den Abend. Vielen Dank für die Einladung an diesen Event, es war ein wunderschöner Abend. Weiterführende Infos gibt es hier:

Lucas Fischer: Facebook Page - Web: www.lucas-fischer.ch
KC O'Douwd: www.blackundwhite.ch
Daniel Studer: www.danielstuder.com

Hier noch ein paar Fotos vom Event:









Text, Fotos, Videos: Beat Hochheuser für www.schaffhausen.net

Haarloft Schaffhausen - Rent a Chair Coiffeur

Mit der neuen Haarloft gibt es das Coiffeur - Rent a Chair Prinzip jetzt auch in Schaffhausen. Bei der Haarloft können sich Frisöre, die keinen eigenen Coiffeursalon haben, einmieten. Dies ist zum Beispiel ideal für gelernte Coiffeusen, die Mütter geworden sind und ihren Beruf z.B. nur an zwei Tagen in der Woche ausüben möchten. Die Frisöre erhalten für ein geringes Entgelt einen fix fertig eingerichteten Arbeitsplatz.
Haarloft Schaffhausen - rent a chair Coiffeur - Frisöre können sich einmieten
Wie der Name "Haarloft" schon erahnen lässt, steht hinter dem Projekt der Betreiber von Roger's Weinloft (www.wein-loft.ch) in der Mosterstrasse in Schaffhausen, Roger Hagen. Die Haarloft hat aber mit der Weinloft im Übrigen nichts zu tun, es ist also keine Kombination von Weinloft und Coiffeursalon. Roger Hagen nennt seine Betriebe alle Loft und die Haarloft ist sein erster Tagesbetrieb.
Roger's Haarloft an der Hochstrasse in Schaffhausen - rent a chair Frisör
Die neue Haarloft befindet sich stadtnah an der Hochstrasse 239 in Schaffhausen und ist sehr gut mit dem Bus Nr. 3 in Richtung Krummacker zu erreichen, da der Coiffeursalon sich direkt bei der Haltestelle Gemsstübli befindet. Zudem stehen ausreichend Gratis-Parkplätze zur Verfügung. Die Preise in der Haarloft für Haareschneiden, Haarewaschen, Dauerwelle und co. sind günstig und liegen ca. 30% unter den Preisen der Coiffeure im Stadtzentrum. Seit 18. März 2015 läuft ein Testbetrieb, die offizielle Eröffnung wird im Mai 2015 sein.
Haarloft Vorab-Preisliste bis zur offiziellen Eröffnung
Auf die Idee, eine Haarloft mit rent a chair Konzept zu realisieren, kam Roger Hagen zum einen, weil er wusste, dass ein enormes Bedürfnis nach solch einem Angebot in Schaffhausen besteht und zum anderen, da seine Freundin Coiffeuse und somit vom Fach ist und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Die Haarloft bietet derzeit Platz für 8 Stuhlmieter, wobei das Angebot problemlos auf bis zu 15 Stühle ausbaubar ist.
Haarloft Schaffhausen: Barbier-Stühle, grosse Spiegel, modernes Ambiente
In der Haarloft gibt es auch ein spezielles Barbier-Angebot für Männer mit Nassrasur und Kompressen, welche die Gesichtshaut entspannen und für die Rasur vorbereiten. Dafür stehen zwei spezielle Barbier-Stühle vor grossen Spiegeln zur Verfügung, welche sehr bequem sind und sich in Liegeposition verstellen lassen, so dass optimal rasiert werden kann. Neben Frisören können sich in der Haarloft auch verwandte Berufsgruppen wie Visagisten, Nailartists und Kosmetiker einmieten.
Schlichtes, modernes Ambiente in der neuen Haarloft an der Hochstrasse
Die Loft-Dienstleistungsbetriebe von Roger Hagen stehen allesamt für gute Qualität, haben im Übrigen aber nichts miteinander zu tun. Roger Hagen kommt ursprünglich aus dem Musikbusiness und arbeitete als Musikproduzent. Er brachte sechs Alben heraus und hatte eine DJ Agentur mit 15 angestellten DJs. Zudem führte er im Ebnat einen Imbiss, später ein Bistro und schlussendlich eine Weinloft. Danach verkaufte er im Ebnat alles und eröffnete die heutige Roger's Weinloft an der Moserstrasse in der Stadt Schaffhausen. Nach der Babypause - der Nachwuchs ist jetzt sechs Monate alt - kommt nun mit der Haarloft der erste Tagesbetrieb. Weitere Infos gibts auf der Haarloft Facebook Page sowie demnächst auch auf www.haarloft.ch im Internet. Tel: 052 640 08 80. Wir wünschen Roger Hagen und seinem Team viel Erfolg!

Öffnungszeiten:
Mo-Mi: 08:00 - 12:00 und 13:30 - 18:30 Uhr.
Do: Nur auf Reservation.
Fr: 08:00 - 12:00 und 13:30 - 18:30 Uhr.
Sa: 08:00 - 14:30 Uhr.

Für Schaffhausen.net: Beat Hochheuser

Mittwoch, 25. März 2015

Schaffhauser Altstadt endlich von UBS Container befreit

Der provisorische UBS Container mit 80 Quadratmeter Standfläche und zwei Stockwerken (wir berichteten), welcher in der Schaffhauser Altstadt auf dem Fronwagplatz seit einem Jahr sein ungeliebtes Dasein fristete, wurde endlich entfern.
Abbau UBS Container Provisorim auf dem Fronwagplatz Schaffhausen
Der Container diente während der einjährigen Umbauphase bei der UBS rund 80 Bankangestellten als Ersatzbüro. Zudem stand er den Kunden für ihre Bankgeschäfte mit Kassenschaltern und Bankomaten zur Verfügung.
Der UBS Container hat seinen Zweck erfüllt und wird abgebaut
Im UBS Sitz wurden in der Zwischenzeit neue Kundenzimmer gebaut und die Technik erneuert. Zudem wurden die sanitären Anlagen renoviert, welche noch aus den 70er Jahren stammten.
Abtransport des UBS Provisoriums auf dem Fronwagplatz in Schaffhausen
Die Anwohner empfanden den Container häufig als störend, allein schon wegen seiner schieren Grösse, seiner dunklen Farbe und vor allem auch wegen seiner Eigenschaft als Sonnenfresser, Aussichtskiller und unliebsamer Schattenspender. Weitere Infos zum UBS Umbau hier im Beitrag des Schaffhauser Fernsehens SHF vom April 2014.



Für Schaffhausen.net Beat Hochheuser, Fotos: Christian Meier.

Dienstag, 24. März 2015

Platz Schaffhausen - Simon Stocker - Raphaël Rohner

Der Platz namens Platz in der Altstadt Schaffhausen soll spätestens bis zum Schaffhusia 15 Stadtfest Ende Juni 2015 neu gestaltet werden. Dafür steht ein Budget von maximal 72'000 Franken zur Verfügung. Von den 24 Parkplätzen, die es derzeit dort gibt, werden die 9 beim Konventhaus wegfallen, so dass es künftig noch 15 Parkplätze auf dem Platz geben wird. Zum Thema der Neugestaltung waren Stadtrat Simon Stocker, Sicherheitsreferent und Stadtrat Dr. Raphaël Rohner, Baureferent, gestern zu Gast bei Daniel Jung im Schaffhauser Fernsehen SHF.
Stadträte Simon Stocker und Dr. Raphaël Rohner - Platz Schaffhausen - Foto: SHF
Wie Stadtrat Simon Stocker gestern beim Schaffhauser Fernsehen ausführte, sei die Situation heute vor allem für Hochzeitsgesellschaften suboptimal, da es auf dem Platz durchbrausenden Verkehr gebe. Zudem sei der sehr schöne Brunnen verbarrikadiert, so dass man ihn fast nicht sehen könne. Das gut geeignete Konventhaus sei von Velo- und Töffabstellplätze zugestellt. Es würden auf dem Platz sehr beengte Verhältnisse herrschen, so dass sich die verschiedenen Nutzergruppen in die Quere kommen würden.

Die Arbeitsgruppe Attraktivierung beschäftigt sich derzeit mit der Neugestaltung der Plätze in Schaffhausen. Wie Stadtrat Dr. Raphaël Rohner ausführt, gibt es in dieser Arbeitsgruppe über 10 Interessengruppierungen von den unterschiedlichsten Ausrichtungen wie namentlich Anwohnerschaft, Detailhandel, Gastgewerbe, Polizei und Tiefbauamt. Schlussendlich konnte ein Kompromiss gefunden werden, mit dem alle leben können und der auch von ProCity unterstützt wird, die ja sonst vehement für den Erhalt der oberirdischen Parkplätze in der Altstadt einstehen. Die Neugestaltung des Platzes sei jetzt vielleicht nicht der grosse Wurf, aber die Schaffhauser Plätze würden nun Schritt für Schritt nacheinander attraktiviert. Der Platz vor dem Konventhaus werde freigestellt, die Velos bekämen einen anderen Standort. Der Brunnen soll künftig vom Zivilstandsamt aus besser sichtbar und somit ein schöneres Sujet für ein Foto oder einen Aperitif sein. Zudem würden mehrere moderne, schöne Sitz- und Begrünungselemente installiert werden. Des Weiteren werde die gesamte Parkierungsanordnung optimiert und der Strassenbelag saniert. Dies alles soll zu einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität führen. Beim Kirchhofplatz sei im Übrigen im Gegensatz zum Platz kein Parkplatzabbau geplant, solange dort kein unterirdisches Parkhaus entstehe. Viele weitere Informationen gibt es hier in der Sendung des Schaffhauser Fernsehens SHF mit den Stadträten Simon Stocker und Raphaël Rohner.


Sonntag, 22. März 2015

Luca Hänni am Schaffusia 15 in Schaffhausen - lineup

Dieses Jahr gibt es neben dem alljährlichen Stars in Town noch ein weiteres grosses Musikfestival in Schaffhausen, nämlich das Schaffusia 15. Dieses findet am 26. und 27. Juni 2015 statt und ist nach dem Schaffusia 11 die zweite Ausgabe des Stadtfestes. Der Eintritt ist frei - und die Nacht diesmal auch - will heissen, es wurden zwei Freinächte bewilligt (beim Schaffusia 11 war jeweils um 02:00 Uhr Zapfenstreich, was einer der grossen Kritikpunkte war). Es gibt vier grosse Bühnen für Konzerte auf dem Herrenacker, Fronwagplatz, Kammgarnhof und im Mosergarten. Neben vielen Schaffhauser Bands, die vor allem im Mosergarten auftreten werden, kommen auch nationale und internationale Stars - und ja, wir werden sogar einen Deutschland sucht den Superstar Gewinner in Schaffhausen haben: Luca Hänni tritt am Samstag Abend auf dem Fronwagplatz in Schaffhausen auf.
Luca Hänni wird am Schaffusia 15 in Schaffhausen auf dem Fronwagplatz auftreten
Das Schaffusia 15 Lineup für Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni 2015 ist mittlerweile bekannt gegeben worden und sieht folgendermassen aus:

Fronwagplatz Freitag 16:00 - 02:00 Uhr:
BOPaDROP - Active Voices - MundArt - Video-Show - 4 Tenöre - Top4Tea

Herrenacker Freitag 19:00 - 02:00 Uhr:
Knabenmusik - Francine Jordi - Grabenland Buam (AT)

Kammgarnhof Freitag 19:30 - 02:00 Uhr:
Jeans for Jesus - End - "Suprise Act"

Mosergarten Freitag 16:00 - 02:00 Uhr:
Stone Free - Mr. Mojo - Fearless Fainting Goats - Jaerven - Verrückte Dichter - Casatron - Driven Under

Fronwagplatz Samstag 10:00 - 02:00 Uhr:
Blauburgunder Musikanten - Tamil Ilam - Amigos del Flamenco - Irish Dance School - Kroatischer Kulturverein - Stadtkapelle Sindelfingen - Stadtharmonie Schaffhausen - Tonum Big Band - Shaky Ground - PlacidTales - Luca Hänni - Chiesgrueb DJ's

Herrenacker Samstag 13:00 - 02:00 Uhr:
Marius & Jagdkapelle - Alphornvereinigung - Veteranenmusik - Maria Da Vinci and friends - "Suprise Act" - Cobana Bigband

Kammgarnhof Samstag 16:00 - 02:00 Uhr:
Skate Streetart N2N - "Suprise Act" - From Kid - The Gardener & The Tree - Björn Again (AU)

Mosergarten Samstag 12:30 - 02:00 Uhr:
Schülerband - The MarMar Experience - Öl - Marco Clerc - The Hendersens - Infected Noise - Fifty Million Frenchmen - Tony Dynamite & the Shootin' Beavers - Die Aeronauten - The Peacocks

Unbedingt empfohlen sei wie immer auch das Erkersingen mit Patrick von Castelberg und den Swiss Tenors auf dem Fronwagplatz am Freitag.

Freitag, 20. März 2015

Umbau Gastrobetrieb MYRTA Herrenacker in vollem Gange

Es wird fleissig gearbeitet am Herrenacker 18 in Schaffhausen. Mitte April 2015 soll es dann bereits losgehen mit dem neuen Gastrobetrieb MYRTA in den Räumlichkeiten des ehemaligen JazzArt Cafés, welches Anfang 2014 geschlossen wurde (siehe den Schaffhausen.net Bericht hier). Anders als beim Jazz Café werden bei MYRTA - so wie auch früher bei Sandor Lukacsis Lounge 74 - nicht nur das Erdgeschoss, sondern auch der erste Stock verwendet. Bei der Lounge 74 mussten die Gäste damals das Mietertreppenhaus benutzen, um in den ersten Stock zu gelangen, was suboptimal war. Neu wird es eine separate Treppe - vom Eingang aus gesehen links - geben, die direkt in den ersten Stock führt. Ursprünglich als Wendeltreppe geplant, wird nun eine gerade Treppe realisiert.
Umbau MYRTA Herrenacker - Erdgeschoss, linker Hand kommt die Treppe hin
MYRTA wird eine Mischung aus einem Speiserestaurant und einem Café werden. Der Name MYRTA leitet sich einerseits aus dem Namen des Gebäudes Haus zum Myrthenbaum ab, andererseits soll aber auch der Myrtenzweig - der bekanntlich ein Symbol der Fruchtbarkeit ist - ein Grundthema für den Gastrobetrieb werden und beispielsweise bei den kulinarischen Köstlichkeiten eine Rolle spielen.
Im hinteren Teil des Erdgeschosses kommt die neue, offene Küche hinein
Neue MYRTA Geschäftsführerin wird Stéphanie Jud, ihr Stellvertreter ist Önder Yilmazer, der auch schon im JazzArt Café zum Team gehörte. Zudem werden auch noch Raphael Brüschweiler, bestens bekannt als Barchef vom TapTab, sowie Federica Fele, die auch den bekannten Foodblog www.federicafele.com/blog/ betreibt, zum aktiven Team im täglichen Gastrobetrieb gehören. Während des Stars in Town Festivals auf dem Herrenacker (siehe auch unseren Stars in Town - Hinter den Kulissen Bericht) verwendet die Trägergesellschaft des Festivals, die Flow Productions AG, den ersten Stock der Haus zum Myrtenbaum Liegenschaft jeweils als Büro. Als das JazzArt Café geschlossen wurde, suchten die Verantwortlichen nach einer neuen Lösung. So gründeten Adi Brugger und Simon Vogel, die Geschäftsleiter von Flow Productions, sowie Stéphanie Jud und Patrick Schindler, Inhaber von D'Chuchi, die mir und anderi GmbH, welche als Pächter der Liegenschaft fungiert. Es wird allgemein eine ausgedehnte Zusammenarbeit von MYRTA und Flow Productions geben.
Der erste Stock des Myrthenbaums wird am Stars in Town als Festival-Büro genutzt
Der MYRTA Gastrobetrieb wird ganztägig geöffnet sein. Es wird sowohl Mittagessen wie auch abendliche Häppchen geben. Die angebotenen Speisen werden sich durch ihre hohe Qualität, regionale Herkunft sowie saisonale Ausrichtung auszeichnen. Convenience Food soll keiner angeboten werden, das Angebot wird mehr in Richtung Slow Food gehen. Beim Mittagessen wird es ein täglich wechselndes Gericht als Vegi- und als Fleischvariante sowie immer ein Salat- und Suppenangebot geben. Eine Speisekarte im klassischen Sinn ist nicht geplant, die aktuellen Gerichte werden auf einem schwarzen Brett stehen und im Internet auf der MYRTA Homepage angekündigt werden. Am Nachmittag wird es Kaffee und Kuchen geben und am Abend sollen Sharing Plates angeboten werden, die man dann wie Tapas zusammen am Tisch essen kann. Das Getränkeangebot wird nicht 0-8-15 sein, sondern es wird speziellere Sachen geben. Zudem wird ein Monatsbier angeboten und spezielle Kaffeevarianten, welche auch immer mal wieder wechseln werden. Die Standard-Kaffeeröstung wird gelabelt werden, so dass man sie auch für zu Hause kaufen kann. Dies gilt ebenso für andere hausgemachte Produkte wie Salatdressing, Chutneys, Marmelade, Eingemachtes und Haustee. Bei der Ausarbeitung des Gastrokonzeptes ist Patrick Schindler von D'Chuchi Schaffhausen behilflich.
Die Wand im ersten Stock des MYRTA soll so erhalten bleiben wie sie ist
Im ersten Stock soll eine Art Wohnzimmeratmosphäre herrschen, in der man auch gut ein Buch lesen oder mit dem Laptop oder Tablet im Internet surfen kann. Der erste Stock wird immer zugänglich, aber variabel in der Gestaltung sein. Ideen wären, dass dort auch ein Mutter-Kind-Tag stattfinden oder eine Lesung besucht werden kann. Evtl. wird es später auch mal kleinere musikalische Events geben. Erhalten wird im ersten Stock die beeindruckende Wand, welche historisch äusserst interessant ist. Das Haus zum Myrtenbaum war nämlich bei der Bombardierung von Schaffhausen 1944 bis zum ersten Stock abgebrannt und wurde nachher wieder aufgebaut, was sich alles Schritt für Schritt aus der Wand ablesen lässt.
Überraschung: Beim Umbau gab es viele Altlasten, die zum Vorschein kamen
Das MYRTA-Team wollte keine Pinselrenovation, sondern es gleich richtig machen. Sie haben drei Decken und vier Wände herausgebrochen, dabei kam u.a. ein unbekanntes Fenster zum Innenhof zum Vorschein. Die Toiletten wurden komplett renoviert, zudem müssen auch die Wasser- und Abwasserleitungen komplett saniert werden, weil sie undicht sind. Es gab allgemein viele Altlasten, die nach und nach im Rahmen der Renovation zum Vorschein kamen und immer wieder zu Verzögerungen geführt haben.
Das MYRTA-WC im Haus zum Myrthenbaum wird komplett renoviert
MYRTA wird von Dienstag bis Samstag ganztägig geöffnet sein, wobei sonntags evtl. ein Brunch angeboten werden wird. Freitag und Samstag wird das Lokal bis Mitternacht und somit länger als die übrigen Tage offen haben. Es wird auch auf den Herrenacker Platz rausgestuhlt werden, aber es gibt nicht nur einen Sommerbetrieb, die Lokalität wird das ganze Jahr über geöffnet sein. Weitere Infos gibt es hier auf der MYRTA Facebook Seite sowie demnächst auf der MYRTA Homepage unter www.myrta.me im Internet. Schaffhausen.net wünscht dem MYRTA-Team viel Erfolg beim Endspurt der Renovation und freut sich auf die Eröffnung.

Text und Fotos: Beat Hochheuser für www.schaffhausen.net

Donnerstag, 19. März 2015

SHPol publiziert Klaus und Lars Radarfallen Standorte

Klaus und Lars - diese Namen sind allen Schaffhauser Autofahrern bestens bekannt - und die beiden sind ungeliebte Zeitgenossen, denn es sind die beiden mobilen Knipser (Fachbegriff: Semistationäre Radarüberwachungsanlagen) der Schaffhauser Polizei SHPol.
Klaus arbeitet des Öfteren in 24 Stunden Schichten an der Fulachstrase Schaffhausen
Lange Zeit tauschten sich Autofahrer in der geschlossenen Facebook Gruppe Ich bin Klaus, wo stehe ich? über den aktuellen Standort von Klaus und Lars aus (siehe Schaffhausen.net Blog-Beitrag vom 8. August 2012). Das war zulässig, weil man zuerst Mitglied der geschlossenen Gruppe werden musste und es keine öffentliche Facebook-Gruppe ist. Dies ist jetzt nicht mehr nötig, da die Schaffhauser Polizei die Standorte der beiden semistationären Blitzanlagen nun ganz offiziell auf der SHPol Homepage hier unter Prävention - Verkehr und via SHPol Smartphone App bekannt gibt. Die aktuellen Radarfallen-Standorte werden auf einer Map angezeigt:
Screenshot: Standorte der mobilen Radarfallen Klaus und Lars am 19. März 2015
Zu den Standorten gibt die Schaffhauser Polizei noch folgenden Hinweis:

"Die Standortangaben der semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen werden mit grösster Sorgfalt gepflegt. Insbesondere aus technischen Gründen im Zusammenhang mit GPS-Empfängen sind Abweichungen von ca. 100 Meter oder allenfalls auch falsche Positionsangaben nicht vollumfänglich auszuschliessen. Hierfür übernimmt die Schaffhauser Polizei keinerlei Gewähr."

Falls also auf SHPol Klaus - oder auch sein Brüderchen Lars - einmal nicht korrekt eingetragen sein sollte, und er knipps den Autofahrer an einer anderen Stelle, dann muss man die Busse trotzdem bezahlen.

Laut Schaffhauser Polizei handelt es sich um eine präventive Massnahme. Die Verkehrsteilnehmer setzten sich so noch mehr mit dem Thema auseinander und fahren somit langsamer. Die Sicherheit werde sich an den beiden Standorten der semistationären Radarüberwachungsanlagen durch die Öffentlichmachung im Internet sicherlich erhöhen. Im Übrigen muss jederzeit überall mit unangekündigten Geschwindigkeitskontrollen z.B. via Laserpistole gerechnet werden. Die beiden mobilen Knippser Klaus und Lars generieren pro Jahr zusammen Einnahmen von ca. zwei Millionen Franken. Viele Schaffhauser Fahrzeuglenker bezeichnen sie deshalb als Abzocke.
Klaus fiel am 6. Februar 2012 einem Brandanschlag zum Opfer (link, Bild: SHPol).
Mit der Bekanntgabe der Standorte möchte die Schaffhauser Polizei zeigen, dass es ihnen nicht nur ums Geld geht. Die semistationären Anlagen stehen auch jetzt schon häufig an den gleichen Stellen wie zum Beispiel an der J15 zwischen Thayngen und Schaffhausen. Obwohl das viele Autofahrer wissen, wird dort trotzdem regelmässig zu schnell gefahren, weshalb von einem grossen Einnahmeneinbruch durch die Bekanntgabe der Standorte nicht auszugehen ist. 2017 sollen Klaus und Lars übrigens einen weiteren Bruder bekommen. Auch andere Polizeidienste geben bereits die Standorte ihrer semistationären Radarfallen bekannt, so etwa die Kantonspolizei St. Gallen hier seit September 2014 und die Landespolizei Liechtenstein hier. Die Schaffhauser Polizei gibt nur die Standorte ihrer beiden semistationären Blitzanlagen Klaus und Lars bekannt. Wann und wo die Verkehrspolizei etwa mit Laserpistolen auf Temposünder wartet, wird weiterhin nicht bekannt gegeben. Wir wünschen allen Schaffhausern gute fahrt - möglichst ohne geblitzdingst zu werden.

Weitere Infos auch hier im Beitrag von Teletop:

Wettbewerb - Hitparaden Party Kammgarn 3x2 Tickets

Diesen Samstag, 21. März 2015, findet in der Kammgarn Schaffhausen ab 22:00 Uhr die Hitparaden Party mit den grössten Hits von früher bis heute statt. In Zusammenarbeit mit der Kammgarn verlosen wir 3x2 Tickets. Um zu gewinnen, schreibe einfach ein Email mit dem Betreff: "Hitparaden Party Wettbewerb" und deinem vollständigen Namen an: Update- Wettbewerb beendet, die Gewinner wurden informiert, danke für's zahlreiche Mitmachen.
Hitparaden Party Schaffhausen
Chartbreaker von heute und Tophits von früher erwarten dich an der neu lancierten "Hitparaden-Party" im Kammgarn. Die DJs des Knight Rider Soundsystems lassen die Tophits der Hitparaden-Geschichte und die aktuellen Charthits durch die Boxen krachen. Eine tanzfreudige Partynacht ist garantiert! Die Party ist ab 18 Jahren und kostet regulär 15 Franken Eintritt. Bis 23:00 Uhr kommt man für 10 Franken rein.
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