Dienstag, 16. September 2014

James Bond - Goldfinger reloaded in Andermatt

50 Jahre ist es bereits her, da lief James Bond: Goldfinger im Kino. Zum Jubiläum machte sich der Schweizer James Bond Club daran, den Film nochmals auferleben zu lassen. Gedreht wurde damals nämlich auch in der Schweiz, und zwar in Andermatt. Unvergessen dürfte bis heute bei vielen die Auto-Verfolgungsjagt auf der Furkastrasse sein. Bondgirl Tilly Masterson (gespielt von Tania Mallet) wollte auf Bösewicht Auric Goldfinger (Gert Fröbe) schiessen, dem Mörder ihrer Schwester, der sich gerade bei Kindern an der Strasse eine Erfrischung kaufen wollte, traf dabei aber beinahe James Bond 007 (Sean Connery).
Die Furkastrasse (aka James Bond Str.) bei Andermatt aus James Bond: Goldfinger
Auf obigem Bild schön zu sehen: James Bond hält bei der oberen Kurve an, um Goldfinger bei der unteren Kurve zu beobachten. Bondgirl Tilly Masterson möchte auf Goldfinger schiessen, der ihre Schwester Jill Masterson getötet hatte in dem er sie vollständig mit einer Goldschicht überziehen liess, trifft dabei aber versehentlich beinahe Agent James Bond, der seinen Aston Martin DB5 bei der oberen Kurve geparkt hatte.
James Bond Goldfinger Aston Martin DB5, Tania Mallet (Tilly Masterson), Norman Wanstall
Für den Event: Goldfinger Reloaded des Schweizer James Bond Clubs konnten alle an der Verfolgungsjagt auf dem Furkapass beteiligten Fahrzeuge aufgetrieben werden. Neben dem Aston Martin DB5 von James Bond auch der Oldtimer Rolls-Royce Phantom III von Auric Goldfinger sowie der Ford Mustang von Tilly Masterson. Die Schauspielerin, welche das Bondgirl Tilly verkörperte, war auch am Start: Tania Mallet - mittlerweile doch immerhin 73 Jahre alt und still going strong. James Bond Goldfinger war übrigens ihr erster und letzter Film, sie kehrte danach wieder ins Model-Business zurück. Beim Goldfinger verdiente sie in einer Woche nicht so viel wie mit einem Tag modeln und ausserdem ging ihr die ewige Warterei beim Filmen gewaltig auf den Nerv. Zudem erzählte sie, dass auch Sean Connery himself schlecht bezahlt war - er musste im Rahmen des ersten Bondfilms für mehrere weitere unterschreiben und auf diese Weise wurde auch seine Gage möglichst tief gehalten.
Tania Mallet, Norman Wanstall, Aston Martin DB5, Ford Mustang, Rolls-Royce Phantom
Der Ford Mustang oben war zur Zeit der Dreharbeiten noch nicht offiziell vorgestellt worden und sein Design war noch geheim. So wurde der Wagen immer nur für die Dreharbeiten kurz ausgepackt und blieb die übrige Zeit verhüllt, damit ja niemand schon das neue Design vorzeitig fotografiert und veröffentlicht. Hinten rechts im Bild sieht man noch das Hotel Belvedere, an welchem die Autos im Film gut sichtbar vorbeifahren. Die Szenen, welche nicht in der Schweiz aufgenommen wurden, wurden übrigens in den Pinewood Studios bei London gedreht. Gert Fröbe war nie in der Schweiz - wenn man ihn von Weitem auf der Strasse herumlaufen sah, so war das nicht er, sondern ein Fröbe-Double. Hutwerfer Oddjob, sein Mädchen für alles, war hingegen selbst in der Schweiz um zu drehen.
James Bond Goldfinger Felsen auf dem Furkapass - Schussszene Tania Mallet
Norman Wanstall war bei James Bond Goldfinger für die Soundeffekte verwantwortlich und gewann für seine exzellente Arbeit 1965 den "Oscar for Sound Effects for Goldfinger" (Video). Da sowohl er als auch ich im Rolls-Royce Phantom III mitfuhren, konnte ich mich lange mit ihm unterhalten und er war äusserst nett und gesprächig. Sean Connery ist sein bevorzugter Bondschauspieler und auch Pierce Brosnan gefällt ihm. Roger Moore hingegen mag er gar nicht, der lasse mit seinen Grimassen die Bondfilme wie Comics wirken und das gefalle ihm nicht. Sein Lieblingsfilm ist James Bond - Liebesgrüsse aus Moskau, er möge es realistisch und dieser habe eine exzellente Geschichte. Er genoss es sehr, nicht selber fahren zu müssen, da er zu Hause alleine wohnt und stets selbst am Steuer sitzt. Ausserdem konnte er sich am Klang der zufallenden Türen des Rolls-Royce nicht satthören - wir öffneten und schlossen sie immer wieder, was ihm ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Sehr schön war auch, dass er seinen gewonnen Oscar extra in die Schweiz mitgebracht hatte, was mir die wunderbare Möglichkeit gab, so einen Oscar mal selbst in die Hand nehmen zu können. Die Statue ist überraschend massiv. Sie wiegt beachtliche 3.85 Kilogramm und ist 35cm gross. Sie besteht aus einem Nickel-Kupfer-Silber-Körper und ist mit einer 24-karätigen dünnen Goldhaut überzogen - haha, erinnert auch wieder an James Bond Goldfinger ;-).
Norman Wanstall hatte seinen Oscar für Soundeffekte bei Goldfinger mit dabei
In Andermatt wird das Thema James Bond bis jetzt nicht wirklich zur Förderung des Tourismus eingesetzt. Immerhin, die Furkastrasse, auf der die berühmte Autoverfolgungsjagd stattfand, ist mittlerweile mit einem "James Bond Str." Strassenschild bedacht worden. Zudem gibt es gleich daneben auch eine Hinweistafel, die auf den Goldfinger Dreh und die beteiligten Autos hinweist.
James Bond Strasse - Andermatt - Schweiz - Furkastrasse aus Goldfinger
Die Dreharbeiten für die Goldfinger-Aufnahmen in Andermatt dauerten damals im Jahre 1964 fünf Tage, übernachtet wurde im Hotel Bergidyll in Andermatt. Ein einfaches Hotel, welches es heute noch immer gibt - wir haben ebenfalls dort übernachtet. Wer im James Bond Zimmer schlafen möchte, der sollte das Zimmer Nr. 21 buchen. Dort nächtigte nämlich Sean Connery himself und auch heute noch hängen Fotos vom ihm an der Zimmerwand. Damals beschwerte sich der 1.89 Meter Mann darüber, dass sein Bett zu kurz sei, worauf das Hotelpersonal ihm den Hinweis gab, sich doch einfach quer zu legen ;-).
James Bond Goldfinger Strasse - Furka Pass - Andermatt - Aston Martin DB5
Der gesamte Event war exzellent organisiert und fand unter Mithilfe von Polizei und Verkehrskadetten statt, welche die Strasse für Fotoaufnahmen etc. sperrten. Nach dem letztjährigen Bondevent mit Caroline Munro aus "Der Spion, der mich liebte" am Flughafen Zürich inkl. Helikopterflug und Essen im Runway 34 war das abermals ein Bondereignis der Sonderklasse. Demnächst gibt es auch wieder eine James Bond Party im TapTab in Schaffhausen - weitere Infos dazu auf www.beat.ch - der Homepage zur Bondparty.
Der Freund und Helfer: Die Polizei unterstützte den Event: Goldfinger Reloaded tatkräftig

Montag, 15. September 2014

Neuer Schaffhauser Blog von Milena Störchli

Nach dem es in der Region Schaffhausen hinsichtlich Blogvielfalt in letzter Zeit etwas ruhiger geworden war, gibt es nun einen neuen Schaffhauser Blog zu vermelden, nämlich denjenigen von Milena Störchli. Auf www.bellavitamilena.ch finden sich ab sofort Infos über und vor allem von der 18-jährigen Schaffhauserin. Sie schreibt, fotografiert und gibt Tipps zu Themen wie Mode, Reisen, Essen, Musik, Beauty und vieles anderes mehr.
Milena Störchli am Rheinfall in Schaffhausen
Der Blog ist unterhaltsam zu lesen und mit vielen Fotos versehen. Er ist abwechslungsreich und auf eine frische, sympathische Art geschrieben. Die junge Bloggerin ist neu in der Szene und hat eine erquickende Art, über ihren Alltag zu schreiben. Man spürt ihre Begeisterung und erhält viele Tipps, die hilfreich und lesenswert sind. Eine neue Styling-Idee? Einen Anstupf, was man shoppen könnte? Ein neues Rezept für einen leckeren Dessert oder einen feinen Znacht? Vielleicht ein Ansporn, wo man die nächsten Ferien verbringen könnte - oder einen entspannten Einblick in die Geschehnisse rund um Schaffhausen.
bellavitamilena - der Blog von Milena Störchli aus Schaffhausen
All das und noch viel mehr gibt es im Internet-Tagebuch von Milena Störchli zu finden. Also nicht lange zögern, reinklicken und sich von der Lebensfreude der 18-Jährigen anstecken lassen. Das Leben ist schön - und mit Bella Vita Milena noch ein wenig schöner. Wir freuen uns um diese Bereicherung der Schaffhauser Bloglandschaft und wünschen der jungen Bloggerin viel Erfolg.

Sonntag, 14. September 2014

Poetryslam Schweizermeisterschaft: Der Siegerwhiskey geht nach Bern

Der 42-jährige Christoph Simon sticht alle andern jungen Wortkünstler aus und wird Schweizermeister im Poetryslam 2014. Von Hermann-Luc Hardmeier 


Christoph Simon hält sich kurz vor seinem Siegerapplaus die Hand vor das Gesicht. Der Rummel um seine Person war ihm nicht so ganz recht. Bild: Hermann-Luc Hardmeier

 Grosse Überraschung im Volkshaus in Basel. Am Samstagabend, 13. September 2014, wurde der neue Meister unter den Wortakrobaten gekürt. Und es war nicht einer der „üblichen Verdächtigen“. Zum Schluss stemmte Christoph Simon aus Bern den Siegerwhiskey in der Höhe. Hier die Story, wie es zu diesem Sieg kam. In drei runden traten zwölf Slammer gegeneinander an. Unter ihnen viele bekannte Gesichter wie Hazel Brugger, die bereits einmal den Meistertitel sichern konnte. Oder Kilian Ziegler, der im Vorfeld in den Zeitungen als einer der Favoriten auf den Titel gehandelt wurde. (Und dies, obwohl es an einem Slam absolut verpönt ist, jemanden als Favoriten zu nominieren). Die zwei Schaffhauser Slampoeten (bzw. Ex-Schaffhauser) Diego Häberli und Lara Stoll schafften es leider nicht in die Finalrunde. Wie bei Poetryslam üblich, hatte jeder Poet fünf Minuten Zeit, einen Text vorzutragen. Der Text musste selbst geschrieben sein, auf Hilfsmittel wie Verkleidung, Instrumente und dergleichen musste verzichtet werden. Es war unglaublich, wie vielfältig und kreativ die Wortkünstler zu Werke gingen. Es wurde gerappt, gesungen, geturnt und natürlich getextet, was das Zeug hielt. Die Teilnehmerin Fatima Moumouni führte gekonnt ein kleines Poetry-Theaterstück auf, Jan Rutishauser Schlug ein Rad auf der Bühne, während er die Menschheitsgeschichte vom Urknall bis zum heutigen Datum Revue passieren liess. Inklusive Dinosaurier Tyrannosaurus Rex, der von einem Kometen dahingerafft wurde. Martina Hügi nahm die Sex-Selfie-Affäre einer Angestellten des Bundes zum Anlass, eine Parodie auf zweideutige Arbeit bei Staatsbetrieben zu schreiben. Dominik Muheim stahl einen Kindertraktor und erlebte ein turbulentes Abenteuer damit. Pierre Lippuner imitierte Trompetenklänge und erzählte von Liebeskummer, während er ein kleines Jazzkonzert parallel inszenierte. Natürlich alles nur mit seinem Mundwerk. Und, und, und. Das bis auf den letzten Platz besetze Volkshaus Basel applaudiert, jubelte und lachte herzhaft. Die Stimmung war ausgelassen und wurde von Laurin Buser gekonnt moderiert. Auch er ist übrigens ein ehemaliger Meister. Er gewann zweifach den U-20-Titel an der Schweizermeisterschaft und wurde zwei Mal Vize-Champ. Zudem wurde er U-20-Meister an den deutssprachigen U-20-Poetryslam Meisterschaften in Bochum.

Spannende Finalrunde

Wer der jeweilige Gruppensieger war, wurde mit Abstimmungstafeln von 1 bis 10 von einer Publikumsjury ermittelt. Die Tafeln waren vorgängig verteilt worden. Ins Finale und in die vierte Runde schafften es schliesslich die drei jeweiligen Gruppensieger: Christoph Simon, Kilian Ziegler und Marco Gurtner. Eine Wahl des Siegers war ein schieres Ding der Unmöglichkeit. Alle drei hatten die Gäste mit ihren Texten begeistert und setzten mit ihren Finalaufführungen noch eins drauf. Da war Marco Gurtner aus Thun. Grossartig, wie er verschiedene Stimmen imitieren konnte und in seinem Text unter anderem über spiessige Eltern berichtete, wie sie ihrem Kind die Gefahr einer Maschine näherbringen wollten. Die Leute kugelten sich vor Lachen. Dann kam Kilian Ziegler aus Olten. Der Slampoet berichtet über sein Soziologiestudium, welches ihn zum Berufs-Relaxer gemacht hat. Er bezeichnet sich selber als „Chill-Bert Gress“ und „BequEMINEM“ und war ein bisschen besorgt, ob er aufgrund der Überdosis an Gemütlichkeit nicht bald einmal ein Burnout haben werde. Er balancierte gekonnt zwischen witzigen und intelligenten Vergleichen und streute in Nebensätzen speziellen Schenkelklopfer-Humor ein. Diese Witze waren von einer besonderen Qualität: Sie waren so billig, dass man nicht über deren Inhalt, sondern über die Art der Witze lachen musste. Und dies nicht zu knapp. Zum Schluss kam Christoph Simon. Der Berner Schriftsteller stach in jeder Hinsicht heraus. Er war kein Entertainer, keine „Rampensau“ , die rappte, reimte und schauspielerte. Christoph Simon war eher ein bisschen scheu, mit den Händen in den Hosentaschen und setzte einen unterschwelligen britischen Humor ein. Sein Text wirkte deshalb umso intensiver. Er forderte die Gäste auf, mehr Mut zu haben. Die Besucher sollten sich doch selber trauen, einmal auf einer Bühne einen Text vorzutragen oder einmal einen Apfel zu essen, ohne ihn vorher zu waschen. Oder noch besser: Einem Politiker, der eine Familie ausschaffen will, einen Ziegelstein über den Kopf zu hämmern, um so dessen humanitäres Denken zu fördern. 

Christoph Simon bei seiner Siegesansprache. Bild: Hermann-Luc Hardmeier

Der 42-Jährige war anders als die anderen Slammer. Vielleicht war es dies, in Kombination mit der Qualität seines guten Textes, was den Ausschlag gab. Die Gäste klatschten und jubelten ihn schliesslich auf den Poetryslam-Thron. Die Finalisten wurden nicht mit den Tafeln der Vorrunde, sondern anhand der Lautstärke des Applauses des Publikums bewertet. Christoph Simon konnte es gar nicht fassen. Beim Applaus, der ihm galt, hatte er noch die Hand vor das Gesicht gehalten. Er wurde von den Slammern nach seinem Sieg in die Luft gestemmt und ergriff völlig begeistert das Mikrophon: „Wegen meines Alters haben die anderen in der Garderobe ein wenig über mich gespottet. Ich würde sagen, ich habe einfach meine letzte Chance ergriffen.“ Der sympathische Sieger fand die richtigen Worte und genehmigte sich einen kräftigen Schluck des Siegerwhiskeys, bevor er ihn mit den anderen grossartigen Teilnehmern des Poetryslams 2014 teilte. Von Hermann-Luc Hardmeier 

Der Siegerwhiskey wird mit den Mitstreitern ehr und redlich geteilt. Bild: Hermann-Luc Hardmeier

Kilian Ziegler an der Schweizermeisterschaft 2014. Ausschnitt aus dem Text "Die Google-Sichere-Weste".
Hazel Brugger an der Schweizermeisterschaft 2014. Text "Dani".

Donnerstag, 11. September 2014

Train Fever PC Game aus Schaffhausen erschienen

Das in Schaffhausen entwickelte PC Game: Train Fever ist veröffentlicht worden und kann beispielsweise bequem digital im Internet für 25 Euro bei Steam gekauft und heruntergeladen werden. Bei Train Fever handelt es sich um eine Transport-Simulation. Man startet dabei mit einer vom Zufallsgenerator erstellten Karte, auf der viele kleine Städte darauf warten, für den öffentlichen Verkehr erschlossen zu werden. Die Erschliessung erfolgt via Züge, Strassenbahnen und Strassenfahrzeugen. Dafür müssen Haltestellen und Schienen strategisch klug erstellt werden. Wenn dann eine Linie gut befahren wird, werden die Bürger die entsprechenden Transportmittel nutzen. Je öfter die Schienenfahrzeuge verkehren, desto eher werden die Einwohner gewillt sein, auf Individualtransport zu verzichten und auf den öffentlichen Verkehr umzusatteln.
Das Train Fever PC Game wurde in Schaffhausen von Urban Games entwickelt
Die Fertigstellung des Spiels konnte dank einer Crowdfunding Kampagne realisiert werden, bei der immerhin beachtliche 250'000 EUR gesammelt werden konnten. Inspiriert wurden die Entwickler der jungen Schaffhauser Game-Schmiede Urban Games ursprünglich von PC-Game Klassikern wie Transport Tycoon. Wer einen Eindruck vom Spiel bekommen möchte, schaut sich am besten mal eines der Let's Plays im Internet auf YouTube an, zum Beispiel das hier:



Train Fever kann beispielsweise hier bei Steam online bezogen werden.

Mittwoch, 10. September 2014

Fashion & Lifestyle - Neues Magazin für Schaffhausen

Mit Fashion & Lifestyle geht in Schaffhausen heute, am 10. September 2014, ein neues Modemagazin an den Start. Beim Projekt sind 41 lokale Shops aus der Stadt Schaffhausen und Umgebung mit dabei, die im Fashion & Lifestyle Magazin ihre aktuellen Produkte präsentieren. Die Leser des Magazins können also alle darin gesehenen Produkte auch hier vor Ort in Schaffhausen einkaufen, womit der Laden-Standort Schaffhausen, insbesondere die Altstadt, gefördert und attraktiviert werden soll.
Photoshooting für Fashion & Lifestyle mit regionalen Models und Kleidung aus SH
Auch bei der Produktion des Magazins wird mit Schaffhauser Firmen zusammengearbeitet, namentlich mit Fotograf Patrick Stoll in der Mühlentalstrasse (www.patrickstoll.ch). Die Models im Magazin kommen ebenfalls aus der Region. Es sollen gerade keine professionellen Models sein, die sonst für Armani und co. arbeiten, sondern beispielsweise Mitarbeiter der teilnehmenden Shops. Das Fashion & Lifestyle Magazin erscheint am Mittwoch, 10. September 2014, erstmals und in einer Auflage von 6'000 Exemplaren. Am Premierentag wird es von 12:00 bis 13:00 Uhr im Falken Restaurant an der Vorstadt und von 16:00 bis 19:00 Uhr am Bahnhof Schaffhausen verteilt werden. Zudem liegt das Magazin auch in den 41 teilnehmenden Läden in Schaffhausen und Umgebung auf sowie bei den Partnern Kinepolis Schaffhausen, HKV Schaffhausen und BBZ Schaffhausen. Zudem wird es auch Israel Paulus von Sweet Schaffhausen Frozen Yogurt in der Unterstadt unter die Leute bringen. Neben der gedruckten Ausgabe sind digitale Versionen des Magazins geplant, als PDF, auf Facebook und in der SN-App für Smartphones und Tablets.
Das Fashion & Lifestyle Magazin erscheint am 10. Sept.
Für die Titelseite der ersten Ausgabe des Fashion & Lifestyle Magazins am 10. September 2014 wurden auf der offiziellen Facebook Seite des neuen Magazins zwei Models gesucht, eine Dame und ein Herr, die dann vom Team eingekleidet, gestylt und professionell abgelichtet wurden, um anschliessend die Titelseite der Erstausgabe zu schmücken. Für die Bewerbung wurden jeweils ein Ganzkörperfoto sowie eine Portraitaufnahme eingereicht. Unter den zahlreichen Bewerbern wurden schliesslich zwei Personen ausgewählt, welche dann am Mittwoch, 20. August 2014, im Fotostudio von Patrick Stoll zuerst geschminkt und dann fotografiert wurden.
Professionelles Styling von Sabina Wegberg und Enzo vom Hairplanet Schaffhausen
Das Schminken und Styling wurde vor Ort von Sabina Wegberg vom Hairplanet Schaffhausen vorgenommen. Der Hairplanet Coiffeursalon an der Bahnhofstrasse gehört ebenfalls zu den 41 teilnehmenden Shops der Erstausgabe. Wer die beiden Models sind, die von der Jury ausgesucht wurden und das Titelblatt schmücken werden, wird erst am Erscheinungstermin der Erstausgabe von Fashion & Lifestyle, also am 10. September 2014, offenbart.
Photoshooting für die Titelseite des Fashion & Lifestyle Magazins
Es handelt sich beim Fashion & Lifestyle Magazin um ein Produkt der Meier + Cie AG. Der Herausgeber ist der Verlag der Schaffhauser Nachrichten, bei welchem Dominic Luca Speckert und Christian Schnell die Idee entwickelt und konzipiert haben. Der neue Leiter des Verlages ist übrigens seit Juni 2014 Stefan Wabel, vielen sicherlich noch bekannt als früherer Geschäftsführer des Schaffhauser Fernsehens SHF. Neben der Mode geht es im Magazin - wie der Titel schon sagt - auch um Lifestyle. Das sieht man auch daran, dass neben Kleiderläden auch andere Läden am Start sind wie namentlich der Data Quest Shop Schaffhausen, welcher Apple Produkte und Zubehör verkauft.
Zu Lifestyle gehört auch Musik - iPod, Kopfhörer und unten steht ein Bluetooth-Speaker
Zudem gehört zum Lifestyle auch der Genuss, weshalb Läden wie Chäs-Marili Käsespezialitäten, der Falken Getränkemarkt, Weinstamm oder auch der Feinschmeckerladen WALT mitmachen. Das neue Magazin umfasst immerhin 56 Seiten, auf denen die 41 teilnehmenden Shops ihre Produkte präsentieren können. Bei der Erstausgabe sind folgende Shops mit dabei: Trio Jeans & Mode - Jeans Box Schaffhausen - Sauter AG - Miss Miss Schaffhausen - Lieblings, Schönes zum Liebhaben - Sport Shop Enge - Betz Wohn- & Bürodesign AG - WALT - Ritter Parfümerie - Eselfell - Leder Aladin - Hairplanet - The Cutting Room - Chäs-Marili Käsespezialitäten - Bags for me - Faccani Schuhe - Q- Quality Coiffure - REDY Sport - DIVA Boutique - Botanicus Schweiz - Magnolia Brautmode - Manor - Falken Getränkemarkt - NTR - Esprit Schaffhausen - Viva Natura - le bamboogirasole - Weinstamm - Isis Mode - DataQuest Schaffhausen - Visilab Schaffhausen - Coop City Schaffhausen - Terra Ökologisch und fair - Terra Nova - Malou SMLXL - Bertsche & Reschek - Calida Schaffhausen - Zero14 Kinder- und Teenie Mode - EKS Lichtformat - Alibi. Eine gute Übersicht der teilnehmenden Shops bietet auch die folgende Grafik:
Teilnehmende Shops - Erstausgabe Fashion & Lifestyle Magazin Schaffhausen
Das neue Schaffhauser Fashion & Lifestyle Magazin soll vor allem junge Leute ansprechen und einen deutlich jüngeren Leserkreis haben als die bestehenden regionalen Zeitungen. Wir wünschen dem neuen Magazin einen guten Start und freuen uns, die Erstausgabe demnächst in unseren Händen halten zu können.

Dabu Fantastic - Hallo Hund - Schaffhauser Fernsehen

Dabu Fantastic waren vor Kurzem beim Schaffhauser Fernsehen zu Gast, um ihr neues Album: Hallo Hund vorzustellen. Zu Dabu Fantastic gehört neben Sänger und Gitarrist David Bucher auch Andreas Christen aka DJ Arts, der ebenfalls im Studio war sowie vier weitere Musiker. Zudem hatten die beiden auch noch ihren fantastischen Hund dabei, der auf den wunderschönen Namen Putin hört und sich einfach nicht abwimmeln lässt, weshalb er auch mit im Studio war. Der Name Putin passe übrigens gut zum Dabu Fantastic Hund, wie David erklärt, da man ihn auch jeweils an die Leine nehmen müsse und er zur Zeit ebenfalls ziemlich viel Mist baue. Hundefans sind die beiden privat übrigens gar nicht und Begegnungen beim Joggen mit Hunden sind nicht unbedingt von Sympathie geprägt.
David Bucher und Andreas Christen - Dabu Fantastic - Schaffhauser Fernsehen SHF
Im Interview des Schaffhauser Fernsehens erzählen die beiden auch noch, was sie neben der Musik so machen. Es ist bekannt, dass man von der Musik allein heute (bis auf ein paar Hand verlesene Künstler) nicht leben kann, weshalb die beiden sich noch andere Standbeine aufgebaut haben. David Bucher arbeitet daneben noch als Lehrer - allerdings gibt er derzeit nur fünf Stunden pro Woche und Andreas Christen hat Jura studiert und absolviert gerade die Anwaltsprüfung (wahrlich kein Zuckerschlecken, kenne es aus eigener Erfahrung ;-). Zudem sind beide auch noch als DJs aktiv. Das interessante Interview des Schaffhauser Fernsehens SHF kann man sich hier anschauen:



Das neue Dabu Fantastic Album: Hallo Hund ist am 29. August 2014 erschienen, überall erhältlich und umfasst 15 unterhaltsame Tracks.
Am diesjährigen Openair Lumnezia hatten wir die Gelegenheit, Dabu Fantastic live zu sehen (und darauf mit Bier anzustossen ;-). Trotz Regenwetters herrschte beste Stimmung und der Veranstalter des Openairs sorgte mit auf dem Boden ausgelegten Holzgittern dafür, dass sich vor der Bühne kein mühsames Schlammfeld bildete. Dem Dabu dürfte der Regen wohl ohnehin nicht viel ausgemacht haben, da er ein leidenschaftlicher und häufiger Schwimmer ist, wie er im Interview verrät. Deshalb kennt er auch die Schaffhauser Rheinbadi, welche er schon besucht und die ihm sehr gefallen hat. Flussbaden sei nämlich das Allerschönste, Baden alleine zu Hause fände er hingegen etwas langweilig, zu zweit sei das dann aber schon eine gute Geschichte ;-). Wer in den Auftritt von Dabu Fantastic am Openair Lumnezia hineinschauen möchte, kann das hier tun.



Mittwoch, 3. September 2014

Sound of Glarus - Go Go Berlin - The Straits - Aloe Blacc

Die Openair-Dichte steigt kontinuierlich und so war es mal wieder an der Zeit, eine neue Location auszukundschaften - diesmal: Das Sound of Glarus Stadtopenair am Samstag, 30. August 2014. Das Festival erinnert in vielen Belangen ans Stars in Town auf dem Herrenacker in Schaffhausen und ist überraschend schnell zu erreichen, in etwa einer Stunde und 20 Minuten ist man mit dem Auto von Schaffhausen aus in Glarus. Die Veranstaltung findet auf dem Rathausplatz der Stadt Glarus statt. Was jedoch sofort auffällt ist, dass der Platz vor der Hauptbühne deutlich kleiner bemessen ist als auf dem Herrenacker. Die grosse Bühne befindet sich in einer Strassenkurve und relativ schnell dahinter sind Bänke aufgestellt.
Sound of Glarus 2014 Hauptbühne - in einer Strassenkurve
Dies hat wohl darin seine Bewandtnis, dass die gesamte Veranstaltung eher ein Stadtfest ist mit Hock, Speis und Trank, bei dem auch noch eine Bühne vorhanden ist, wo man dann vielleicht mal schauen geht, wenn eine Band spielt (etwas überspitzt ausgedrückt, um es zu verdeutlichen ;-). Für das Fest wurde ein Teil der Innenstadt für Autos gesperrt. Wir reisten mit dem Auto an und konnten in unmittelbare Nähe des Eingangs parken - ca. eine Gehminute entfernt - das hätten wir niemals gedacht, war also soweit perfekt. Die meisten Besucher kommen wohl aus der unmittelbaren Umgebung und fahren nicht mit dem Auto an die Veranstaltung. Auf den gesperrten Strassen stehen Tische, Stühle und Bänke und es werden diverse Köstlichkeiten angeboten. Es gibt nicht nur Serverlat und Bratwurst, sondern auch nicht alltägliches Essen wie Chinesisch, Asiatisch, Fackelspiesse usw. - auch hier lässt Stars in Town grüssen.
Sound of Glarus Stadtopenair - Gemütliches Festival inmitten der Stadt Glarus
Das Sound of Glarus Stadtopenair scheint einen klaren Hauptsponsor zu haben, die Glarner Kantonalbank. Jedenfalls ist diese an jeder Ecke erwähnt und man bekommt zahlreiche Goodies wie etwa nach der Musik blinkende Armbänder der Glarner Kantonalbank etc. Ausserdem heisst die gesamte Veranstaltung GLKB Sound of Glarus. Das ist sicher eine Win-Win Situation für beide Seiten, das Festival bekommt finanzielle Unterstützung und die erfreuten Festivalbesucher aus der Region werden ihr Geld nachher sicherlich bei keiner anderen Bank anlegen - eine Symbiose, die in Schaffhausen nicht stattzufinden scheint - aber was nicht ist, kann ja noch werden. Jedenfalls dürfte es auch an der grosszügigen Unterstützung der Sponsoren liegen, dass das relativ kleine Festival mit so grossen Namen wie Aloe Blacc, The Straits, Bastian Baker, The Baseballs, Guano Apes, Ritschi und Go Go Berlin aufwarten kann. Jaaaa, genau, endlich war Go Go Berlin zurück in der Schweiz, bei ihrem ersten Schweizer Gig überhaupt im El Dorado in Zürich waren wir begeistert - und nachher noch mit den trinkfesten Dänen in der Olé Olé Bar an der Langstrasse geendet - das alles auch noch an einem Montag, die ganze Story bei Interesse hier.
Die Frisur sitzt - Frontmann Christian Vium - Sänger und Gitarrist bei Go Go Berlin
Go Go Berlin war die erste Band des Abends - und am Anfang ihres Konzertes war so ziemlich kein Schwein dort. Zwei Dänen aus dem Publikum - sie stellten sich uns mit "Ebbe" und "Flut" vor - kannten uns noch vom Gig im El Dorado und gesellten sich zu uns. Nach und nach wurden aber immer mehr Festivalbesucher von dem fetten Sound in Richtung Bühne gelockt und so füllte sich der Platz vor der Bühne von Lied zu Lied. Den Leuten gefiel es offenbar, jedenfalls waren nachher beim Merchandise Stand sämtliche Go Go Berlin CDs und Schallplatten restlos ausverkauft - übrigens zu Recht, wie wir finden! Wer mal bei Go Go Berlin am Sound of Glarus hineinhören möchte, kann das hier tun:







Go Go Berlin kommen nicht - wie der Name vielleicht suggerieren würde - aus Deutschland, sondern aus Dänemark. Berlin ist schliesslich eine über die Deutschen Grenzen bekannte Kulturstadt, wo viele Künstler gerne hingehen möchten. Ja, sie kommen aus Dänemark - und sehen auch so aus - für jeden Wikingerfilm wären sie die optimale Besetzung.
Emil Rothmann spielt Bass bei Go Go Berlin, ob er dabei auch was sieht, wissen wir nicht
Mikkel Dyrehave von Go Go Berlin - egal ob Schnauz in oder out ist - er hat ihn
Nach Go Go Berlin ging es mit Acts weiter, die vom Stars in Town Schaffhausen her bestens bekannt sind. So folgten im direkten Anschluss The Straits - die Nachfolgeband der Dire Straits, welche am 10. August 2013 auch auf dem Herrenacker auftraten.
The Straits - Sound of Glarus 2014 live Schweiz / Switzerland
The Straits weisen ein recht hohes Durchschnittsalter auf, da immer noch Mitglieder der Dire Straits am Start sind. Der Show tut das aber keinen Abbruch - ganz im Gegenteil - sie sind alle ordentlich abgegangen.
The Straits - Nachfolgeband der Dire Straits - live am Sound of Glarus 2014
Ihren Hit: Walk of Life dürfe wohl jeder kennen...





Danach kam ein weiterer Bekannter vom Stars in Town: Aloe Blacc, seines Zeichens auch ein IWC Schaffhausen Botschafter, der seine Armbanduhr gerne bei vielen Gelegenheiten in die Kamera hält und IWC CEO Georges Kern damals 2013 auf dem Herrenacker voll abgehen liess.
Aloe Blacc am Sound of Glaus Stadtfest 2014 Schweiz / Switzerland
Seine beiden Hits: I need a Dollar und Wake me up dürfte wohl jeder kennen, die laufen im Radio rauf und runter...





Die Zwischenparty und vor allem auch die Afterparty wurde durch das Open Season Soundsystem bestritten. Ja genau, nicht durch die Open Season Band, sondern durch das Soundsystem -  bedeutet soviel, dass Sänger Santosh Aerthott wie üblich live singt, hinten dran jedoch nicht seine Band live spielt, sondern DJs die Musik auflegen. Als DJ-Team fungierten zwei seiner Bandmitglieder: Florian Thalmann, der sonst Trompete spielt und Schlagzeuger Christoph Walther. Wer in die Aftershow hineinschauen möchte, kann das hier tun - Santosh war wie ein wildes Tier ;-).





Summa summarum ein äusserst gelungenes Festival mit viel Charme und erstklassigen Acts. Danke Glarus, wir kommen gerne wieder!

Andy Jucker & Sarah Keller Radio Munot Schaffhausen

Auf den 1. Oktober 2014 wird bei Radio Munot Schaffhausen Andy Jucker die scheidende Chefredaktorin Nathalie Thomann ersetzen und somit neuer Redaktionsleiter werden. Mit Sarah Keller wird es neu auch eine stellvertretende Chefredaktorin geben. Beide sind langjährige Redaktionsmitarbeiter beim Schaffhauser Lokalradio Munot. Der Abgang der Chefredaktorin Nathalie Thomann, welche diese Position für drei Jahre inne hatte, steht schon seit Längerem fest.

Sarah Keller & Andy Jucker - neue stv. Chefredaktorin und Chefredaktor bei Radio Munot
Da vor Kurzem auch Geschäftsführer Wälz Studer durch Marcel Fischer ersetzt wurde, findet eine Kompletterneuerung der Chefetage statt. Unterstützt wird die neue Redaktionsleitung des Radio Munot von André Epprecht (Leitung Moderation) und Naomi Hasler (Leitung Kiosk). Neu im Team von Radio Munot ist auch Jimmy Sauter, der als Volontär für das Schaffhauser Radio tätig ist und sowohl Redaktions- als auch Moderationsaufgaben wahrnimmt. Jimmy Sauter verfügt über einen Master of Arts Abschluss von der Universität Zürich in Sozialwissenschaften und war zuletzt als Redaktor für politnetz.ch tätig. Er ist neben dem Volontariat bei Radio Munot als Fussballkommentator bei Radio Rasa aktiv sowie als Redaktor bei "Lappi tue d`Augen uf", dem Schaffhauser Magazin für alternative Politik. Früher arbeitete er als Redaktor für die Ausgangsbeilage der Schaffhauser AZ. Andy Jucker und Sarah Keller waren vor Kurzem zu Gast im Schaffhauser Fernsehen, wo sie über ihre neuen Aufgaben erzählen. Die Sendung kann man sich hier anschauen.


Sonntag, 31. August 2014

Daniel Preisig - Stadtratskandidat Schaffhausen 2014

In unserer Serie über die Stadtrat Wahl 2014 in der Stadt Schaffhausen stellen wir heute Daniel Preisig von der SVP vor. Er folgt somit auf Carlos Abad von der ALSH, dessen Kandidatur wir hier kürzlich schon vorgestellt hatten. Daniel Preisig tritt bereits zum zweiten Mal als Stadtratskandidat an, das letzte Mal kandidierte er 2012 bei den Gesamterneuerungswahlen.
Daniel Preisig (SVP) - Stadtratskandidat 2014 für die Stadt Schaffhausen
Damals, vor zwei Jahren im 2012, erzielte Daniel Preisig von allen Kandidaten das schlechteste Ergebnis, weshalb wir von ihm wissen wollten, wieso er es nun nochmals versuchen möchte. Im Folgenden die Ergebnisse 2012, bei denen Peter Käppler und Daniel Preisig nicht gewählt wurden.

Peter Neukomm (SP): 7'468
Thomas Feurer (ÖBS): 5'762
Simon Stocker (AL): 5'687
Urs Hunziker (FDP): 5'433
Raphaël Rohner (FDP): 4'859
Peter Käppler (SP): 4834
Daniel Preisig (SVP): 4'077

Veränderte Situation:
Daniel Preisig geht dieses Jahr von einer komplett anderen Situation aus, wie er uns erklärt. Damals, im Jahr 2012, gab es eine Zersplitterung im bürgerlichen Lager, da sowohl die FDP mit Raphaël Rohner als auch die SVP mit Daniel Preisig jeweils einen Kandidaten ins Rennen schickten. Die Situation ist jedoch dieses Jahr eine ganz andere. Der damalige FDP Kandidat Raphaël Rohner wurde 2012 für vier Jahre in den Stadtrat gewählt und einen zusätzlichen Kandidaten stellt die FDP nicht auf. Die beiden anderen Stadtratskandidaten: Katrin Huber Ott und Katrin Bernath kommen von der SP und der GLP (Grünliberale Partei). Somit sieht Daniel Preisig die Zersplitterung diesmal eher im linken Lager und geht davon aus, vom bürgerlichen Schulterschluss zwischen FDP und SVP bei der Wahl profitieren zu können.
Bürgerlicher Schulterschluss: Raphaël Rohner (FDP) und Daniel Preisig (SVP)
Daniel Preisig ist dieses Jahr mit seinen 38 Jahren der jüngste Kandidat im Rennen um den frei werdenden Stadtratssitz und auch der einzige männliche Anwärter. Die beiden anderen Kandidatinnen sind 42 Jahre alt (Katrin Bernath) und 44 Jahre alt (Katrin Huber Ott).

Neue und alte Ideen für Schaffhausen
Da Daniel Preisig vor zwei Jahren nicht gewählt wurde, konnte er in der Zwischenzeit auch noch nicht an der Realisierung seiner Ideen arbeiten. Somit bestehen diese weiterhin, jedoch sind auch neue hinzugekommen. Seine Visionen für Schaffhausen gehen wir nachfolgend im Einzelnen durch.

Gastronomie am Rhein beim Salzstadel inkl. Plattform im Fluss
Für Daniel Preisig lebt die Stadt Schaffhausen dort, wo auch Gastronomie angeboten wird. Das Rheinufer wird aus seiner Sicht aber noch zu wenig genutzt. Im Bereich der Kammgarn, Rheinbadi usw. wird die Stadt durch eine grosse, viel befahrene Strasse (Rheinuferstrasse) vom Rhein getrennt. Dass sich diese Situation mit der Strasse in absehbarer Zeit ändert, ist unrealistisch. Aus diesem Grund möchte Daniel Preisig lieber dort anpacken, wo zwischen Strasse und Rhein ein grösserer Zwischenraum besteht. Der ideale Platz wäre aus seiner Sicht der Salzstadel, wo momentan Kanus gelagert werden. Für diese müsste man eine neue Bleibe finden, dann könnte man eine Gastronomie im Saltzstadel aufbauen inkl. Plattform in den Rhein hinein, auf der man sitzen könnte. Eine solche Plattform liesse sich hier realisieren, beim Güterhof hingegen geht dies nicht, da dort die Kursschiffe anlegen müssen.
Salzstadel Schaffhausen, Kanu-Club  (Foto von: Wandervogel, Licence: CC BY-SA 3.0)
Beim Salzstadel liesse sich laut Daniel Preisig ein urbaner Naherholungsraum realisieren, mit Gastronomie und Angeboten für Touristen wie etwa eine Velovermietung. Auch Parkplätze im Eigentum der Stadt wären in der Nähe vorhanden. Diese befinden sich gegenüber bei der Sommerlust.

Allgemein Gastronomie fördern - speziell Herrenacker
Zu einer lebendigen Stadt gehört für Daniel Preisig die Förderung der Gastronomie. In diesem Business ist es nicht ganz einfach, Geld zu verdienen und rentabel zu arbeiten, weshalb er die Schaffhauser Gastronomen unterstützen möchte. Es sollte möglichst wenig Hürden geben für Beizer, die vor dem Lokal hinausstuhlen möchten. So könnte namentlich der Herrenacker weiter attraktiviert werden. Dieser Platz sei nämlich praktisch immer leer, ausser wenn dort ein Event mit Gastronomie wie das Stars in Town Openair oder auch das Ritterturnier stattfinden würde. In Städten wie Biel seien solche freie Plätze beispielsweise mit Container-Beizen attraktiviert worden - es gäbe nämlich im Gastro-Bereich auch wirklich schöne Container, wie in anderen Städten gezeigt wurde.

I love Schaffhausen Schriftzug
In der Selfie-Ära wäre es aus Sicht von Daniel Preisig praktisch gratis Werbung für die Munotstadt, wenn man - namentlich auf dem Herrenacker - einen "I love Schaffhausen" Schriftzug installieren würde, vor dem sich die Touristen dann fotografieren. Somit gäbe es erstens einen zusätzlichen Anreiz auf den meist doch sehr leeren Herrenacker zu gehen und auf jedem gemachten Foto wäre Gratiswerbung für Schaffhausen eingebaut. Ein solcher Schriftzug habe sich auch schon in vielen anderen Städten wie beispielsweise Amsterdam bewährt.
I love Schaffhausen - in Las Vegas muss man für das dortige Schild Schlange stehen
Parkplätze müssen bleiben
Daniel Preisig ist der Auffassung, dass die vorhandenen Parkplätze in der Altstadt bestehen bleiben müssen. Dies sei für das lokale Gewerbe unabdingbar. Falls es irgendwo zu einer Parkplatzauflösung kommen sollte, müsse in jedem Fall in unmittelbarer Nähe ein Ersatz - z.B. in Form eines Parkhauses - geschaffen werden und nicht an einem anderen Ort. Falls weitere freie Plätze durch Parkplatzauflösung geschaffen werden sollen, muss von Anfang an ein Konzept auf den Tisch, was nachher mit dem Platz passieren soll. Wenn dies nämlich zweiteilig gemacht werden würde - also zuerst der Entscheid für eine Parkplatzauflösung und erst später ein Entscheid, was mit dem Platz passieren solle - bestünde die Gefahr, dass Anwohner - um späteren störenden Lärm zu vermeiden - gegen neue Projektideen vorgehen würden und dann der frei gewordene Platz zu einem Geisterplatz verkäme.

Ausgang soll nicht beschränkt werden
In früheren Jahren war Daniel Preisig selbst als Partyveranstalter bekannt und organisierte zusammen mit seinen Vereinskollegen die berühmte Partyreihe 1150. Er war von Anfang an der Präsident des Vereins Elefen-Fifty - und ist es auch heute noch. Als die Polizeistunde in Schaffhausen zurückversetzt wurde, suchte er als Initiant aus der Jungen SVP Schaffhausen die Zusammenarbeit mit anderen Jungparteien wie der Alternativen Liste und der Jungen FDP, um eine Lockerung der Polizeistunde zu bewirken, was auch gelang. Auch heute möchte er unnötige Hürden für Beizen abbauen. So sollen beispielsweise die Gebühren für Herausstuhlen und Verlängerungen reduziert werden. Es sei eine grosse Bürokratie, bei der etwa das Herausstuhlen regelmässig quadratmetergenau überprüft werde - viel Geld käme aber ohnehin nicht dabei herum für die Stadt und deshalb müsse der gesamte Prozess vereinfacht werden.
Daniel Preisig, Präsident der 1150 findet: Im Schaffhauser Ausgang soll es rund gehen
Steuern sollen nicht erhöht werden
Was Daniel Preisig unbedingt verhindern möchte, sind Steuererhöhungen. Aus seiner Sicht sind solche auch nicht nötig, wenn man einmal bei den Ausgaben aufräumen würde. So wurde bei Projekten wie der KBA Hard unglaublich viel Geld unnütz verloren, mit welchem man ganze Schulhäuser hätte bauen können. Insgesamt seien in den letzten fünf Jahren die Ausgaben der Stadt Schaffhausen um ganze 13% gestiegen - nicht alles davon könne man beeinflussen, aber einen Teil davon sicher. Durch eine Steigerung der Effizienz könne man mit geringeren Ausgaben die gleichen Leistungen erbringen. Es gehe hier um Prozessvereinfachungen - beispielsweise bei der IT und bei den Telefonanlagen - und nicht um Entlassungen. Bei den Ausgaben bräuchte es zudem ein besseres Controlling, damit solche Debakel wie das der KBA Hard vermieden werden könnten. Das sog. "Gärtlidenken" müsse ad acta gelegt und es müsse ein referatübergreifendes Verantwortungsbewusstsein aller Stadträte etabliert werden. Die Controlling-Funktion liege derzeit beim Stadtpräsidenten, was aus Sicht von Daniel Preisig aber nur sinnvoll wäre, wenn dieser auch Finanzreferent wäre (was momentan nicht gegeben ist, da der Finanzreferent der Stadt Schaffhausen Stadtrat Peter Neukomm und nicht Stadtpräsident Thomas Feurer ist).

Kein Ausländerstimmrecht
Im Gegensatz zur Alternativen Liste Schaffhausen ist Daniel Preisig gegen ein Ausländerstimmrecht. Aus seiner Sicht ist das Stimm- und Wahlrecht untrennbar mit dem Bürgerrecht verbunden. Mit den Bürgerrechten sind auch Bürgerpflichten wie z.B. der Militärdienst verbunden. Auffällig an der Kampagne der Alternativen Liste sei, dass viele sehr gut integrierte Schaffhauser und Leistungsträger überraschenderweise nicht Schweizer Bürger seien. Es stelle sich die Frage, warum sich diese Leute nicht einbürgern lassen würde. Aus seiner Sicht müsse man viel mehr beim Einbürgerungsprozess ansetzen und schauen, wie man diesen optimieren könne.

Fussballstadion: Ja!
Aus Sicht von Daniel Preisig könne die Stadt Schaffhausen froh sein, wenn Aniello Fontana hier ein Fussballstadion (sog. FCS-Park) bauen würde. So günstig komme Schaffhausen nie mehr zu einem Stadion. Auch sei er für eine finanzielle Beteiligung der Stadt am Fussballstadion - jedoch nur, wenn abgesichert sei, dass das Stadion tatsächlich gebaut würde und auch der spätere Betrieb gesichert sei. Es müssten aber alle gleich behandelt werden, also auch andere Sportarten müssten gefördert werden, nicht nur Fussball. Das Fussballstadion sei wichtig, da das zu schlecht ausgerüstete Breitestadion von den Verantwortlichen heute nur noch akzeptiert würde, weil ein neues Stadionprojekt bestünde. Auf der Breite seien viele Anwohner gegenüber dem Fussballstadion in Herblingen kritisch eingestellt, weil sie befürchten würden, dass die Breite sonst nach dem Abbau des Stadions zubetoniert würde. Diese zwei unterschiedlichen Aspekte (Stadionneubau und Weiterentwicklung Breite) müssten entkoppelt diskutiert werden, um eine Blockade zu verhindern. Herblingen sei als Stadionstandort (Sicherheit, Lärm, Anbindung mit Bahnhof) viel besser geeignet. Die Weiterentwicklung der Breite müsse gesondert debattiert werden und zwar unter Berücksichtigung aller demokratischer Mitwirkungsrechte.
Der FCS-Park Schaffhausen ist ein ewiges Projekt - gebaut wurde noch gar nichts
Klare Positionen haben
Daniel Preisig legt Wert darauf, zu allen sich stellenden Aufgaben und Problemen eine klare Meinung zu haben. Früher hätten Kandidaten, die keine klaren Positionen bezogen und kein Profil gehabt haben, gute Chancen gehabt, gewählt zu werden. Jetzt finde aber eine Gegenbewegung statt, die seiner Art, Wahlkampf zu betreiben, entgegenkommen würde. Er habe Ecken und Kanten und würde Angriffsflächen bieten. Für ihn sei es aber immer wichtig gewesen, dass die Leute genau wissen, was er zu den verschiedenen Themen denke. Es sei besser eine klare Position zu haben, als immer schwammig zu antworten. Dadurch könne man natürlich auch ein paar Wähler verlieren, aber es sei auch ein Punkt, den er an der Alternativen Liste Schaffhausen sehr schätze. Die AL SH sei stets offensiv und hätte zu allem ihre Meinung. Dies sei besser, als andere, die unbedingt gewählt werden wollen, aber beliebige Ziele hätten. Es brauche eine gewisse Portion Mut um so zu agieren und man verliere auch ein paar Stimmen, aber es sei ehrlich. Man dürfe auch nicht zu viel Angst haben vor Leserbriefen usw., sondern es müsse ja zwangsläufig jemand den ersten Schritt machen. Mit negativen Reaktionen müsse man umgehen können und es gäbe ja immer auch positive Rückmeldungen.

Letzter Versuch Stadtrat zu werden
Für Daniel Preisig wird dies der letzte Versuch sein, in den Stadtrat gewählt zu werden. Mehr als zwei Versuche möchte er den Wählern nicht zumuten. Ausserdem wäre es schon krass, zwei Mal zu verlieren, ein drittes Mal wolle er sich nicht antun. Der Wahlkampf heisse zudem nicht umsonst Kampf. Er habe es sich schon sehr lange überlegen müssen, überhaupt noch einmal anzutreten. Es sei eine sehr intensive und anstrengende Zeit, in der Freunde und Familie häufig zu kurz kämen. Andere Jobs habe er derzeit nicht, weil er ohnehin keinen Kopf dafür hätte, sein Kopf sei derzeit zu 100% beim Wahlkampf. Wenn die Wahl in den Stadtrat nicht klappen sollte, so würde er aber auf jeden Fall im Parlament bleiben wollen, denn die Politik sei nun einmal seine Lieblingsbeschäftigung, die er nicht missen wolle.
Die Stadtratswahl 2014 wird Daniel Preisigs letztes Mal als Kandidat sein
Kein mangelnder Durchhaltewille
Oft schon wurde Daniel Preisig mangelnder Durchhaltewille vorgeworfen, schliesslich ist er mehrfach von seinen Ämtern im Parlament zurückgetreten. Dazu sagt Daniel Preisig, dass es im Parlament eine ganz andere Situation gewesen sei, als sie es im Stadtrat wäre. Der Job im Parlament sei ein Nebenjob und sein Hauptjob habe ihn ins Ausland geführt. Andere Parlamentarier würden in diesem Fall im Parlament bleiben und der Sitz bliebe dann einfach leer, aber dies wollte Daniel Preisig nicht, denn das sei verantwortungslos und darum habe er sein Amt damals aufgegeben. Ausserdem sei es ja so, dass im Parlament automatisch jemand nachrücke, es also keine Lücke gäbe. Beim Stadtrat als Exekutive sei dies jedoch anders. Zum einen sei es dann sein Hauptberuf, er wolle nichts anderes machen und kein anderer Job könne ihn von seinen Aufgaben wegbringen. Zum anderen gäbe es auch kein automatisches Nachrücken (wie man ja jetzt gerade im Fall von Thomas Feurer erlebt), weshalb ein Rücktritt für ihn sowieso nicht in Frage käme. Zudem zeige seine erneute Kandidatur für das Amt des Stadtrates ja nur zu gut seinen Durchhaltewillen. Des Weiteren zeige sich dieser auch in seiner Präsidentschaft vom Verein Eleven-Fifty, dort sei er von Anfang an Präsident gewesen - und heute ist er es nach wie vor.

Referate im Stadtrat
Daniel Preisig würde sich besonders für das Finanzreferat und das Baureferat interessieren, jedoch müssten die Referate dann vom neu konstituierten Stadtrat gemeinsam zugeteilt werden. Ausserdem wolle er primär als Stadtrat gewählt werden und nicht als Referatschef. Er wolle sich überall einbringen und sei gegen ein "Gärtlidenken". Im Stadtrat sei eine gute Zusammenarbeit und ein zweckmässiges Controlling wichtig. Das Controlling würde aus seiner Sicht besser in erster Linie dem Finanzreferenten unterliegen und nicht dem Stadtpräsidenten, so wie es derzeit der Fall ist.

Längste Parlamentserfahrung
Im Vergleich zu den anderen beiden Kandidatinnen für das Stadtratsamt, Katrin Huber Ott und Katrin Bernath, habe er die längste Parlamentserfahrung. Die nötige Führungserfahrung bringe er ebenfalls aus seinem Berufsalltag mit. Er käme zwar aus der Privatwirtschaft, aber für die Führungsqualität und das Teamdenken sei es aus seiner Sicht unerheblich, ob man aus dem Staatsdienst oder der Privatwirtschaft käme.

Wer noch mehr über Daniel Preisig und seine Kandidatur erfahren möchte, dem sei hier noch sein Besuch im Schaffhauser Fernsehen SHF bei Erwin Künzi ans Herz gelegt.


Freitag, 29. August 2014

Intersity Festival Schaffhausen - Kairo 30. August 2014

Am Samstag, 30. August 2014, findet das alljährliche Intersity Festival in Schaffhausen statt. Dabei steht jedes Jahr eine andere Stadt im Zentrum, dieses Mal: Kairo. Die Stadt Schaffhausen wird dann für eine Nacht flächendeckend von den grössten Exponenten der urbanen Subkulturen (Techno, Hiphop und Mahraganat) Ägyptens übernommen werden.
Intersity Musik Festival Schaffhausen - Samstag 30. August 2014
Beim jährlichen Intersity Festival spannen die Schaffhauser Clubs zusammen, um in allen Locations je eine Genre-Grösse aus einer anderen Stadt auftreten zu lassen, dieses Jahr: Kairo. Jedes Jahr zieht das Festival ca. 3'000 Besucher an. In den sieben Jahren dieses Festivals ist Kairo die erste Stadt ausserhalb Europas bzw. innerhalb Afrikas. Die zu erwartende Reaktion als Kulturschock zu bezeichnen ist ein Understatement, zumal die meisten Menschen aus der Schweiz nur Pyramiden, Sharm El Sheikh, Muslimbrüder und Militärdiktatur mit Ägypten assoziieren.

Mit dabei sind auch Exponenten des neuen ägyptischen Musikstils Mahraganat, welcher sich zweifelsohne auf dem internationalen Aufstieg befindet. Vor ein Paar Monaten veröffentlichte die NZZ einen Artikel zu Mahraganat. Interessant ist, dass die Schweiz über die erste erwähnenswerte Mahraganat-Szene ausserhalb Ägyptens verfügt. Die erste regelmässige Partyreihe findet namentlich im Kraftfeld Winterthur statt. In die Musik kann man hier bei Soundclound hineinhören:



Neben vielen lokalen Künstlern sind folgende Acts mit dabei:

Al Madfa3geya: Die derzeit erfolgreichsten Mahraganat Künstler Kairos. Wirklich ominpräsent und aus jedem Taxi und vorbeidüsendem Scooter zu hören.

DJ Feedo: Nominiert als bester Hiphop DJ Nordafrikas. DJ Feedo ist der berühmteste ägyptische Hiphop DJ/Produzent der letzten 10 Jahren. Auf Facebook hat er über 200'000 Likes. Letztes Jahr wurde er zum besten DJ Nordafrikas nominiert. Er hat auch schon einen Track mit Akon produziert.

Ahmed Samy: Resident aus der Techno-Kernzelle Kairos, dem VENT Club, welcher seit bald einem Jahr besteht und von Kairo Is Koming (dem ersten Techno-Kollektiv Ägyptens) gegründet wurde. Man könnte ihn als Repräsentant einer für Kairo neuen Szene betrachten. So sieht sich VENT jedenfalls selbst, siehe auch Youtube hier.

Folgende Locations sind am Intersity 2014 in Schaffhausen beteiligt: TapTab – Orient – Kammgarn – Dolder2 – Güterhof – Cuba Club. Weitere Infos auf www.intersity.ch.

Am 11. Januar 2013 waren Wetrobots und Bosaina live im TapTab Schaffhausen. Es gibt also einen roten Faden, der sich eindeutig durch Schaffhausen zieht. Wer einmal in den Auftritt im TapTab Schaffhausen hineinschauen möchte, kann das hier tun:



Weitere Infos gibt es in folgender Sendung des Schaffhauser Fernsehens mit den Intersity Organisatoren Metin Demiral (Orient) und Phil Battiekh.


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