Montag, 9. März 2009

Kanton Schaffhausen: Homepage auf dem Prüfstand

Die Homepage des Kantons Schaffhausen auf dem Prüfstand!
Die Schweizerische Computerzeitschrift Computerworld hat vor kurzem die Homepages der verschiedenen Kantone unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. Da war natürlich auch die Homepage des Kantons Schaffhausen - www.sh.ch - mit dabei.

Die Homepage des Kantons Schaffhausen erreichte beim Ranking immerhin noch den siebten Platz. Punkten konnte die Schaffhauser Homepage mit der Übersichtlichkeit, der barrierefreien Version (z.B. sind verschiedene Grössen des Textes einstellbar), der Optimierung fürs Ausdrucken und der Suchfunktion. Auch verfügt die Homepage des Kantons Schaffhausen über ein doch schon beträchtliches Alter von über 10 Jahren, denn seit Ende 1998 ist der Kanton Schaffhausen schon online erreichbar.

Kritisiert wird auf der Homepage des Kantons Schaffhausen vor allem der fehlende Online Schalter. Es können nämlich nur sehr wenige interaktive Dienste auf der Homepage in Anspruch genommen werden. So ist es weder möglich, online eine Arbeitsbewilligung, Baubewilligung, eine Fristerstreckung der Steuererklärung, einen Grundbuchauszug oder eine Umzugsmeldung abzuwickeln. Ausserdem verfügt die Homepage über keine Verschlüsselung. E-Voting ist ebenfalls nicht möglich. Da keiner dieser Dienste zur Verfügung gestellt wird, bietet die Homepage des Kantons Schaffhausen folgerichtig auch keine Bezahlmöglichkeiten an.

Dass es auch anders geht, zeigen Homepages andere Kantone. So bietet z.B. die Homepage des Kantons St. Gallen, welche den ersten Rang belegt, die Möglichkeit der Baubewilligung, Umzugsmeldung und Fristerstreckung der Steuererklärung online an. Ausserdem besteht die Möglichkeit der Bestellung von Fahrzeug-Kennzeichen via Internet. Einen online Grundbuchauszug bietet z.B. Nidwalden. Arbeitsbewilligungen online gibt es z.B. bei Basel Land. Andere Homepages bieten auch die Möglichkeit von Handelsregisterauszügen, Gästejadgpass, Fahrzeugprüftermin, Handelsfähigkeitszeugnis, Störungsmeldung Strassenbeleuchtung und so weiter und so fort. Bei den interaktiven Online-Diensten gibt es also für Schaffhausen durchaus noch viel Verbesserungspotential. Denn Berhördengänge sind bekanntlich nach wie vor für viele Leute aufwendig, mühsam und beschwerlich. Durch eine gute Homepage kann hier der Aufwand für Unternehmen und Bürger enorm verringert werden. Schaffhausen, das kleine Paradies braucht auch eine paradiesische Homepage!

Die komplette Übersicht über den Vergleich der Homepages der verschiedenen Kantone gibt es hier bei Computerword.

Donnerstag, 5. März 2009

Hund mit Alptraum in Schaffhausen

Auch Hunde träumen und auch sie haben Alpträume. Dieser Traum hier muss ganz besonders böse gewesen sein... doch seht selbst:

Mittwoch, 4. März 2009

Besetzung des Herrenacker Platzes in Schaffhausen

Der Herrenacker in Schaffhausen wurde heute von einer ordentlich grossen Armee besetzt!

Das Schaffhauser Volk rätselte, was denn hier wohl vor sich geht...

Hat etwa King Marduk nun doch mit der Belagerung von Schaffhausen begonnen?!?

Winterreifen in Schaffhausen

Wer klug ist, lässt die Winterreifen noch ein bisschen länger drauf, denn mit Sommerreifen passiert sonst vielleicht auch im schönen Schaffhausen das hier:

Toter beim U21 Handball Spiel in Schaffhausen

Beim heutigen U21-Handball-Länderspiel in der Sporthalle Bereite in Schaffhausen kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Der 20-jährige Deutsche Handballer Sebastian Faisst verstarb, nachdem er in der 14. Minute plötzlich ohne gegnerische Einwirkung zusammenklappte.

Handball-Spieler Sebastian Faisst konnte, nach dem er das Bewusstsein verloren hatte, nicht wiederbelebt werden. Der Deutsche Mannschaftsarzt Porf. Dr. Kurt Steuer vermutet, dass ein Gefäss im Kopf geplatzt ist. Der erst 20 Jahre alte Rückraumspieler Sebastian Faisst galt als eines der grössten Nachwuchstalente im deutschen Handball. Der Handball-Match wurde in der 34. Minute abgebrochen und die Angehörigen durch Psychologen betreut. Da sieht man mal wieder, wie schnell es doch leider gehen kann. Unser herzliches Beileid.

Dienstag, 3. März 2009

Hotelfachschule SMA Neuhausen vor dem Aus

Die Hotelfachschule der Swiss Management Academy, kurz SMA, in Neuhausen bei Schaffhausen steht unter Druck. Rund ein Jahr nach der Eröffnung wird das Geld knapp. Wie SMA-Chef Edwin Meier sagte, bekommen seine indischen Studenten von den Schaffhauser Behörden die nötigen Bewilligungen nicht mehr. Deshalb habe die Hotelfachschule viel zu wenig Studenten, und damit auch zu wenig Einnahmen, so Meier gegenüber Radio Munot. Das Ausländeramt verweigere die Bewilligungen, weil die Qualität der Ausbildung an der Hotelfachschule ungenügend sei. Vor Eröffnung der Hotelfachschule habe man ihm jedoch gesagt, das dies kein Problem sein werde. Die SMA Hotelfachschule befindet sich im Hotel Rheinfall an der Neuhauser Zentralstrasse.

Die Hotelfachschule in Neuhausen am Rheinfall ist ins Visier der Schaffhauser Behörden geraten, weil sie versucht hat, mit Studenten aus Indien Kasse zu machen. Sogar das indische Aussenministerium hat sich in der Sache bei der Schweiz beschwert.

Ein knappes Jahr nach ihrer Eröffnung steht die Hotelfachschule der Swiss Management Academy (SMA) in Neuhausen jetzt vor dem Aus. Die Hotelfachschule hatte alle ihre Studenten in Indien angeworben. Das indische Aussenministerium hat sich mittlerweile mit einer diplomatischen Note an die Schweiz gewandt. Es sollen Beschwerden von Studenten der Hotelfachschule vorliegen. Das Schaffhauser Ausländeramt erteilt oder verlängert nun den Studierenden der Hotelfachschule keine Aufenthaltsbewilligungen mehr.

Wie der Leiter der Hotelfachschule, Edwin Meier, bereits im vergangenen Herbst gegenüber Radio Munot sagte, richtet sich das Angebot der dreijährigen Hotelfachausbildung vor allem an Interessierte aus Indien. Im November 2008 hatte die SMA Hotelfachschule insgesamt 12 Studenten, alle aus Indien. Für rund 18'000 Franken pro Semester, Kost und Logis zumindest teilweise inbegriffen, hätten die Studenten im heruntergekommenen ehemaligen Hotel Rheinfall in Neuhausen bei Schaffhausen und in Praktikumseinsätzen ausgebildet werden sollen.

Auf Weisung des Bundesamtes für Migration stellt das Ausländeramt des Kantons Schaffhausen keine Aufenthaltsbewilligungen mehr aus für Studierende der SMA Hotelfachschule. Auch Arbeitsbewilligungen für die Praktika der Studierenden würden keine mehr erteilt, wie Vivian Biner, Leiter des Arbeitsamtes des Kantons Schaffhausen gegenüber Radio Munot sagte. Sowohl die Praktikumsplätze wie auch die Qualität der Ausbildung an der Hotelfachschule erfüllten die nötigen Anforderungen nicht. Dies habe auch ein Augenschein vor Ort ergeben. Da der Hotelfachschule ohne neue Studenten bald das Geld ausgeht, sucht Leiter Edwin Meier fieberhaft nach einer Lösung. Er hält die Vorwürfe der Behörden für "erstunken und erlogen" und fühlt sich unfair behandelt, wie er gegenüber Radio Munot sagte. Die Schaffhauser Behörden ihrerseits haben heute Strafanzeige gegen die SMA Hotelfachschule eingereicht. Damit soll abgeklärt werden, ob es bei der Hotelfachschule zu strafbaren Handlungen gekommen ist. (Mit freundlicher Genehmigung von Radio Munot, Philipp Lenherr).

Sonntag, 1. März 2009

Erich Schlatter aus Schaffhausen - Teil 2

Erich Schlatter, das Schaffhauser Stadtoriginal, ist wieder da!

Der zweite Teil der Reportage des Schweizer Fernsehens über das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter kann nun online angeschaut werden. Erich Schlatter hat sich wirklich viel Mühe gegeben und hat sich doch sogar extra einen schönen Bart wachsen lassen.

In der neuen Reportage über Erich Schlatter hat man ihn in seinem neuen Aufenthaltsort, Valencia in Spanien, besucht, wo er auf einem verlassenen Mandarienenfeld lebt. Frankreich musste er leider in der Zwischenzeit verlassen, da das Haus, in dem er geduldet war, verkauft werden soll. So haben ihm seine Schaffhauser Unterstützer eine Reise nach Spanien finanziert. Dort lebt Erich Schlatter nun übergangsweise.

Als neue Ziele gibt Erich Schlatter jedoch nicht Schaffhausen an, sondern Südspanien, Portugal, Marokko und Senegal. Sogar Indonesien möchte er bereisen. Der schräge Vogel hat also noch viele Flüge vor! ;-) Alles weitere zum Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter in der neuen Reportage des Schweizer Fernsehens (zuerst kommen nochmals 25 Minuten der ersten Erich Schlatter Reportage, welche vor etwa 18 Monaten auf dem Schweizer Fernsehen Premiere feierte):

Free Fight in Schaffhausen feat. Philip Vlahos

In Schaffhausen tut sich ein neuer Sport auf, der Free Fight. Beim Freefight kann weitergeboxt und geschlagen werden, auch wenn der Gegner schon am Boden liegt.

Allerdings kann jeder jederzeit mitteilen, dass aufgehört werden soll und dann ist Schluss. Um das Risiko zu minimieren, findet auch vor jedem Kampf ein obligatorischer medizinischer Check Up statt. Ausserdem ist bei den Kämpfen jeweils ein Arzt vor Ort. Natürlich gibt es aber auch beim Freefighting gewisse Regeln, so ist z.B. das Attackieren des Kehlkopfes sowie des Nackens Tabu. In den Kampfsportschule Fight 4 Defense von Mathias Aegler in Schaffhausen wird das Free Fighting ausgeübt. Mathias Aegler hat den Free Fight Verband Schweiz gegründet und möchte den Free Fight auch in Schaffhausen und der ganzen Schweiz populär machen. Die Rundschau vom Schweizer Fernsehen war bei der Schweizer Freefight-Szene und ihren Kritikern zu Besuch. Mit dabei übrigens auch ein alter Schaffhauser Poetry Slam Hase: Philip Vlahos. Im gefilmten Schaffhauser Free Fight kämpft Philp Vlahos heroisch gegen den Bäcker und Konditor Dominik Jetzer. Sieger: Mr. Poetry Philp Vlahos.



In den USA ziehen solche Free Fight Wettkämpfe bereits mehr Publikum an als Boxkämpfe. Allerdings sind die amerikanischen Kämpfe, welche man zahlreich auf YouTube findet, wohl kaum mit den Kämpfen aus Schaffhausen vergleichbar. Die You Tube Videos sind mit gefährlich klingender Musik untermalt und gezeigt werden natürlich immer die brutalsten und spektakulärsten Seznen, wie z.B. hier:



Dass im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf, ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten. Aus strafrechtlicher Sicht ist Free Fight aber trotzdem bis zu einem gewissen Mass akzeptiert (Verhältnismässigkeit!). Die Kämpfer willigen in die eigene Körperverletzung ein (analog: Patient willigt ein, dass ihm der Arzt eine Spritze gibt). Bei schwerer Körperverletzung ist die mögliche Einwilligungsgrenze aber bereits überschritten. Der Angreifer kann strafrechtlich belangt werden.