Dienstag, 29. Mai 2018

Schaffhausen: Rasafari-Openair war ein Erfolg

Am Samstag tanzten die Besucher ausgelassen am Rasafari-Open- Air im Mosergarten.

Radio Rasa feierte am Samstag sein traditionelles Sommerfest mit viel Musik, aber auch mit einem breiten kulinarischen Angebot und einem grossen Kinderprogramm. Als um 16 Uhr der Startschuss fiel, waren bereits viele junge Familien mit ihrem Nachwuchs dort. Am Stand der Änderungsspielerei von Spielpädagogin Tania Lang konnte man Diabolo spielen, jonglieren, auf dem Holzpferd Felix reiten, aber auch Geschicklichkeitsspiele mit Wasser und Instrumenten unter Leitung des Teams in Angriff nehmen.
Am Nachmittag bot das Rasafari viele Aktivitäten für Kinder und Familien.
Ein bisschen weiter oben auf dem Kiesplatz konnte man die berühmten Cardinal-Burger kaufen. Es gab aber auch marokkanischen Gemüseeintopf, Kuchen von Restessbar, Würste und argentinische Süssspeisen sowie Bier und Caipirinhas. Radio Rasa feiert sein 20-Jahr-Jubiläum. Seit einigen Jahren hat sich der Event vom Konzertmarathon zum Familienfest gewandelt. Bis zum Sonnenuntergang sah man sehr viele Kinder. Zeitweise war der Spielplatz dichter bevölkert als die Tanzfläche. Ganz dezent begann um 17.30 Uhr der erste musikalische Act. Dub Davis aus Schaffhausen entlockte seinem Synthesizer Funky Elektro Beats und stimmte die Ohren der Besucher gemütlich auf den Abend ein. Die Bühne des Rasafari ist seit einigen Jahren nicht auf der Empore im Mosergarten, sondern beim Pingpongtisch auf der Wiese unter einem grossen Militärzelt. Das passt sehr gut zum Alternativradio. Die Bands sind somit keine abgehobenen Mainstreamstars, sondern nahe bei den Leuten. Was für eine faszinierende Interaktion dies bewirken kann, zeigte die zweite Band. Häxxan aus Israel zogen ihre Tanzstiefel an und fetzten deftig los. Das Trio spielte kräftigen Punk und zwischendurch druckvollen Garage-Rock. Ab und zu traten sie mitten in die Menge, spielten von dort aus. Als kurz vor 21 Uhr Tompaul aus dem Aargau loslegten, gab es kein Halten mehr. Die Sonne war untergegangen, und in der Abenddämmerung wurde getanzt, mitgesungen und gefeiert. Der Mosergarten war nun proppenvoll mit Konzertbesuchern. Tompaul bestanden aus einem Gitarristen, einem DJ und einem Posaunisten. Mit elektronischen Partyklängen begeisterten sie die Zuhörer. Als zum Schluss die vierte Band Duck Duck Grey Duck aus Genf mit Surfrock aufmarschierte, brodelte der Mosergarten. Die vier Bands zeigten wunderbar die Bandbreite des Radio-Rasa-Programms. Justin Bieber hat hier nichts verloren. Fernab von Mainstream wird gute und
vielfältige Musik gezeigt.
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