Mittwoch, 30. April 2008

Albert Hofmann - Vater des LSD - gestorben

Albert Hofmann, Schweizer Chemiker und Entdecker des LSD, ist gestern 29.04.2008 im Alter von 102 Burg im Leimental Jahren gestorben...

Spannend ist immer wieder sein Geschichtlein, wie er das LSD entdeckt hatte:

Im Rahmen von Arzneimittelforschungen mit dem Getreidepilz Mutterkorn und unter der Zielsetzung, ein Kreislaufstimulans zu entwickeln, synthetisierte Albert Hoffmann 1938 verschiedene Amid-Derivate der Lysergsäure, darunter – als 25. Substanz dieser Versuchsreihe – das Diethylamid LSD-25.

In Tierversuchen löste der Stoff Unruhe unter den Tieren aus, zeigte aber keine verwertbaren oder pharmakologisch interessanten Eigenschaften und wurde daher nicht weiter untersucht.

Doch dann, 5 Jahre später, entschied sich Albert Hofmann 1943 dennoch, LSD noch einmal herzustellen. Während der Laborarbeit veranlasste plötzliche Unruhe und Unwohlsein ihn, seine Arbeit abzubrechen und heimzufahren. Zu Hause angekommen, hatte er bei geschlossenen Augen für ca. zwei Stunden intensive kaleidoskopartige, farbige Visionen - Oder anders gesprochen: Er war der erste Mensch auf Erden, der einen ordentlichen LSD Rausch hatte. Offensichtlich hatte Hoffmann unbeabsichtigt wenig LSD zu sich genommen.


Überrascht von diesem wundersamen Rausch, startete Albert Hoffmann mutig einen LSD Selbstversuch und protokollierte akribisch seinen LSD Rausch:

16:20 Uhr:
Einnahme der Substanz

17:00 Uhr:
Beginnender Schwindel, Angstgefühl, Sehstörungen, Lähmungen, Lachreiz. Mit dem Velo nach Hause. Von 18 – ca. 20 Uhr schwerste Krise: Die letzten Worte konnte ich nur mit grosser Mühe niederschreiben. Die Veränderungen und Empfindungen waren von der gleichen Art wie gestern, nur viel tief greifender. Ich konnte nur noch mit grösster Anstrengung verständlich sprechen, und bat meine Laborantin, die über den Selbstversuch informiert war, mich nach Hause zu begleiten.

Schon auf dem Heimweg mit dem Fahrrad nahm mein Zustand bedrohliche Formen an. Alles in meinem Gesichtsfeld schwankte und war verzerrt wie in einem gekrümmten Spiegel. Auch hatte ich das Gefühl, mit dem Fahrrad nicht vom Fleck zu kommen. Indessen sagte mir später meine Assistentin, wir seien sehr schnell gefahren. Zu Hause angelangt wurden Schwindel und Ohnmachtsgefühl zuweilen so stark, dass ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte und mich auf ein Sofa hinlegen musste. Meine Umgebung hatte sich nun in beängstigender Weise verwandelt. Die vertrauten Gegenstände nahmen groteske, meist bedrohliche Formen an. Sie waren in dauernder Bewegung, wie belebt, wie von innerer Unruhe erfüllt. Die Nachbarin war nicht mehr Frau R., sondern eine bösartige, heimtückische Hexe mit einer farbigen Fratze.

Später beim Ausklang des Rausches:

Jetzt begann ich allmählich, das unerhörte Farben- und Formenspiel zu geniessen, das hinter meinen geschlossenen Augen andauerte. Kaleidoskopartig sich verändernd drangen bunte phantastische Gebilde auf mich ein, in Kreisen und Spiralen sich öffnend und wieder schließend, in Farbfontänen zersprühend, sich neu ordnend und kreuzend, in ständigem Fluss. Besonders merkwürdig war, wie alle akustischen Wahrnehmungen, etwa das Geräusch einer Türklinke oder eines vorbeifahrenden Autos, sich in optische Empfindungen verwandelten. Jeder Laut erzeugte ein in Form und Farbe entsprechendes, lebendig wechselndes Bild.
Albert Hofmann: Protokoll des LSD-Selbstversuchs

Später stellte sich heraus, dass es sich bei der von ihm gewählten Dosis (ca. 250  µg) um das drei- bis fünffache der (aus heutiger Sicht) normal wirksamen Dosis handelte. Der gute Mann hatte also sicher sehr farbenfrohe Träume ;-) Seiner Gesundheit scheinen die LSD Spielchen allerdings keinen Abbruch getan zu haben, er wurde stattliche 102 Jahre alt und war bis zum Schluss sehr fit. Hier die ganze Geschichte nochmals als YouTube Reportage - der Film hat allerdings schon einige Jahre auf dem Buckel..


Dienstag, 29. April 2008

Eine kurze Woche für Schaffhausen

Sensationell, diese Woche beginnt das Wochenende ja bereits am Mittwoch. Der Arbeitgeber "Stadt und Kanton Schaffhausen" ist abermals vernünftig und spendiert allen Mitarbeitenden am Freitag einen kleinen Brückentag - judihuii :-)

Das mittwöchliche Wochenende startet dann in Schaffhausen auch gleich hochkarätig !

Im Tab Tap Schaffhausen gibt's:

Neue Duos aus Band und Solisten aus Schaffhausen

Hört die Signale!
In der Nacht zum 1. Mai betätigt sich Radio Rasa als Verkupplungsinstitut: Lauter neue Pärchen werden sich lauter und leiser auf der TapTab-Bühne präsentieren. Die Idee dahinter ist vage angelehnt an einen frühen TapTab-Klassiker, den «Duo-Abend» in der alten Schaffhauser Kammgarn, damals, noch vor dem Krieg.

Leute aus dem Schaffhauser Musikkuchen suchen sich einen Partner, mit dem sie noch nie zusammengespielt haben, quasi speziell für diesen Abend. Die rekombinanten Duos bestehen aus Solokünstlern und Leuten von folgenden Bands: The Body Snatchers, Casiofieber, Camero, Die Aeronauten, Plenty Enuff, Shape Of Screw, Spielrausch, Fifty Million Frenchmen, Los Tres Lulus, Odee aka Soulhammer, Gutter Queens, Scaramanga, Kusti The Don, Quince und vielen mehr. Neben den Duos macht Philipp Lippuner Liveradio aus dem Tap-Studio mit der Sendung Schaffhauser "Stadtgeschichten" !

Na, wenn das mal nicht's ist.

Türöffnung ist um 22:00 Uhr, Jedes Duo trällert in etwa drei Lieder, dann geht's zum nächsten Duo... zum Schluss gibt's noch DJ und um viere ist fertig. Das ganze gibt's zum Schnäppchenpreis von 10.- Fränkli.

Montag, 28. April 2008

Hawaiigeschichten aus Schaffhausen

Honolulululululu, Oahuuuu, kleine Hawaii Geschichten !

Wie angekündigt wird jetzt nach und nach das Archiv mal ein bisschen durchstöbert - und heute gibt's den zweiten Teil der kleinen Schaffhauser Hawaii Geschichten...

Lach und Sachgeschichten - diesmal featuring Busfahrer James, der mit schelmischem Lachen über Swiss Airlines spottet, einer schon etwas in die Jahre gekommenen Fotografin, einem Mann mit Gaggi an der Hose und natürlich mit der Maus und dem Elefanten... wohl bekomm's !

Schaffhausen spielt Scharade - Teil 3

So, nach einer kleinen Pause spielt Schaffhausen heute Montag mal wieder Scharade !

Kleine Hilfestellung: Heute spielen wir "Hollywood Scharade"...

Star Wars R2D2 Roboter für zu Hause

Endlich gibt es wieder neues Spielzeug für Schaffhausen !


Ja, jeder Schaffhauser kann sich jetzt tatsächlich seinen eigenen kleinen R2D2 aus Star Wars kaufen. Der Roboter verfügt über einen Projektor und hat einen DVD Player mit an Bord. Ausserdem verfügt R2D2 über eine “iPod Docking Station” und spielt einem jederzeit seine Lieblingsmusik vor. R2D2 kann von selbst fahren und wird über eine Fernbedienung gesteuert, die wie Harrison Ford's Raumkreuzer "Millennium Falcon" aussieht:

Ja, unglaublich - aber wahr ! Hier gibt's R2D2 in Action:



Der R2D2 kann auch an alle üblichen Spielkonsolen (Playstation 3 / XBOX / Nintendo Wii) angeschlossen werden, deren Bild er dann projiziert. Sämtliche Bilder kann er auch an die Decke projizieren, so dass man dann im-bett-chillend Filme schauen kann, ruls !




Einziger Haken an dem Spielchen:
Diese technische Leckerei kostet 3185 Fränkli !

Sonntag, 27. April 2008

Welcher TV Serien Star bist du ?

Bei diesem tollen Test hier kann man herausfinden, welchem Serienstar man gleicht...

Und oh Schreck oh Graus, beim Kanzler hat sich mal wieder bestätigt, was der Doktor schon seit Jahrzehnten behauptet:


Mitch buchannon (Baywatch) : 70%

Walker (Walker Texas Ranger) : 70%
Hannibal Smith (The A-Team) : 69%
Rick Hunter : 65%
Will Smith (Prince of Bel Air) : 65%
Alf : 63%
Mac Gyver : 61%
Tony Mitchelli (Who's the Boss?) : 61%
Al Bundy (Married with Children) : 61%
Joey (Friends) : 57%


Immerhin ist der Kanzler auch noch ein bisschen MacGyver (bastelt gerne) und seine Verfressenheit spiegelt sich in Alf wieder... Auch ein bisschen Hannibal Smith hat der Kanzler in sich... und wie sieht's bei dir aus ?!? Teste es hier:

P.S. Oben rechts kann man die Sprache wechseln, es gibt Englisch, Spanisch und das närrische Français... und Deutsch ???
wie wär's mit nein !?!

Roy Black lebt!

"Schön ist es auf der Welt zu sein", stellte Roy Black bereits vor Jahrzehnten fest - nun hat auch Snoop Dogg die Lebensfreude entdeckt und hat den Schlagerhit für einen Mobilfunk-Werbespot neu aufgenommen. Snoop Dogg beweist Mut zur imageschädigenden Verweichlichung und schlüpft in die Rolle des einstigen Frauenlieblings Roy Black. Für den Werbespot lässt der Rapper Baggyhose und Goldkette im Schrank und greift verzückt zu Smoking und Fliege. Steht ihm gut, und seinen Hüften scheint der lockere Schlagermove zu liegen. Einzig mit den deutschen Umlauten tut sich der einstige Gangsta-Rapper noch schwer:-)

Samstag, 26. April 2008

Skandalöse Fussball Berichterstattung auf SF1 / SF2

Diese Dame führt durch die spanische "Sportschau" und präsentiert die Primera Division..

Das Schweizer Fernsehen setzt bei der sensationellen Schweizer Fussballberichterstattung hingegen weiterhin auf Gestalten wie Gilbert Greis - äh Gress


und vor allem ständig und immer wieder auf diese nervige Gestalt mit der tollen Frisur:

Schaffhausen.net fordert, dass diese Gestalten sofort durch fähige Personen ersetzt werden !