Samstag, 29. Mai 2010

Lappi tue d'Augen uf - Alternative Liste Schaffhausen

Lappi tue d'Augen uf - Diese Inschrift steht am Schaffhauser Schwabentor. Der Schaffhauser Stadtrat entschied sich 1935 für den Entwurf von Künstler Arnold Oechslin, welcher dann von Bildhauer Johann Martin Oechslin in Stein gemeisselt wurde.

Und wieso soll eigentlich der Lappi genau am Schwabentor seine Augen offen halten? Vielleicht weil durch das Tor die Schwaben in das schöne Städtchen eindringen könnten? ;-)

Nun, die Erklärung lautet ein bisschen anders, wenn sie auch trotzdem etwas konstruiert wirkt: Es sei auch damals schon ein verkehrsreicher Platz gewesen. Zudem habe sich auch damals schon direkt daneben eine Schule befunden und den Schülern hätte vermittelt werden sollen, dass nicht die Schulweisheit, sonder das Offenhalten der Augen für die Menschen die Hauptsache sein solle.

Heute ist der "Lappi tue d'Augen uf" - von seinen Herausgebern auch liebevoll einfach nur "dä Lappi" genannt, auch ein Magazin für alternative Politik, welches von der Alternativen Liste Schaffhausen vier Mal pro Jahr herausgegeben wird.

In der aktuellen Ausgabe geht es übrigens auch ganzseitig um einen Blogeintrag von Schaffhausen.net, welcher sich mit den Sparmassnahmen beim Express der Schaffhauser Nachrichten beschäftigte (Lappi tue d'Augen uf - 3. Augabe Mai 2010 Seite 25).

Den Lappi gibt's online auf lappi.al-sh.ch - dort können viele Artikel der aktuellen Ausgabe online gelesen werden. Ältere Ausgaben können sogar als PDF geladen werden. Als gedrucke Version gibt es den "Lappi tue d'Augen uf" auch am Kiosk im Löwengässchen sowie in der Fassbücherei. Ein Lappi-Abonnement kann für CHF 25.-- auf der Lappi-Homepage gekauft werden.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

das magazin der al hiess früher mal ein bisschen anders...

Der Kanzalah hat gesagt…

Jawohl, das ist richtig, es hiess früher mal Signal. Das war aber auch eine NS-Propagandazeitschrift:

de.wikipedia.org/wiki/Signal_(Zeitschrift)

Die Alternative Liste schrieb es folgendermassen:

"SignAL"

also mit grossem AL, was für "Alternative Liste" stand. Trotzdem war es wohl nicht der perfekte Name.

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