Mittwoch, 24. August 2011

Lehrer in Schaffhausen mögen Englisch-Buch nicht

Ich erinnere mich noch, in der Sek hatten wir damals zum ersten Mal Englisch-Unterricht. Das Lehrmittel hiess Headway und brüstete sich damit, bei der Produktion möglichst wenig Klebstoff zu verwenden. Dafür flogen innert kürzester Zeit alle Seiten raus - ein fraglicher Fortschritt.

Heute hat man bereits in der Primarschule Englisch, sicherlich eine lobenswerte Entwicklung. Doch die Schaffhauser Lehrer sind mit dem neuen Lehrmittel Explorers unzufrieden. Es habe keinen roten Faden, sei zu umfangreich, zu aufwendig und kompliziert. Die betreffende Lehrperson könne zwar einen roten Faden hineinbringen, aber dies sei viel zu zeitaufwendig für den Lehrer. Ein anderes Bild zeigt sich bei den Schülern. Diesen gefällt das Lehrmittel nämlich doch recht gut und im kantonalen Vergleich schneiden die Schaffhauser Schüler und Schülerinnen zudem überdurchschnittlich gut ab.

Doch auch im Kanton Zürich, woher das Lehrmittel ursprünglich stammt, wird kräftig dagegen gewettert. Beim Zürcher Bildungsrat wurde gar beantragt, den Verwendungszwang des Lehrmittels Explorers für die Mittelstufe abzuschaffen. In Schaffhausen möchte man jedoch mit dem Englisch Lehrbuch weiterfahren. Ein nochmaliger Wechsel des Lehrmittels sei zu aufwendig und den Schülern würde das Buch gefallen. Weitere Infos im Beitrag des Schaffhauser Fernsehens.


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