Donnerstag, 17. Juli 2014

MAZ zieht sich von Schule in Schaffhausen zurück

Wie der Kleinreport meldet, zieht sich das MAZ (Medien-Ausbildungs-Zentrum) vom Projekt zur Einrichtung einer Medienakademie in Schaffhausen zurück. Der MAZ-Direktor Diego Yanez begründet dies damit, dass die Deutschschweiz für einen zweiten MAZ-Standort zu klein sei. Dass in Schaffhausen eine Journalistenschule geplant ist, wurde Ende Juni 2014 bekannt (siehe damaligen Schaffhausen.net Blog-Beitrag).
Einen MAZ Ableger wird es in Schaffhausen nicht geben
Beim Projekt zur Gründung einer Journalistenschule in Schaffhausen handelt es sich nicht um ein staatliches, sondern um ein privates Projekt unter Leitung der Meier + Cie AG (welche die Schaffhauser Nachrichten heraus gibt). An der Programmphase beteiligt sich der Bund mit 25'000.-- Fr. und der Kanton Schaffhausen mit 20'000.-- Fr.  Beteiligt sind ausserdem die Carl Oechslin Stiftung, Mehrheitsaktionärin der Meier + Cie AG, und der Kanton St. Gallen. Auf Anfrage des Klein Reports erklärte Norbert Neininger, Chefredaktor der Schaffhauser Nachrichten: "Noch geben wir keine Auskunft zum Projekt, das sich in einer sehr frühen Phase befindet." - Weitere Infos hier beim Kleinreport.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Bligg im Interview mit Sebastian Babic vom SHF

Sebastian Babic vom Schaffhauser Fernsehen SHF konnte vor Kurzem ein Interview mit dem Schweizer Musiker Bligg (Marco Bliggensdorfer) aus Zürich-Schwamendingen führen. Bligg ist auch in Schaffhausen bestens bekannt - schliesslich trat er namentlich 2012 am Festival auf dem Herrenacker (heute: Stars in Town) auf. Wie er jetzt im Interview verrät, hatte er den Auftritt in Schaffhausen damals aber beinahe absagen müssen.
Bligg im Interview mit Sebstian Babic vom Schaffhauser Fernsehen SHF
In der Nacht vor dem Auftritt am Festival auf dem Schaffhauser Herrenacker im 2012 naschte Bligg von einem leckeren Aprikosen-Törtchen. Dieses war offenbar aber nicht ganz koscher, was Bliggs Körper mit einer zünftige Magenverstimmung quittierte. Ihm war es dann den ganzen lieben langen Tag über speiübel und er überlegte in seiner Unterkunft, dem Hotel Bahnhof Schaffhausen, hin und her, ob er die Show nun absagen müsse oder nicht. Glücklicherweise ging es ihm dann genau auf die Show hin immer besser, so dass er auftreten konnte und es wurde einer der besten Auftritte ever für Bligg. Diese und viele weitere Geschichten hier im SHF Interview:

Luciano Di Fabrizio über die WM Arena 2014 - SHF

Luciano Di Fabrizio hat dieses Jahr bereits zum fünften Mal eine Fussball-Arena im Mosergarten realisiert. Im Interview mit dem Schaffhauser Fernsehen SHF zieht er auch diesmal wieder ein sehr positives Fazit. Es seien sehr viel unterschiedliche Nationen und Altersklassen in der WM Arena zu Besuch gewesen. Ausverkauft waren vor allem die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft. Diese vier Spiele seien allesamt bereits Tage vor dem Match komplett ausverkauft gewesen.
Luciano Di Frabizio - WM-Arena - Interview Schaffhauser Fernsehen - Foto: SHF
Spiele der südamerikanischen Liga seinen nicht so gut besucht gewesen. Zudem habe er auch festgestellt, dass es im Grenzgebiet neue grosse Public Viewing Angebote mit bis zu 3'000 Leuten geben würde. Dies hätte sich vor allem bei den Spielen der Deutschen Nationalmannschaft bemerkbar gemacht, da z.B. einige Deutsche Anwohner dann zum Schauen der Partie in ihr eigenes Land gegangen seien. Gleichwohl seien die Deutschen Spiele immer noch sehr gut besucht gewesen. Für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich hat Luciano Di Fabrizio wiederum ein Gesuch für ein Public Viewing in Schaffhausen gestellt. Alles Weitere hier im Interview des Schaffhauser Fernsehens SHF mit Luciano:


Smerakda Giannini Fotoausstellung startet bald

So, bald ist es endlich soweit und die grosse Fotoausstellung der bekannten Schweizer Fotografin Smerakda Giannini, welche auch schon viele Schaffhauser abgelichtet hat, startet in Matera in Italien. Vom 18. Juli bis und mit 28. Juli 2014 wird sie eine Auswahl ihrer beeindruckenden Kunst-Fotos in der Sala Meeting di Palazzo Gattini präsentieren. Die Foto-Ausstellung kann täglich jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr besichtigt werden. Beim Betrachten dieser ausgesuchten Werke bekommt man eine sehr gute Idee davon, wie die Künstlerin Smerakda Giannini die Welt sieht, wie sie die Umgebung wahrnimmt und was sie dabei für Gefühle hat. Durch begleitende Texte der Fotografin sowie die Musik von One Bad Martin wird das Erlebnis noch intensiver und eindrücklicher. Alle Fotos der Ausstellung können wir hier natürlich noch nicht zeigen, aber mit Erlaubnis der Künstlerin dürfen wir an dieser Stelle schon man einen kleinen Einblick in eines der ausgestellten Werke ermöglichen.
Smerakda Giannini Fotoausstellung - "wachsam"
Die Schweizer Fotografin mit italienischen Wurzeln betreibt ein professionelles Fotostudio in Dättlikon im Kanton Zürich. Dort finden regelmässig Photoshootings statt. Angeboten werden nicht nur gewöhnliche Portrait-Fotos, sondern vor allem auch Kunst-Fotos mit vielen Facetten. Solche Kunst-Fotografien werden nun auch in der Ausstellung in Matera, Italien präsentiert. Die neusten Berichte über die Fotoausstellung kann man jeweils über den Blog auf smerakdagiannini.blogspot.ch beziehen. Als Tochter des bekannten Fotoreporters Amedeo Giannini kam die Künstlerin schon sehr früh mit der Fotografie in Berührung und konnte bereits als Kind erste Erfahrungen sammeln. Heute beherrscht sie ihr Handwerk meisterhaft und ist rund um den Globus eine geschätzte und gefragte Fotografin. Bei ihrer Ausstellung steht zu oberst Entitá, ws so viel wie ganzheitliches Wesen bedeutet. Dieses wird durch die ausgestellten Werke der Künstlerin verkörpert, welche sie sehr sorgsam für die Ausstellung ausgewählt hat.
Smerakda Giannini Fotos - immer wieder faszinierend und beeindruckend
Die Leute kommen sehr gerne zu Smerakda Giannini, um sich ablichten zu lassen. Selbstverständlich wegen den tollen Resultaten, die sich herumgesprochen haben - aber auch weil die Photoshootings bei ihr so angenehm sind. Durch ihre grosse Erfahrung, Professionalität und ihr Einfühlungsvermögen nimmt sie dem Modell beim Photo-Shooting jegliche Angst und Nervosität und macht das Shooting zu einem tollen, positiven Erlebnis für alle Beteiligten. In ihrem grosszügigen Fotostudio in Dättlikon - von Schaffhausen aus nur eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt - sind der Phantasie der Kunden keine Grenzen gesetzt. Es stehen auf Wunsch auch Hilfsmittel wie etwa ein Trampolin zur Verfügung, um ganz aussgewöhnliche Foto realisieren zu können.
Das Fotostudio von Smerakda Giannini in der Schweize in Dättlikon
Die Fotografien der Künstlerin sind ein Zauber und Realität zu gleich, vereint in einem Augenblick und festgehalten in einem bemerkenswerten Foto. Wenn die Künstlerin den Auslöser betätigt, entstehen beeindruckende Momentaufnahmen mit künstlerischem Flair. Wer Zeit findet, sollte die Ausstellung in Italien keinesfalls verpassen. Andernfalls bleibt aber natürlich auch immer noch die Möglichkeit eines Besuches im Fotostudio der Künstlerin in Dättlikon in der Schweiz.

Freitag, 11. Juli 2014

Ritterturnier auf dem Herrenacker in Schaffhausen

Seit Gestern finden auf dem Herrenacker "Die grossen Ritterspiele zu Schaffhausen" statt. Dabei handelt es sich um ein Ritterturnier, welches in einer eigens dafür aufgebauten Arena auf dem Herrenacker (der grosse freie Platz, auf dem auch jeweils das Stars in Town Musikfestival stattfindet) ausgetragen wird. Dabei wird das mittelalterliche Kampfspiel in höchstmöglicher Authentizität gezeigt. Die Turnierpferde sind hochspezialisiert und die ca. 35 Kilogramm schweren Rüstungen der Reiter aus gehärtetem Stahl sind den mittelalterlichen Vorlagen originalgetreu nachempfunden worden. Sie stellen das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung dar. Und auch die Waffen sind echt. Für die Lanzen wird kein leichtes Balsaholz verwendet, sondern Fichten-Vollholz vom Griff bis zum echten Krönlein aus Stahl an der Lanzenspitze. Es wurden also keine Kosten und Mühne gespart um das Spektakel möglichst authentisch präsentieren zu können - was auch gelingt!
Das Ritterturnier in der Arena auf dem Herrenacker in Schaffhausen
Neben der Ritterturnier-Arena auf dem Herrenacker wurde beim Museum Allerheiligen auch noch ein mittelalterliches Söldnerlager der Company of Saynt George aufgestellt. Im Kreuzgang und im Klostergarten des Museums gestalten über 50 Mitwirkende aus ganz Europa das Leben einer Söldnertruppe im Gefolge der Ritter lebendig und historisch korrekt nach.
Das Ritter-Söldnerlager im Klostergarten beim Museum Allerheilen Schaffhausen
Sieht eigentlich ganz lecker aus - Kochstelle, Museum Allerheiligen Klostergarten
Mittelalterliche Geschirrspühlmaschine - Klostergarten Allerheiligen Schaffhausen
Die Kleider der Söldner und Ritter wirken sehr authentisch - Allerheiligen Lager
Hier sind nochmals die Kleider der Söldner im Ritterlager Allerheiligen zu bewundern
Es wird zwar hier nicht Stroh zu Gold, aber immerhin Schafswolle zur Garn gesponnen
Es handelt sich um Schafswolle, die weiterverarbeitet wird - gefärbt durch Pflanzen
Mittelalterlicher Schmied mit grossem Blasebalg, Museum Allerheiligen Schaffhausen
Und auch das ist authentisch: Die Söldner schlafen in der Nacht nicht im Fünf-Sterne-Hotel, sondern ebenfalls in ihrem Söldnerlager im Kreuzgang vom Museum Allerheiligen in Schaffhausen.
Nix da 5-Sterne-Hotel - Die Södner schlafen in der Nacht im Kreuzgang Allerheiligen
So, nun aber zurück von den Söldnern zum Ritterturnier auf dem Herrenacker. Hier wurden mehrere Disziplinen durchgeführt. Für die erste Runde wurde die Arena in zwei Hälften unterteilt und die Ritter gingen mit Lanzen aufeinander los. Ziel war es, den Gegner mit der Lanze zu treffen und diese dabei zu brechen - gut zu sehen im Folgenden Video von den Ritterspielen 2014 auf dem Herrenacker in Schaffhausen.



Danach wurde die Holzabschrankung entfernt und es kam zu weiteren Ritterkämpfen ohne die langen Lanzen, dafür aber mit Nahkampfwaffen. Ziel war es hier, den schönen Helmschuck der anderen Ritter kaputt zu schlagen.



Die festlichen Wettkämpfe wurden durch originalgetreue Live-Musik begleitet. Zudem war auch ein mittelalterliche Clown anwesend - ein Hofnarr. Er musste mehrfach durch den Turnierleiter verscheucht werden, damit sein närrisches Treiben endlich ein Ende fand.



Die Ritterspiele finden übrigens nicht einfach nur so per Zufall in der Munotstadt statt, Schaffhausen war im späten Mittelalter nämlich ein wichtiger Austragungsort grosser Ritterturniere. Hunderte von Kämpfern übten sich - wohl auf dem Herrenacker - im spektakulären Wettstreit. Vom 10.–20. Juli 2014 verwandelt sich der Herrenacker mitten in der Schaffhauser Altstadt nun erneut in einen farbenprächtigen Turnierplatz. Die besten Turnierreiter aus ganz Europa messen sich im Lanzenstechen und im Schwertkampf zu Pferd. Neben der historische Reitkunst bekommt man auch eine Falkenschau zu sehen.
Eine Falkenschau gehört ebenfalls zum Programm der Ritterspiele Schaffhausen
Der Falke diente dazu, Tauben und anderes Federvieh zu jagen, damit eine leckere Taubenpastete produziert werden konnte. In der Arena zeigt der Falke seine Jagdkünste und schnappt sich gekonnt das Federspiel.



Der Tunierleiter zu Ross mit der weissen Fahne hatte die Teilnehmer gut unter Kontrolle:



Alles in allen ein tolles Erlebnis, das man nicht verpassen sollte. Wer noch mehr Informationen haben möchte, der schaut sich am besten mal noch das SHF-Interview von Mark Liebenberg mit dem Holländischen Turnier-Reiter Arne Koets an:


Montag, 7. Juli 2014

Wake & Jam Festival Murten: Openiar der besonderen Art

Es gibt sie noch, Schweizer Festivals, an denen ich noch nie war - und ich war schon an ziemlich vielen. Dazu gehört auch das Wake and Jam Festival in Murten im Kanton Freiburg - besser gesagt gehörte, denn letzten Samstag waren wir von Schaffhausen.net endlich einmal dort. Was ist nun so besonders am Wake and Jam? Zum einen liegt es direkt am Murtensee, was schon mal für eine einzigartige Atmosphäre sorgt. Zum anderen wird der See auch noch direkt ins Festival mit eingebunden.
Das Wake and Jam Festival direkt am Murtensee - Murten / Kt. Freiburg
Am Seeufer werder diverse Attraktionen geboten. Zum einen gibt es immer wieder Weakboarder, die ihre Künste zur Schau stellen. Zum anderen kommt man aber auch in den Genuss von Darbietungen, die an 007 James Bond höchst persönlich erinnern, gemeint ist das sog. Flyboard  - doch seht selbst:
Flyboard Show im Murtensee am Wake and Jam Festival in Murten, Kk. Freiburg
Commander Bond hier oben konnte übrigens nicht nur über dem Wasser schweben, sondern auch noch einen Köpfler machen - den sog. Delfin, welchen man in folgendem Video sehr schön sehen kann.



Daneben gab es auch noch Wasserski-Akrobatik, Hydrofoil, eine Mambomania - ja sogar eine Flugshow der Schweizer Luftwaffe mit Helikoptern und PC-7 Flugzeugen.



Ebenfalls lustig: Der Blob-Jump. Von einem extra dafür aufgestellten Turm kann man auf ein grosses Luftpolster im Murtensee springen. Vorne auf dem Luftpolster sitzt eine weitere Person, die vorher vom Turm gesprungen ist und jetzt in die Luft geschleudert wird. Sie landet dann im Wasser.
Der Blob Jump am Wake and Jam Festival in Murten, Murtensee Kt. Fribourg
Die Wake + Jam Official Facebook Page hat dazu noch den "Flip of the Day" online gestellt, den wir euch hier nicht vorenthalten wollen:



Hoch in die Lüfte - wer den Adrenalin-Kick suchte, für den war der Powerfan genau das richtige - 30 Meter nach oben und der freie Fall wurde per Zufallsgenerator ausgelöst.
Der Powerfan Jump - 30 Meter Freier Fall in die Tiefe für alle Adrenalinjunkies
An jeder Ecke konnte man entdecken, mit wie viel Liebe zum Detail beim Wake und Jam vorgegangen wurde. Beim Züri Openair gibt es auch viele Stände - aber die sind einfach jeweils unter einem weissen Pavillon oder so - anders in Murten. Hier ist alles mit viel Herzblut hergerichtet worden:
Sincalco Bus am Wake and Jam Festival in Murten
Zweifel Stand am Wake and Jam Openair am Murtensee
Gemütliche Grillstelle unterm Pavillion am Wake and Jam Openair in Murten
Auch eine Attraktion: Die Mädels liefen Werbung für ein Fitnessstudio am Wake + Jam
Neben den ganzen Attraktionen gab es natürlich auch Konzerte - und zwar auf einer ziemlich fetten Bühne:
Die Bühne des Wake and Jam Festivals Murten - Schweiz
Guter Einstieg: Stefania Kaye war um 15:00 Uhr die erste Band des Samstags
Das Wake and Jam Festival startete bereits am Freitag, musste am Freitag Abend jedoch wegen heftigem Unwetter abgebrochen werden. Glück für uns, denn erstens hatten wir am Samstag perfektes Wetter und zweitens konnten wir somit noch Patrice sehen, der eigentlich am Freitag hätte spielen sollen, dessen Auftritt wegen des Unwetters jedoch auf Samstag verschoben wurde. Das war sicher gar nicht so einfach, dass Patrice einen Tag länger als vorgesehen in Murten blieb - ein grosses Lob an die Organisatoren. Patrice kann übrigens auch ganz tief singen - angekündigt mit: "Tonight I'm gonna show you my bad face" - hier im Video gut zu sehen und zu hören ab Zeitindex 4:00.



Eine weitere Portion Reggae gab's von Open Season, die mit unglaublich engem Publikumkontakt während es Konzerts punkten konnten.
Open Season Band live am Wake and Jam Festival 2014 in Murten, Schweiz
Ende Jahr kommt das neue Album, von dem sie bereits ein Paar lieber performten - wird sicher eine gute Sache.



Undiscovered Soul aus Thun rockten die Bühne - man beachte auch das Theremin Musikinstrument, welches an prominetem Platz aufgestellt wurde - mit diesen Instrument wurde in den 60er Jahren die Titelmelodie von Star Trek (Raumschiff Enterprise mit Captain Kirk und Mr. Spock) erstellt.
Undiscovered Soul - man beachte das Theremin ganz links
Genau, das Theremin, es hatte einen tollen Auftritt zusammen mit dem Rocker in der pinkigen Hose - sehr schön mitzuerleben in folgendem Video ab Zeitindex 4:10



Den krönenden Abschluss der Konzerte am Samstag lieferten schliesslich Johnossi aus Schweden. John Engelbert singt, während Oskar "Ossi" Bonde Schlagzeug spielt. Die beiden Vornamen kombiniert ergibt den Namen Johnossi. Mit dabei hatten sie auch noch Matthias, der sie auf dem Keyboard begleitete. Die drei Schweden lieferten am Ufer des Murtensees Indie-Rock vom Feinsten - hier ein paar Kostproben:

Johnossi - Man must Dance:


Johnossi - What's the Point:


Johnossi - 18 Karat Gold:


Johnossi - Dead End:


Viele weitere Videos von den Acts wie immer in meinem YouTube Channel hier.

Nach den Konzerten gab es noch eine fette Afterpary in einem ziemlich massiven Zelt, was extra für diesen Zweck installiert wurde.
Afterparty-Zelt - hier war es nach dem letzten Konzert bumsvoll
Die Stimmung an der Afterparty war äusserst ausgelassen - hier ein kleines Video von der Afterparty - der Herr mit dem Schirm sorgte für viel Unterhaltung, bis er von der Security sehr freundlich gebeten wurde, doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren - was er dann auch sofort machte.



Nach der Afterparty landeten wir noch in einem Pub in der Altstadt von Murten (Irish Tavern). Um 05:00 konnten wir in Bern auf den Zug und um 7:21 Uhr kamen wir planmässig in Schaffhausen an - und ich glaube, wir werden es wieder tun! Vielen Dank an das Wake and Jam Team für dieses tolle Erlebnis.

Freitag, 4. Juli 2014

Vorverkauf für Stars in Town 2014 läuft sehr gut

Der Vorverkauf für das Stars in Town 2014 in Schaffhausen auf dem Herrenacker läuft sehr gut. Der erste Tag - Mittwoch, 6. August 2014 - mit DeWolff, Uriah Heep und Status Quo ist bereits seit längerer Zeit komplett ausgebucht. Dies wird wohl vor allem daran liegen, dass die beiden letztgenannten Acts primär ein älteres Publikum ansprechen und ältere Besucher viel eher den Vorverkauf nutzen als die spontanen jungen Leute (siehe weitere Ausführungen dazu in unserem umfangreichen Stars in Town - Hinter den Kulissen Beitrag hier auf Schaffhausen.net).
Timetable Stars in Town 2014 Lineup - Festival Schaffhausen
Bezüglich Ticketverkauf liegt das höchste Ziel eines Festivalveranstalters jeweils darin, möglichst viele Eintrittskarten im Vorverkauft abzusetzen (siehe: Stars in Town - Hinter den Kulissen). Dies gibt dem Veranstalter eine gewisse Sicherheit und Gelassenheit gegenüber dem Wettergott. Auch für den Samstag mit Ira May, Alex Hepburn und Amy MacDonald sind praktisch schon alle Tickets weg. Da die restlichen Eintrittskarten sicher noch im Vorverkauft weggehen werden, steht bereits jetzt schon fest, dass es am Samstag keine Abendkasse mehr geben wird. Wer also kommen möchte, sollte jetzt unbedingt sofort noch ein Ticket kaufen - sonst ist's zu spät!
Tom Odell spielt am Freiag, 8. August 2014 am Stars in Town Schaffhausen
Der Freitag, 8. August 2014, spricht mit Tom Odell und Jan Delay eher ein jüngeres Publikum an. Wie oben bereits ausgeführt, benutzen jüngere Festivalbesucher den Vorverkauf nicht so rege - folgerichtig gibt es hier noch Tickets im Vorverkauf und aller Voraussicht nach dann auch noch an der Abendkasse. Entgehen lassen sollte man sich diesen Abend jedoch auf keinen Fall. Am Southside konnten wir Tom Odell schon einmal anschauen und er überzeugt live auf ganzer Linie - Ein Video von seinem Auftritt am Southside gibt es hier mit den Hits: "Hold Me" - "Another Love" und "Cruel" - welche er alle hintereinander spielte. Das interessante ist, dass er in seinen Liedern jeweils nach einer gewissen Zeit "aggro" wird, was ihnen einen zusätzlichen Kick verleiht. Bei seinem letzten Lied "Cruel" kennt er am Schluss kein Halten mehr und kickt sowohl Mikrophon als auch sein Klavier-Stühlchen um. Man beachte auch den zugeworfenen Büstenhalter, den er sich als eine Art Trophäe ans Klavier gehängt hat ;-).



Donnerstag, 7. August 2014, spricht mit Birdy, Yokko und Hurts ebenfalls eher ein jüngeres Publikum an - und ja genau, auch hier gibt es noch Tickets. Alles in allem ist das Stars in Town 2014 auf sehr gutem Wege. Wir wünschen den Machern weiterhin viel Erfolg beim Vorbereiten dieses tollen Events und freuen uns auf den August.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Daniel Preisig kommt noch mal - Stadtrat Schaffhausen

Tja, wer hätte das gedacht: Daniel Preisig kandidiert nach seiner Niederlage im Jahr 2012 nun dieses Jahr erneut für das Amt eines Stadtrates in der Stadt Schaffhausen. Möglich wird dies bereits jetzt wieder nach nur zwei Jahren (reguläre Wahl ist nach vier Jahren), da Stadtrat Thomas Feurer (Stadtpräsident) vorzeitig nach zwei Jahren auf Ende 2014 freiwillig das Amt niederlegt. Dadurch wird einer der fünf Plätze im Stadtrat frei - und Daniel Preisig von der SVP möchte offenbar nach wie vor dort Einsitz nehmen.
Daniel Preisig (SVP) möchte immer noch in den Schaffhauser Stadtrat einziehen
Der SVP-Grossstadtrat Daniel Preisig war im Jahr 2012 gegen Simon Stocker von der Alternativen Liste Schaffhausen (AL SH) angetreten (siehe damaligen Schaffhausen.net Blogbeitrag). Das Resultat ist bestens bekannt - Simon Stocker wurde Stadtrat, Daniel Preisig hingegen nicht. Gleichwohl hat der SVP-Vorstand jetzt Daniel Preisig ein weiteres Mal nominiert.
Schon 2012 hiess es bei der Schaffhauser SVP: Daniel Preisig in den Stadtrat!
Auf der Homepage der SVP Schaffhausen ist zur Nomination Folgendes zu lesen:

--------------- Anfang: Zitat SVP Homepage ---------------

Der Vorstand der SVP Schaffhausen schlägt Grossstadtrat Daniel Preisig zur Wahl in den Stadtrat vor. Weiter empfiehlt der SVP-Vorstand die Unterstützung von Raphaël Rohner ins Stadtpräsidium.

Der Vorstand der städtischen SVP ist zum Schluss gekommen, dass Daniel Preisig für die Wahl in den Stadtrat der geeignetste Kandidat ist. Der 37-jährige Grossstadtrat ist klar bürgerlich-liberal, dossiersicher, initiativ und verfügt mit seiner langjährigen politischen Tätigkeit über die notwendige Bekanntheit. Als Projektleiter bringt Daniel Preisig wertvolle Erfahrung aus der Privatwirtschaft mit. Gerade die Kostenüberschreitungen und Baustellen im Projektcontrolling zeigen, dass es im Schaffhauser Stadtrat dringend mehr wirtschaftliche Kompetenz braucht.

Unverändertes und erklärtes Ziel der SVP ist es, als wählerstärkste Partei in der Stadt Schaffhausen endlich den ihr zustehenden Sitz im Stadtrat zu erobern. Bei der Ersatzwahl am 28. September 2014 geht es um eine wichtige politische Weichenstellung: Wollen wir im Stadtrat künftig eine links-grüne Dominanz? Die beiden Kandidatinnen aus dem links-grünen Parteispektrum stehen unisono für mehr Vorschriften, einen Ausbau des Staates, weniger Parkplätze, noch mehr Gebühren und höhere Steuern! Eine solche Politik würde unsere Stadt über Jahre hinaus empfindlich schwächen. Deshalb gilt es, die bürgerlichen Kräfte zu bündeln. Die SVP hat Gespräche mit der FDP, der EDU, dem Jungfreisinn und der Jungen SVP aufgenommen.

--------------- Ende: Zitat SVP Homepage --------------- 

Nun gut, werfen wir nochmals einen Blick zurück auf 2012. Hier gab es eine interessante Sendung des Schaffhauser Fernsehens, in der sich die beiden jüngsten Kandidaten: Simon Stocker und Daniel Preisig, vorstellten (siehe damaligen Schaffhausen.net Blogbeitrag). Das ist auch aus heutiger Sicht noch interessant:



Ausserdem gab es noch eine weitere Sendung, in der es einzig und allein um Daniel Preisig ging. Darin erzählt er von seinen Visionen für die Stadt Schaffhausen - u. a. von einer Plattform im Rhein beim Güterhof mit Gastronomie. Auch dieses Video kann man sich hier anschauen:



Bei der letzten Stadtratswahl im 2012 war die Stimmenverteilung folgendermassen:

Peter Neukomm (SP): 7'468
Thomas Feurer (ÖBS): 5'762
Simon Stocker (AL): 5'687
Urs Hunziker (FDP): 5'433
Raphaël Rohner (FDP): 4'859
Peter Käppler (SP): 4834
Daniel Preisig (SVP): 4'077

Somit waren Peter Käppler und Daniel Preisig nicht gewählt, wobei Daniel Preisig das schlechteste Resultat aller Kandidaten erzielte. Dann sind wir mal gespannt, wie seine neue Wahl-Strategie aussieht. Ein mal mehr dürfen wir uns nun bereits nach zwei Jahren wieder auf einen spannenden Wahlkampf freuen. Wir wünschen allen Kandidaten gutes Durchhaltevermögen!

Update:
Daniel Preisig war heute, am 3. Juli 2014, zu Gast im Schaffhauser Fernsehen. Dort sagte er, dass er es sich lange überlegt habe, erneut zu kandidieren, da der Wahlkampf eine grosse Belastung sei - auch für Freunde und Familie. Die Parteikollegen hätten ihn aber schliesslich motivieren und überzeugen können, ein weiteres Mal anzutreten. Zu seinen Chancen, gewählt zu werden, sagte Daniel Preisig, dass es diesmal bedeutsame Unterschiede zu Situation im Jahr 2012 gebe. Damals habe es eine Zersplitterung der Stimmen im bürgerlichen Lager gegeben und SVP und FDP seien Konkurrenten gewesen. Da die Stadt traditionell links-grün wählt, müssten die bürgerlichen aber auf jeden Fall zusammenhalten, wenn sie Erfolg haben wollten.

Dieses Jahr sei die Situation aber grundlegend eine andere. Die FDP komme ja bekanntlich nicht mit einem eigenen neuen Stadtratskandidaten. Zudem käme die SVP nicht mit einem Kandidaten für den Stadtpräsidenten. Dies alles eröffne Türen um zusammen zu arbeiten und führe zu einem bürgerlichen Schulterschluss. Alles Weitere hier im Interview des Schaffhauser Fernsehens mit Daniel Preisig.