Mittwoch, 13. August 2014

Yokko - Stars in Town 2014 Schaffhausen Fotos Videos

So, weiter geht es mit unseren Konzertrückblicken auf das Stars in Town 2014 in Schaffhausen. Heute mit Yokko aus Bern, die am Donnerstag, 7. August 2014 um 18:30 Uhr auftraten. Stars in Town Moderator Alexander Blunschi trat ungewöhnlich früh auf die Bühne, der Grund dafür zeigte sich gleich nachher. Yokko liessen vor ihrem Auftritt ungefähr zweieinhalb Minuten lang magische, sphärische Musik laufen - eine gute Idee wie sich herausstellte, denn so blicke das Publikum gespannt auf die Bühne und wartete sehnsüchtig darauf, bis die fünfköpfige Band auf der Festivalbühne des Herrenackers erschien.
Yokko am Stars in Town 2014 auf dem Herrenacker in Schaffhausen
Gleich zu Beginn starten sie jeweils mit ihrem Hit Loaded Dice, der auch auf ihrem ersten Album Seven Seas der erste Track ist. Obwohl es eine recht frühe Zeit war - und das auch noch an einem Donnerstag - war der Herrenacker von Anfang an bereits sehr gut gefüllt, was klar zeigt, dass sich Yokko in der Schweiz bereits einen Namen gemacht hat. Den Anfang des Yokko Konzertes in Schaffhausen mit Loaded Dice und einem neuen Song, der noch nicht auf dem Album Seven Seas enthalten ist, kann man sich hier nochmals anschauen:



Für Loaded Dice haben Yokko auch einen recht aufwendiges Musikvideo produzieren lassen - aufgenommen offenbar in der Schweiz im Creux du Van unter Zuhilfenahme von Kameradrohnen (siehe unseren Bericht über Kameradrohnen mit Tobias Wüthrich von mymusicclip.ch hier). Das Loaded Dice Musikvideo kann man sich hier anschauen:



Für Uriah Heep mussten Backstage Hanteln bereit stehen, Yokko sind hingegen dafür bekannt, vor dem Auftritt ordentlich M&Ms zu naschen. So standen auch in Schaffhausen reichlich M&Ms zur Verfügung, so dass Yokko optimal gestärkt ein exzellentes Konzert geben konnten. Yokko sind normalerweise zu fünft, hatten aber in Schaffhausen noch drei Bläser dabei, welche sich optimal einfügten und der Performance einen zusätzlichen Drive gaben.
Philipp Treyer (Gitarre), Daniel Fanslau (Keyboard), Adrian Erni (Gesang) von Yokko
Die Mitglieder von Yokko: Adrian Erni (Gesang, Gitarre), Matthias Tröhler (Bass), Domenic Schüpbach (Schlagzeug), Daniel Fanslau (Keys) und Philipp Treyer (Gitarre) leben (noch) nicht von der Musik, sondern gehen daneben noch arbeiten oder zur Schule. Die Freizeit wird zum ganz überwiegenden Teil in die Band Yokko investiert. Derzeit arbeiten sie bereits an ihrem zweiten Album, welches erdiger, kantiger und rauer klingen soll als die Songs des ersten Albums Seven Seas. Im Herbst 2015 soll das neue Album dann bereits erscheinen.
Adrian Erni (Gitarre, Gesang) und Daniel Fanslau (Keyboard) von Yokko
Yokko möchten ihre Besucher auch immer zum Tanzen bewegen. Dies erinnert an eine andere Schweizer Band, The bianca Story aus Basel, die sogar einen entsprechenden Titel haben: Dancing People are never wrong. The bianca Story haben sich dazu übrigens von Manni Matter inspirieren lassen. The bianca Story Frontmann Elia Rediger sagte damals 2012 auf dem Herrenacker dazu: "Wir wollen dem Publikum mitteilen, dass jeder tanzen kann, wenn er sich traut. Es hat grundsätzlich Wirkung, wenn man sich seinen Hemmungen entledigt, wie es auch schon Mani Matter so schön sagte. Man gewinnt gewisse Freiheiten zurück, wenn man tanzen kann, ohne dass man sich scheut, dass es vielleicht gar nicht so gut aussieht." Das damalige Interview mit Elia Rediger gibt es hier. Im Folgenden nochmals ein Ausschnitt von Yooko am Stars in Town in Schaffhausen, aus dem sich zweifelsfrei ergibt, dass Sänger Adrian Erni auch am Schlagzeug eine gute Besetzung wäre:



Der Name Yokko hat übrigens keine feste Bedeutung und heisst auch nichts in einer ausländischen Sprache, tönt jedoch fast etwas fernöstlich und wäre für Auslandstouren über die sieben Weltmeere (Seven Seas) sicher gut geeignet. Vorerst sind die fünf Jungs aber erstmal noch durch ihre anderen Jobs und Ausbildungen mit der Schweiz verbunden. Hier bekommen wir sie dafür noch des Öfteren zu sehen, so treten sie z.B. am Samstag in Winterthur und im September zwei Mal in Zürich ganz in unserer Nähe auf.
Philipp Treyer (Gitarre), Daniel Fanslau (Keyboard), Adrian Erni (Gesang) - Yokko
Wer nochmals in den überzeugenden Auftritt von Yokko am Stars in Town 2014 auf dem Herrenacker in Schaffhausen hineinschauen möchte, kann dies hier 10 Minuten lang tun:



Und für alle, die noch mehr erfahren möchten, denen empfehlen wir, sich das Interview des Schaffhauser Fernsehens SHF mit Yokko anzuschauen:



Wir wünschen Yokko weiterhin viel Erfolg und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Montag, 11. August 2014

Tom Odell - Stars in Town Schaffhausen - Bericht

Ab heute gibt es hier auf Schaffhausen.net in lockerer Reihenfolge ein paar Berichte von den Stars in Town 2014 Konzerten inkl. Fotos und Videos. Das vollständige Videoarchiv kann man hier auf meinem Youtube Kanal einsehen. Den Anfang macht heute Tom Odell, der 23 jährige britische Singer-Songwriter, welcher mit "Another Love" einen grossen internationalen Hit landen konnte.
Tom Odell am Stars in Town 2014 in Schaffhausen
Zur Einstimmung hier sein grosses Finale am Stars in Town auf dem Herrenacker mit seinen Krachern Hold Me, Another Love und Cruel direkt aneinaner gereiht. Das schöne ist, dass Tom Odell jeweils ruhig anfängt, in der Mitte seiner Lieder aber irgendwann "aggro" wird und voll abgeht, so auch bei uns in der Munotstadt. Beim letzten Lied "Cruel" (engl. für "gemein / grausam / auf eine grausame Art") kommt er so in Fahrt, dass er bei Zeitindex 13:40 zuerst mal das Mikrofon umschmeisst - nur um dann 30 Sekunden später (Zeitindex 14:07) mit einem Fusstritt wie ein Ross auch noch seinen Hocker wegzukicken, um nachher im Stehen weiter spielen zu können.
Der Pinanostuhl stört, er muss weg! In bester Pferdemanier schlägt Tom Odell aus
Sein Bassist Max hat wohl schon so etwas geahnt und sich vorher im hinteren Teil der Bühne in Sicherheit gebracht ;-). 15 Sekunden später tritt Tom nochmals nach - irgendwas hatte die Frechheit, sich immer noch auf seinem Post aufzuhalten.


 
Wie mir Tom kurz vor dem Konzert noch erzählt hat, hatte er den nächsten Tag (Samstag, 9. August 2014) frei - und so war er äusserst ausgelassen beim Konzert, hatte einen Flachmann (mit was auch immer - Wasser war es glaube ich eher nicht ;-) am Start - und eine kleine Zigarettenpause auf der Bühne liess er sich auch nicht nehmen, sehr gut mitzuerleben zu Beginn des folgenden Videos (Zeitindex 1:00) seiner Jam-Session, die er auch noch zwischendrin mal einlegte.



Etwa eine halbe Stunde vor dem Konzert nahm sich Tom noch Zeit ein paar Fragen zu beantworten, dabei war er äusserst nett und hat sehr offen über alles geredet. Das vollständige Interview gibt's ein bisschen weiter unten als Youtube Film. Ich gebe hier aber noch kurz eine kleine Tour d'Horizon über die Fragen und Antworten.
Tom Odell beim Interview Backstage am Stars in Town 2014 Schaffhausen
Interview

Beat Hochheuser:
Wenn du das Festivial hier organisieren würdest, wer würde dann auftreten (tot oder lebendig)?

Tom Odell: (nach dem ihm sein Manger es ihm aus dem Hintergrund mehrfach zugerufen hatte): Tom Odell (also er selbst), Lord, The Rolling Stones, The Beatles, Lou Reed (The Velvet Underground).

Beat Hochheuser: Es gibt viele Klischees und Traditionen hinsichtlich der Schweiz. Kennst du etwas davon?

Tom Odell: Nein, über die Schweiz weiss ich nur, dass es viel Schokolade gibt und Uhren. Ich habe eine Armbanduhr geschenkt bekommen, keine von IWC Schaffhausen, ich weiss nicht mehr wie sie geheissen hat, sie ist sehr schön. Aber ich trage keine Uhren, sie sind mir zu schwer und ich möchte nicht die ganze Zeit wissen, wie viel Uhr es ist. [Ich sage noch, dass er auf seinem Handy ja sicher eine Uhr habe, er meinte, er hätte ein Handy, aber er wisse gar nicht, wo das momentan ist. Die scherzhafte Frage, wie denn seine Handy-Nummer sei, verneinte er lachend].

Beat Hochheuser: In einem Interview von Pierre M. Krause mit dir auf Youtube fragt er dich, ob du ein Tattoo hast. Darauf sagst du es sei an einem geheimen Ort. Was ist auf dem Tattoo abgebildet?

Tom Odell: Es ist ein Geheimnis.

Beat Hochheuser: Ist denn vielleicht ein Mini Cooper Klassiker abgebildet, der wurde dir doch mal gestohlen?

Tom Odell: Ein Auto? Nein, ich habe kein Tattoo mit einem Auto. Es wäre aber vielleicht ein schönes Tattoo. Aber nein, es ist immer noch ein Geheimnis - aber vielleicht wird es nicht für immer ein Geheimnis bleiben, spätestens sobald in ein Musikvideo im Stil von Miley Cyrus mache. Nun ja, es ist nicht an einem sonderbaren Ort - und das Video im Miley Cyrus Stil ist bereits in der Mache.

Beat Hochheuser: Ist es dir schon mal passiert, dass ein Fan durch die Securty Kontrollen gebrochen ist, um zu dir vorzustossen und mit dir in Kontakt zu kommen?

Tom Odell: Ja, wer hat dir denn davon erzählt?

Beat Hochheuser: Niemand, ich weiss es nicht und frage deshalb.

Tom Odell: Ja, das ist mir bis jetzt ein Mal passiert. Es war eine merkwürdige Situation und es tut mir leid dafür, was dort passiert ist. Mir ist dabei auch nichts zugestossen, es gibt immer mal wieder irgendwelche kleineren Vorfälle, aber meine Fans sind liebenswert.

Beat Hochheuser: Kannst du eigentlich irgendetwas auf Deutsch sagen?

Tom Odell: [auf Hochdeutsch): Kleines Bisschen. I can say: "Haben Sie grossen Bier, bitte?" - "eins, drei, five, vier... grossen Bier bitte! ...Dankeschön! Bitteschön. Das war the limit of my german."

Beat Hochheuser: Das sind ja schon mal ganz wichtige Sätze! Was ist dein wichtigstes Wort?

Tom Odell: Hmm, ich weiss gar nicht, das ist eine interessante Frage, vielleicht das Wort "Sorry".

Beat Hochheuser: Was ist das Lustigste, was dir mal auf der Bühne passiert ist?

Tom Odell: Es passieren relativ häufig lustige Sachen. Gerade gestern ist etwas sehr Lustiges passiert. Wir hatten einen Sound Engineer auf der Stage für unsere Monitor-Lautsprecher auf der Bühne. Weil er von einem Licht geblendet wurde, hat er während dem Konzert eine Sonnenbrille angezogen und sah damit genau so aus wie Pitch Black [Riddick mit Vin Diesel, der hat bei diesem Science Fiction Film immer so eine komische Sonnenbrille an]. Das war das Lustigste und ich habe angefangen zu lachen - und das während ich ein Lied gesungen habe. Etwas anderes Lustiges ist mir vor gar nicht so langer Zeit während einem Konzert in Südfrankreich passiert. Es war ein Festival an der freien Luft und es hat ganz stark angefangen zu regnen. Wir mussten dann aufhören zu spielen, weil es so stark regnete. Aus irgend einem Grund lief das ganze Wasser genau auf mich runter. Ich war total durchnässt und mein Piano war komplett nass. Aber das war ein Spass!

Hier gibt's das komplette Interview zum Anhören:



Der Herrenacker war mit über 5'000 Leuten am Freitag sehr gut gefüllt und Tom schaffte es bereits nach ein paar wenigen Liedern, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Als zweites Lied brachte er bereits "Can't Pretend" - kurze Zeit später folgte sein Hit: Grow old with me.



Mit Elton John versteht sich Tom sehr gut und Elton ist einer seiner Lieblingsmusiker, weshalb er auch noch eine Cover-Version vom Elton John Lied: "your song" zum Besten gab.



Unterstützt wurde Tom Odell von Max Goff, seinem Bassisten, den er eigentlich immer dabei hat - auch wenn er nur zu zweit auftritt. In Schaffhausen hatte er noch einen Gitarristen und einen Schlagzeuger mit dabei.
Max Goff spielt Bass bei Tom Odell - ein grosses Kontrabass hatte er auch dabei
Der Gitarrist heisst übrigens auch Max, und zwar Max Clilverd. Er steht auch schon lange im Dienst von Tom Odell.

Max Clilverd spielt Gitarre bei Tom Odell - auch in Schaffhausen am Stars in Town
Jep, alles in allem sehr gelungen. Seinen freien Tag danach verbrachte Tom offenbar in Zürich, wie dieses Bild auf seinem Instragram eindrucksvoll zeigt. Zum Abschluss hier noch zwei seiner Lieder am Stars in Town 2014:

Tom Odell - Daddy



Tom Odell - mind on you



Demnächst folgt ein weiterer Stars in Town Schaffhausen Bericht. Also: Stay tuned! ;-)

Donnerstag, 7. August 2014

Stars in Town Startrampe Fronwagplatz ein voller Erfolg

Die coole neue Rundbühne auf dem Schaffhauser Fronwagplatz ist gestern sehr gut angekommen. Auf der Stars in Town Startrampe treten junge Schaffhauser Bands auf. Die Bühne ist übrigens rund, da sie künftig auf dem Munot an der Munot Summer Night im Einsatz stehen wird - und da passt eine runde Bühne natürlich optimal.
Die neue Stars in Town Startrampe Bühne auf dem Fronwagplatz
Gestern spielten bereits vier Schaffhauser Bands und sorgten für sehr gute Stimmung. Dabei waren Malik, Marco Clerc & Band, Verrückte Dichter und Mr. Mojo.
Malik auf der Startrampe Bühne am Stars in Town Schaffhausen
Marco Clerc & Band auf der Startrampe am Stars in Town Schaffhausen
Verrückte Dichter - Stars in Town Startrampe Bühne Fronwagplatz Schaffhausen
Der Schaffhauser Fronwagplatz war am Stars in Town sehr gut besucht
Wir finden es super, dass das Stars in Town die jungen Schaffhauser Bands mit der Startrampe unterstützt. Dieses Engagement ist auch bei der Schaffhauser Bevölkerung sehr gut angekommen. Die Konzerte auf dem Fronwagplatz können konstenfrei angeschaut werden, es ist dafür kein Stars-in-Town-Ticket nötig. Das weitere Programm der Startrampe Bühne kann man sich hier anschauen.
Wir freuen uns auf die weiteren Konzerte auf der Startrampe - und natürlich auch auf diejenigen auf dem Herrenacker - Heute mit Yokko, Birdy und Hurts.

Dienstag, 5. August 2014

Stars in Town 2014 Schaffhausen - alles startbereit

So, morgen ist es endlich soweit und das Stars in Town 2014 Schaffhausen beginnt. Zur 5-Jahre Jubiläumsausgabe gibt es auch wieder ein paar Neuerungen. Neben der grossen Stage auf dem Herrenacker gibt es neu auch eine kleinere Stage - die sog. Startrampe - auf dem Fronwagplatz. Während der Froni (wie dieser Platz liebevoll von den Schaffhausern genannt wird) bisher nämlich nur für das Aufstellen der Abendkasse genutzt wurde, gibt es dort jetzt neu eine zusätzliche Stage für Nachwuchsbands in Form einer coolen Rundbühne.
Startrampe - neue Rundbühne für Newcomer-Bands auf dem Froni (Foto: Mr. Mojo FB)
Zudem finden sich auf dem Fronwagplatz nun auch Essenstände und eine Bar. Obwohl die Startrampe ebenfalls zum Stars in Town gehört, befindet sie sich ausserhalb des eigentlichen Festivalgeländes auf dem Herrenacker Platz und ist kostenlos zugänglich. Die Konzerte der Nachwuchsbands finden täglich von 16:00 bis 20:00 Uhr statt, am Samstag geht es sogar bereits schon um 15:00 Uhr los.
Timetable Stars in Town Bühne Fronwagplatz: Startrampe
Mit dabei sind also aufstrebende Schaffhauser Bands wie The Slobbers, Marco Clerc & Band, Malik, Verrückte Dichter, Mr. Mojo, Colour Of Rice, Tim & Friends, Placid Tales und René Lacko. Einige Bands sind mehrfach vertreten - wer also einen Auftritt verpasst hat, bekommt teilweise nochmals eine Chance oder man kann sie bei besonderem Gefallen auch zwei Mal schauen gehen ;-)
The Slobbers - bestens bekannt aus dem Tabaco - spielen am Do und am Fr.
Wie Mr. Mojo auf Fabcebook verrät, sind sie so was von bereit - und mehr noch, ja sie hätten sogar eine kleine Überraschung für uns vorbereitet. Diese bleibt bis Mittwoch allerdings noch streng geheim - wie werden sehen.
Mr. Mojo aus Schaffhausen werden am Mi und Do auftreten (Foto: Mr. Mojo FB)
Wer in den obigen beiden Bildern zwei Mal die selbe Person entdeckt, hat nicht zu viel getrunken, sondern vollkommen Recht: Vollblutmusiker Marco Clerc spielt in beiden Bands und kommt sogar auch noch mit einer dritten: "Marco Clerc & Band". Wir könnten es also auch Die Marco Clerc Bühne nennen;-). Da alle drei Bands jeweils zwei Mal auftreten, wird Marco Clerc insgesamt sechs Mal zu sehen sein.
Marco Clerc - in verschiedenen Formationen täglich auf der Bühne (F: Marco Clerc FB)
Auf dem Herrenacker selbst, also dem Hauptgelände des Stars in Town Festivals, geht es ebenfalls sehr gut voran. Die Bühne steht, wie folgendes Foto eindeutig beweist.
Die Stars in Town 2014 Mainstage auf dem Herrenacker steht (Foto: SiT FB)
Auch sonst sieht auf dem Veranstaltungsplatz schon alles bestens aus - er ist gut gefüllt mit allerlei Festival-Utensilien.
Der Herrenacker ist bereits voll von allerlei Festival-Utensilien (Foto: SiT FB).
Es kann los gehen - und das Wetter darf auch gerne so bleiben (Foto: SiT FB)
Das Stars in Town Team ist bereit - wir sind es ebenfalls. Schaffhausen.net wird wieder vom Festival berichten. Wir sind alle vier Tage vor Ort. Schaffhausen, man sieht sich dort! Bis dann...

Sonntag, 3. August 2014

Chris von Rohr springt für Status Quo ein - Stars in Town

Rick Parfitt, Gitarrist von Status Quo, ist Freitagnacht unerwartet erkrankt und musste in ein Krankenhaus in Pula (Kroatien) eingeliefert werden. Er muss sich bis auf Weiteres medizinisch pflegen lassen. Die Band Status Quo sieht sich deshalb gezwungen, alle Konzerte bis und mit 10. August 2014 abzusagen, darunter auch ihren Auftritt am Stars in Town Schaffhausen vom 6. August 2014. Das Stars in Town Team und auch die Band bedauern es sehr, zahlreiche Status Quo-Fans enttäuschen zu müssen und wünscht Rick Parfitt rasche Genesung. Status Quo wird nächste Woche über den Gesundheitszustand von Rick Parfitt orientieren. Anstelle von Status Quo wird als Hauptact neben Uriah Heep (UK) und den Newcomern DeWolff (NL) am Mittwoch, 6. August 2014 die Schweizer Rockband Krokus mit Chris von Rohr auftreten.
Status Quo muss absagen - Chris von Rohr springt mit seiner Band Krokus ein
Stars in Town Ticketinhaber, die aufgrund der Absage von Status Quo auf einen anderen Festivalabend ausweichen möchten, können an den entsprechenden Vorverkaufsstellen Tageskarten für den Mittwoch gegen Tageskarten für den Donnerstag (Hurts, Birdy, Yokko) oder Freitag (Jan Delay, Tom Odell, The Pride) umtauschen, solange für diese Abende noch Tickets verfügbar sind. Die Eintageskarten für den betroffenen Festivaltag können bis und mit dem 6. August an den üblichen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. An der Abendkasse ist eine Rücknahme nicht möglich! Mehrtageskarten können weder umgetauscht noch zurückerstattet werden. Das Stars in Town Team dankt für das Verständnis und lässt ausrichten: Keep on rockin'!

Freitag, 1. August 2014

Erich Schlatter eröffnet 24H Thermalbad in Schaffhausen

Es geht wieder los... Das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter wird wieder aktiv in der Munotstadt. Sein neustes Projekt ist ein Thermalbad in Schaffhausen welches mit Wassertemperaturen von sage und schreibe bis zu 40° Celsius aufwarten kann, 24 Stunden immer geöffnet ist - ja, genau, auch in der Nacht - und über eine Caféteria, ein Restaurant - und ja sogar über ein Hotel mit nicht weniger als 100 Sternen verfügt. Um auch der Umwelt sorge zu tragen, wird einzig und allein Regenwasser verwendet. Alles hier nachzulesen auf dem Flyer, welche Erich Schlatter in alter Manier (Kochen tötet!!!) in der Stadt Schaffhausen aufhängt.
Neueröffnung: Das 24 Stunden Thermalbad von Erich Schlatter in Schaffhausen
Bei den hundert Sternen hat es sich Erich Schlatter nicht nehmen lassen, nicht nur die Zahl aufzuschreiben, sondern auch noch die einzelnen Sternlein abzudrucken. Nach 16 Sternen ist ihm aber offenbar die Luft ausgegangen. Aus dem Zettelchen ergibt sich auch ein weiterer Name, den Erich Schlatter nun für seine Aktivitäten benutzt: Baron von Hornstein. Zudem hört er jetzt auch auf den zauberhaften Namen: Monsignore Angelo Corleone - ein Name wie Silberklang! Wir hatten leider noch keine Gelegenheit, beim neuen Schaffhauser Thermalbad des Herrn Barons vorbeizuschauen. Wer das schon gemacht hat, der möge seine Erlebnisse bitte hier als Kommentar für die Nachwelt festhalten.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Openair Lumnezia - Festival in luftiger Höhe - Bericht

Zu einem der aussergewöhnlichsten Festivals der Schweiz dürft sicher das Openair Lumnezia bei der Ortschaft Degen im Kanton Graubünden gehören. Wie der Name schon vermuten lässt, findet das Musik-Festival im Lumnezia-Tal statt und hiess deshalb auch ursprünglich einmal Open Air Val Lumnezia. Die erste Ausgabe war schon 1985, so dass dieses Jahr bereits das 30-Jahre-Jubiläum gefeiert werden konnte - und dazu wurde das aus meiner Sicht bis jetzt beste Lineup dieser Veranstaltung auf die Beine gestellt.
Openair Lumnezia - Festival in luftiger Höhe bei Degen im Kanton Graubünden
Das Festival wurde von ca. 13'000 Leuten besucht und ging zwei Tage lang. Die Openairs addieren für die Angabe der Besucherzahl jeweils ihre täglichen Besucher, so dass im Schnitt also 6'500 Besucher pro Tag vor Ort waren. Für diese Grösse konnte das Festival mit einem sehr beachtlichen Star-Augebot aufwarten. Hierzu gehörten Placebo, Kaiser Chiefs, Blood Red Shoes, Bligg und Irie Révoltés - um nur einige zu nennen.
Lumnezia Openair Degen Graubünden - eine Stage - keine Überschneidungen
Beim Lumnezia gibt es nur eine Stage, dafür eine ziemlich beachtliche. Dies hat den grossen Vorteil, dass es keine Überschneidungen bei den Konzerten gibt und man sich alles in voller Länge anschauen kann. Am Freitag hatten wir mit dem Wetter grosses Glück. Das Lumneziatal - "Tal des Lichts" - machte seinem Namen alle Ehre und präsentierte sich lichtdurchflutet bei schönstem Sonnenschein. Diese heitere Stimmung bei erfrischender Bergluft übertrug sich neben den Besuchern auch auf die Acts - Thomas Nikles aka Famara war für uns der erste Act des Tages und Thomi stimmte äusserst gut gelaunt mit seiner fröhlichen Reggae-Musik und einem überzeugenden Konzert auf die weiteren Acts des Festivals ein.
Famara (Thomas Nikles) ist ein Schweizer Reggae-Urgestein
Das grösste Highlight für uns am Freitag waren die Kaiser Chiefs, welche es bereits seit 2003 gibt. Sänger Ricky Wilson war zwischenzeitlich mal ordentlich aufgegangen - mit dem letzten Album kam jedoch neben guten Liedern auch ein athletischer Body zurück und so wirkten Ricky und die Kaiser Chiefs sehr agil und gaben ein erstklassiges Konzert mit viel Power.
Kaiser Chiefs - Openair Lumnezia Schweiz - Ricky Wilson in good shape
Selbstverständlich durften neben ihren neuen Liedern auch die altbekannten Hits wie "Ruby" und "Everyday I Love You Less and Less" nicht fehlen, welche sie energiegeladen zum Besten gaben.





Den Abschluss bildeten am Freitag schliesslich Vitalic Live mit kraftvollem, überzeugenden Sound. Danach ging's weiter an die Afterparty, welche in verschiedenen Zelten stattfand. Die Nacht war ziemlich Nass, doch das 50 Fr. Wurfzelt aus dem Manor hielt dicht - das heisst, so lange man nicht die Wände berührte ;-). Am nächsten Tag ging es feucht-fröhlich weiter. Der erste Act war Dabu Fantastic - Dabu steht übriges für David Bucher für diejenigen, die das nicht wissen sollten. Dabu machte das beste draus und wusste die Besucher trotz des Regens bei bester Laune zu halten.
Dabu Fantastic - David Buchter war trotz Regenwetter fantastisch!
Hier noch ein kleiner Ausschnitt des Auftritts von Dabu Fanatastic. Ja es regnete in Strömen, jenu, was soll's, das gehört zu einem Openair dazu. Wer das nicht will, der sollte eben nur Konzerte in Clubs besuchen oder gleich direkt zu Hause bleiben, da tropfts in aller Regel ebenfalls nicht. Im Video ebenfalls gut zu sehen: Die Veranstalter haben vor der Bühne Holz-gitter ausgelegt, so dass man nicht im Matsch stehen musse - das hat perfekt funktioniert!



Um 17:40 Uhr kamen Blood Red Shoes, eine meiner absoluten Lieblingsbands. Es handelt sich um ein Duo aus Brighton in England, bestehend aus Steven Ansell und Laura-Mary Carter. Beide singen, Steven haut auf's Schlagzeug, Laura-Mary spielt Gitarre. Sie waren immer zu zweit und sie werden immer zu zweit bleiben - mehr Musiker wollen sie nicht aufnehmen - es sei gut so wie es ist, alles andere würde den Charaker der Band ändern was sie nicht wollen.
Blood Red Shoes - Steven Ansell und Laura-Mary Carter aus Brighton (UK)
Die Blood Red Shoes gibt es bereits seit 10 Jahren und sie haben noch nichts an ihrer Power eingebüsst, ganz im Gegenteil. Auf der Bühne wirkten sie energiegeladen wie eh und je und spielten bei bester Laune ein erstklassiges Konzert. Ihr neues Album, welches wie sie selbst "Blood Red Shoes" heisst und gerade erst im März 2014 erschienen ist überzeugt mit zahlreichen Hits wie "An Animal" - das Lied singen sie übrigens, weil sie selbst wie Tiere sind - sie machen was sie wollen und man kann sie nicht kontrollieren - "Yeah I'm an animal that can't be controlled". Den Anfang ihres Konzertes kann man hier nochmals auf YouTube miterleben mit den Songs "Welcome Home" und "I wish I was someone better" von ihrem neuen Album.



Steven Ansell geht nicht gerade sehr zimperlich mit seinen Drumsticks um - das sieht man nach dem Konzerten an den Drumsticks welche wie von einer Ratte abgenagt aussehen (obwohl er sie nach der hälfte des Konzertes jeweils gegen neue tauscht) und vor allem auch an seinen Fingern, welche blutig geschlagen sind. Nun ja, das gehört wohl einfach zum (Schlagzeug-) Spiel, zumindest bei Stevens fanatischer Spielweise.
Blood Red Shoes Drummer Steven Ansell - Die Drumsticks hat er übel zugerichtet
Steven und Laura-Mary sind übrigen sehr nett und völlig auf dem Boden geblieben. Man sollte aber im eigenen Interesse auch zu ihnen nett sein - denn wenn eine Band zu Steven böse ist, pinkelt er ihnen als kleine Rache Backstage ins Bier. Kämpfen könne er nicht, aber das sei nun mal seine Waffe. Also entweder nett sein oder sonst zumindest das Bier mitnehmen wenn man den Backstage für eine kleine WC-Pause oder so verlässt ;-).
Irie Révoltés am Openair Lumnezia - sie folgten auf die Blood Red Shoes
Die Irie Révoltés gibt es bereits seit dem Jahr 2000 und sie sind jeweils mit eine stattlichen Truppe von nicht weniger als 9 Musikern unterwegs. MIt ihrer Mischung aus Reggae, Dancehall, Hip Hop, Ska und Punk sowie Texten auf Deutsch und Französisch sorgen sie für viel Abwechslung auf der Bühne. Hier man man sich ihr Lied "Rebelles" anschauen:



Die Band stammt aus Heidelberg, der Vater der beiden singenden Brüder "Mal Élevé" und "Carlito" stammt jedoch aus Frankreich, weshalb sie ordentlich französischzüngig sind. Das Wort „Irie“ stammt aus der jamaikanischen Kreolsprache Patois und kann mit positiv und glücklich sowie frei übersetzt werden während  „Révoltés“ für das Aufständische steht.
Die SVP: Weder bei den Irie Révoltés noch beim Publikum besonders beliebt
Den einen Bruder "Mal Élevé" haben wir 2007 an einer Soundsystem Show auf dem Hoppetosse Schiffchen in Berlin gesehen - auch alleine weiss er durchaus zu überzeugen, wie hier unschwer zu erkennen ist :-).



Nach Irie Révoltés folgte Bligg und danach kam Placebo als krönender Abschluss. Placebo hatten wir zuletzt 2013 im Rahmen ihrer "Loud like love Tour" im Hallenstadion in Zürich gesehen. Das Hallenstadion ist von der Stimmung her irgendwie immer etwas schwierig - sie will nicht so richtig aufkommen. Zudem lies Placebo damals während der Hälfte des Konzertes einen semitransparenten Vorhang zwischen ihnen und dem Publikum herab hängen - der Sinn dieser Aktion erschliesst sich mir bis heute nicht - jedenfalls war es der Stimmung im Hallenstadion alles andere als förderlich. Ganz anders jedoch am Openair Lumnezia. Brian Molko, Stefan Olsdal und Steve Forrest waren bestens gelaunt. Letzterer, Steve Forrest, der 2008 zur Band gestossene Schlagzeuger, hatte mich als einziger des Trios schon im Hallenstadion völlig überzeugt. Er ist jung, dynamisch und vor allem immer äusserst euphorisch und gut gelaunt und gibt der Band seit 2008 einen neuen Drive, der bis heute anhält.
Steve Forrest - Drummer of Placebo since 2008 - neue positive Power für die Band
Wenn Steve Forrest nicht auf der Bühne ist, hat er ein bisschen einen anderen Style. Die brühmte blonde Mähne bändigt er unter seinem Hut und statt Kontaktlinsen hat er eine Art Nerd-Brille an - auf jeden Fall trotzdem sehr stylisch und Steve war super nett.
Steve Forrest Placebo Schlagzeuger on Stage - Foto: Alessandro Caniglia, CC BY-SA 3.0
Placebo rockten die Alpen mit ihren neuen Album: "Loud like love" sowie auch vielen von ihren älteren Hits. Als Unterstützung hatten die drei Placebo-Mitglieder noch Fiona Brice mit dabei, welche sie mit Keyboard, Violine, Percussion und Background-Gesang unterstützte sowie Nick Gavrilovic mit Gitarre, Keyboard und Background-Gesang.
Placebo live am Openair Lumnezia 2014 mit Fiona Brice und Nick Gavrilovic
Seit der neue Schlagzeuger Steve Forrest am Start ist tönen auch die alten Hits der Band wieder jünger und knackiger - er hat der Band wieder neues Leben eingehaucht und frischen Wind hinein gebracht, was man in folgenden Videos von Placebo Autritt am Openair Lumnezia unschwer erkennen kann.

Placebo - The bitter End - ein alter Klassiker



Placebo - Rob the Bank vom neuen Album: Loud like Love



Alles in allem ein wunderbares Openair in einem sehr speziellen Ambiente mit frischer Bergluft in luftiger Höhe. Bis zum nächsten Mal, wir kommen gerne wieder! :-)

Aufbauarbeiten für Stars in Town 2014 laufen

Die Aufbauarbeiten für das Stars in Town Festival auf dem Schaffhauser Herrenacker laufen bereits auf Hochtouren. Das Openair findet dieses Jahr schon zum fünften Mal auf dem Schaffhauser Herrenacker statt. Auf dem folgenden Bild kann man bereits gut die Aufbauarbeiten der V.I.P. Tribüne (Hospitality Angebot) mitverfolgen.

Stars in Town 2014 - Aufbauarbeiten Herrenacker Schaffhausen (Quelle: Twitter SiT).
Das Stars in Town Festival Schaffhausen findet vom 6. bis und mit 9. August 2014 auf dem Herrenacker in Schaffhausen statt. Der erste Tag mit DeWolff, Uria Heep, Status Quo sowie der Samstag mit Ira May, Alex Hepburn und Amy MacDonald sind bereits augebucht. Zum Glück gibt's noch Tickets für den Freitag mit Tom Odell und Jan Delay - also schnell zugreifen!
Das Timetable des Stars in Town 2014 auf dem Herrenacker in Schaffhausen