Dienstag, 23. März 2010

Trickdiebe in Schaffhausen

Nicht jeder Hilfsbereite ist wirklich hilfsbereit - so vor kurzem wieder mal feststellbar auf dem Brühlmann Parkplatz (das quadratische Ding vor dem Schwabentor):

Am Donnerstagnachmittag (18.03.2010) wurde in der Stadt Schaffhausen ein deutsches Touristenehepaar Opfer eines Tickdiebstahls. Die Schaffhauser Polizei sucht mögliche Zeugen.


Um 18.00 Uhr am Donnerstagnachmittag (18.03.2010) wurde ein älteres Touristenehepaar durch einen unbekannten Mann auf dem Brühlmann-Parkplatz in der Stadt Schaffhausen auf einen angeblichen Defekt an ihrem Auto hingewiesen. In der Tat befand sich unter dem Auto des deutschen Ehepaares eine kleine Öllache.

Während das Ehepaar den angeblichen Defekt am Fahrzeug begutachtete, muss es dem Unbekannten gelungen sein, die im Auto deponierte Handtasche, die rund 7000.- Euro beinhaltete, unbemerkt zu entwenden.

Wie sich später herausstellte - Überraschung, Überraschung - wies das Auto auch keinen Defekt auf (Medienmitteilung SHPol, Foto: nachgestellte Szene).

Montag, 22. März 2010

Schaffhauser Wetterfrosch Jörg Kachelmann in Haft

Jörg Kachelmann, der in Schaffhausen aufgewachsene Meterologe, Moderator und Journalist, wurde in Deutschland in Mannheim in Untersuchungshaft genommen. Er soll Anfang Februar 2010 seine Freundin nach einem heftigen Streit vergewaltigt haben. Da sich der Tatverdacht erhärtete und wegen Fluchtgefahr wurde Jörg Kachelmann dann in Untersuchungshaft genommen, als er am Wochenende am Frankfurter Flughafen ankam. Die Tat soll sich in seiner deutschen Wohnung im Rhein-Neckar-Kreis zugetragen haben. Bild: René Mettke, Creativ Commons Lizenz Wikimedia.

Die ARD, für die er seit 20 Jahren arbeitet, wurde ebenfalls von der Nachricht überrascht, hat aber schon eine Lösung parat: Das Wetter im Ersten werde halt für den Rest der Woche jemand anderer übernehmen - es gebe ja noch mehr Moderatoren von Meteomedia.

Der Rechtsanwalt von Jörg Kachelmann wies die Anschuldigungen übrigens zurück. Die Vorwürfe seinen nicht korrekt, frei erfunden und würden jeglicher Grundlage entbehren.

Jörg Kachelmann verbrachte seine Jugend in Schaffhausen und dürfte vielen noch von seiner Zeit beim Schaffhauser Radio Munot bekannt sein. Wie immer gilt es bei solchen Sachen die Unschuldsvermutung zu beachten: Bevor nicht das Gegenteil bewiesen ist, gilt Jörg Kachelmann ganz klar als unschuldig.

Der schweizer Zigarettenindustrie geht es blendend

Das Rauchverbot kommt, in der Schweiz rauchen nur noch ca. 28% der Bevölkerung. Doch der schweizer Zigarettenindustrie geht es blendend. Es wird zwar in der im Film beschriebenen Fabrik nur noch zu 20% für die Schweiz produziert, dafür tun sich aber neue Märkte in Thailand und Afrika auf. Mit der Steigerung des Wohlstandes steigt dort auch der Zigarettenkonsum - und die ersten Aufklärungskampagnen haben die Entwicklungsländer erst noch vor sich. Eine Goldgrube für die Schweizer Zigarettenindustrie, welche noch reichlich Potential bietet. Mal schauen, ob die schweizer Industrie künftig dann dorthin auch noch Chemotherapie und co. exportiert - das wäre eine weitere Goldgrube ;-)



Wer die ganze Dok vom Schweizer Fernsehen anschauen möchte, kann das hier tun. Sie ist recht unterhaltsam - unter anderem wollen sie dort auch die Protagonisten aus den alten Zigarettenwerbungen (Malboro Cowboy und co.) aufsuchen - doch wen wundert's - leider vergeblich ;-)

Samstag, 20. März 2010

Digitalisierung der Schaffhauser Nachrichten

Die Zeitung: "Schaffhauser Nachrichten" wird alle ihre alten Ausgaben schon bald digital im Internet zur Verfügung stellen können. Dazu werden rund 150 Jahrgänge von einer Deutschen Firma eingescannt (ja, richtig, irgend jemand wird ein Jahr lang so ziemlich nichts anderes mehr machen als jeden Tag Zeitungen einscannen ;-).

Das Projekt heisst "SN Digital" und führt zu einer Öffnung des SN Archivs seit 1861 für die Öffentlichkeit, welches aus ungefähr 700'000 Seiten besteht, die nun digitalisiert werden. Damit sollen die alten Dokumente auch für die Ewigkeit gesichert werden, da die ältesten Zeitungen im Archiv sich langsam im Zerfall befinden. Die Nutzung des Archivs der Schaffhauser Nachrichten wird für den User kostenpflichtig sein. Alles Weitere im Beitrag des Schaffhauser Fernsehens:

Dienstag, 16. März 2010

Pete Bamboo - Etwas hat überlebt

Das Bandsterben hatte in Schaffhausen grassiert, vor allem SKA-Bands starben wie die Fliegen - eine nach der anderen am Laufmeter. Zum Schluss Erlag dann auch Plenty Enuff nach langer schwerer Krankheit der Seuche. Doch nun scheint es Licht am Horizont zu geben. Peter Bambus, im fernen Amerika auch als Pete Bamboo bekannt, scheint überlebt zu haben, wie dieses Foto eindrucksvoll unter Beweis stellt:

Ein paar neue Gesichter sind dabei, ein paar alte scheinen verschwunden zu sein (zum Beispiel ist der Dude auf obigem Promobild unauffindbar, welcher Zürich nicht mag und in der zwischenzeit eine Reise nach AlaSKA (alaskatheband.ch) unternommen hat...

Weitere Gerüchte gibt's zur Tonguetwister Band. Da die Zukunft der Bandräume ungewiss sei, plane man evtl. ein Revival-Konzert in alter Besetzung... Als Neugeburt hat das Schaffhauser Kantonsspital dann noch die Band: "The Slobbers" verzeichnet. Es geht also aufwärts...

Donnerstag, 11. März 2010

Streit um das Kapital in Schaffhausen

Ja, diesmal geht es nicht um Kapital im Sinne von Geldanlagen und um Steuersünder oder ähnliches, sondern um das Kunstwerk "Das Kapital" vom Künstler Joseph Beuys, welches einen der zentralen Kunstgegenstände in den Schaffhauser Hallen für Neue Kunst darstellt.

Gestern hat nun das Schaffhauser Kantonsgericht entschieden, dass die Hallen für Neue Kunst als Beklagte das Kunstwerk herausgeben müssen, da das Kunstwerk "Das Kapital" nicht im Eigentum der Hallen für neue Kunst, sondern im Eigentum der Klägerschaft stehe. Diese besteht aus zwei privaten Kunstsammlern, zu welchen auch der ehemalige Stiftungsratspräsident der Hallen für neue Kunst gehört. Auf Grund der Bekanntheit des Kunstwerkes, wurde hierzu erstmals in einem Zivilfall vom Schaffhauser Kantonsgericht aus eine Pressekonferenz gegeben. Die Hallen für Neue Kunst haben bereits angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzureichen. Der nun schon sechs Jahre dauernde Streit wird also so schnell noch nicht beigelegt werden können. Da das Rechtsmittel der Berufung die Rechtskraft des Urteils des Kantonsgerichtes hemmt, verbleibt das Kunstwerk zumindest vorerst weiterhin in den Hallen für Neue Kunst. Alles weitere im spannenden Beitrag des Schaffhauser Fernsehens:



Das Kapital ist in mehreren Räumen der Hallen für Neue Kunst aufgebaut und geht über zwei Stockwerke. Der weltberühmte Künstler Joseph Beuys schuf es im Jahre 1980 ursprünglich für die Biennale in Venenig. Vier Jahre später wurde es dann in Schaffhausen in den Hallen für neue Kunst nach dem Konzept von Joseph Beuys mit Hilfe des Gründers der Hallen, Urs Raussmüller, wiederaufgebaut. Urs Raussmüller ist der Auffassung, dass durch den Wiederaufbau neues Eigentum der Hallen für Neue Kunst am Kunstwerk entstanden sei.

Samstag, 6. März 2010

Gelateria El Bertin Schaffhausen wieder geöffnet

Es schneielet, es schneielet und trotzdem: Ab Heute hat die Gelateria El Bertin in der Schaffhauser Unterstadt endlich wieder geöffnet und zwar zu folgenden Öffnungszeiten:

Sonntag bis Donnerstag 12:00 bis 23:00 Uhr.
Freitag und Samstag 12:00 bis 24:00 Uhr.

Ab jetzt gibt es also bis Ende September 2010 wieder jeden Tag (auch an Feiertagen) feines Glacé...

Im Angebot sind die altbekannten und beliebten Sorten (Schoggi, Yoghurt, Yoghurt-Waldbeer, Vanille, Stracciatella, Heidelbeer, Espresso, Tiramisu, Banane, Haselnuss, Zimt, Mango, Zitrone und Pistache). Jedoch hat sich Gelatiere Reto Crola auch wieder ein paar neue Kreationen überlegt. So sind die Sorten "Apfel-Zimt" und „Farina Bona“ neu im Angebot. Bei Farina Bona handelt es sich um Maismehl, ein traditionelles Produkt aus dem Tessin. Das Eis soll nach Cornflakes bzw. Popkorn schmecken. Alles Weitere im Bericht vom Schaffhauser Fernsehen:

Mittwoch, 3. März 2010

Being Azem - vom Schaffhauser Tomislav Mestrovic

Being Azem, der Film über den schweizerischen Thaiboxer kosovo-albanischer Abstammung "Azem Maksutajs" vom Schaffhauser Filmemacher Tomislav Mestrovic kann derzeit im Schaffhauser Kinepolis angeschaut werden. Am kommenden Freitag, 3. März 2010 und am Samstag, 4. März 2010 finden jeweils zwei Vorstellungen statt und zwar immer um 20:00 Uhr und um 22:45 Uhr.

Zum Inhalt von "Being Azem":
Wir schreiben das Jahr 1994, Mailand: Innerhalb von nur drei Jahren erklimmt der neunzehnjährige Winterthurer Azem Maksutaj, nach der Schweizer- und Europameisterschaft, den Olymp des Thaiboxens und wird bis dahin jüngster Weltmeister - Being Azem erzählt die Geschichte eines aus einem Dorf im Kosovo stammenden Jungen und seinem Aufstieg in Winterthur zu einem der erfolgreichsten Thaiboxer der Welt und Stolz eines ganzen Volkes.

Nach einer sehr erfolgreichen Premiere mit begeisterten Zuschauern und sehr guten Feedbacks und Rezensionen in der Presse, läuft der Film in den Kinos aber leider nicht gut. In Winterthur sehen ihn im Schnitt nur 7 Leute pro Vorstellung. In Schaffhausen haben ihn am Wochenende im Kinepolis nur 14 Leute angeschaut. Wer sich den Film also gerne anschauen möchte, sollte dies am kommenden Wochenende machen. Ob der Film danach dann noch eine weitere Woche läuft ist fraglich. Alles weitere zum Filmstart und wie "Being Azem" sich danach an den Kinokassen entwickelt hat hier im interessanten Interview des Schaffhauser Fernsehens mit dem Schaffhauser Filmemacher Tomislav Mestrovic: