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Sonntag, 9. November 2014

Brand bei Erich Schlatter - Schaffhausen

Beim Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter scheint es gebrannt zu haben - folgendes Bild erreichte uns heute von einem Leserreporter... Mehr wissen wir auch noch nicht. Hoffentlich ist niemand verletzt worden.
Brand bei Erich Schlatter in Schaffhausen - Quelle: Leserreporter
Updates:
Verletzt wurde niemand. Weitere Updates folgen, sobald bekannt.

Updates von Radio Munot:

9. November 2014 - Radio Munot
"Der Schaffhauser Erich Schlatter ist heute erneut von der Polizei festgenommen worden. Wie die Schaffhauser Polizei auf Anfrage von Radio Munot bestätigt, habe Schlatter in der alten Trafostation im Ebnat ein Feuer entfacht. Wegen des starken Rauchs alarmierten Passanten die Polizei. Diese forderte Schlatter auf, das Feuer zu löschen. Nur kurze Zeit später brannte es in der Trafostation erneut, worauf die Feuerwehr ausrücken musste. Verletzt wurde niemand. Schlatter wurde in den letzten Monaten bereits mehrmals festgenommen."

10. November 2014 - Radio Munot
"Erich Schlatter befindet sich nach wie vor in Polizeihaft. Das bestätigte Anja Schudel von der Schaffhauser Polizei auf Anfrage von Radio Munot. Daran werde sich bis auf weiteres nichts ändern, so Schudel weiter. Erich Schlatter wurde gestern festgenommen, weil er in der alten Trafostation im Ebnat in Schaffhausen ein Feuer entfacht hat. Der Finanzbeistand von Erich Schlatter, Urs Wüthrich, geht davon aus, dass Erich Schlatter keine Absicht hatte, andere Personen und sich selbst in Gefahr zu bringen. Wie es mit Erich Schlatter weitergeht, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Schaffhauser Polizei sind noch nicht abgeschlossen."

10. November 2014 - Radio Munot
"Der gestrige Vorfall im Fall Erich Schlatter bilde für die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) eine Herausforderung, sagte die Präsidentin Christine Thommen. Schlatter hätte sich in den letzten Monaten ruhig verhalten. Die Herausforderung sei es nun, aus dem gestrigen Vorfall das richtige Fazit zu ziehen, sagte Thommen im Gespräch mit Radio Munot. Wie es genau mit Erich Schlatter weitergeht, sei noch unklar. Schlatter wurde gestern von der Polizei verhaftet, weil er in der alten Trafostation im Ebnat in Schaffhausen ein Feuer entfachtet hatte."

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Wie den Schaffhauser Nachrichten zu entnehmen ist, möchte die Stadt Schaffhausen an dem Sondersetting für Erich Schlatter festhalten. Auf dem Areal gibt es für Erich Schlatter einen Wohnwagen, einen Baucontainer und das Trafohäusschen. Der Wohnwagen war als Schlafstätte gedacht, jedoch bewohnte er in letzter Zeit nur noch das Trafohäusschen, weshalb die Stadt versuchte, dieses winterfest zu gestalten. So wurde namentlich ein Holzofen installiert und trockenes Brennholz zur Verfügung gestellt. Erich Schlatter wollte aber lieber mit nassem Holz aus dem Wald anfeuern, was zu grösserer Rauchentwicklung führte. Ausserdem hat er Feuer im grossen Stil entfacht.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass sich Erich Schlatter offenbar in Restaurants verköstigen geht, ohne die Rechnung zu begleichen. So ist der Weltwoche zu entnehmen, dass er sich unter dem Pseudonym Baron von Hornburg Esterházy im süddeutschen Koblenz ein Festbankett servieren lassen haben soll, ohne die Rechnung zu bezahlen. Den Namen Baron von Hornstein benutzte er bereits beim Flyer zur Eröffnung seines 24H Thermalbades im August 2014. Das Adelsgeschlecht Hornstein gehört zum schwäbischen Uradel und war hier in der Region ansässig, namentlich auf dem Hohenstoffeln. Esterházy ist der Name einer alten, bedeutenden ungarischen Magnatenfamilie, die in einer Linie seit 1687 als reichsfürstliches Haus zum Hochadel zählt.

Sofern möglich, möchte die Stadt Schaffhausen am Sonderstetting für Erich Schlatter im Ebnat festhalten. Ob dies möglich sein wird, wird derzeit von den zuständigen Behörden abgeklärt. Das Sondersetting soll eine Alternative zur Obdachlosigkeit darstellen. Beinahe täglich schauten Mitarbeiter der Stadt vorbei, eine 24-Stunden-Betreuung sei aber weder möglich, noch würde eine solche von Erich Schlatter zugelassen werden, sagte Beat Schmocker - Bereichsleiter Soziales bei der Stadt Schaffhsauen - gegenüber den Schaffhauser Nachrichten.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Erich Schlatter wurde in Neuhausen festgenommen

Das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter wurde heute morgen in Neuhausen festgenommen, wie Radio Munot berichtet. Erich Schlatter soll dort in ein Restaurant eingedrungen sein und habe dann einen Eimer in Brand gesetzt. Dies hat die Schaffhauser Polizeisprecherin Anja Schudel gegenüber Radio Munot bestätigt.

Das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter - Foto: SRF DOK Reporter

Der Restaurantbesitzer habe anschliessend Erich Schlatter überwältigen können. Nun muss sich Schlatter wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung verantworten. Laut der Schaffhauser Polizei hat es bei dem Vorfall keine Verletzten gegeben. Erich Schlatter ist seit dem 16. Juli 2013 ein freier Mann, nach dem das Schaffhauser Kantonsgericht die stationäre Massnahme nicht verlängerte (siehe den damaligen Schaffhausen.net Blogeintrag).

Update: Hier noch die offizielle Polizeimeldung von SHPol:

15.01.2014
Neuhausen am Rhf./SH: Mann nach Hausfriedensbruch vorübergehend in Haft (SHPol/StA)
Am frühen Mittwochmorgen, 15.01.2014, hat sich Erich Schlatter unerlaubter weise in eine Liegenschaft in Neuhausen am Rheinfall begeben. In der Liegenschaft hat er in einem Metalleimer Holz angezündet, woraufhin es zu einer Rauchentwicklung gekommen ist. Dank sofortigem Einschreiten von Drittpersonen konnte Schlimmeres verhindert werden. Erich Schlatter wurde vorübergehend in Polizeihaft genommen.

Um 05.30 Uhr am Mittwoch (15.01.2014) begab sich Erich Schlatter in eine unverschlossene Liegenschaft an der Zollstrasse in Neuhausen am Rheinfall. Durch eine aufmerksame Drittperson wurde dies festgestellt und der Liegenschaftsbesitzer informiert. Dieser konnte Erich Schlatter in der Folge im Innern des Gebäudes antreffen und festhalten, nachdem dieser in einem Metalleimer Holz angezündet hatte. Das Feuer konnte durch weitere Drittpersonen gelöscht werden.

Durch die alarmierte Patrouille der Schaffhauser Polizei konnte Erich Schlatter vorläufig festgenommen und der Polizeistation Schaffhausen zugeführt werden. Im Zuge dieser Amtshandlungen verhielt er sich den Polizisten gegenüber renitent. Nach Abschluss der polizeilichen Befragungen wurde Erich Schlatter im Verlaufe des Mittwochnachmittags, 15.01.2014, auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen aus der Polizeihaft entlassen. Erich Schlatter wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Schaffhauser Erich Schlatter in Untersuchungshaft

Wie Gestern bekannt wurde, soll sich Erich Schlatter nahe Valencia mittlerweile in Untersuchungshaft befinden, da er verdächtigt wird, einen anderen Schweizer umgebracht zu haben. Der Schweizer sah Erich Schlatter im Fernsehen in den DOK-Reportagen des Schweizer Fernsehens und ist ihm nach dem Ansehen der zweiten Erich Schlatter Dokumentation begeistert nach Spanien nachgereist. Er kannte Erich Schlatter anscheinend noch aus den 80er Jahren, hatte ihn aber nachher aus den Augen verloren. Mitte April 2009 reiste er zu Schlatter nach Valencia und verbrachte mit ihm dort gemeinsam sechs Wochen. Am 29. Mai war der Besucher in Valencia tot aufgefunden worden. Er wurde erschlagen. Erich Schlatter beteuert seine Unschuld und selbstverständlich gilt auch in Spanien die Unschuldsvermutung. Auch in Schaffhausen wurde Erich Schlatter schon einmal des Mordes verdächtigt, war jedoch dann erwiesernermassen unschuldig. Da er in Schaffhausen aber anderweitig straffällig wurde, war Schlatter damals zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die Freiheitsstrafe wurde zugunsten einer stationären Massnahme in Rheinau aufgeschoben. Schlatter flüchtete dann im Jahr 2006 aus der psychiatrischen Klink in Rheinau. Alle weiteren Informationen hier in dieser spannenden neuen Ausgabe von Schaffhausen Aktuell, der neuen News-Sendung des Schaffhauser Fernsehens inkl. Interview zum Fall Erich Schlatter mit dem Redaktor Robin Blanck von den Schaffhauser Nachrichten (ab Zeitindex 1:58 geht's um Schlatter, vorher geht es noch um den Schaffhauser Spitzensportler Patric S., der ebenfalls unter Mordverdacht steht).



Einen Tag später gab es noch weitere Sendung des Schaffhauser Fernsehens zum Thema Erich Schlatter inkl. Interview mit den Schaffhauser Stadtpräsidenten Thomas Feurer.



Hier gibt's noch das vollständige Interview des Schaffhauser Fernsehens mit dem Stadtpräsidenten Thomas Feruer, welches oben im Film ausschnittsweise gezeigt wird:

Mittwoch, 18. Februar 2009

Erich Schlatter - Schräger Vogel auf der Flucht - Teil 2

Das Schaffhausr Stadtoriginal Erich Schlatter ist zurück! Das Schweizer Fernsehen strahlt nun die Fortgesetzung des ersten Teils von: Erich Schlatter - Ein schräger Vogel auf der Flucht aus.

Erich Schlatter war während Jahrzehnten das Stadtoriginal von Schaffhausen und ist nun seit bald drei Jahren auf der Flucht. Fast vier Jahre sass er wegen mehrfacher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Drohung und Gewalt gegen Beamte im Gefängnis und in der geschlossenen Psychiatrie. Im Juli 2006 ist er dann schliesslich aus dem Psychiatriezentrum Rheinau abgehauen und von da an untergetaucht. Er möchte sich wie seine Vorfahren ernähren, isst alles nur roh, kocht nicht, denn kochen tötet. Für die Schaffhauser Behörden gilt er als Querulant, Störefried und Risiko für die Gesellschaft. Doch Schlatter hat in Schaffhausen auch Freunde. Sie halten ihn wohl für verschroben, aber gemeingefährlich sei er nicht. Was er brauche sei Hilfe und keinen Knast.

Im Rahmen der Serie "Fortsetzung folgt...“ des Schweizer Fernsehens hat der Reporter Christian Lipp das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter nicht nur in seinem Exil in Frankreich, sondern neuerdings sogar auch noch in Spanien aufgestöbert. Dabei traf er auf einen Erich Schlatter ohne Geld, der nur aus dem Müll und von milden Gaben lebt. Aber es gehe ihm doch besser als in der Psychiatrie. Ein Bericht über einen Menschen, der nicht den Normen entspricht, über seine Freunde, die ihm helfen wollen und über die Behörden, die mit ihm zu tun hatten.


Der zweite Teil von: Erich Schlatter - Ein schräger Vogel auf der Flucht läuft am Freitag, 27. Februar 2009 um 21:00 Uhr auf SF1. Wiederholt wird die Sendung am Samstag, 28. Februar 2009 um 05:45 Uhr auf SF1 und am Sonntag, 1. März 2009 um 14:00 Uhr auf SF1.

Weitere Informationen, Kommentare und Hinweise zum ersten Teil, der im Ramen der Reporter Reihe des Schweizer Fernsehens gesendet wurde, gibt es hier:

Erich Schlatter, ein schräger Vogel auf der Flucht, Teil 1

Wer den ersten Teil damals nicht gesehen hat, kann dies jederzeit nachholen. Das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter gibt es nämlich in der Zwischenzeit sogar auf YouTube und zwar hier:



Update:
Den neuen zweiten Teil kann man mittlerweile ebenfalls online anschauen, siehe hier: Erich Schlatter Teil 2.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Urs Wüthrich - Finanzbeistand von Erich Schlatter im TV

Urs Wüthrich, der Finanzbeistand Erich Schlatters, war gestern bei Robin Blanck zu Gast im Schaffhauser Fernsehen SHF. Zunächst erklärte er, wieso er überhaupt im Fernsehen auftrete, schliesslich sei er ja als Beistand grundsätzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Jedoch sei es der explizite Wunsch Erich Schlatters, dass er hier im Fernsehen auftrete. Zudem sei der Auftritt aus seiner Sicht der Sache zumindest nicht abträglich, nachdem die Auseinandersetzung mit den Behörden nicht so kooperativ verlaufen sei, wie sie es sich vorgestellt hätten. Durch einen Auftritt im Fernsehen werde seiner Auffassung nach sicher nichts mehr kaputt gemacht. Normalerweise würde man aber solche Fälle bei Uneinigkeit über die Justiz lösen und nicht parallel dazu auch noch in den Medien auftreten. Im Fall Erich Schlatter scheine ihm ein Auftritt in den Medien aber gerechtfertigt zu sein.
Urs Wüthrich, Erich Schlatters Finanzbeistand, zu Gast im SHF. Foto: SHF.
Urs Wüthrich ist der Auffassung, dass das Experiment: "Erich Schlatter in der Freiheit" nicht gescheitert sei, sich aber in einer schwierigen Phase befinde. Die Eskalationen, insbesondere die Vorfälle in Schaffhausen, bei den Feuer involviert gewesen sei, wären für ihn nicht ganz überraschend gekommen. Sie hätten die Behörden schon Ende August 2013 und danach kontinuierlich bis in den Spätherbst hinein mehrfach mündlich und schriftlich darauf hingewiesen, dass Erich Schlatter kein Obdach habe. Als es kälter wurde, habe sich dieses Problem selbstverständlich akzentuiert. Bei Minustemperaturen käme auch Erich Schlatter, der ja im Übrigen hart im nehmen sei, an seine Grenzen. Urs Wüthrich ist sich sicher, dass die Wahrscheinlichkeit der Beteiligung Erich Schlatters bei den Feuer-Vorfälle sehr viel niedriger gewesen sei, wenn er eine Unterkunft gehabt hätte.

Nach dem sich Erich Schlatter Ende Oktober 2013 in Urs Wüthrichs Elternhaus unangebracht verhalten habe, habe die Notfall-Psychiaterin Frau Dr. Möckli eine fürsorgerisch Unterbringung für Erich Schlatter angeordnet. Die aufgebotene Schaffhauser Polizei hätten ihn dann ins Psychiatriezentrum Breitenau gebracht. Nach etwa einer Stunde sei er aber dort ohne Rücksprache mit ihm (Wüthrich) oder Frau Dr. Möckli wieder frei gelassen worden, da die Zuständigen in der Breitenau keinen Grund für eine fürsorgerische Unterbringung gesehen hätten. Dies sei ihm unverständlich und er empfinde es auch als irritierend.

Bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde in Schaffhausen habe es eine erste Anhörung Erich Schlatters erst nach dem Vorfall im Aargau gegeben. Dies sei aus Sicht von Urs Wüthrich zu spät gewesen, da sie eine Anhörung schon vorher beantragt hätten, diese aber erst nach der Eskalation stattgefunden habe. Nach der Befragung hätten die Schaffhauser Behörden gefunden, Erich Schlatters Vorstellungen hinsichtlich des Wohnens würden so weit vom Machbaren abweichen, dass nichts für ihn unternommen werden könne. Dies empfindet Urs Wüthrich als falsch, denn wenn jemand einen psychischen Schwächezustand oder Auffälligkeiten habe, deren Vorhandensein bei Erich Schlatter unbestritten sei - auch wenn dieser es anders sehen sollte - dürfe man nicht allein auf dessen Wort abstellen. Es sei ja gerade das Merkmal eines psychischen Extremzustandes, dass man den Betreffenden nicht einfach fragen könne, ob es ihm gefalle, dann sagt er nein und man entlasse ihn. Es wäre absurd, wenn man so vorgehen würde und dann bräuchte man auch kein Erwachsenenschutzrecht und keine Psychiatrie mehr.

Das gesamte SHF Interview von Robin Blanck mit Urs Wüthrich, dem Finanzbeistand von Erich Schlatter, kann man sich hier anschauen:


Dienstag, 11. Februar 2014

Erich Schlatter - Hochsicherheitstrakt Rheinau

Wie die Schaffhauser Nachrichten per Twitter melden, wird Erich Schlatter in den Hochsicherheitstrakt des Psychiatriezentrums Rheinau verlegt.
Erich Schlatter aus Schaffhausen - Foto: SRF1
Nach der Festnahme von Erich Schlatter am 29. Januar 2014 (siehe Blogbeitrag) durch die Schaffhauser Polizei wurde er zunächst im Schaffhauser Gefängnis untergebracht. Wie Erich Schlatters Finanzbeistand Urs Wüthrich gegenüber den Schaffhauser Nachrichten sagte, biete das Schaffhauser Gefängnis für therapeutische Betreuung jedoch keinen Platz und kein Personal. Laut den Schaffhauser Nachrichten wird Erich Schlatter nun in den Hochsicherheitstrakt des Psychiatriezentrums in Rheinau verlegt. Dort war Schlatter auch schon, nach dem er im August 2010 von Spanien an die Schweiz ausgeliefert wurde (siehe Blogbeitrag).

Der Entscheid für die Verlegung Schlatters nach Rheinau ist gestern durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Schaffhausen (KESB) ergangen. In der Anhörung vor der KESB wurde von einer Dauer von vier bis sechs Wochen gesprochen. Wie Urs Wüthrich den Schaffhauser Nachrichten sagte, wolle man sich nicht gegen eine kurzfristige Unterbringung als solches wehren, wohl aber gegen den Vollzug im Hochsicherheitstrakt des Psychiatriezentrums Rheinau. Der Ort sei für Erich Schlatter stark vorbelastet und zudem sei er nicht hochgefährlich, sondern weise nur eine niedrige bis mittlere Gefährlichkeit auf. Es sei sehr ungewöhnlich, dass eine fürsorgerische Unterbringung in einem Hochsicherheitstrakt durchgeführt werde. Der Arzt, auf dessen Gutachten sich der Entscheid der KESB stütze, habe den Hochsicherheitstrakt selbst noch gar nie gesehen. Zudem sei die Unterbringung dort für den Steuerzahler unverhältnismässig teuer und schlage mit über 1'500 Fr. pro Tag zu Buche.

Update: Wie Erich Schlatters Finanzbeistand Urs Wüthrich heute gegenüber Radio Munot sagte, werde er den KESB Entscheid der Unterbringung im Psychiatrie Zentrum Rheinau vor dem Schaffhauser Obergericht anfechten. Aus seiner Sicht sei diese Unterbringung die schlimmstmögliche für Schlatter. Das Psychiatrie Zentrum sei wahrscheinlich nicht eingerichtet für Personen wie Erich Schlatter, welche eine fürsorgerische Unterbringung bräuchten. Solche Personen hätten mehr Rechte, als eine Person im Strafvollzug. Anders sieht dies die Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Schaffhausen, Christine Thommen. Wie sie gegenüber Radio Munot sagte, sei die Unterbringung in Rheinau eine angemessene Lösung und das Psychiatriezentrum Rheinau werde dem Schutzbedürfnis von Schlatter und dem Schutzbedürfnis von Dritten am Besten gerecht. Erich Schlatter soll für die nächsten vier bis sechs Wochen im Psychiatriezentrum Rheinau untergebracht werden.

Freitag, 31. Januar 2014

Fürsorgerische Unterbringung für Erich Schlatter

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Schaffhausen KESB hat gestern (Donnerstag, 30. Januar 2014) eine fürsorgerische Unterbringung für Erich Schlatter angeordnet, wie die Schaffhauser Polizei und die Staatsanwaltschaft Schaffhausen gemeinsam mitteilen.

Erich Schlatter aus Schaffhausen - Bild: Sendung Reporter SRF1.
Die fürsorgerische Unterbringung wurde auf Grund von diversen Vorfällen in der jüngsten Vergangenheit angeordnet. Wie Polizeisprecherin Anja Schudel gegenüber Radio Munot bestätigte, ist Erich Schlatter auch für ein Feuer in einem Gewölbekeller in der Neustadt in Schaffhausen am vergangengen Dienstagabend verantwortlich. Zudem kam es am Mittwoch zu einem weiteren Vorfall, bei dem sich Erich Schlatter im Luftschutzraum eines Mehrfamilienhauses in Neuhausen aufgehalten hat. Erich Schlatter öffnete die Tür trotz Aufforderung der Polizei nicht. Die Tür musste dann gewaltsam durch die Polizei geöffnet werden, wobei Sachschaden entstand. Erich Schlatter musste aufgrund seines Widerstandes mithilfe eines Polizeihundes festgenommen werden. Dabei erlitt er Bissverletzungen und wurde in ärztliche Behandlung gebracht. Erich Schlatter wird sich für seine Taten vor der Schaffhauser Staatsanwaltschaft verantworten müssen. Wo sich Erich Schlatter momentan befindet und für wie lange er fürsorgerisch untergebracht wird, gab die Schaffhauser Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB nicht bekannt.

Hier noch die Polizeimeldung der Schaffhauser Polizei SHPol:

31.01.2014 Stadt Schaffhausen/Neuhausen am Rhf: Brandverursacher ermittelt (SHPol/StA)
In der Nacht auf Mittwoch, 29.01.2014 kam es in der Neustadt in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand (Zeugenaufruf vom 29.01.2014). In der Zwischenzeit konnte der Verursacher des Brandes ermittelt werden. Der Mann konnte durch die Schaffhauser Polizei mithilfe eines Diensthundes verhaftet werden. Anlässlich der Verhaftung zog sich der Mann Verletzungen zu.

Kurz vor 24.00 Uhr am späten Dienstagabend (28.01.2014) kam es in einem Gewölbekeller einer Altstadtliegenschaft in der Schaffhauser Neustadt zu einem Brand. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Der Hergang des Vorfalles sowie die hierfür verantwortliche Person waren zu diesem Zeitpunkt noch Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei (vgl. Medienmitteilung vom 29.01.2014).

Am Mittwochmorgen (29.01.2014) ging bei der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass sich eine Person in einem Luftschutzraum eines Einfamilienhauses in Neuhausen aufhalte. Die umgehend ausgerückten Polizeipatrouillen konnten vor Ort feststellen, dass die Tür des Luftschutzraumes im Keller von innen verriegelt war und sich eine Person darin aufhielt. Die Person wollte trotz mehrfacher mündlicher Aufforderung der Polizisten den Luftschutzraum nicht öffnen. Durch die Polizisten musste die Türe gewaltsam geöffnet werden, wobei Sachschaden entstanden ist.

Der Mann musste in der Folge aufgrund seines Widerstandes mithilfe eines Diensthundes der Schaffhauser Polizei festgenommen werden. Bei der Verhaftung erlitt der 64-jährige Bissverletzungen vom Diensthund. Zwecks Wundversorgung wurde er in ärztliche Behandlung gebracht.

Aufgrund erster Ermittlungen geht die Schaffhauser Polizei davon aus, dass sich der obdachlose Mann eine Schlafgelegenheit im Luftschutzkeller des Einfamilienhauses eingerichtet hat. Polizeiliche Abklärungen ergaben, dass der Mann zudem für das Entfachen des Feuers im Gewölbekeller an der Neustadt in der Stadt Schaffhausen verantwortlich ist. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) hat am Donnerstag, 30.01.2014 eine fürsorgerische Unterbringung für den Mann angeordnet. Er wird sich für die von ihm begangenen Delikte vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.

Sonntag, 1. März 2009

Erich Schlatter aus Schaffhausen - Teil 2

Erich Schlatter, das Schaffhauser Stadtoriginal, ist wieder da!

Der zweite Teil der Reportage des Schweizer Fernsehens über das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter kann nun online angeschaut werden. Erich Schlatter hat sich wirklich viel Mühe gegeben und hat sich doch sogar extra einen schönen Bart wachsen lassen.

In der neuen Reportage über Erich Schlatter hat man ihn in seinem neuen Aufenthaltsort, Valencia in Spanien, besucht, wo er auf einem verlassenen Mandarienenfeld lebt. Frankreich musste er leider in der Zwischenzeit verlassen, da das Haus, in dem er geduldet war, verkauft werden soll. So haben ihm seine Schaffhauser Unterstützer eine Reise nach Spanien finanziert. Dort lebt Erich Schlatter nun übergangsweise.

Als neue Ziele gibt Erich Schlatter jedoch nicht Schaffhausen an, sondern Südspanien, Portugal, Marokko und Senegal. Sogar Indonesien möchte er bereisen. Der schräge Vogel hat also noch viele Flüge vor! ;-) Alles weitere zum Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter in der neuen Reportage des Schweizer Fernsehens (zuerst kommen nochmals 25 Minuten der ersten Erich Schlatter Reportage, welche vor etwa 18 Monaten auf dem Schweizer Fernsehen Premiere feierte):

Mittwoch, 3. Juli 2013

Erich Schlatter - Keine Verlängerung der Massnahme

Heute um 14:00 Uhr fand vor dem Schaffhauser Kantonsgericht die öffentliche Verhandlung zum Fall Erich Schlatter statt. Die Verhandlung wurde einberufen, da die vom Kantonsgericht angeordnete Massnahme, in deren Vollzug sich Erich Schlatter derzeit befindet, alle 5 Jahre vom betreffenden Gericht überprüft werden muss. Diese Überprüfung durch das Schaffhauser Kantonsgericht stand nun heute, am Mittwoch 3. Juli 2013 um 14:00 Uhr, an.

Das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter - Foto: SRF DOK Reporter
Die Verhandlung mit Erich Schlatter dauerte bis etwa 16:00 Uhr. Danach hatte sich das Kantonsgericht zur Beratung zurückgezogen um dann schliesslich um 18:00 Uhr das Urteil zu verkünden. Das Kantonsgericht hat entschieden, dass die Massnahme nicht verlängert wird. Gegen diesen Entscheid kann die Staatsanwaltschaft Schaffhausen nun das Rechtsmittel ergreifen, ansonsten wird der Entscheid rechtskräftig. Falls die Staatsanwaltschaft kein Rechtsmittel einlegt, wird Erich Schlatter laut Radio Munot bereits in rund 20 Tagen ein freier Mann sein. Wie der zuständige Staatsanwalt Peter Sticher gegenüber Radio Munot sagte, überlege er sich in den nächsten Tagen, ob er das Rechtsmittel ergreifen werde.

Update: Staatsanwalt Peter Sticher hat kein Rechtsmittel ergriffen. Somit wurde der Entscheid des Kantonsgerichts rechtskräftig und Erich Schlatter ist seit Dienstag, 16. Juli 2013, ein freier Mann.

Weitere Infos zur Freilassung von Erich Schlatter auch hier im Fernsehbeitrag des Schweizer Fernsehens.



Nach eigener Aussage möchte Erich Schlatter nun erst einmal nach Frankreich reisen, um sich dort von den Strapazen zu erholen. Ob und wann er nach Schaffhausen zurückkehre sei offen.

Dienstag, 28. Mai 2013

Erich Schlatter informiert durch eigene Homepage

Der Schaffhauser Erich Schlatter informiert jetzt direkt über seine Homepage www.erichschlatter.ch über seinen Fall. Derzeit befindet er sich in der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf, wie auch aus der Kontaktadresse auf seiner Homepage zu entnehmen ist:

Kontakt:
Erich Schlatter
Strafanstalt Pöschwies
Roosstrasse 49
8105 Regensdorf

Die Rubriken "Das Urteil" und "Lebenslauf" auf seiner Homepage wurden durch Erich Schlatter selbst verfasst und enthalten seine persönlichen Erinnerungen. Die Beiträge in den übrigen Rubriken wurden laut Homepage von der promovierten Historikerin Lea Haller, welche aktuell als Gastwissenschaftlerin am Département d'Histoire de Sciences Po in Paris tätig ist, professionell recherchiert.

Erich Schlatter aus Schaffhausen - Bild: SRF DOK Reporter
Erich Schlatters letzte von ihm selbst gewählte Destination war Valencia in Spanien, wo er in einem Orangenhain lebte. Schlussendlich hatte er in Valencia wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft gesessen und wurde am 9. August 2010 an die Schweiz ausgeliefert. Die Strafuntersuchung in Valencia war zuvor offenbar aus Mangel an Beweisen eingestellt worden.

Nach seiner Rückkehr in die Schweiz wurde Erich Schlatter zunächst im Hochsicherheitstrakt der Klinik Rheinau untergebracht. Am 12. März 2013 wurde er dann durch einen Entscheid des Amtes für Justiz und Gemeinden Schaffhausen in die Massnahmestation der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf verlegt. Grund dafür war ein Gutachten, was besagte, dass eine Unterbringung in Rheinau nicht mehr unbedingt nötig sei.

Alle 5 Jahre muss die vom Kantonsgericht Schaffhausen angeordnete Massnahme, in deren Vollzug sich Erich Schlatter derzeit befindet, vom Gericht überprüft werden. Diese Überprüfung durch das Schaffhauser Kantonsgericht steht demnächst an. Dabei wird entschieden, ob die Massnahme nochmals um 5 Jahre verlängert wird, oder aber die Massnahme aufgehoben bzw. eine andere Unterbringung angeordnet wird.

Da laut Erich Schlatters Homepage dessen Anwalt, Martin Schnyder, eine öffentliche Anhörung beantragt hat, ist davon auszugehen, dass die Verhandlung vor dem Schaffhauser Kantonsgericht frei zugänglich sein wird. Sobald wir neue Informationen haben, werden wir auf Schaffhausen.net darüber berichten.
UPDATE: Die öffentliche Verhandlung ist am Mittwoch, 3. Juli 2013, um 14:00. Weitere Infos.

Das Schweizer Fernsehen SRF hat übrigens den ersten Teil der Dokumentation über Erich Schlatter mit dem Titel "Ein Schräger Vogel auf der Flucht" nach einer zwischenzeitlichen Löschung wieder aufgeschaltet. Die Reportage kann man sich hier anschauen:

Donnerstag, 16. Januar 2014

Erich Schlatter - Finanzbeistand fordert Massnahmen

Urs Wüthrich, der als Finanzbeistand von Erich Schlatter aktiv ist, fordert weitergehende Massnahmen durch die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde in Schaffhausen, wie er gegenüber Radio Munot sagte. Dadurch soll Erich Schlatter besser betreut werden können. Die letzten Monate hätten ja gezeigt, dass die aktuelle Betreuung für Erich Schlatter nicht ausreiche. Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde solle umfassend abklären, ob Erich Schlatter weitere Hilfe benötige. Einen entsprechenden Antrag wolle Urs Wüthrich in den kommenden Tagen bei der Behörde einreichen.
Der Schaffhauser Erich Schlatter - Bild: SRF1

Das bekannte Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter ist seit dem 16. Juli 2013 ein freier Mann, nach dem das Schaffhauser Kantonsgericht die stationäre Massnahme nicht verlängerte (siehe den damaligen Schaffhausen.net Blogeintrag). Seit diesem Zeitpunkt ist Erich Schlatter mehrfach aufgefallen.

So war er gestern unerlaubt in eine Liegenschaft in Neuhausen eingedrungen und hatte dort ein Feuer in einem Metalleimer entfacht (Schaffhausen.net Blogeintrag) und im September 2013 fragte er im Kanton Aargau nackt nach Alteisen und flüchtete danach betrunken in seinem Mercedes vor der Polizei (Schaffhausen.net Blogbeitrag).

Dienstag, 10. August 2010

Erich Schlatter - Ein Stadtoriginal kehrt zurück

Irgendwann kommen sie alle zurück. Der Schaffhauser Erich Schlatter ist am Montag, 9. August 2010, an die Schweiz ausgeliefert und den Schaffhauser Behörden übergeben worden.

Zuvor hatte Erich Schlatter in Valencia wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft gesessen. Wie es aussieht konnte diese Tat Erich Schlatter jedoch nicht nachgewiesen werden und somit kommt die Unschuldsvermutung zum Tragen. Am Montag wurde nun das Schaffhauser Stadtoriginal - begleitet von Mitgliedern der Schaffhauser Polizei - in die Schweiz zurück geflogen. Erich Schlatter hat sich seit seiner Flucht aus der psychiatrischen Klinik in Rheinau im Jahre 2006 nicht mehr in der Schweiz aufgehalten und lebte in Frankreich und Spanien. Weiteres zu Erich Schlatter in früheren Beiträgen auf dem Blog:

Schaffhauser Erich Schlatter in Untersuchungshaft


Erich Schlatter im Schaffhauser Fernsehen

Samstag, 27. Juni 2009

Schweizer Fernsehen löscht Erich Schlatter Videos

Nach dem bekannt wurde, dass der Schaffhauser Erich Schlatter in Spanien einen Mann umgebracht haben soll und es Kritik an den zwei Reportagen des Schweizer Fernsehens zu Erich Schlatter gab, hat das Schweizer Fernsehen nun sämtliche Erich Schlatter Reportagen im Internet gelöscht.

Die Kritiker warfen dem Schweizer Fernsehen vor, dass die Reportagen den Fall Erich Schlatter verharmlosen und Schlatter nur als originellen Typ darstellen würden, der von den Schaffhauser Behörden ungerecht behandelt worden sei. Das Schweizer Fernsehen hatte die Reportage: Erich Schlatter - Ein schräger Vogel auf der Flucht - selbst auf YouTube hochgeladen und dort zum Anschauen zur Verfügung gestellt. Auf YouTube wurde die Reportage nun vom Schweizer Fernsehen gelöscht. Auch im Online-Archiv des Schweizer Fernsehens sind die Dokumentationen über Erich Schlatter nicht mehr zugänglich.

Freitag, 3. Juli 2009

Neues vom Schaffhauser Erich Schlatter in Spanien

Erich Schlatter sorgt in Schaffhauser wieder für Schlagzeilen. Die Schaffhauser Nachrichten haben ihren Redaktor Robin Blanck nach Valencia geschickt, um dem Fall Erich Schlatter genauer nachzugehen. Nach seiner Rückkehr war Robin Blanck beim Schaffhauser Fernsehen zu Gast und berichtete über seine Erkenntnisse in Spanien. Erich Schlatter befinde sich nach wie vor in Tavernes Blanques, einem Vorort von Valencia, in Untersuchungshaft. Seine naturverbundene Wohnung in der Orangenplantage sei mittlerweile verwüstet und zerstört worden. Ob dies bei der Durchsuchung durch die spanische Polizei oder durch andere Obdachlose, welche sich dort Fundstücke erhofften, passiert sei, sei unbekannt. Am Tag des Todes des Opfers sei es nach Zeugenaussagen zwischen Erich Schlatter und dem Opfer zu einem Streit gekommen. Schlatter habe sogar dem Wirt einer Bar, welche sie gemeinsam besucht hätten, gesagt, er solle die Polizei rufen, da sein Freund spinne. Der Wirt sei jedoch der Aufforderung nicht nachgekommen und habe Schlatter auf den nahe gelegenen Polizeiposten verwiesen. Ausserdem hätten die Zeugen auch über allgemeine und schon länger andauernde Unstimmigkeiten zwischen Erich Schlatter und seinem Besucher berichtet. Alles Weitere in diesem spannenden Interview des Schaffhauser Fernsehens mit dem Redaktor Robin Blanck von den Schaffhauser Nachrichten:

Montag, 30. September 2013

Erich Schlatter fragte nackt nach Alteisen

Wie der Blilck heute berichtet, wurde der Schaffhauser Erich Schlatter letzte Woche in Husen im Kanton Aargau verhaftet. Dort war Schlatter mit einem weissen Mercedes unterwegs und fragte nackt Personen nach Alteisen. Darauf hin hat eine Person die Polizei gerufen, welche kurze Zeit später eintraf und Erich Schlatter kontrollieren wollte.

Erich Schlatter - Foto: SRF DOK Reporter

Erich Schlatter lenkte jedoch die Polizisten ab und flüchtete in seinem Mercedes. Danach wurde er mit Blaulicht und Sirene von der Polizei durch mehrere Dörfer verfolgt, wobei er diverse Vergehen gegen das Strassenverkehrsgesetz beging. Nach rund elf Kilometern konnte Schaltter in Döttingen im Kanton Aargau durch eine Strassensperre gestoppt werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0.78 Promille. Nach zwei Nächten in Haft wurde Erich Schaltter entlassen. Es wurde ihm jedoch von der Erwachsenenschutzbehörde ein Beistand zur Seite gestellt. Schlatter war seit dem 16. Juli 2013 ein freier Mann, nach dem die Massnahme gegen ihn vom Schaffhauser Kantonsgericht nicht verlängert wurde (siehe damaligen Schaffhausen.net Blogeintrag).

Freitag, 1. August 2014

Erich Schlatter eröffnet 24H Thermalbad in Schaffhausen

Es geht wieder los... Das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter wird wieder aktiv in der Munotstadt. Sein neustes Projekt ist ein Thermalbad in Schaffhausen welches mit Wassertemperaturen von sage und schreibe bis zu 40° Celsius aufwarten kann, 24 Stunden immer geöffnet ist - ja, genau, auch in der Nacht - und über eine Caféteria, ein Restaurant - und ja sogar über ein Hotel mit nicht weniger als 100 Sternen verfügt. Um auch der Umwelt sorge zu tragen, wird einzig und allein Regenwasser verwendet. Alles hier nachzulesen auf dem Flyer, welche Erich Schlatter in alter Manier (Kochen tötet!!!) in der Stadt Schaffhausen aufhängt.
Neueröffnung: Das 24 Stunden Thermalbad von Erich Schlatter in Schaffhausen
Bei den hundert Sternen hat es sich Erich Schlatter nicht nehmen lassen, nicht nur die Zahl aufzuschreiben, sondern auch noch die einzelnen Sternlein abzudrucken. Nach 16 Sternen ist ihm aber offenbar die Luft ausgegangen. Aus dem Zettelchen ergibt sich auch ein weiterer Name, den Erich Schlatter nun für seine Aktivitäten benutzt: Baron von Hornstein. Zudem hört er jetzt auch auf den zauberhaften Namen: Monsignore Angelo Corleone - ein Name wie Silberklang! Wir hatten leider noch keine Gelegenheit, beim neuen Schaffhauser Thermalbad des Herrn Barons vorbeizuschauen. Wer das schon gemacht hat, der möge seine Erlebnisse bitte hier als Kommentar für die Nachwelt festhalten.

Freitag, 10. Juli 2009

Erich Schlatter im Schaffhauser Fernsehen - Teil 4

Erich Schlatter ist weiterhin die Top-Story beim Schaffhauser Fernsehen. Wie dort berichtet wird, liegt der Zeitschrift "Beobachter" nun das letzte E-Mail des Opfers vor. In diesem habe das Opfer dem Schaffhauser Erich Schlatter grosse Vorwürfe gemacht. In der neuen Ausgabe des Schweizer Fernsehens erläutert Robin Blanck, welcher Redaktor bei den Schaffhauser Nachrichten ist, die Bedeutung des E-Mails für den weiteren Strafprozess. Erich Schlatter selbst habe im übrigen auch massenweise E-Mails an seine Helfer in der Schweiz verschickt. Anscheinend sei aber das Verhältnis zwischen Schlatter und seinem Helferkreis in letzer Zeit immer schlechter geworden. Alles Weitere im neuen Bericht des Schaffhauser Fernsehens: Erich Schlatter Teil 4, welcher hier angeschaut werden kann:

Mittwoch, 20. November 2013

Erich Schlatter sucht Wohnung in Schaffhausen

Das Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter sucht offensichtlich derzeit eine Wohnung in Schaffhausen. Wie aus dem nachfolgenden Zettel herauszulesen ist, welcher für jedermann sichtbar in Schaffhausen hängt, interessiert sich Erich Schlatter gerade für eine Wohnung in der Repfergasse 14 in Schaffhausen. Das Interesse von Erich Schlatter an der obersten Wohnung wurde offenbar schon vor Wochen gegenüber dem Vermieter bekundet, doch anscheinend hat dieser noch nicht reagiert...


Ende September 2013 war Erich Schlatter noch im Aargau unterwegs, siehe unseren damaligen Schaffhausen.net Blogeintrag.

Montag, 10. Juni 2013

Erich Schlatter - Öffentliche Verhandlung am 3. Juli 2013

Wie Erich Schlatter auf seiner Homepage www.erichschlatter.ch bekannt gibt, wird die öffentliche Verhandlung über seinen Fall beim Kantonsgericht Schaffhausen am Mittwoch, 3. Juli 2013 um 14:00 Uhr im Kantonsratssaal am Rathausbogen 10 in Schaffhausen stattfinden.

Der Schaffhauser Erich Schlatter - Foto: DOK Reporter SRF
Der Begriff "öffentliche Verhandlung" bedeutet, dass jedermann der Verhandlung beiwohnen kann. Man muss sich lediglich rechtzeitig, das heisst bis 14:00 Uhr, beim Gerichtssaal in Schaffhausen eingefunden haben. Da der Fall in Schaffhausen und auch schweizweit für grosses Aufsehen gesorgt hat, dürfte das Interesse an der Verhandlung - auch von den Medien - überdurchschnittlich gross sein. Immerhin hat Christian Lipp vom Schweizer Fernsehen SRF im Rahmen der Reporter Serie zwei Dokumentationen über Erich Schlatter gedreht.

Die Verhandlung vor Kantonsgericht wird einberufen, da die vom Kantonsgericht angeordnete Massnahme, in deren Vollzug sich Erich Schlatter derzeit befindet, alle 5 Jahre vom betreffenden Gericht überprüft werden muss. Diese Überprüfung durch das Schaffhauser Kantonsgericht steht nun am Mittwoch 3. Juli 2013 um 14:00 Uhr an. In Folge der Anhörung wird dann entschieden, ob die Massnahme nochmals um 5 Jahre verlängert wird, oder aber die Massnahme aufgehoben bzw. eine andere Unterbringung angeordnet wird.

Dienstag, 10. August 2010

Erich Schlatter ist wieder in der Schweiz

Der Schaffhauser Erich Schlatter ist mittlerweile wieder in der Schweiz. Zunächst wurde er im Schaffhauser Gefängnis untergebracht und später in den Hochsicherheitstrakt des Psychiatriezentrums Rheinau verlegt. In Schaffhausen weckt die Rückkehr von Erich Schlatter alte Erinnerungen und sorgt wieder für viel Gesprächsstoff. Das Schaffhauser Fernsehen hat sich bei den Schaffhauser Anwohnern umgehört.