Donnerstag, 16. Januar 2014

Erich Schlatter - Finanzbeistand fordert Massnahmen

Urs Wüthrich, der als Finanzbeistand von Erich Schlatter aktiv ist, fordert weitergehende Massnahmen durch die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde in Schaffhausen, wie er gegenüber Radio Munot sagte. Dadurch soll Erich Schlatter besser betreut werden können. Die letzten Monate hätten ja gezeigt, dass die aktuelle Betreuung für Erich Schlatter nicht ausreiche. Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde solle umfassend abklären, ob Erich Schlatter weitere Hilfe benötige. Einen entsprechenden Antrag wolle Urs Wüthrich in den kommenden Tagen bei der Behörde einreichen.
Der Schaffhauser Erich Schlatter - Bild: SRF1

Das bekannte Schaffhauser Stadtoriginal Erich Schlatter ist seit dem 16. Juli 2013 ein freier Mann, nach dem das Schaffhauser Kantonsgericht die stationäre Massnahme nicht verlängerte (siehe den damaligen Schaffhausen.net Blogeintrag). Seit diesem Zeitpunkt ist Erich Schlatter mehrfach aufgefallen.

So war er gestern unerlaubt in eine Liegenschaft in Neuhausen eingedrungen und hatte dort ein Feuer in einem Metalleimer entfacht (Schaffhausen.net Blogeintrag) und im September 2013 fragte er im Kanton Aargau nackt nach Alteisen und flüchtete danach betrunken in seinem Mercedes vor der Polizei (Schaffhausen.net Blogbeitrag).

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wieso muss ein Beistand beim Obergericht erst solche Massnahmen einfordern? Wieso muss ein kranker Mensch solange ohne Hilfe und ausreichende Betreuung bleiben? Fehlte den Frauen von der KESB neben Interesse und Einfühlungsvermögen auch Kenntnis über ihren Aufgabenbereich? Wie konnten Sie seit letztem August wissen, dass eine ungenügende Betreuung bestand und eine ungenügende Form der Beistandschaft und nichts tun?

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