Montag, 28. Oktober 2013

Ein Zürcher in Schaffhausen - Tagesanzeiger Blog

Auf Tagesanzeiger.ch gibt es auch Blogs, darunter den "Stadtblog" und dort heisst der neuste Eintrag: "Ein Zücher in Schaffhausen" - und mit "ein Zürcher" ist der Verfasser des Blogeintrages, ein gewisser "Réda El Arbi" gemeint.

Das Restaurant Falken in Schaffhausen - die erste Station von Réda El Arbi

Besucht hatte Réda El Arbi Schaffhausen am letzten Samstag und er war alleine mit dem Zug von Zürich her angereist. Zunächst wunderte er sich, dass Schaffhausen am früheren Samstagabend so leer war. Dann entdeckte er das Restaurant Falken. Was ihm da als Raucher natürlich sehr schmeckte war das unglaublich grosse Fumoir im Erdgeschoss - es dürfte wohl die grösste Raucherfläche in der Schweiz sein. Dieses Erlebnis beschrieb er sehr ausschweifend, worauf es bereits zahlreiche Kommentare im Stadtblog gab, der Falken würde doch bestimmt die Gesetze nicht einhalten. So ist etwa zu lesen:

"Danke für den Hinweis zum Falken. Ich werde jemanden hinschicken, der überprüft, ob der Falken das Gesetze einhält (...)"

Doch, das tut er! Es gibt Unterschiede in den kantonalen Regelungen des Rauchverbotes und die des Kantons Schaffhausen sind eingehalten. Sonst hätte ja wohl auch schon längst jemand etwas unternommen, schliesslich ist die Situation nicht gerade neu und das Restaurant Falken ist auch nicht unbedingt irgendwo in einem Aussenquartier versteckt ;-).

Réda El Arbi gönnte sich im Falken ein Cordon Bleu für 26.-- Franken und stellte fest, dass die Preise in den Restaurants in Schaffhausen sehr ähnlich sind wie die in Zürich. Den Service im Restaurant Falken bezeichnete er als hervorragend und freundlich, ohne aufdringlich zu sein. Diese Feststellung brachte eine weitere Flut an Kommentaren im Blog von Leuten, die anscheinend schon einmal anderes erlebt haben. Hier zwei Beispiele:

"Die Wahrscheinlichkeit, dort so behandelt zu werden wie der Autor, ist klein, sehr klein. Unfreundlich und vergesslich sind nur die kleinste Auswahl unschöner Adjektive, die diese “Beiz” treffend beschreiben."

"Kann ich mich nur anschliessen! Ich will ja kein Falken-Bashing betreiben, aber es erstaunt doch sehr, dass das Servicepersonal auch freundlich und unaufdringlich sein könnte. Die Erfahrung eines mehrmaligen Besuches führt zum Gedanken, dass Réda El Arbi entweder zufällig den vernichtend seltenen Zeitpunkt erwischt hat, in welchem das Personal gut drauf war, oder dass das Personal tatsächlich gemerkt hat, dass ein Journi anwesend ist. Dass gewisse Geldbeträge von Seiten des (hier nicht genannten) Chefs des Falkens geflossen sind wollen wir mal nicht annehmen. ^^ (Keine Angst, ist nicht ernst gemeint. ;)"

Naja, wie so oft gibt es hier offenbar sehr verschiedene Auffassungen zu ein und demselben Restaurant... So oder so, dem Zürcher Blogschreiber hat der Falken jedenfalls sehr gut gefallen.

Zweite Station für den Besucher: Die Kammgarn in Schaffhausen

Danach war Réda El Arbi in der Kammgarn beim Steff la Cheffe Konzert. Auf dem Weg dort hin kam er noch an einer Bar vorbei, die "Bar" hiess. Hä?!? Äm welche meint er jetzt hier, schliesslich ist doch "Die Bar" geschlossen worden? Anscheinend gibt es noch ne andere. Naja, egal, weiter im Text. Das Publikum bei Steff la Cheffe bezeichnet er als "schüüch".

Nach dem Konzert ist er draussen vor der Kammgarm offenbar auf René Albrecht getroffen, den Präsidenten des TapTab Musikclubs. Diese Begegnung beschreibt Réda El Arbi so:

"Dann gesellte sich ein weiterer Schaffhauser zu uns und gab uns den Tipp, nachher nebenan noch ins «taptab», eine weitere Musikbar, reinzuschauen. Da würden noch zwei Bands spielen, eine aus Berlin. Und dann sei da noch eine Plattentaufe irgendwo im Städtchen und sonst gäbs auch noch ein Konzert woanders. Ich war beeindruckt. Im «taptab» fand ich dann heraus, dass der Tippgeber der Schlagzeuger von «Min King» ist."

Tja und eben auch der Präsident vom TapTab, weshalb er wohl auch gerne besagten Tipp gab ;-).

TapTab Schaffhausen - die dritte Station von Réda El Arbi

Die Konzerte im TapTab scheinen im gefallen zu haben und er war euphorisch, insgesamt für drei Konzerte nur 39.-- Franken ausgegeben zu haben. Nach einem Espresso im Bahnhofsbistro inkl. letzter Zigarette ging es um 2:00 Uhr zurück in Richtung Zürich.

Den ganzen unterhaltsamen Blogeintrag inkl. Kommentare kann man sich hier anschauen: http://blog.tagesanzeiger.ch/stadtblog/2013/10/28/ein-zuercher-in-schaffhausen/

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