Dienstag, 11. November 2008

Kleenex - Lass es raus

Bist du bereit, es raus zu lassen?

Kleenex, der brühmte Taschentücher-Hersteller hat eine interessante neue Kampagne lanciert mit dem Titel: "Kleenex - Lass es raus". Zur Kampagne wurde auch dieser emotionenweckende Video produziert:



Auf der Kleenex Homepage kann man dazu auch gleich noch einen interessanten EQ-Test machen und herausfinden, wie sensibel man eigentlich selber ist. Ist Sensibilität ein Synonym für Menschlichkeit oder Schwäche ? Möchte man, wenn man weint, jemanden der einen tröstet oder verzieht man sich lieber ins stille Kämmerlein. All diesen Fragen wird auf den Grund gegangen. Am Schluss erfolgt eine Einschätzung sowie Tipps, wie man wahrscheinlich noch besser durchs Leben kommen könnte. Mein Resultat: Eher Mr. Unsensibel, der seinen Gefühlen freien Laufen lassen sollte. Lass sie raus und du wirst dich besser, glücklicher und zufriedener fühlen. Das probier' ich gleich mal aus.

Des Weiteren hat jedermann bei Kleenex die Chance, ganz einfach Fr. 1'000.-- zu gewinnen. Die nächsten Verlosungstermine sind am 30. November und 31. Dezember 2008. Dazu kann man einfach einen kleinen Beitrag zum Thema Emotionen schreiben, z.B. was einem vor kurzem stark geärgert oder gefreut hat. Am Wettbewerb kann jedermann hier teilnehmen.

Natürlich wertet Kleenex die Ergebnisse der "lass es raus" Kampagne auch aus und hat interessante Sachen herausgefunden:

Die Mehrheit aller Befragten (37%) ist der Meinung, dass es der eigenen Generation einfacher fällt, Emotionen zu zeigen, als früheren Generationen. Weitere 23% sagen sogar, dass dies der eigenen Generation „viel einfacher“ fällt. Nur jede/r zehnte Befragte ist der Meinung, dass alle ungefähr gleich gut Emotionen zeigen können.

Als häufigste Gründe für letztmalige negative Emotionen werden spontan „Ärger über Kollegen/Familie/Freunde/usw.“ (17%) oder „Ärger in Beruf/bei Arbeit/usw.“ (15%) genannt sowie „Beerdigung/Trauerfeier“ (6%).

Als häufigste Anlässe für positive Emotionen werden mit je 4% spontan die „Geburt eines Kindes“ und „berufliche oder private Jubiläen“ genannt.

Mit 57% ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass es ihnen zumindest „eher einfach“ fällt, Gefühle zu zeigen. Ein Drittel der Befragten gibt an, dass es ihnen „eher oder gar nicht einfach“ fällt, Emotionen zu zeigen.

Einerseits geben 57% der Befragten an, zu helfen, wenn sie jemanden in der Öffentlichkeit weinen sehen. Gleichzeitig stimmen jedoch drei Viertel der Befragten der Aussage zu, dass Schweizer ihre Herzen nicht so gut nach aussen tragen können.

Einmal mehr bestätigt sich auch, dass Frauen emotinaler als Männer sind: Frauen geben signifikant öfter an, bei starken emotionalen Gefühlen zu weinen (29% vs. 13%), wütend herumzuschreien (19% vs. 14%) oder jemanden anzurufen, um das Geschehene zu erzählen (9%). Männer dagegen versuchen sich (häufiger als Frauen) zu beherrschen und die Emotionen nicht zu zeigen (4%). Während Männer vor allem „Ärger im Beruf“ oder „bei der Arbeit“ veranlasst, Emotionen zu zeigen, reagieren Frauen häufiger emotional bei „Ärger über Kollegen, Familie oder Freunde“, bei Beerdigungen, Trauerfeiern oder bei einem Todesfall.

Die grosse Kleenex Studie gibt interessante Erkenntnisse über die Emotionen und Gefühlsebene von Frauen und Männern und offeriert einem durch die interaktiven Möglichkeiten einen Mehrwert und Tipps, um es selbst künftig noch besser zu machen. Was will man mehr? Ach ja, vielleicht noch ein Kleenex ;-)

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