Mittwoch, 17. September 2014

Kanton Schaffhausen möchte Restaurant Park am Rheinfall kaufen

Der Kanton Schaffhausen beabsichtigt, das Restaurant Park in Neuhausen am Rheinfall für 4,0 Mio. Franken zu kaufen. Der Regierungsrat hat eine entsprechende Vorlage zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Die Kantonale Pensionskasse Schaffhausen wird mit diesem Preis keinen Buchverlust erleiden und der Kanton kann mit der Vermietung der Immobilie eine angemessene Rendite (Finanzanlage) erzielen.
Restaurant Park am Rheinfall bei Schaffhausen (Foto: Vorlage des Regierungsrates)
Der Bau des Restaurants Park am Rheinfall wurde am 17. Juli 1963 fertiggestellt und enthielt einen Kiosk, das Restaurant mit 150 Sitzplätzen innen und 200 Plätzen aussen sowie je eine Wohnung für den Betreiber des Restaurants und des Kiosks.

Nach seiner Fertigstellung stiess der Neubau in der Öffentlichkeit, im Kantonsrat und im Einwohnerrat von Neuhausen am Rheinfall auf teilweise harte Kritik. In der damaligen Zeit wirkte das Gebäude mit seiner Sichtbetonarchitektur äusserst futuristisch. Indes zeigten die Betriebszahlen deutlich, dass das Restaurant einem grossen Bedürfnis entsprach. Das Restaurant Park wurde in den rund 50 Jahren seines Bestehens mehrfach umgebaut. Die ersten Modifikationen erfolgten bereits nach wenigen Jahren anlässlich des ersten Mieterwechsels. Gemäss Hans Zwimpfer veränderte dieser erste, in den Bauakten nicht dokumentierte Umbau Ende der 1960er-Jahre den Innenausbau und den Gebäudeausdruck stark. Auch der nächste Mieterwechsel in den 1980er-Jahren war Anlass eines grösseren Umbaus. Unter Beibehaltung der originalen Bausubstanz wurden u.a. die Aussenbereiche überdeckt, was das architektonische Erscheinungsbild stark veränderte. Zielsetzung des Umbaus war die Modernisierung und die Umgestaltung für eine Nutzung auch am Abend. Die Umbauarbeiten dauerten von Oktober 1986 bis April 1987 und kosteten rund 3.6 Mio. Franken. Die Umbauten betrafen hauptsächlich folgende Massnahmen: Aufhebung der Stufen zwischen Restaurant und Küche und Einzug eines Hohlbodens in den Gasträumen und auf der Dachterrasse, komplett neuer Ausbau des Kiosks (der noch aus den 1950er-Jahren stammte), Erstellung transparenter Pyramidendächer auf der seitlichen Aussenterrasse und Gitterträger für die Aufhängung der Storen über der Restaurantterrasse. Am 1. Mai 1987 wurde der Restaurantbetriebwieder aufgenommen. Seit 2002 haben Rita und Johannes Meyer das Restaurant Park von der Kantonalen Pensionskasse gemietet. Der Geschäftsmietvertrag endet per 31. Dezember 2014, das Restaurant schliesst Ende Oktober 2014.

Der Rheinfall ist der grösste, wasserreichste Wasserfall Europas und mit jährlich rund 1.3 Mio. Besucherinnen und Besuchern eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten und eines der wichtigsten touristischen Tagesziele in der Schweiz. Der Rheinfall ist für die Region Visitenkarte und Markenzeichen zugleich, mit welchem sich auch die Einheimischen sehr stark identifizieren. Der Kanton Schaffhausen bewirtschaftet seit dem Jahr 2011 sämtliche Flächen und Liegenschaften im Rheinfallareal auf der Schaffhauser Seite (Rheinfallquai und Laufengasse). Mit dieser Strategie ist ein Betrieb aus «einer Hand» möglich und gleichzeitig ist die entscheidende Einflussnahme der öffentlichen Hand auf dieses sensible Gebiet sichergestellt. Einzige Ausnahme hierbei bildet das im Eigentum der Kantonalen Pensionskasse Schaffhausen stehende Restaurant Park. Mit dem Kauf des Restaurants Park bietet sich die einmalige Gelegenheit, eine bedeutsame Liegenschaft im Rheinfallbecken zu erwerben und damit eine gemeinsame, aufeinander abgestimmte Bewirtschaftung der beiden benachbarten Restaurants Schlössli Wörth und Park zu ermöglichen sowie die Positionierung des Kantons vor Ort zu vervollständigen.

Das Restaurant Park wurde im Jahr 1963 erstellt. Es wurde seither mehrfach umgebaut. Die Kantonale Pensionskasse Schaffhausen hat im Zusammenhang mit dem per Ende 2014 auslaufenden Vertrag mit dem bisherigen Mieter beschlossen, die Liegenschaft zu verkaufen. Der Verkaufspreis von 4,0 Mio. Franken ist für den Kanton und die Pensionskasse tragbar, realistisch und fair

Nach Ansicht des Regierungsrates ist der Rheinfall auf Schaffhauser Seite als Gesamtdestination aus einer Hand zu betreiben, um dessen Attraktivität zu steigern und den Besuchern ein noch besser aufeinander abgestimmtes Angebot zur Verfügung zu stellen. Ab dem Jahr 2015 sollen deshalb alle gastronomisch genutzten Flächen im Rheinfallperimeter auf der Schaffhauser Seite und die gesamthafte Rheinfallschifffahrt durch einen einzigen Betreiber geführt werden (Text: Kanton Schaffhausen / Vorlage des Regierungsrates).

Dienstag, 16. September 2014

James Bond - Goldfinger reloaded in Andermatt

50 Jahre ist es bereits her, da lief James Bond: Goldfinger im Kino. Zum Jubiläum machte sich der Schweizer James Bond Club daran, den Film nochmals auferleben zu lassen. Gedreht wurde damals nämlich auch in der Schweiz, und zwar in Andermatt. Unvergessen dürfte bis heute bei vielen die Auto-Verfolgungsjagt auf der Furkastrasse sein. Bondgirl Tilly Masterson (gespielt von Tania Mallet) wollte auf Bösewicht Auric Goldfinger (Gert Fröbe) schiessen, dem Mörder ihrer Schwester, der sich gerade bei Kindern an der Strasse eine Erfrischung kaufen wollte, traf dabei aber beinahe James Bond 007 (Sean Connery).
Die Furkastrasse (aka James Bond Str.) bei Andermatt aus James Bond: Goldfinger
Auf obigem Bild schön zu sehen: James Bond hält bei der oberen Kurve an, um Goldfinger bei der unteren Kurve zu beobachten. Bondgirl Tilly Masterson möchte auf Goldfinger schiessen, der ihre Schwester Jill Masterson getötet hatte in dem er sie vollständig mit einer Goldschicht überziehen liess, trifft dabei aber versehentlich beinahe Agent James Bond, der seinen Aston Martin DB5 bei der oberen Kurve geparkt hatte.
James Bond Goldfinger Aston Martin DB5, Tania Mallet (Tilly Masterson), Norman Wanstall
Für den Event: Goldfinger Reloaded des Schweizer James Bond Clubs konnten alle an der Verfolgungsjagt auf dem Furkapass beteiligten Fahrzeuge aufgetrieben werden. Neben dem Aston Martin DB5 von James Bond auch der Oldtimer Rolls-Royce Phantom III von Auric Goldfinger sowie der Ford Mustang von Tilly Masterson. Die Schauspielerin, welche das Bondgirl Tilly verkörperte, war auch am Start: Tania Mallet - mittlerweile doch immerhin 73 Jahre alt und still going strong. James Bond Goldfinger war übrigens ihr erster und letzter Film, sie kehrte danach wieder ins Model-Business zurück. Beim Goldfinger verdiente sie in einer Woche nicht so viel wie mit einem Tag modeln und ausserdem ging ihr die ewige Warterei beim Filmen gewaltig auf den Nerv. Zudem erzählte sie, dass auch Sean Connery himself schlecht bezahlt war - er musste im Rahmen des ersten Bondfilms für mehrere weitere unterschreiben und auf diese Weise wurde auch seine Gage möglichst tief gehalten.
Tania Mallet, Norman Wanstall, Aston Martin DB5, Ford Mustang, Rolls-Royce Phantom
Der Ford Mustang oben war zur Zeit der Dreharbeiten noch nicht offiziell vorgestellt worden und sein Design war noch geheim. So wurde der Wagen immer nur für die Dreharbeiten kurz ausgepackt und blieb die übrige Zeit verhüllt, damit ja niemand schon das neue Design vorzeitig fotografiert und veröffentlicht. Hinten rechts im Bild sieht man noch das Hotel Belvedere, an welchem die Autos im Film gut sichtbar vorbeifahren. Die Szenen, welche nicht in der Schweiz aufgenommen wurden, wurden übrigens in den Pinewood Studios bei London gedreht. Gert Fröbe war nie in der Schweiz - wenn man ihn von Weitem auf der Strasse herumlaufen sah, so war das nicht er, sondern ein Fröbe-Double. Hutwerfer Oddjob, sein Mädchen für alles, war hingegen selbst in der Schweiz um zu drehen.
James Bond Goldfinger Felsen auf dem Furkapass - Schussszene Tania Mallet
Norman Wanstall war bei James Bond Goldfinger für die Soundeffekte verwantwortlich und gewann für seine exzellente Arbeit 1965 den "Oscar for Sound Effects for Goldfinger" (Video). Da sowohl er als auch ich im Rolls-Royce Phantom III mitfuhren, konnte ich mich lange mit ihm unterhalten und er war äusserst nett und gesprächig. Sean Connery ist sein bevorzugter Bondschauspieler und auch Pierce Brosnan gefällt ihm. Roger Moore hingegen mag er gar nicht, der lasse mit seinen Grimassen die Bondfilme wie Comics wirken und das gefalle ihm nicht. Sein Lieblingsfilm ist James Bond - Liebesgrüsse aus Moskau, er möge es realistisch und dieser habe eine exzellente Geschichte. Er genoss es sehr, nicht selber fahren zu müssen, da er zu Hause alleine wohnt und stets selbst am Steuer sitzt. Ausserdem konnte er sich am Klang der zufallenden Türen des Rolls-Royce nicht satthören - wir öffneten und schlossen sie immer wieder, was ihm ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Sehr schön war auch, dass er seinen gewonnen Oscar extra in die Schweiz mitgebracht hatte, was mir die wunderbare Möglichkeit gab, so einen Oscar mal selbst in die Hand nehmen zu können. Die Statue ist überraschend massiv. Sie wiegt beachtliche 3.85 Kilogramm und ist 35cm gross. Sie besteht aus einem Nickel-Kupfer-Silber-Körper und ist mit einer 24-karätigen dünnen Goldhaut überzogen - haha, erinnert auch wieder an James Bond Goldfinger ;-).
Norman Wanstall hatte seinen Oscar für Soundeffekte bei Goldfinger mit dabei
In Andermatt wird das Thema James Bond bis jetzt nicht wirklich zur Förderung des Tourismus eingesetzt. Immerhin, die Furkastrasse, auf der die berühmte Autoverfolgungsjagd stattfand, ist mittlerweile mit einem "James Bond Str." Strassenschild bedacht worden. Zudem gibt es gleich daneben auch eine Hinweistafel, die auf den Goldfinger Dreh und die beteiligten Autos hinweist.
James Bond Strasse - Andermatt - Schweiz - Furkastrasse aus Goldfinger
Die Dreharbeiten für die Goldfinger-Aufnahmen in Andermatt dauerten damals im Jahre 1964 fünf Tage, übernachtet wurde im Hotel Bergidyll in Andermatt. Ein einfaches Hotel, welches es heute noch immer gibt - wir haben ebenfalls dort übernachtet. Wer im James Bond Zimmer schlafen möchte, der sollte das Zimmer Nr. 21 buchen. Dort nächtigte nämlich Sean Connery himself und auch heute noch hängen Fotos vom ihm an der Zimmerwand. Damals beschwerte sich der 1.89 Meter Mann darüber, dass sein Bett zu kurz sei, worauf das Hotelpersonal ihm den Hinweis gab, sich doch einfach quer zu legen ;-).
James Bond Goldfinger Strasse - Furka Pass - Andermatt - Aston Martin DB5
Der gesamte Event war exzellent organisiert und fand unter Mithilfe von Polizei und Verkehrskadetten statt, welche die Strasse für Fotoaufnahmen etc. sperrten. Nach dem letztjährigen Bondevent mit Caroline Munro aus "Der Spion, der mich liebte" am Flughafen Zürich inkl. Helikopterflug und Essen im Runway 34 war das abermals ein Bondereignis der Sonderklasse. Demnächst gibt es auch wieder eine James Bond Party im TapTab in Schaffhausen - weitere Infos dazu auf www.beat.ch - der Homepage zur Bondparty.
Der Freund und Helfer: Die Polizei unterstützte den Event: Goldfinger Reloaded tatkräftig

Sonntag, 14. September 2014

Poetryslam Schweizermeisterschaft: Der Siegerwhiskey geht nach Bern

Der 42-jährige Christoph Simon sticht alle andern jungen Wortkünstler aus und wird Schweizermeister im Poetryslam 2014. Von Hermann-Luc Hardmeier 


Christoph Simon hält sich kurz vor seinem Siegerapplaus die Hand vor das Gesicht. Der Rummel um seine Person war ihm nicht so ganz recht. Bild: Hermann-Luc Hardmeier

Grosse Überraschung im Volkshaus in Basel. Am Samstagabend, 13. September 2014, wurde der neue Meister unter den Wortakrobaten gekürt. Und es war nicht einer der „üblichen Verdächtigen“. Zum Schluss stemmte Christoph Simon aus Bern den Siegerwhiskey in der Höhe. Hier die Story, wie es zu diesem Sieg kam. Beobachtet von knapp 900 Besuchern im Volkshaus und Hermann-Luc Hardmeier für Schaffhausen.net. In drei runden traten zwölf Slammer gegeneinander an. Unter ihnen viele bekannte Gesichter wie Hazel Brugger, die bereits einmal den Meistertitel sichern konnte. Oder Kilian Ziegler, der im Vorfeld in den Zeitungen als einer der Favoriten auf den Titel gehandelt wurde. (Und dies, obwohl es an einem Slam absolut verpönt ist, jemanden als Favoriten zu nominieren). Die zwei Schaffhauser Slampoeten (bzw. Ex-Schaffhauser) Diego Häberli und Lara Stoll schafften es leider nicht in die Finalrunde. Wie bei Poetryslam üblich, hatte jeder Poet fünf Minuten Zeit, einen Text vorzutragen. Der Text musste selbst geschrieben sein, auf Hilfsmittel wie Verkleidung, Instrumente und dergleichen musste verzichtet werden. Es war unglaublich, wie vielfältig und kreativ die Wortkünstler zu Werke gingen. Es wurde gerappt, gesungen, geturnt und natürlich getextet, was das Zeug hielt. Die Teilnehmerin Fatima Moumouni führte gekonnt ein kleines Poetry-Theaterstück auf, Jan Rutishauser Schlug ein Rad auf der Bühne, während er die Menschheitsgeschichte vom Urknall bis zum heutigen Datum Revue passieren liess. Inklusive Dinosaurier Tyrannosaurus Rex, der von einem Kometen dahingerafft wurde. Martina Hügi nahm die Sex-Selfie-Affäre einer Angestellten des Bundes zum Anlass, eine Parodie auf zweideutige Arbeit bei Staatsbetrieben zu schreiben. Dominik Muheim stahl einen Kindertraktor und erlebte ein turbulentes Abenteuer damit. Pierre Lippuner imitierte Trompetenklänge und erzählte von Liebeskummer, während er ein kleines Jazzkonzert parallel inszenierte. Natürlich alles nur mit seinem Mundwerk. Und, und, und. Das bis auf den letzten Platz besetze Volkshaus Basel applaudiert, jubelte und lachte herzhaft. Die Stimmung war ausgelassen und wurde von Laurin Buser gekonnt moderiert. Auch er ist übrigens ein ehemaliger Meister. Er gewann zweifach den U-20-Titel an der Schweizermeisterschaft und wurde zwei Mal Vize-Champ. Zudem wurde er U-20-Meister an den deutssprachigen U-20-Poetryslam Meisterschaften in Bochum.

Spannende Finalrunde

Wer der jeweilige Gruppensieger war, wurde mit Abstimmungstafeln von 1 bis 10 von einer Publikumsjury ermittelt. Die Tafeln waren vorgängig verteilt worden. Ins Finale und in die vierte Runde schafften es schliesslich die drei jeweiligen Gruppensieger: Christoph Simon, Kilian Ziegler und Marco Gurtner. Eine Wahl des Siegers war ein schieres Ding der Unmöglichkeit. Alle drei hatten die Gäste mit ihren Texten begeistert und setzten mit ihren Finalaufführungen noch eins drauf. Da war Marco Gurtner aus Thun. Grossartig, wie er verschiedene Stimmen imitieren konnte und in seinem Text unter anderem über spiessige Eltern berichtete, wie sie ihrem Kind die Gefahr einer Maschine näherbringen wollten. Die Leute kugelten sich vor Lachen. Dann kam Kilian Ziegler aus Olten. Der Slampoet berichtet über sein Soziologiestudium, welches ihn zum Berufs-Relaxer gemacht hat. Er bezeichnet sich selber als „Chill-Bert Gress“ und „BequEMINEM“ und war ein bisschen besorgt, ob er aufgrund der Überdosis an Gemütlichkeit nicht bald einmal ein Burnout haben werde. Er balancierte gekonnt zwischen witzigen und intelligenten Vergleichen und streute in Nebensätzen speziellen Schenkelklopfer-Humor ein. Diese Witze waren von einer besonderen Qualität: Sie waren so billig, dass man nicht über deren Inhalt, sondern über die Art der Witze lachen musste. Und dies nicht zu knapp. Zum Schluss kam Christoph Simon. Der Berner Schriftsteller stach in jeder Hinsicht heraus. Er war kein Entertainer, keine „Rampensau“ , die rappte, reimte und schauspielerte. Christoph Simon war eher ein bisschen scheu, mit den Händen in den Hosentaschen und setzte einen unterschwelligen britischen Humor ein. Sein Text wirkte deshalb umso intensiver. Er forderte die Gäste auf, mehr Mut zu haben. Die Besucher sollten sich doch selber trauen, einmal auf einer Bühne einen Text vorzutragen oder einmal einen Apfel zu essen, ohne ihn vorher zu waschen. Oder noch besser: Einem Politiker, der eine Familie ausschaffen will, einen Ziegelstein über den Kopf zu hämmern, um so dessen humanitäres Denken zu fördern. 

Christoph Simon bei seiner Siegesansprache. Bild: Hermann-Luc Hardmeier

Der 42-Jährige war anders als die anderen Slammer. Vielleicht war es dies, in Kombination mit der Qualität seines guten Textes, was den Ausschlag gab. Die Gäste klatschten und jubelten ihn schliesslich auf den Poetryslam-Thron. Die Finalisten wurden nicht mit den Tafeln der Vorrunde, sondern anhand der Lautstärke des Applauses des Publikums bewertet. Christoph Simon konnte es gar nicht fassen. Beim Applaus, der ihm galt, hatte er noch die Hand vor das Gesicht gehalten. Er wurde von den Slammern nach seinem Sieg in die Luft gestemmt und ergriff völlig begeistert das Mikrophon: „Wegen meines Alters haben die anderen in der Garderobe ein wenig über mich gespottet. Ich würde sagen, ich habe einfach meine letzte Chance ergriffen.“ Der sympathische Sieger fand die richtigen Worte und genehmigte sich einen kräftigen Schluck des Siegerwhiskeys, bevor er ihn mit den anderen grossartigen Teilnehmern des Poetryslams 2014 teilte. Von Hermann-Luc Hardmeier 

Der Siegerwhiskey wird mit den Mitstreitern ehr und redlich geteilt. Bild: Hermann-Luc Hardmeier

Kilian Ziegler an der Schweizermeisterschaft 2014. Ausschnitt aus dem Text "Die Google-Sichere-Weste".
Video: Hermann-Luc Hardmeier
Hazel Brugger an der Schweizermeisterschaft 2014. Text "Dani".
Video: Hermann-Luc Hardmeier

Donnerstag, 11. September 2014

Train Fever PC Game aus Schaffhausen erschienen

Das in Schaffhausen entwickelte PC Game: Train Fever ist veröffentlicht worden und kann beispielsweise bequem digital im Internet für 25 Euro bei Steam gekauft und heruntergeladen werden. Bei Train Fever handelt es sich um eine Transport-Simulation. Man startet dabei mit einer vom Zufallsgenerator erstellten Karte, auf der viele kleine Städte darauf warten, für den öffentlichen Verkehr erschlossen zu werden. Die Erschliessung erfolgt via Züge, Strassenbahnen und Strassenfahrzeugen. Dafür müssen Haltestellen und Schienen strategisch klug erstellt werden. Wenn dann eine Linie gut befahren wird, werden die Bürger die entsprechenden Transportmittel nutzen. Je öfter die Schienenfahrzeuge verkehren, desto eher werden die Einwohner gewillt sein, auf Individualtransport zu verzichten und auf den öffentlichen Verkehr umzusatteln.
Das Train Fever PC Game wurde in Schaffhausen von Urban Games entwickelt
Die Fertigstellung des Spiels konnte dank einer Crowdfunding Kampagne realisiert werden, bei der immerhin beachtliche 250'000 EUR gesammelt werden konnten. Inspiriert wurden die Entwickler der jungen Schaffhauser Game-Schmiede Urban Games ursprünglich von PC-Game Klassikern wie Transport Tycoon. Wer einen Eindruck vom Spiel bekommen möchte, schaut sich am besten mal eines der Let's Plays im Internet auf YouTube an, zum Beispiel das hier:



Train Fever kann beispielsweise hier bei Steam online bezogen werden.

Mittwoch, 10. September 2014

Fashion & Lifestyle - Neues Magazin für Schaffhausen

Mit Fashion & Lifestyle geht in Schaffhausen heute, am 10. September 2014, ein neues Modemagazin an den Start. Beim Projekt sind 41 lokale Shops aus der Stadt Schaffhausen und Umgebung mit dabei, die im Fashion & Lifestyle Magazin ihre aktuellen Produkte präsentieren. Die Leser des Magazins können also alle darin gesehenen Produkte auch hier vor Ort in Schaffhausen einkaufen, womit der Laden-Standort Schaffhausen, insbesondere die Altstadt, gefördert und attraktiviert werden soll.
Photoshooting für Fashion & Lifestyle mit regionalen Models und Kleidung aus SH
Auch bei der Produktion des Magazins wird mit Schaffhauser Firmen zusammengearbeitet, namentlich mit Fotograf Patrick Stoll in der Mühlentalstrasse (www.patrickstoll.ch). Die Models im Magazin kommen ebenfalls aus der Region. Es sollen gerade keine professionellen Models sein, die sonst für Armani und co. arbeiten, sondern beispielsweise Mitarbeiter der teilnehmenden Shops. Das Fashion & Lifestyle Magazin erscheint am Mittwoch, 10. September 2014, erstmals und in einer Auflage von 6'000 Exemplaren. Am Premierentag wird es von 12:00 bis 13:00 Uhr im Falken Restaurant an der Vorstadt und von 16:00 bis 19:00 Uhr am Bahnhof Schaffhausen verteilt werden. Zudem liegt das Magazin auch in den 41 teilnehmenden Läden in Schaffhausen und Umgebung auf sowie bei den Partnern Kinepolis Schaffhausen, HKV Schaffhausen und BBZ Schaffhausen. Zudem wird es auch Israel Paulus von Sweet Schaffhausen Frozen Yogurt in der Unterstadt unter die Leute bringen. Neben der gedruckten Ausgabe sind digitale Versionen des Magazins geplant, als PDF, auf Facebook und in der SN-App für Smartphones und Tablets.
Das Fashion & Lifestyle Magazin erscheint am 10. Sept.
Für die Titelseite der ersten Ausgabe des Fashion & Lifestyle Magazins am 10. September 2014 wurden auf der offiziellen Facebook Seite des neuen Magazins zwei Models gesucht, eine Dame und ein Herr, die dann vom Team eingekleidet, gestylt und professionell abgelichtet wurden, um anschliessend die Titelseite der Erstausgabe zu schmücken. Für die Bewerbung wurden jeweils ein Ganzkörperfoto sowie eine Portraitaufnahme eingereicht. Unter den zahlreichen Bewerbern wurden schliesslich zwei Personen ausgewählt, welche dann am Mittwoch, 20. August 2014, im Fotostudio von Patrick Stoll zuerst geschminkt und dann fotografiert wurden.
Professionelles Styling von Sabina Wegberg und Enzo vom Hairplanet Schaffhausen
Das Schminken und Styling wurde vor Ort von Sabina Wegberg vom Hairplanet Schaffhausen vorgenommen. Der Hairplanet Coiffeursalon an der Bahnhofstrasse gehört ebenfalls zu den 41 teilnehmenden Shops der Erstausgabe. Wer die beiden Models sind, die von der Jury ausgesucht wurden und das Titelblatt schmücken werden, wird erst am Erscheinungstermin der Erstausgabe von Fashion & Lifestyle, also am 10. September 2014, offenbart.
Photoshooting für die Titelseite des Fashion & Lifestyle Magazins
Es handelt sich beim Fashion & Lifestyle Magazin um ein Produkt der Meier + Cie AG. Der Herausgeber ist der Verlag der Schaffhauser Nachrichten, bei welchem Dominic Luca Speckert und Christian Schnell die Idee entwickelt und konzipiert haben. Der neue Leiter des Verlages ist übrigens seit Juni 2014 Stefan Wabel, vielen sicherlich noch bekannt als früherer Geschäftsführer des Schaffhauser Fernsehens SHF. Neben der Mode geht es im Magazin - wie der Titel schon sagt - auch um Lifestyle. Das sieht man auch daran, dass neben Kleiderläden auch andere Läden am Start sind wie namentlich der Data Quest Shop Schaffhausen, welcher Apple Produkte und Zubehör verkauft.
Zu Lifestyle gehört auch Musik - iPod, Kopfhörer und unten steht ein Bluetooth-Speaker
Zudem gehört zum Lifestyle auch der Genuss, weshalb Läden wie Chäs-Marili Käsespezialitäten, der Falken Getränkemarkt, Weinstamm oder auch der Feinschmeckerladen WALT mitmachen. Das neue Magazin umfasst immerhin 56 Seiten, auf denen die 41 teilnehmenden Shops ihre Produkte präsentieren können. Bei der Erstausgabe sind folgende Shops mit dabei: Trio Jeans & Mode - Jeans Box Schaffhausen - Sauter AG - Miss Miss Schaffhausen - Lieblings, Schönes zum Liebhaben - Sport Shop Enge - Betz Wohn- & Bürodesign AG - WALT - Ritter Parfümerie - Eselfell - Leder Aladin - Hairplanet - The Cutting Room - Chäs-Marili Käsespezialitäten - Bags for me - Faccani Schuhe - Q- Quality Coiffure - REDY Sport - DIVA Boutique - Botanicus Schweiz - Magnolia Brautmode - Manor - Falken Getränkemarkt - NTR - Esprit Schaffhausen - Viva Natura - le bamboogirasole - Weinstamm - Isis Mode - DataQuest Schaffhausen - Visilab Schaffhausen - Coop City Schaffhausen - Terra Ökologisch und fair - Terra Nova - Malou SMLXL - Bertsche & Reschek - Calida Schaffhausen - Zero14 Kinder- und Teenie Mode - EKS Lichtformat - Alibi. Eine gute Übersicht der teilnehmenden Shops bietet auch die folgende Grafik:
Teilnehmende Shops - Erstausgabe Fashion & Lifestyle Magazin Schaffhausen
Das neue Schaffhauser Fashion & Lifestyle Magazin soll vor allem junge Leute ansprechen und einen deutlich jüngeren Leserkreis haben als die bestehenden regionalen Zeitungen. Wir wünschen dem neuen Magazin einen guten Start und freuen uns, die Erstausgabe demnächst in unseren Händen halten zu können.

Dabu Fantastic - Hallo Hund - Schaffhauser Fernsehen

Dabu Fantastic waren vor Kurzem beim Schaffhauser Fernsehen zu Gast, um ihr neues Album: Hallo Hund vorzustellen. Zu Dabu Fantastic gehört neben Sänger und Gitarrist David Bucher auch Andreas Christen aka DJ Arts, der ebenfalls im Studio war sowie vier weitere Musiker. Zudem hatten die beiden auch noch ihren fantastischen Hund dabei, der auf den wunderschönen Namen Putin hört und sich einfach nicht abwimmeln lässt, weshalb er auch mit im Studio war. Der Name Putin passe übrigens gut zum Dabu Fantastic Hund, wie David erklärt, da man ihn auch jeweils an die Leine nehmen müsse und er zur Zeit ebenfalls ziemlich viel Mist baue. Hundefans sind die beiden privat übrigens gar nicht und Begegnungen beim Joggen mit Hunden sind nicht unbedingt von Sympathie geprägt.
David Bucher und Andreas Christen - Dabu Fantastic - Schaffhauser Fernsehen SHF
Im Interview des Schaffhauser Fernsehens erzählen die beiden auch noch, was sie neben der Musik so machen. Es ist bekannt, dass man von der Musik allein heute (bis auf ein paar Hand verlesene Künstler) nicht leben kann, weshalb die beiden sich noch andere Standbeine aufgebaut haben. David Bucher arbeitet daneben noch als Lehrer - allerdings gibt er derzeit nur fünf Stunden pro Woche und Andreas Christen hat Jura studiert und absolviert gerade die Anwaltsprüfung (wahrlich kein Zuckerschlecken, kenne es aus eigener Erfahrung ;-). Zudem sind beide auch noch als DJs aktiv. Das interessante Interview des Schaffhauser Fernsehens SHF kann man sich hier anschauen:



Das neue Dabu Fantastic Album: Hallo Hund ist am 29. August 2014 erschienen, überall erhältlich und umfasst 15 unterhaltsame Tracks.
Am diesjährigen Openair Lumnezia hatten wir die Gelegenheit, Dabu Fantastic live zu sehen (und darauf mit Bier anzustossen ;-). Trotz Regenwetters herrschte beste Stimmung und der Veranstalter des Openairs sorgte mit auf dem Boden ausgelegten Holzgittern dafür, dass sich vor der Bühne kein mühsames Schlammfeld bildete. Dem Dabu dürfte der Regen wohl ohnehin nicht viel ausgemacht haben, da er ein leidenschaftlicher und häufiger Schwimmer ist, wie er im Interview verrät. Deshalb kennt er auch die Schaffhauser Rheinbadi, welche er schon besucht und die ihm sehr gefallen hat. Flussbaden sei nämlich das Allerschönste, Baden alleine zu Hause fände er hingegen etwas langweilig, zu zweit sei das dann aber schon eine gute Geschichte ;-). Wer in den Auftritt von Dabu Fantastic am Openair Lumnezia hineinschauen möchte, kann das hier tun.



Mittwoch, 3. September 2014

Sound of Glarus - Go Go Berlin - The Straits - Aloe Blacc

Die Openair-Dichte steigt kontinuierlich und so war es mal wieder an der Zeit, eine neue Location auszukundschaften - diesmal: Das Sound of Glarus Stadtopenair am Samstag, 30. August 2014. Das Festival erinnert in vielen Belangen ans Stars in Town auf dem Herrenacker in Schaffhausen und ist überraschend schnell zu erreichen, in etwa einer Stunde und 20 Minuten ist man mit dem Auto von Schaffhausen aus in Glarus. Die Veranstaltung findet auf dem Rathausplatz der Stadt Glarus statt. Was jedoch sofort auffällt ist, dass der Platz vor der Hauptbühne deutlich kleiner bemessen ist als auf dem Herrenacker. Die grosse Bühne befindet sich in einer Strassenkurve und relativ schnell dahinter sind Bänke aufgestellt.
Sound of Glarus 2014 Hauptbühne - in einer Strassenkurve
Dies hat wohl darin seine Bewandtnis, dass die gesamte Veranstaltung eher ein Stadtfest ist mit Hock, Speis und Trank, bei dem auch noch eine Bühne vorhanden ist, wo man dann vielleicht mal schauen geht, wenn eine Band spielt (etwas überspitzt ausgedrückt, um es zu verdeutlichen ;-). Für das Fest wurde ein Teil der Innenstadt für Autos gesperrt. Wir reisten mit dem Auto an und konnten in unmittelbare Nähe des Eingangs parken - ca. eine Gehminute entfernt - das hätten wir niemals gedacht, war also soweit perfekt. Die meisten Besucher kommen wohl aus der unmittelbaren Umgebung und fahren nicht mit dem Auto an die Veranstaltung. Auf den gesperrten Strassen stehen Tische, Stühle und Bänke und es werden diverse Köstlichkeiten angeboten. Es gibt nicht nur Serverlat und Bratwurst, sondern auch nicht alltägliches Essen wie Chinesisch, Asiatisch, Fackelspiesse usw. - auch hier lässt Stars in Town grüssen.
Sound of Glarus Stadtopenair - Gemütliches Festival inmitten der Stadt Glarus
Das Sound of Glarus Stadtopenair scheint einen klaren Hauptsponsor zu haben, die Glarner Kantonalbank. Jedenfalls ist diese an jeder Ecke erwähnt und man bekommt zahlreiche Goodies wie etwa nach der Musik blinkende Armbänder der Glarner Kantonalbank etc. Ausserdem heisst die gesamte Veranstaltung GLKB Sound of Glarus. Das ist sicher eine Win-Win Situation für beide Seiten, das Festival bekommt finanzielle Unterstützung und die erfreuten Festivalbesucher aus der Region werden ihr Geld nachher sicherlich bei keiner anderen Bank anlegen - eine Symbiose, die in Schaffhausen nicht stattzufinden scheint - aber was nicht ist, kann ja noch werden. Jedenfalls dürfte es auch an der grosszügigen Unterstützung der Sponsoren liegen, dass das relativ kleine Festival mit so grossen Namen wie Aloe Blacc, The Straits, Bastian Baker, The Baseballs, Guano Apes, Ritschi und Go Go Berlin aufwarten kann. Jaaaa, genau, endlich war Go Go Berlin zurück in der Schweiz, bei ihrem ersten Schweizer Gig überhaupt im El Dorado in Zürich waren wir begeistert - und nachher noch mit den trinkfesten Dänen in der Olé Olé Bar an der Langstrasse geendet - das alles auch noch an einem Montag, die ganze Story bei Interesse hier.
Die Frisur sitzt - Frontmann Christian Vium - Sänger und Gitarrist bei Go Go Berlin
Go Go Berlin war die erste Band des Abends - und am Anfang ihres Konzertes war so ziemlich kein Schwein dort. Zwei Dänen aus dem Publikum - sie stellten sich uns mit "Ebbe" und "Flut" vor - kannten uns noch vom Gig im El Dorado und gesellten sich zu uns. Nach und nach wurden aber immer mehr Festivalbesucher von dem fetten Sound in Richtung Bühne gelockt und so füllte sich der Platz vor der Bühne von Lied zu Lied. Den Leuten gefiel es offenbar, jedenfalls waren nachher beim Merchandise Stand sämtliche Go Go Berlin CDs und Schallplatten restlos ausverkauft - übrigens zu Recht, wie wir finden! Wer mal bei Go Go Berlin am Sound of Glarus hineinhören möchte, kann das hier tun:







Go Go Berlin kommen nicht - wie der Name vielleicht suggerieren würde - aus Deutschland, sondern aus Dänemark. Berlin ist schliesslich eine über die Deutschen Grenzen bekannte Kulturstadt, wo viele Künstler gerne hingehen möchten. Ja, sie kommen aus Dänemark - und sehen auch so aus - für jeden Wikingerfilm wären sie die optimale Besetzung.
Emil Rothmann spielt Bass bei Go Go Berlin, ob er dabei auch was sieht, wissen wir nicht
Mikkel Dyrehave von Go Go Berlin - egal ob Schnauz in oder out ist - er hat ihn
Nach Go Go Berlin ging es mit Acts weiter, die vom Stars in Town Schaffhausen her bestens bekannt sind. So folgten im direkten Anschluss The Straits - die Nachfolgeband der Dire Straits, welche am 10. August 2013 auch auf dem Herrenacker auftraten.
The Straits - Sound of Glarus 2014 live Schweiz / Switzerland
The Straits weisen ein recht hohes Durchschnittsalter auf, da immer noch Mitglieder der Dire Straits am Start sind. Der Show tut das aber keinen Abbruch - ganz im Gegenteil - sie sind alle ordentlich abgegangen.
The Straits - Nachfolgeband der Dire Straits - live am Sound of Glarus 2014
Ihren Hit: Walk of Life dürfe wohl jeder kennen...





Danach kam ein weiterer Bekannter vom Stars in Town: Aloe Blacc, seines Zeichens auch ein IWC Schaffhausen Botschafter, der seine Armbanduhr gerne bei vielen Gelegenheiten in die Kamera hält und IWC CEO Georges Kern damals 2013 auf dem Herrenacker voll abgehen liess.
Aloe Blacc am Sound of Glaus Stadtfest 2014 Schweiz / Switzerland
Seine beiden Hits: I need a Dollar und Wake me up dürfte wohl jeder kennen, die laufen im Radio rauf und runter...





Die Zwischenparty und vor allem auch die Afterparty wurde durch das Open Season Soundsystem bestritten. Ja genau, nicht durch die Open Season Band, sondern durch das Soundsystem -  bedeutet soviel, dass Sänger Santosh Aerthott wie üblich live singt, hinten dran jedoch nicht seine Band live spielt, sondern DJs die Musik auflegen. Als DJ-Team fungierten zwei seiner Bandmitglieder: Florian Thalmann, der sonst Trompete spielt und Schlagzeuger Christoph Walther. Wer in die Aftershow hineinschauen möchte, kann das hier tun - Santosh war wie ein wildes Tier ;-).





Summa summarum ein äusserst gelungenes Festival mit viel Charme und erstklassigen Acts. Danke Glarus, wir kommen gerne wieder!

Andy Jucker & Sarah Keller Radio Munot Schaffhausen

Auf den 1. Oktober 2014 wird bei Radio Munot Schaffhausen Andy Jucker die scheidende Chefredaktorin Nathalie Thomann ersetzen und somit neuer Redaktionsleiter werden. Mit Sarah Keller wird es neu auch eine stellvertretende Chefredaktorin geben. Beide sind langjährige Redaktionsmitarbeiter beim Schaffhauser Lokalradio Munot. Der Abgang der Chefredaktorin Nathalie Thomann, welche diese Position für drei Jahre inne hatte, steht schon seit Längerem fest.

Sarah Keller & Andy Jucker - neue stv. Chefredaktorin und Chefredaktor bei Radio Munot
Da vor Kurzem auch Geschäftsführer Wälz Studer durch Marcel Fischer ersetzt wurde, findet eine Kompletterneuerung der Chefetage statt. Unterstützt wird die neue Redaktionsleitung des Radio Munot von André Epprecht (Leitung Moderation) und Naomi Hasler (Leitung Kiosk). Neu im Team von Radio Munot ist auch Jimmy Sauter, der als Volontär für das Schaffhauser Radio tätig ist und sowohl Redaktions- als auch Moderationsaufgaben wahrnimmt. Jimmy Sauter verfügt über einen Master of Arts Abschluss von der Universität Zürich in Sozialwissenschaften und war zuletzt als Redaktor für politnetz.ch tätig. Er ist neben dem Volontariat bei Radio Munot als Fussballkommentator bei Radio Rasa aktiv sowie als Redaktor bei "Lappi tue d`Augen uf", dem Schaffhauser Magazin für alternative Politik. Früher arbeitete er als Redaktor für die Ausgangsbeilage der Schaffhauser AZ. Andy Jucker und Sarah Keller waren vor Kurzem zu Gast im Schaffhauser Fernsehen, wo sie über ihre neuen Aufgaben erzählen. Die Sendung kann man sich hier anschauen.