Donnerstag, 10. Juli 2008

Die UBS im Strudel der Finanzkrise

Die schlimmste Finanzkrise seit 1929: Das Debakel im amerikanischen Immobilienmarkt brachte die Finanzwelt beinahe zum Zusammenbruch. Die internationalen Grossbanken mussten Milliarden an Verlusten einstecken. Am schlimmsten getroffen hat es die UBS mit 40 Milliarden Franken Abschreibungen. Weitere Abschreibungen werden kommen. Wie war die Entstehung eines Skandals dieses Ausmasses bloss möglich?

Dem geht der neue Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens von Hansjürg Zumstein auf den Grund. Es wird erklärt, wann und weshalb die UBS ihre verhängnisvollen Fehlentscheide gefällt hat.

Immer wieder kommen auch involviere Personen zu Wort. Es fallen Sätze wie:

"Ich glaube die UBS ist so gut, dass sie keinen Fehler mehr machen kann" (wie blauäugig ist man nur, wenn man so etwas sagt ?!?)

"Herr Ospel, wissen Sie was, ich wollte ich hätte Sie in meinem Leben nie getroffen"



Profiteur vom Schlamassel sind die Credit Suisse und Kleinbanken wie die Kantonalbanken und Raiffeisenbanken. Viele UBS Kunden steckt das Swissair-Debakel immer noch in den Knochen und sie möchten mit ihrem schwer verdienten Geld in einen sicheren Hafen flüchten.

Kommentare:

Peter hat gesagt…

Vielä Dank für dä Hiwies uf diä Reportage, isch also würkli guet gmacht, also etz natürli nid vo dä UBS sondern vom Schwizer-Fernseh ;-)

Anonym hat gesagt…

Dieser Mann hat die ganze Schweiz verospelt... Zuerst killt er die Swissair und dann auch noch 10 Jahre Entwicklungszeit der UBS

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